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Pitchback Consulting: Mit Tonstudios wieder Geld verdienen, ist das realistisch?

  • Ersteller Ersteller Franko90
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Wie bei den meisten läuft das bei mir eher hobbymäßig. Mal mache ich hier einen Mix, dort ein Recording oder etwas Editing... meistens springt dabei aber nicht viel mehr als ein guter Kaffee raus. 😄 Die Aufträge kommen dann von Bekannten oder durch Mundpropaganda.
Das passt ja für etwas, das im Hobby-Bereich angesiedelt ist. Da ist "ich krieg mich und meinen Krempel refinanziert, vielleicht mit nem kleinen Plus" durchaus angemessen. Und wenn das insgesamt trägt - also ein Hauptberuf vorhanden ist - kann man das so mitnehmen. Da sehe ich aber dann auch keine Consulting-Firma - deren Kosten man als Investition sehen muss - unabhängig von der Frage, ob und wie wirksam oder gut diese ist.

Um da ein Vollzeitbusiness draus zu machen, müsste eh die Bereitschaft da sein, a) zu investieren, b) den Hauptberuf aufzugeben, c) noch etwas in Richtung eigener Weiterbildung zu tun und d) ins Risiko zu gehen. Ob das überhaupt bzw. für wen und unter welchen Bedingungen aussichtsreich ist - darüber gibt die Entwicklung der Branche Auskunft. Das wären für mich die Fragen, die man an sich selbst zu stellen hätte, bevor man überhaupt erwägt, ein Consulting in Anspruch zu nehmen. Plus Erwägungen, die mit Lebenspartnerschaft und Kindern zu tun hat - denn es dürften eher 70 als 50 Wochenstunden auf einen zu kommen, davon etliche am Wochenende, inklusive einem Risiko, das mit einer freiberuflichen Tätigkeit immer verbunden ist, zudem wären Investitionen zu stemmen. Also die ehrliche Frage an Dich: Willst Du das überhaupt?
Wenn nicht: sicher gäbe es auch in der Nebenselbstständigkeit oder als Hobby etliches, was man besser machen und geschickter anstellen könnte - aber lohnen da Ausgaben für ein Consulting-Unternehmen? Und: Die Straße ist gepflastert mit Leuten, die ihren Bekannten zu Freundschaftspreisen die Haare schneiden, für sie kochen, auf ihren Partys auflegen, für sie Webseiten oder Flyer machen etc. usw. - da ist es immer verlockend, sich auszumalen, davon mal leben zu können. Ist aber selten erfolgreich. Manchmal schon - aber die gehen die Punkte a - d von weiter oben gründlich durch, treffen eine gute Entscheidung und ziehen sie die nächsten Jahre durch in einer Branche, die das Potenzial dafür bietet.

Was man von so einer Agentur erwarten würde? Na ja, dass sie ihren Job macht, schließlich wird sie dafür bezahlt.
Nein, Nein, Nein: Du musst die Ziele vorgeben - Du musst sagen, worauf das hinauslaufen soll (beispielsweise Vollexistenz). Erst danach kannst Du ermessen, ob sie ihren job gut gemacht haben und Du Dein Geld richtig investiert hast. Wenn du das nicht machst, bist Du ein leichter Kunde für jeden Berater: ich erzähle Dir, wie es läuft, gebe Dir ein paar Standard-Tipps und verabreiche Dir ein paar Standard-Maßnahmen, lasse Dich die Rechnung zahlen und übergeben Dich Dir und Deinem Schicksal. Vielleicht greife ich mir noch den ein oder anderen kleinen Folgeauftrag ab und gut ist. Nichts ist dankbarer für ein Beratungs-Unternehmen als ein Kunde, der nicht weiß, was er will.

