Studio...damit Geld verdienen ohne Anmeldung...

von dimebag, 25.07.06.

  1. dimebag

    dimebag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.06   #1
    HI!
    Darf man sich als Studio "schimpfen" (also werbung machen,und offizielle Preise blablabala haben) ohne sich irgendwie anzumelden? Ist das dann schwarzarbeit?
    Und wenn ich unter einem gewissem Einkommen mit dem Studio bin?

    tschonsn
     
  2. helldorado

    helldorado Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.06   #2
    ja dat is schwarz arbeit im auge des Fiskus da du ne dienstleistung in dem falle anbietest ohne gewerbe abgaben usw. an den staat abzuführen. Also ich weiss warum ich ne exakte Buchführung und ne Prüfung beim Steuerberater jedes jahr machen muss und kann nur sagen das man mit der ehrlichen schiene immer besser fährt!
     
  3. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 26.07.06   #3
    Dann zahlst Du wie jeder anderen Geringverdiener keine oder nur wenig Steuern. Aber damit das mit dem geringen Einkommen keine bloße Behauptung bleibt, musst Du Dich eben anmelden und Kosten und Ausgaben abrechnen. Sonst könnte ja jeder Bäcker und jeder Konzern einfach behaupten "Wir haben nix vedient".
     
  4. dimebag

    dimebag Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.06   #4
    ok!danke!
     
  5. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #5
    das sollte mir auch mal passieren :D

    normalerweise ist ein studio mit einer firma verbunden die buchhaltung führen muss und steuern zahlen.
    Im Prinzip muss auch für "Nebenerwerb" buch geführt und einkommenssteuer gezahlt werden...allerdings muss dein einkommen genügend hoch sein.
    Ich würde mir da allerdings mit so "singen auf ner Hochzeit" nicht zuviel gedanken machen wenn du nicht davon lebst :)
     
  6. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #6
    aber das richtige geld verdient man mit der anderen schiene, heutzutage macht doch jeder was schwarz nebenbei, gerade in den zeiten ...
     
  7. dererstemann

    dererstemann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.06   #7
    Ich habe mein Studio seit 10 Jahren auf "Karte" laufen, davor hab ich nebenbei ca. 6jahre
    schwarz meine Erfahrungen gesammelt;-).Seit 4 Jahren hab ich meine Firma als
    Kleinstunternehmen laufen, da kann ich zwar steuerlich nix abführen und darf nicht mehr als
    17100€ umsetzen, hat aber auch den Vorteil, dass der Fiskus einen für unwürdig hält und in Ruhe läßt (scheiß Papierkram);-)
     
  8. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #8
    17100€ :eek: dann arbeitest du aber auch noch woanderst oder?
     
  9. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #9
    also umsatz wäre anders... das wäre all das geld das durch deine hand geht...also nicht der reingewinn sondern alles zusammen was du umsetzt...

    die frage ist, ob er das gemeint hat...:confused:
     
  10. Basti2003

    Basti2003 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.06   #10
    Also meines erachtens liegt die Grenze irgendwo um 7000 Euro im Jahr?! Darüber muss man Steuern abführen.

    Allerdings: Auch wenn man darunter bleibt, muss man sich eine Steuernr. besorgen und eine Steuererklärung jedes Jahr abgeben (damit das Finanzamt weiß, dass keine Steuern anfallen ;-) )

    Ob Du zusätzlich auch noch einen Gewerbeschein brauchst (dann kämen Abgaben an die Industrie- und Handelskammer (?) dazu, ~400 Euro/Jahr) kann ich Dir nicht sagen. Aber i.d.R. reicht eine Steuernummer.....
     
  11. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.08.06   #11
    @ Simon : Schau mal unter hier im Forum unter Musik & Recht. Da ist das Thema mehrfach mit Tipps diskutiert.


    Topo :cool:
     
  12. DonStefano

    DonStefano Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.06   #12
    wollte mich topo nur anschließen.

