Potis auf 10 schädlich?

von Codar, 05.08.10.

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pedaltrain
  1. Codar

    Codar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #1
    Moin,

    ich habe mich heute fragen lassen müssen ob es mein Ernst sei, dass ich bei meinem Amp um cleanen Sound zu erreichen die Endstufe auf 8 gedreht und die Vorstufe auf 1-2 habe?
    Ich hab geantwortet, dass ich das schon immer so mache. Der Boxen übersteuern nicht und verzerrt spiel ich manchmal um einiges lauter.

    :eek: So spielt man einen Röhrenamp aber nicht! - Wurde mir gesagt. Es schädige den Amp.

    Nun meine Fragen: Stimmt das und wenn ja warum?

    Warum kann ich denn die Potis auf 10 drehen wenn ich die dann nur bis z.B. 7 aufdrehen darf?
    Mal angenommen die Potis haben einen Widerstand von z.B. 10 Ohm - 100 Ohm, und ich darf den Widerstand dann nur bis auf 25 Ohm runterschrauben, warum werden denn dann keine 25 Ohm - 100 Ohm Potis eingebaut?

    Hab ich irgendetwas Grundsätzliches missverstanden? :confused:

    MfG
     
  2. mr.twister

    mr.twister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #2
    Hmmm....., also ich verstehe das Problem glaub ich nicht ganz, aber grundsetzlich gehen Potis doch von 0 bis sonstwieviel Ohm oder? Denn wenn ich den Schleifer gegen 0 drehe, ist das Poti doch gegen Masse geregelt. Und warum soll das jetzt so schlimm sein mit dem aufdrehen des Amps? Was hast du denn für ein Amp? Hast du nur einen Kanal? So das du die Vorstufe weiter aufdrehen musst um Verzerrung zu bekommen?
     
  3. Basti.

    Basti. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #3
    ich hab keine ahnung was an deinen einstellungen falsch/schädlich sein könnte.. ausser vllt dass es auf lautstärke 8 ziemlich laut sein könnte.. was haste denn fürn amp?

    vllt hat der mensch aber auch gar nicht die mechanik der potis an sich gemeint:gruebel:

    lg basti

    edit: verdammt mr.twister war schneller^^
     
  4. Codar

    Codar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #4
    Ist ein Marshall JCM 900 4501. Die genauen Werte der Widerstände kenne ich nicht, waren nur Beispiele. 0 Ohm wäre ja so gesehen eine direkte Verbindung. Ich hab halt die Zerre über den Pre-Amp geregelt und nen Master-Volume-Poti. Wenn ich den Preamp aber auf 5 oder so und das Master auf 3 oder 4 stelle hab ich auch im Clean-Kanal nen Crunch drin bei der selben Lautstärke. Mit meiner Einstellung bin ich gerade mal etwas über Zimmerlautstärke.

    Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass ich verzerrt im Leadchannel ein halbes Stadion beschallen kann und Clean gerade mal eine Besenkammer, oder doch?
     

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  5. mr.twister

    mr.twister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #5
    Also?????? Hmmm... eigentlich sollte da nichts passieren, ich meine ist doch richtg wie dus machst, wenn du Clean spielen möchtest, dann stellst du den Regler vom Pre auf niedrig, dann verzerrt die Clean-Vorstufe nicht. Unter MasterVolumeRegler verstärkt dieses Signal dann oder? Und ich glaub nicht das sowas deinen Amp schädigt. Anders kannst du gar nicht richtig Clean spielen. Also lass dich nicht irritieren rocke einfach so weiter wie dus bisher gemacht hast :rock:

    LG
     
  6. Codar

    Codar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #6
    Ok, danke für die schnelle Antwort. Da bin ich ja beruhigt. :great:

    MfG
     
  7. Nick<>eXus

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    Erstellt: 06.08.10   #7
    Also wenn ein Poti ganz auf- bzw. ganz zugedreht ist (je nachdem von wo man guckt), dann hat es 0 Ohm, denn, soweit richtig, das ist dann eine direkte Verbindung.

    Zur Sache mit dem Amp, eigentlich nur schädlich für die Boxen, wenn die sozusagen zuviel Power bekommen, aber das hört man.
    Wenn du sagst, die machen alles super mit: :great:
    Ansonsten geht vlt. mal ne Röhre drauf, wenn die immer auf volle Kanne fährt ... was soll's?
    Die Amps sind ja durchaus dafür gebaut, sie auszufahren.

    So, wenn ich irre, möge man mich schnell eines Besseren belehren!
     