Allerdings glaube ich, auf deren Webseite mal gelesen zu haben, dass sie einem gar keine Kunden vermitteln, sondern zeigen, wie man selbst neue Kunden gewinnt und das Ganze wirtschaftlich rentabel aufzieht.
Vorsicht! Das Gegenteil würde heißen, dass Du für immer am Tropf der anderen Firma hängst - weil sie Dir Kunden zuführt und Du nicht in der Lage bist, Dir eigene zu beschaffen ... Will heißen: Das Konzept, anderen zu zeigen, wie sie es selbst machen sollen, um erfolgreich zu sein, ist nicht schlecht - es verlangt aber jemanden, der weiß, was er will, die objektiven Möglichkeiten dazu hat oder sie schafft und der den Weg gehen will - und ein Beratungsunternehmen, das seinen job gut macht und die entsprechende Haltung mitbringt. Beratung heißt: jemand zeigen, wie er es selbst machen kann. Alles andere ist Dienstleistung - beispielsweise bei Akquise, Werbung, Verkauf, Marketing etc. Auch da muss man wissen, was man genau braucht. Wer sich eine Beratung kauft, aber dann gar nicht in der Lage ist, es selbst zu machen, sollte sich eher die dementsprechende Dienstleistung einkaufen, am besten in Form einer Provision - also abhängig von den tatsächlichen Umsätzen. Das sind einfach zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

x-Riff
 
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  • Ersteller
  • #22
Nein, Nein, Nein: Du musst die Ziele vorgeben - Du musst sagen, worauf das hinauslaufen soll (beispielsweise Vollexistenz). Erst danach kannst Du ermessen, ob sie ihren job gut gemacht haben und Du Dein Geld richtig investiert hast. Wenn du das nicht machst, bist Du ein leichter Kunde für jeden Berater: ich erzähle Dir, wie es läuft, gebe Dir ein paar Standard-Tipps und verabreiche Dir ein paar Standard-Maßnahmen, lasse Dich die Rechnung zahlen und übergeben Dich Dir und Deinem Schicksal. Vielleicht greife ich mir noch den ein oder anderen kleinen Folgeauftrag ab und gut ist. Nichts ist dankbarer für ein Beratungs-Unternehmen als ein Kunde, der nicht weiß, was er will.
Da gebe ich dir zu 100 % recht. Und das gilt ja nicht nur für solche Agenturen, sondern ganz allgemein, ob Handwerker, Architekten oder sonstige Dienstleister. Da bin ich leider auch oft viel zu nett und lasse zu oft die fünf gerade sein. 😄
Vorsicht! Das Gegenteil würde heißen, dass Du für immer am Tropf der anderen Firma hängst - weil sie Dir Kunden zuführt und Du nicht in der Lage bist, Dir eigene zu beschaffen ... Will heißen: Das Konzept, anderen zu zeigen, wie sie es selbst machen sollen, um erfolgreich zu sein, ist nicht schlecht - es verlangt aber jemanden, der weiß, was er will, die objektiven Möglichkeiten dazu hat oder sie schafft und der den Weg gehen will - und ein Beratungsunternehmen, das seinen job gut macht und die entsprechende Haltung mitbringt. Beratung heißt: jemand zeigen, wie er es selbst machen kann. Alles andere ist Dienstleistung - beispielsweise bei Akquise, Werbung, Verkauf, Marketing etc. Auch da muss man wissen, was man genau braucht. Wer sich eine Beratung kauft, aber dann gar nicht in der Lage ist, es selbst zu machen, sollte sich eher die dementsprechende Dienstleistung einkaufen, am besten in Form einer Provision - also abhängig von den tatsächlichen Umsätzen. Das sind einfach zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Das stimmt, am Tropf will natürlich niemand hängen. 😄 Ich denke aber, gerade am Anfang wäre es für mich überzeugender, wenn eine Agentur zum Kickstart ein paar Kunden vermitteln würde. So hätte man zumindest einen ersten Eindruck davon, ob deren Konzept auch in der Praxis funktioniert.
Um da ein Vollzeitbusiness draus zu machen, müsste eh die Bereitschaft da sein, a) zu investieren, b) den Hauptberuf aufzugeben, c) noch etwas in Richtung eigener Weiterbildung zu tun und d) ins Risiko zu gehen. Ob das überhaupt bzw. für wen und unter welchen Bedingungen aussichtsreich ist - darüber gibt die Entwicklung der Branche Auskunft. Das wären für mich die Fragen, die man an sich selbst zu stellen hätte, bevor man überhaupt erwägt, ein Consulting in Anspruch zu nehmen. Plus Erwägungen, die mit Lebenspartnerschaft und Kindern zu tun hat - denn es dürften eher 70 als 50 Wochenstunden auf einen zu kommen, davon etliche am Wochenende, inklusive einem Risiko, das mit einer freiberuflichen Tätigkeit immer verbunden ist, zudem wären Investitionen zu stemmen. Also die ehrliche Frage an Dich: Willst Du das überhaupt?
Wenn nicht: sicher gäbe es auch in der Nebenselbstständigkeit oder als Hobby etliches, was man besser machen und geschickter anstellen könnte - aber lohnen da Ausgaben für ein Consulting-Unternehmen? Und: Die Straße ist gepflastert mit Leuten, die ihren Bekannten zu Freundschaftspreisen die Haare schneiden, für sie kochen, auf ihren Partys auflegen, für sie Webseiten oder Flyer machen etc. usw. - da ist es immer verlockend, sich auszumalen, davon mal leben zu können. Ist aber selten erfolgreich. Manchmal schon - aber die gehen die Punkte a - d von weiter oben gründlich durch, treffen eine gute Entscheidung und ziehen sie die nächsten Jahre durch in einer Branche, die das Potenzial dafür bietet.
Bei A bin ich weitestgehend schon durch. Ich mache das Ganze ja schon eine ganze Zeit und bin, was die Investitionen betrifft, eigentlich gut aufgestellt. Durch meinen jetzigen Job bin ich sehr flexibel. Wenn also ein Auftrag reinkommt, kann ich auch ziemlich kurzfristig loslegen. Auch was C, die Weiterbildung, angeht, bin ich in den letzten Jahren nicht untätig gewesen.
Das Risiko bei D geht für mich allerdings eng mit B einher, denn meinen jetzigen Job aufzugeben, wäre wohl das größte Risiko.
Allerdings wäre es aus meiner Sicht bei der aktuellen Marktlage fast schon wirtschaftlicher Selbstmord, jetzt voll auf ein Tonstudio zu setzen. 😄
Deinen Tipp mit den Branchenbriefen der IHK werde ich aber mal aufgreifen. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein etwas klareres Bild, und man könnte den Schritt in die Vollzeit-Selbstständigkeit irgendwann doch in Erwägung ziehen.
 