    Leute mal ein ganz allgemeiner Tipp: auch wenn das internet eine bestimmte menge an annonymität vorgaukelt, man kann immer und jeder zeit gefundn werden. glaubt das nicht so einfach, dass ihr unsichtbar seit.

    andere frage. ein kumpel hat eine band und will in meinem studio was aufnehmen aber ich würde kein geld kein geld von ihm wollen, er gäbe mir dann aber doch so, sagen 200 euro und das wäre mit 10 anderen bands genau so, wäre das steuerpflichtig? da man weder eine rechnung ausstellt noch irgendein geld verlangt kann man das doch als geldgeschnek ansehen oder? (ich spreche absichtlich im konjunktiv)
     
  13. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 06.08.06   #13
    Eine Steuernummer hat jeder. Du meinst möglicherweise die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer..
    Ein Kleinunternehmer bekommt keine USt-ID und die Grenze liegt bei 17.500. Ein Kleinunternehmen wird nicht beim Finanzamt angemeldet, sondern nur beim Gewerbeamt.

    Auszug:
    Kleinunternehmer - § 19 UStG

    "Die Umsatzsteuer wird nicht erhoben, wenn der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden USt im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird (Kleinunternehmerregelung). (...)"

    Als Umsatz bezeichnet man die Summe, die insgesamt eingenommon wird (nicht den Reingewinn). Ein Tonstudiobetreiber, der sein Equipment ständig erweitern und ausbauen muss, wird also mit einem Kleinunternehmen als einzige Einnahmequelle nicht auskommen. Ein Webdesigner beispielsweise, der überwiegend mit Freeware oder Open-Source-Programmen arbeitet und jedes neue Photoshop-Upgrade benötigt, kann mit den 17.500 schon einigermaßen über die Runden kommen.

    Eine skurille Frage. Wenn Du eine Leistung oder Ware anbietest (Studioarbeit/Vermietung) und dafür Geld annimmst, kann man wohl kaum von einem Geschenk sprechen. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob Du Geld "verlangst", nur ob Du es "annimmst". Meinst Du, den Fiskus interessiert es, dass Du das Geld "eigentlich nicht haben wolltest"? Und wenn Du keine Rechnung ausstellst und es es nicht bei der Steuer angibst, nennt man das Schwarzarbeit. Der Begriff "Geldgeschenk" nützt eigentlich nur Deinem Gewissen. Wenn Du es nicht haben willst, dann nimm es nicht.

    Um beim Bäckerbeispiel zu bleiben: Er könnte ebenso behaupten, dass er die Brötchen nur verschenkt
    und dafür Geldgeschenke entgegen nimmt. Oder der Maurer, der Gärtner, der Klempner - sie alle arbeiten für lau und staunen über die vielen Geschenke in ihrer Brieftasche....:)
     
  14. DonStefano

    DonStefano Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #14
    ja das ist eine skuriele frage da mich das einfach mal interessiert. aber jetzt mal ernst. wenn der bäcker aus reiner nächstenliebe brötchen backt und es an die leute verschenkt, und dann kommt oma schmidt und sagt zum bäcker. "so burschi kauf dir mal nen kaffe von diesem betrag an €". Nur weil der bäcker es annimt kann man doch nicht gleich darauf schließen, dass er es fürs brotbacken angenommen hat. ich weiß knifflige frage.
    Ja ich weiß das das schwarzarbeit ist wenn man keine rechnung aussteltt und dann geld kassiert aber wenn man nichts verlangt kann man auch keine rechnung ausstellen. weiterhin wäre ja jedes geld das von einer person kommt freiwillig im betrag zu wählen... naja knifflig eben.
     
  15. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 06.08.06   #15
    Wie ich sagte: Es spielt keine Rolle, ob Du es "verlangst", sondern nur, ob Du es annimmst.
    Die 10 Bands hätten Dir sicher kein Geld "geschenkt", wenn Du sie nicht in Deinem Studio aufgenommen hast.

    Du kannst es gerne "gegenseitiges Geschenke machen" nennen. Steuerrechtlich ist aber ein ganz klares Geschäft. Eine bezahlte Leistung. Und das bleibts auch dann noch, wenn Du ihm einen anderen Namen gibst.