  8. Adddi

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    Erstellt: 06.08.10   #8
  9. FriendlyGuy

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    Erstellt: 06.08.10   #9
    Hi, meine Frage passt jetzt hier nicht so ganz rein, aber es wird dich hoffentlich nicht stören ? :p

    <-- OFF-TOPIC-->
    Also: Ich habe diesen AMP http://www.musik-service.de/vox-da-5-prx395754482de.aspx und eine Ibanez-Gitarre die ganz gut ist.
    Leider habe ich das Problem dass diese Kombo, vll. wegen falschen Einstellungen, nicht gut klingt. Was würdet ihr mir für eine Einstellung empfehlen wenn ich a) Akkorde usw. clean spielen will oder b) einen Rock- oder Metalartigen Sound zu erzeugen.

    Hier ist nochmal ein Bild von den Einstellungen ( sind die einzigen ) :
    http://www.musik-service.de/ShowLar...g=395754482i01.jpg&Titel=imgZoom&H=700&W=1000

    Sry für ot und danke für Antworten,
    mfg FriendlyGuy
     
  10. FL-Guitarworks

    FL-Guitarworks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.10   #10
    Hi,
    ich würd mir wegen dem Marshall JCm 900 keine Sorgen machen. Wenn der Amp immer gut gewartet wird und das Bias richtig eingestellt ist gibts da bei Lautstärke 8 sicher keine Probleme, außer, dass vielleicht die Endröhren nicht ganz so lang halten. Dürfte sich aufgrund des geringen Preamp Gains und Preamp Outputs in Grenzen halten. Bei Marshall wird oft erwähnt, dass deren Endstufen sehr unangenehm auf schlecht gematchte Röhren reagieren und dass sie Boxenfehlanpassungen auch sehr schlecht vertragen, aber wie gesagt wenn einigermaßen in gutem Zustand müssts schon gehen.
     
  11. Codar

    Codar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.10   #11
    Jo, den hab ich auch gelesen. Aber ganz schlau bin ich daraus nicht geworden warum nun meine Einstellung den Amp schaden sollte. Röhrenverschleiß ist normal, beim Auto sagt man ja auch nicht, bloß weil man gerne mal scharf in die Eisen geht, dass das dem Auto schadet. Muss man halt öfter die Scheiben und Beläge wechseln.

    Ich regle ja auch so ein, dass ich halt zwar die 8 auf dem Master habe, aber die Lautstärke regel ich ja sozusagen über das Pregain dann. Also ist der Amp nicht besonders laut, d.h. kein übersteuern. Der Speaker ist ein Celestion G12T75. Der kann also auch einiges an Lautstärke ab bzw. hat ja 75 W während der Amp nur 50W hat. Ich hab den Speaker zwar lautstärkemäßig noch nie an die Belastbarkeitsgrenzen gebracht, aber ich weis, dass die Einstellung sehr weit davon entfernt ist. Wenn ich den Pregain-Regler auf 3 - 3,5 drehe dann platzt mir schon fast das Trommelfell.

    Was die Wartung bzw. die Biaseinstellung angeht kann ich leider nichts zu sagen, da ich das noch nie selbst gemacht habe. Ich hab dem in nem Gitarrenladen mal neue Röhren verpassen lassen und einige Potis wurden getauscht, da diese kratzten. Aber wenn der damalige Techniker alles richtig gemacht hat, wovon ich ausgehe, dann sollte alles stimmen. Zumindest hab ich den Amp seit 8 Jahren nun und vor ca 4 oder 5 Jahren hat er die Wartung bekommen. Die letzten 3 Jahre stand er fast nur im Wohnzimmer rum bis mein kleines anderes Problemchen auftauchte, was ich im Technikteil schon geposted hab. Aber bis dahin lief er eigentlich immer zuverlässig und einwandfrei.
     
  12. schmendrick

    schmendrick R.I.P.

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    Erstellt: 06.08.10   #12


    Sagt mal Leute. LEST ihr wirklich? Kein Mensch sagt hier irgendwas von Boxen und Röhren kaputtmachen, im Gegenteil:

    Jetzt würde mich nur noch interessieren, wer solchen Bockmist erzäht von wegen Amp schädigen bei dieser Einstellung... :confused: Das ist die natürlichste Vorgehensweise auf der Welt, wenn man im Bandgefüge einen Röhrenamp clean spielen will...
     
  13. JBJHJM

    JBJHJM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.10   #13
    Also allgemein würde ich vorschlagen, die Vorstufe weiter aufzudrehen, und die Enstufe ein wenig runter - und den Klang kannst du dann ganz einfach mit dem Volumenpoti der Gitarre kontrollieren - dreh runter auf 4, und du hast einen wunderbar klaren Klang, dreh hoch auf 10 und es cruncht/zerrt nett (je nach Kanal/Ampeistellungen)

    Davon abgesehen ist es aber kein Problem. Ein Amp sollte nicht kaputtgehen ohne das man dran rumschraubt (außer die Röhren natürlich). Aber die Regler sind zum benutzen da.
     