  • #23
Meine Gedanken dazu...


Impressum:

Pitchback LLC
200 Park Avenue Suite 1700
New York, NY 10166, USA


Zitat aus der Website:

"Unser Hauptsitz befindet sich in New York. Unsere Kunden in Deutschland, Österreich und Schweiz betreuen wir persönlich aus unserem Headquarter für Europa mitten in Frankfurt im legendären Omniturm.

Von hieraus betreuen wir unsere Kunden und erarbeiten effektive Marketingstrategien für das jeweilige Tonstudio und den jeweiligen Musikproduzenten.

Unser Team besteht aus Spezialisten für jeden einzelnen Bereich."

Zitat Ende

Das ist das übliche Consulting-Geblubber und je nach Branche auch mehr oder weniger beliebig austauschbar.
Meine berufliche Vergangenheit lässt mich da sofort misstrauisch werden.

Oder hier (auch Website):
"Über 450+ Studios aus Deutschland, Österreich, Schweiz vertrauen Pitchback Consulting, darunter sind Gold/Platin-Engineers aber auch ganz normale Einsteiger, die aus ihrem Hobby eine solide Selbständigkeit aufbauen konnten - sichere dir jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch."

Mein Senf dazu:
Was sind denn bitte "ganz normale Einsteiger"? Wenn du selbst in einem Studio arbeiten möchtest, braucht es eine Menge Erfahrung.
Sicher kein "muss", aber die Ausbildungen im technischen Bereich eines Studios (Tontechnik/Studiotechnik) sind durchaus anspruchsvoll. Das muss man erst einmal im Kreuz haben.

Von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um so etwas professionell zu starten, gar nicht zu sprechen. Ein belastbarer Businessplan wäre hier nach einer wie auch immer erfolgten Ausbildung und einer Beratung zur Unternehmensgründung der erste Ansatz.

Wenn du in so einer Branche bereits qualitativ nicht mindestens auf Augenhöhe mitspielen kannst, dann brauchst du da gar nicht anzutreten.

Das hat nicht so sehr viel mit "ich spiele zu Hause ein bisschen mit meiner DAW rum" zu tun.

Was da vermittelt wird, sind klassische Themen im Bereich Marketing, Sales, etc., wenn auch auf die Branche bezogen.