    Ne. Das ist überhaupt nicht knifflig. Da existiert kein wenn und aber.
     
  16. basement studios

    basement studios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #16
    zum thema schenken:
    wie würde es rechtlich aussehen wenn als beispiel wenn irgendein bekannter manager einer firma wäre und mir zum beispiel weihnachten oder zum geburtstag 150€ in die hand drückt und sagt "hier, dann kannst du dir was für dein studio kaufen"

    nen halbes jahr später hat seine firma einen event... er fragt mich ob ich da nicht ein stündchen spielen könnte..... ich habe nicht wirklich lust, denke aber "ok, so viel geld wie der mir weihnachten / geburstag..... geschenkt hat, da kann ich icht absagen...."
    ich spiele also auf der veranstaltung.... will kein schlechtes gewissen haben....
    wie ist das zu behandeln??
    das weihnachts/ geburtstags-geschenk hätte er mir schon gemacht als ich und vielleicht er selber noch nix von dem event wusste... es wäre aber für mich der grund gewesen...
     
  17. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 06.08.06   #17
    Wenn Du die beiden Sachen in Verbindung bringst, wäre das streng genommen natürlich auch ein Deal.

    Aber hier kam das Geld zu Deinem Geburtstag ohne eine Leistung von Dir. Und auch noch in die Hand. Er selbst hat diese Schenkung sicher auch nicht abgesetzt. Dass Du Deine Leistung ein haklbes Jahr später selbst damit in Verbindung bringst, isr ja eher Dein eigenes Problem. Du hättest ja auch einfach nein sagen können. Dann wäre er vielleicht sauer gewesen, aber eine rechtliche Handhabe hätte er nicht gehabt.

    Ich denke, das geht schon klar. :)

    Ganz genau kann man da eh nicht immer sein. Sonst würde ja keiner mehr irgendwem was schenken können.

    Aber in dem Beispiel von DonStefano stehen die "Gefälligkeiten" in direktem Zusammenhang und das gleich in zehn Fällen. Ob man es "nachvollziehen" kann, wann, ob und wofür der großzügige Bäcker sein Geld bekommt, ist ein andere Frage. Nicht umsonst ist Steuerbetrug ja fast alltäglich. Und ein Steuerberater macht ja eigentlich auch nicvhts anderes, als auf dem gerade eben noch legalen Weg das Finanzamt um sein Geld zu bringen. Doch einen Deal mit Leistung und Bezahlung einfach "Schenkung" zu nennen, ist halt Betrug
     
  18. DonStefano

    DonStefano Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #18
    ooookkkkkkkkkk ich glaub dir halt mal... naja leider nimm ich noch keine bands bei mir auf... wenns aber soweit ist wirds alles legal gemacht...versprochen :-)
     
  19. Heier

    Heier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #19
    Also wenn man die Preise entsprechend gering ansetzt, ist es auch möglich, dass das Finanzamt dein "Studiobetrieb" als Hobbytätigkeit betrachtet und von steuerlichen Abgaben deinerseits absieht.
    Ich selber kenne so eins, und das ist kein "Kontakt" oder dergleichen sondern ein gewöhnliches, öffentliches Studio, indem im Prinzip jeder aufnehmen kann.
    Und ich glaube schon, dass derjenige davon sich den einen oder anderen schönen Abend machen kann.

    Allerdings ist damit, glaub ich zumindest, auch nicht gesagt, dass die Behörden sich das nach ner Zeit nicht anders überlegen.
     
  20. DonStefano

    DonStefano Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #20
    hmm da fällt mir ein. damals in der schule würde eine serenade veranstaltet oder wars ein lehrerkonzert ? naja egal auf jedenfall mussten wir dann ein plakat designen und wir musten drauf schreiben
    "unkostenbeitrag 4€" so und das mussten wir machen um keine steuern zu zahlen, da wenn man eintritt 4€ geschrieben hätte hätte man eine steuer abführen müssen. kann man das im studio nicht genau so machen
     
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