Powermixer oder Mischpult?

von denial, 10.01.07.

  1. denial

    denial Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.07   #1
    Sorry falls son Thread schonmal existiert, aber mich würde mal interessieren wozu ihr raten würdet, da wir nicht genau wissen was besser wäre für uns im Proberaum.

    Und worin genau bestehen die Unterschiede bei der möglichen Erweiterungen von dem ganzen.

    Im moment leihen wir uns nämlich nen Powermixer einer befreundeten Band, aber wir wollen doch lieber was eigenes. Deshalb haben wir nun das Problem, das wir nicht genau wissen was wir denn nun besser nehmen sollten.

    Unser Etat bei dem ganzen liegt bei bis zu 700 €

    mfg denial
     
  2. Dirtystylee

    Dirtystylee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #2
    hi also wenn es nur für eurer proberaum für kleine veranstaltungen usw ist. empfehle ich dir aufjedenfall einen Powermixer, da es aussreichend genug wäre mit der leistung 100leute zu beschallen.

    ich habe mich auch imformiert über powermixer und mischpult aber wenn du was kompaktes all in one haben willst dann empfehle ich dir, kannst auch ruhig die verschiedenste musikgeschäfte anrufen und informieren und alle werden die das yamaha emx 5014C empfehlen was einen preis von 765.-Euro hat. also bisschen noch dazu sparen und ihr habt ein hammer teil :)) 2 x 500watt sind vollkommen aussreichend. die intregierten kompressor sorgen für einen runden, warmen sound was wichtig ist. sowie der eingebaute SFX Effektprozessor soll sehr gut sein. in der preisklasse sollen die konkurrenzen wie Phonic, samson nicht mit dem yamaha mithalten können.

    da mir auch leistung, qualität sowie effekte sehr wichtig sind werde ich mir auch das yamaha emx 5014c zulegen und wenns mit der leistung nicht aussreichend ist für meine zwecke bei gr. festhallen, werde ich mir zusätzlich ne endstufe besorgen was aber bei euren zwecken nicht der fall ist ;))
     
  3. Boerx

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    Erstellt: 11.01.07   #3
    für den Proberaum reicht ein Powermischer definitv aus.

    Die Nachteile sind eher die mangelnde Erweiterbarkeit, was aber in eurem Fall nicht das Problem sein sollte, falls ihr nicht damit auch noch Auftritte spielen wollt.

    die Kompressoren im angesprochenen Mixer halte ich für wenig tauglich und machen für den Proberaum auch keinen Sinn sondern steigern nur das Feedback-Risiko
     
  4. frankmusik

    frankmusik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #4
    @denial
    Für Proberaumanwendung und "Parties" ist ein Kompaktmixer sicher das richtige!

    @dirty .
    jo die Yamaha Mixer sind ordentlich .. schon was anderes wie die erst von Dir angedachten Samson&Co ....

    @boerx
    Warum ein Kompressor das Feedbackriskiko erhöhen soll hätte ich noch gerne gewußt ;-)

    gruß frank
     
  5. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.01.07   #5

    Weil ein Kompressor die Grundverstärkung eines Signals deutlich erhöht und damit das Gain-before-Feedback reduziert.
     
  6. denial

    denial Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.07   #6
    Habe hier so vom Grundher noch nen billiges PA Bundle bei Thomann gefunden...es ist jetzt zwar kein yamaha oder so und die Leistung ist auch bisschen weniger, aber was haltet ihr von dem:
    https://www.thomann.de/de/phonic_phppod740d_powerpod_740_bundle.htm

    aber danke schonmal für den Rat mit dem Yamaha...werden das die Tage mal besprechen
     
  7. sniper

    sniper Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.01.07   #7
    Die Lautsprecherkabel dürften verwendbar sein. Wenn man Glück hat. :)
     
  8. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Bühnen MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 17.01.07   #8
    Moin!

    und wenn man das Innenleben aus den "Boxen" ausbaut, hat man schöne Kartoffelkisten!:D

    da bleib mal lieber beim Yamaha!:)

    Wolle
     
  9. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.01.07   #9
    ja, kann ich dir aus eigener erfahrung sagen: mit dem thomann-zeugs wirst du nicht gücklich! sogar die kabel mit der hausmarke kannst du kicken - hab EIN instrumentenkabel daheim rumliegen und werde das demnächst mal auseinandernehmen und selber ordentlich löten - die verbindungen wackeln wie n kuhschwanz!

    und wie ist das jetzt nochmal - willst du auch boxen oder nur n pult?
     