"Die Themen umfassen: Unternehmer-Mindset, Positionierung & Markenaufbau, Online- & Offline Marketing, Kundenakquise, Stammkundenbindung, Verträge & Sales, Skalierung mit Mitarbeitern und konkrete Beratungen zur jeweiligen Studiosituation

Spätestens hier wäre ich persönlich raus:

Auch von der Website:

"Bitte beachte: Rein physisch ist es uns leider nicht möglich, mehr als eine handvoll Kunden zu betreuen und gleichzeitig starke Ergebnisse zu liefern.​

Die Beratungen sind grundsätzlich schnell ausgebucht, deshalb fülle jetzt in 2 Minuten das kurze Formular aus.
Jetzt KOSTENLOSES Erstgespräch sichern."

Typische Köder nach dem Motto: „Mach jetzt gefälligst hin, oder du verpasst wahrscheinlich die Chance deines Lebens."
Ziemlich abgedroschen, billig und durchschaubar. Wenn das ein Teil ihrer Vertriebsweisheit ist?

Ich würde das wirklich alles sehr, sehr kritisch prüfen und dabei immer im Hinterkopf behalten, dass DIE ihr Geld am Ende mit DIR verdienen möchten. Was natürlich grundsätzlich erst einmal völlig ok ist, wenn man Dienstleistungen verkauft.
 
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  • Ersteller
  • #24
Wenn du in so einer Branche bereits qualitativ nicht mindestens auf Augenhöhe mitspielen kannst, dann brauchst du da gar nicht anzutreten.
Das ist die Mindestvoraussetzung, aber du kannst auch gute Produktionen abliefern und bekommst trotzdem die Antwort: „Wir arbeiten nur mit Leuten, die wir kennen.“ Ist mir jedenfalls schon mehr als einmal passiert. Gute Qualität allein reicht eben nicht mehr aus, ein gutes Netzwerk ist mittlerweile fast wichtiger.
 
  • #25
Am Anfang hast du noch gefragt, was du von der Firma halten sollst. Seit dem bist du sie am Verteidigen.

Um deine Eingangsfrage zu beantworten: Lass es!

Gruß
Martin
 
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  • #26
Bei A bin ich weitestgehend schon durch. Ich mache das Ganze ja schon eine ganze Zeit und bin, was die Investitionen betrifft, eigentlich gut aufgestellt. Durch meinen jetzigen Job bin ich sehr flexibel. Wenn also ein Auftrag reinkommt, kann ich auch ziemlich kurzfristig loslegen. Auch was C, die Weiterbildung, angeht, bin ich in den letzten Jahren nicht untätig gewesen.
Das Risiko bei D geht für mich allerdings eng mit B einher, denn meinen jetzigen Job aufzugeben, wäre wohl das größte Risiko.
Paßt für mich insofern, als es den Rahmen steckt. Den würde ich wie folgt definieren:
  1. Hauptberuf wird beibehalten, bis es genug bzw. fundierte Aussichten auf Vollexistenz gibt.
  2. Bis dahin Weiterbetrieb als freiberufliche Nebentätigkeit mit dem Ziel besserer Auslastung mit besser bezahlten jobs unter hauptsächlichen Nutzung der bestehenden Ausstattung. Finanzielles Ziel: mindestens wirtschaftlicher Ausgleich, am besten leichtes Plus bei realistischen Gegenwert der eigenen Leistung und Abbezahlung des Investments.
Allein bei der genaueren Fassung der einzelnen Themen unter 2) könnte man eine ganz gute Zeit verbringen: Was wäre eine optimale Auslastung des Studios und der eigenen Leistung, ausgedrückt in Zeit/jobs und Umsatz/Erlös? Welche jobs passen optimal zur Ausstattung, welche weniger gut > auf die Akquise welcher jobs konzentriert man sich? Welche Rückbezahlung der bisherigen Investitionen wird angestrebt? Letztlich könnte man rein betriebswirtschaftlich wohl nachweisen, dass es mehr jobs bräuchte als es sie gibt, damit das wirklich lukrativ wird - aber ist es das, worum es geht? Es ist ja auch ein Teil Leidenschaft dabei und wenn ein Hobbymusiker anfängt, einem vorzurechnen, wie viel er pro Auftritt an Gage eigentlich verdienen müßte, damit er seine Anschaffungen wieder drin hat und noch etwas verdient dabei, wird es in der Regel schräg ...
Auch was C, die Weiterbildung, angeht, bin ich in den letzten Jahren nicht untätig gewesen.
aber du kannst auch gute Produktionen abliefern und bekommst trotzdem die Antwort: „Wir arbeiten nur mit Leuten, die wir kennen.“ Ist mir jedenfalls schon mehr als einmal passiert. Gute Qualität allein reicht eben nicht mehr aus, ein gutes Netzwerk ist mittlerweile fast wichtiger.
Halte ich für einen plausiblen Ansatz ... geschicktes Netzwerken ist in diesen Zeiten enorm wichtig - und seinen Platz in einem Marktsegment zu erobern und zu sichern war immer schon das A und O ...

