Pop/Rock Improvisieren

von V4ll3st, 13.09.16.

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Casio
  1. V4ll3st

    V4ll3st Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.16   #1
    Hey, mein Name ist Valentin und ich spiele jetzt schon seid 6,7 Jahren Klavier. In letzter Zeit hab ich mich mit dem frei spielen, also ohne Noten beschäftigt. Beim blues geht des ja relativ einfach mit der speziellen Tonleiter. Jetzt wollte ich fragen wie ihr zu Pop und Rock improvisiert.
    Danke schon mal
    Valle
     
  2. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.09.16   #2
    Man muß halt genau wissen, was um einen herum (im Rest der Band) harmonisch gerade los ist.

    Will heißen: Dreiklänge, Vierklänge, Fünfklänge lernen.
    Deren Töne. Deren Verbindungen und Kombinationsmöglichkeiten untereinander.
    Guidetone-Lines.

    Das alles in Verbindung mit einer genauen (harmonischen) Kenntnis der Stücke, die man zu spielen hat.

    Hat man das alles beisammen, weiß man in jeder Situation genau, welche Töne passend sein werden, und welche nicht. Und man kann auf diesem Wissen (melodische) Ideen aufbauen, und die dann gleich am Instrument umzusetzen versuchen ...

    Thomas
     
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  3. falschirmdefekt

    falschirmdefekt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.16   #3
    Ich würde für die Improvisation zwischen den einzelnen Genre nicht unterscheiden. Wer bei allen Musikarten auf der Pentatonik herumnudelt, verliert rasch die Zuhörer, wer jedoch je Song etwas passendes für die Improvisation wählt und gut akzentuiert, erfreut das Publikum mehr, Hinweise auch unter http://www.educatium.de/jazzimprovisation/
    , und somit würde ich sagen, dass es für Pop und Rock keine spezielle Impro gibt. Es gibt Schrott, gutes und sehr interessantes. Was spielen die Gitarristen bei den Pop-Songs von Miles Davis ... jaja ... was spielen die Pianisten während der 8 Takte Impro bei der kommerziellen Musik im Dudel-Radio ? Genau, das ist der Unterschied :) mit evtl einer kleinen Ausnahme, freien modernen Jazz über das Lied "Voyage" kommt nicht ganz so gut, das Stehenbleiben auf dissonanten Tönen auch net :)
     
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  4. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.16   #4
    Naja trotzdem basieren die meisten soli auf der pentatonischen skala bzw. blues skala.

    auf ner e gitarre oder synth klingt das halt einfach viel geiler als am piano weil man durch effekte und bending ganz andere möglichkeiten hat.
     
  5. klicki

    klicki MOD Klavier & D-Piano Moderator HFU

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    Erstellt: 16.09.16   #5
    Hier noch eine andere Tonleiter, die sich gut eignet.

     
  6. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.09.16   #6
    Wichtig wäre zunächst mal die Dur-Pentatonik.

    Für C-Dur: c d e g a c.

    Probier mal aus, das z.B. über die Pachelbel-"Kadenz" zu spielen (Billy Joel: Piano Man, Mr. Bojangles, Streets of London u.v.a.):

    z.B. ||: C | G | Am | C | F | % | G | % :||

    Oder in G-Dur ( g a h d e g ) über Knocking on Heavens Door:

    ||: G | D | Am | % | G | D | C | % :||

    Nur die männlichen. :tongue:
    Naja, man kann auch auf komplizierten Skalen herumnudeln und auf einfachen schöne Sachen spielen ...

    Viele Grüße,
    McCoy
     
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  7. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 17.09.16   #7
    Als Literatur empfehlenswert ist "Beginning Rock Piano" und "Rock Piano" von Jürgen Moser. Hier zum Beispiel.
     
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  8. V4ll3st

    V4ll3st Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.16   #8
    Danke für eure Hilfe. Ich werde mir das Buch eventuell mal kaufen.
     
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