  10. denial

    denial Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.07   #10
    boxen wären auch schon ganz gut dazu, wobei das wohl eher ein kleineres problem wäre da noch welche zu bekommen. ging halt hauptsächlig um die frage was denn besser wäre mischpult oder powermixer
     
  11. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.07   #11
    Also zusammengefasst:
    Powermischpult: kompakt, schnell installiert (wenig kabelaufwand), leichter dann mischpult und amp getrennt.
    Mischpult + amp oder aktivboxen (+ effekte): modulär, leicht wechselbar zu mehr eingänge oder mehr leistung durch ersätzen von ein teil der anlage, bessere effekte (in bestimmte fälle), schneller ersätzt wenn ein teil der anlage kaputt geht.
    Also ich hatte mixer+amp+effekt und habe diese bewusst ersätzt durch ein guten powermixer, wegend verschiebung meiner aktivität zu alleinunterhalter, das ist ein riesenunterschied beim aufbau und aktivboxen sind mir zu schwer beim aufbau alleine.
    LG
    NightflY
     
  12. maracas

    maracas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.07   #12
    Powermixer nicht nur für Probenraum...

    Wie schon mein Vorredner richtig sagte, ist ein guter Powermixer für alle mittleren und - je nach Musikrichtung - auch größere Gigs geeignet. Ich hatte auch jahrelang mir alle Einzelkomponenten wie Verstärker, Effektgeräte, Mischer, Phantomspeisung, Mic-Vorverstärker, Bühnen-EQ etc. zusammengestellt > damals war die Qualität der Powermixer ja auch nicht so prickelnd.... die Leistungen der integrierten Verstärker waren auch teilweise sehr dürftig.

    Heutzutage besitzen Powermixer gegenüber Einzelkomponenten für das "On-the-road-Geschäft" für kleinere Bands aber sehr große Vorteile: Geringer Aufwand beim Auf- und Abbau der PA, Große Leistungen - bei entsprechenden Boxen - auch für größere Gigs, gute bis sehr gute (und für den Live-Betrieb mehr als ausreichende) Effektgeräte-Qualität (Reverb, Delay etc.), alle integrierten Komponenten des Powermixers preisgünstiger als entsprechende Einzelkomponenten etc.

    Ich denke, es ist sehr wichtig sich im Vorfeld entsprechende Gedanken um den Einsatzzweck des Powermischers zu machen. Wenn man den PM nur für den Proberaum - bei entsprechend kleinerem Leistungsbedarf - verwenden möchte, später aber mit zusätzlichem Equipment die "Außer-Haus-Beschallung" durchführen möchte, wäre es evtl. günstiger einen - natürlich teureren - etwas größer dimensionierten PM zu wählen. Damit hätte man einen PM für Probe und Bühne !! Ein Beispiel:

    Ich selber habe vor ca. 2 Jahren bei einem Fachhandel verschiedene PM im Vergleich angehört. Die Unterschiede waren - alle EQ´s FLAT - frappierend und erschreckend zugleich. Als Bühnen- und Studiomusiker ging ich bisher doch tatsächlich davon aus, dass - wie bei allen Verstärkern - die AMP-Sektion der Powermixer eigentlich nur das Eingangssignal verstärken sollten, also kleiner Input, großer Output. Schon vorab: Eine völlige Fehleinschätzung von mir (warum eigentlich?). Also 3 Powermixer an jeweils 2 und 4 Boxen (ab 15"-Fullrange-Boxen mit/ohne Sub´s, JBL, EV, Dynacord) gehängt. Gesamt-Impedanz pro Seite also 8 bzw. 4 Ohm.

