Was tatsächlich hinten rauskommt

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Mr.Randy_Rhoads

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Hallo

Wie vielleicht der eine oder andere in diesem Thread diesem Thread gelesen hat, läuft mein Amp (Marshall 1987X, 50W) per DI-Box und Lastwiderstand über eine Hifi-Endstufe, um Endstufenzerre bei niedriger Lautstärke und sogar über Kopfhörer zu hören.

Der Lastwiderstand:
http://at.rs-online.com/web/3091267.html (eine etwas längere Ausführung als auf dem Bild abgebildet, jedoch die gleichen Daten)
10 Ohm (4, 8, 16 Ohm waren nicht exakt verfügbar), 150Watt bei 25°C

Ich bin davon ausgegangen, dass der genannte Widerstand mit den 50W RMS des Amps kein Problem haben sollte.
(RMS-Watt ist nicht eine besondere Art Watt, sondern die maximale Abgabeleistung des Verstäerkers (in diesem Fall), ohne zu übersteuern)
-Verständlich: Ab dem Moment, wo der Amp durch aufdrehen der Endstufe, ohne Booster, oder Hilfsittel verzerrt, sind 50W (oder jede andere RMS-Watt-angabe) überschritten.

Nach kurzer Spielzeit (unter einer halber Stunde), wobei der Amp nicht auf Vollgas, jedoch zu etwa 1/2 bis 2/3 (12:00 - 14:00 Uhr, Kanäle gebrückt oder nicht ändert kaum etwas) lief war der Widerstand so heiss, dass dieser mit blossen Händen nichtmehr anzufassen war und von diesem machte sich ein leicht verbrannter Geruch breit. :eek:

Ich habe die Temperatur nicht gemessen, dies werde ich in den nächsten Tagen nachholen.

Ich habe am Widerstand bei voll aufgedrehtem Amp eine Spannung von 25-28 Volt gemessen, auf 12:00 Uhr aufgedreht etwa 20-25 Volt (alles abhängig vom Anschlag. Es hing nur die Strat am AMp, sonst nix)

Man hat einen Widerstand R von 10 Ohm, eine Spannung U von 28 Volt (max.), so kommen aus dem 50W Amp doch bis 2,8Ampere und somit eine Leistung P von 74,8 Watt
(Nicht zu 100% korrekt glaube ich, da Rechnung mit Gleichspannung/konstanten Werten gemacht wurden, wer kann helfen ? :D:D:D )


Jetzt, wo ich das alles geschrieben habe, frage ich mich selbst, was der Sinn des ganzen sein sol, aber vielleicht interessiert es doch jemanden ;)

Und eine Frage qüält mich sehr: wie kann ich den Widerstand so kühlen, dass dieser die angegebene Leistung aushält (150W bei 25°c=, ohne, dass dies eine Störsignal verursacht (ich könnte mir gut voerstelen, dass ein Lüfter-motor, das Signal stört......andererseits ist in manchen AMps bereits ein Lüfter eingebaut :confused:
 
K

Kramusha

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Du musst den Widerstand schon auf ein Kühlblech bzw. einen Kühlkörper schrauben..

Hast du den Test mit Funktionsgenerator und Oszilloskop gemacht?

Lg :)
 
Bierschinken

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Hallo,

zum Einen, der Widerstand kann ohne Kühlkörper keine 150W ab!
Das steht auch so auf der Seite von rs. Schau da mal rein, da stehen 55W bei 25°C ohne Kühlkörper.

Im übrigen fühlen sich Temperaturen oberhalb der körpereigenen Tempereatur immer sehr heiss an. Da meint man häufig es wäre unglaublich heiss, dabei hats grad mal 70°C, was je nach Bauteil eine normale Temperatur darstellen kann.

Zu deiner Messung;
Ohne Oszi nützt dir die Messung nichts, da du nicht genau die Leistung berechnen kannst.

Zum Einen siehst du nicht den Klirr und zum Anderen behandelst du das Signal rechnerisch als hättest du eine DC-Spannung mit konstantem Strom.
Das funktioniert so nicht.

Du müsstest den maximalen (optisch Klirrfreien) Sinus einer bestimmten Frequenz (meist 1kHz, aus einem Funktionsgenerator) mithilfe des Oszi einstellen und dann diesen Sinus integrieren um die tatsächliche Leistung zu erhalten.

Grüße,
Schinkn
 
Mr.Randy_Rhoads

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Hallo,

zum Einen, der Widerstand kann ohne Kühlkörper keine 150W ab!
Das steht auch so auf der Seite von rs. Schau da mal rein, da stehen 55W bei 25°C ohne Kühlkörper.

Im übrigen fühlen sich Temperaturen oberhalb der körpereigenen Tempereatur immer sehr heiss an. Da meint man häufig es wäre unglaublich heiss, dabei hats grad mal 70°C, was je nach Bauteil eine normale Temperatur darstellen kann.

Zu deiner Messung;
Ohne Oszi nützt dir die Messung nichts, da du nicht genau die Leistung berechnen kannst.

Zum Einen siehst du nicht den Klirr und zum Anderen behandelst du das Signal rechnerisch als hättest du eine DC-Spannung mit konstantem Strom.
Das funktioniert so nicht.

Du müsstest den maximalen (optisch Klirrfreien) Sinus einer bestimmten Frequenz (meist 1kHz, aus einem Funktionsgenerator) mithilfe des Oszi einstellen und dann diesen Sinus integrieren um die tatsächliche Leistung zu erhalten.

Grüße,
Schinkn

1. Steht geschrieben, dass die 150W Belastung bei 25°C möglich sind. Frage: Wie kann man den Widerstand effizient kühlen ?

2.Wie geschrieben, ist mir durchaus bewusst, dass die Rechnung von DC ausgeht. Aber dennoch denke ich, dass die Messung/Rechnung nicht komplett von der tatsächlichen Leistung abweicht.

3. Wohl gleich Morgen werde ich messen, wie heiss der Widerstand tatsächlich ist
(Und man müsste doch auch mit Hilfe der Temperatur und dem NTC/PTC herausfinden können, welche Leistung am Widerstand ankommt ?


Ich frag mal in der Schule nach, ob man das nicht dort messen kann (hatte mal ´ne Ausbildung zum Elektrotechniker begonnen, jedoch abgebrochen), es würde mich brennend interessieren.
 
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