  14. Nick<>eXus

    Nick<>eXus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.10   #14
    Ähm, ja und klar: ich!

    die Frage war

    Ich weiß nicht was du an meiner Antwort auszusetzen hast.
     
  15. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.10   #15
    Das sie inhaltlich falsch ist.

    Wenn er den Preampgain weit unten den den Master weit auf hat, dann wird die Endstufe nicht besonders stark belastet. Entscheidend ist nicht alleine das Mastervolume, sondern das Signal was an der Endstufe ankommt.

    Wenn Du einen Schlauch mit Ventil an einen Wasserhahn hängt und den Wasserhahn nur ein bischen aufdrehst, dann kommt auch bei voll geöffneten Ventil vorne am Schlauch nicht mehr raus, als der Wasserhahn abgibgt.
     
  16. Nick<>eXus

    Nick<>eXus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.10   #16
    Das kann vielleicht sein, aber schmendrick behauptete, ich hätte die Frage nicht beantwortet.
    Habe ich aber, nur, wie du meinst, falsch ;)

    Allerdings hinkt dein Vergleich, denn eine Endstufe ist nicht nur ein Ventil, das das Signal, welches ankommt, nur durchlässt (bzw. beim Zudrehen weniger durchlässt), sondern verstärkt dieses ja auch.
    Das würde sonst bedeuten, dass man, wenn man die Vorstufe sehr gering eingestellt hat, an dem Poti der Endstufe rumspielen kann wie man will und es würde nicht lauter werden.
     
  17. zahnstocher

    zahnstocher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.10   #17
    Trotzdem stimtm der Vergleich so gut wie...

    Sowohl Gainregler als auch Master sind letztendlich nichts anderes als Lautstärkeregler.
    Dreht man sie nach links, wirds leiser, nach rechts wirds lauter. So einfach ist das. (Ja, irgendwann verzerrts, das tut aber nichts zur Sache)
    Bei PA-Endstufen ist es sogar gängig, sie voll aufgedreht zu betreiben und die Lautstärke am Mischpult zu regeln. Wär ja auch doof wenn am Pult alles aufgedreht ist, und dann irgenwer hinter die Bühne rennen muss um an der Endstufe lauter zu machen.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Amp so einstellen wie bisher, das ist absolut in Ordnung.
     
  18. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.10   #18
    Ja, aber die Endstufe sitzt in dem Vergleich erst hinter dem letzten Ventil und verstärkt eben mit ihren Verstärkungsfaktor.

    Mach dir einfach bewusst wo der Masterregler greift, dann verstehst Du worum es geht.

    Wenn Dich das glücklicher macht ;)
     
  19. mikkiseven

    mikkiseven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.10   #19
    All turned up to 11.............:D
     
  20. band-olero

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    Erstellt: 17.08.10   #20
    :great:
    Guter Beitrag in einem immer niveauloser werdendem Forum.
    So etwas findet man immer seltener hier, leider.

    Ich finde es a) erschreckend, was für einen Unsinn manche Leute verbreitet und b) noch viel erschreckender, dass manche jeden Unsinn glauben.

    Bei Transistoramps kann es tatsächlich schädlich für den lautsprecher (aber nicht für den Amp an sich) sein, zu laut aufzudrehen, sofern die Endstufe nicht ausreichend gegen Übersteuerung geschützt ist und durch Überlastung der Endstufe Gleichstrom an den Lautsprecher abgegeben wird.

    Bei einem Röhrenamp sollte das aber eher unkritisch sein; egal wie weit die Vorstufe aufgedreht ist.
    Dem Amp selbst schadet es nicht, sofern er entsprechend konstruiert ist, und Gleichstromanteile, die den Lautsprecher schädigen, kommen eher nicht vor.

    Man muss sich nur fragen, wenn man Master wirklich auf 10 drehen muss, ob man den passenden Amp hat und sich nicht vielleicht besser ein Topteil oder einen Combo mit mehr Reserven holt. Oder eine wirkungsgradstärkere Box bzw. Lautsprecher.


    @FriendlyGuy:
    erwartest du, dass dein 100-Euro-Amp klingt wie ein Amp von Marshall, Peavey, Fender oder Boogie für das 10- bis 20fache?
    Wenn dir der Klang nicht gefällt, warum hast du den Combo gekauft?
    Wenn du denkst, es könnte an den Einstellungen liegen, dann ändere sie doch einfach!
    Nichts ist einfacher.
     
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