    Erster Kandidat: Behringer Powermixer (ich glaube, es war der PMH-5000, dass Flaggschiff?!)

    Fazit: Ich habe noch nie in meinem Leben einen so schlechten Powermixer gehört. Eigentlich sollte er ein perfektes Eingangssignal (WAV-Quellen unterschiedlicher Stilrichtungen), also perfekte Abmischungen ohne Klangverfälschungen an den LS-Ausgang weitergeben. Das die Boxen ihrerseits das ursprüngliche Signal je nach Frequenzgang, Phasenlage, Chassis etc. beeinflussen ist ja klar. Ich hatte aber zum Hörtest wirklich Spitzenboxen angeschlossen > alles in allem > jedes Koffer-Radio klingt besser, von Bässen über die angeschlossenen 15"-Boxen keine Spur!! Und relativ leise, obwohl die Boxen einen sehr guten Wirkungsgrad hatten - von der versprochenen Leistung (ich glaube es sollten 2 mal 400 Watt RMS sein) keine Spur!! Und ich hätte mir das Teil aufgrund der technischen Daten fast per Internet bestellt....:mad:

    Kandidat 2: Yamaha Powermixer (ca. 2 * 500 Watt RMS) > da waren sie wieder, meine geliebten Bässe.... Guter, sehr angenehmer transparenter und durchsetzungsfähiger Sound - einfach gut!! :) Und nur unwesentlich "teurer" als die fast vollendete Fehlinvestion...

    Da ich am Anfang ja auch nur ca. 700,- EUR bis 800,- EUR ausgeben wollte, testete ich "spaßeshalber" auch noch den Dynacord Powermate 1000 an. Um es vorwegzunehmen: Obwohl dieser mit ca. 1900,- EUR zu Buche schlug, habe ich aus voller Überzeugung den Powermate 1000 gekauft - und bereue es bis heute keine einzige Sekunde. :great: Der Hauptunterschied lag einfach in der Verarbeitung des eingebauten Prozessors bzgl. der Bass-Wiedergabe. So ein Wahnsinns-Punch im Tiefbass-Bereich habe ich noch bei keinem anderen PM gehört. Das liegt wohl am integrierten LPN-Filter des Powermate 1000. Und mit 2 mal 700 Watt RMS an 4 Ohm kann man auch größere Gigs beschallen. Weiterhin ist der PM1000 stabil an 2,66 Ohm. Daher kann man ohne Bedenken 6 Boxen insgesamt an diesem einen Powermischer betreiben!! Da wäre nur der Übungsraum doch etwas zu Schade, oder?

    Ich hoffe, ich konnte zeigen, dass bei der Auswahl eines Powermischers (oder auch einer externen Endstufe) eine "Hörprobe" obligatorisch sein sollte, da die Unterschiede in den einzelnen Preis-Segmenten doch mehr als frappierend sind.

    Wenn der Powermixer "nur" für den Übungsraum gedacht ist, empfehle ich ebenfalls den Yamaha, da er ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat und man ihn ebenfalls für kleine bis mittelgroße Gigs verwenden kann - vorausgesetzt, man kauft oder besitzt auch entsprechende Boxen. Schlechte Boxen kann man nämlich mit dem besten Powermixer der Welt nicht wettmachen... Auch bedenken: Boxen mit einem 6dB schlechteren Wirkungsgrad bzw. Schalldruck (gegenüber prof. PA-Boxen) brauchen schon die 4-fache Leistung um den gleichen Schalldruck zu erzielen > vom Sound ganz zu Schweigen...

    Grundregel: Am Anfang für das wenige Equipment lieber etwas mehr Geld ausgeben, als viele schlechte und unbrauchbare Geräte für den gleichen Preis besitzen.:o

    Mit kreativen Grüßen

    maracas
     
  13. sniper

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    Erstellt: 30.01.07   #13
    Dem lässt sich nicht viel hinzufügen. Deckt sich mit dem Testbericht (der leider nicht mehr im Netz zu finden ist) Behringer vs. Yamaha vs. Soundcraft.
     
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