Generell vermute ich, dass Du Dich in einem Marktsegment befindest, wo Du in Konkurrenz zu anderen Hobbydienstleistern bist - so ähnlich wie es bei Medien- und WEB-Designern oder Programmierern der Fall ist ... Wenn Du schreibst, dass einige ehemalige Kunden/Bekannte weggegangen sind, als Du Deine Preise erhöht hast, dann deutet viel darauf hin, dass es genau darum geht, diese Schwelle zu überwinden ... und da muss man erst mal hinkommen - das scheint mir eine wichtige Frage zu sein: und möglicherweise ist eine Fort- oder Weiterbildung zu diesem Thema hilfreich ...

x-Riff
 
  • Ersteller
  • #27
Am Anfang hast du noch gefragt, was du von der Firma halten sollst. Seit dem bist du sie am Verteidigen.
Also, wenn du mich damit meinst, frage ich mich, wo ich das Unternehmen verteidigt haben soll. Nach all den bisherigen Kommentaren bin ich ja offensichtlich nicht der Einzige, der diesem Unternehmen skeptisch gegenübersteht. Das bestätigt eigentlich nur mein anfängliches Bauchgefühl.
 
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  • Ersteller
  • #28
Generell vermute ich, dass Du Dich in einem Marktsegment befindest, wo Du in Konkurrenz zu anderen Hobbydienstleistern bist - so ähnlich wie es bei Medien- und WEB-Designern oder Programmierern der Fall ist ... Wenn Du schreibst, dass einige ehemalige Kunden/Bekannte weggegangen sind, als Du Deine Preise erhöht hast, dann deutet viel darauf hin, dass es genau darum geht, diese Schwelle zu überwinden ... und da muss man erst mal hinkommen - das scheint mir eine wichtige Frage zu sein: und möglicherweise ist eine Fort- oder Weiterbildung zu diesem Thema hilfreich ...
Ja, da hast du recht. Wie bei vielen anderen auch ist es eben nicht so einfach, aus diesem Hobbybereich herauszukommen. Der Markt ist mittlerweile schon extrem gesättigt. Ob da eine weitere Weiterbildung noch viel bringt, ist für mich allerdings fraglich.
 
  • #29
Ob da eine weitere Weiterbildung noch viel bringt, ist für mich allerdings fraglich.
Sie ist dann sinnvoll, wenn sich daraus konkrete Ideen und das Know-How ergeben, diese Schwelle zu überwinden ...

Momentan scheint es auf die Frage hinauszulaufen, welche Investition/Ausgabe bzw. welcher Aufwand überhaupt geeignet scheint, eine bessere Position zu ergattern (mehr geeignete bzw. ertragreichere Aufträge innerhalb dem mögichen Leistungsspektrum in einem Hobbynebenerwerb).

In Bezug auf Marktsättigung (und interessanter als eine Gesamtbetrachtung wären die Segmente, die in Bezug auf die Ausgangslage in Frage kommen) bräuchte es fundierte Informationen - das scheint auf jeden Fall ein lohnenswerter Aufwand zu sein.

Viel Erfolg!

x-Riff
 
  • Ersteller
  • #30
In Bezug auf Marktsättigung (und interessanter als eine Gesamtbetrachtung wären die Segmente, die in Bezug auf die Ausgangslage in Frage kommen) bräuchte es fundierte Informationen - das scheint auf jeden Fall ein lohnenswerter Aufwand zu sein.
Auf jeden Fall, das werde ich auch machen. Danke für deine Kommentare, die haben mir schon mal weitergeholfen! 👍
 
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