Preamp anstelle eines aktiv Basses?

von derRENNER, 09.03.08.

  1. derRENNER

    derRENNER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #1
    Hi Leute,
    ich bin zur Zeit am überlegen ob ich mir einen aktiven Bass zulegen soll. Im Grunde ist es jedoch lediglich ein Preamp/ Vorverstärker der ein aktiven Bass von einem Passiven unterscheidet...oder?

    Wäre es dann nicht möglich das ganze über einen Vorverstärker in Form eines Pedals hin zu kriegen? ...Also das ich mir einfach einen Vorverstärker zu meinem bereits bestehenden passiven Bass zulege?...
     
  2. Punka

    Punka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #2
    Was macht so ein Preamp eigentlich? Das selbe wie ein aktiver Bass oder ein 7 Band EQ Bodentreter?
     
  3. Viper-Narr

    Viper-Narr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #3
    man mag es kaum glauben aber ein PRE - AMP ist ein VOR - VERSTÄRKER ^^ naja und der gibt das signal halt leicht verstärkt an die endstufe weiter damit die was draus machen kann. ausserdem ist der preamp halt für die klangformung zuständig. ein boden-eq fußtreter ist für mich kein wirklicher preamp da zu einem preamp ja mehr als nur der EQ gehört, nämlich auch gain und alles andere was von hersteller zu hersteller verschieden ist ^^

    und soweit ich das in meiner vertrottelten unwissenheit sagen kann unterscheidet sich aktiver und passiver bass darin, dass der aktive bass ein niederohmiges signal an den amp weitergibt und aus mir unerfindlichen gründen weniger probleme mit feedback und trittschall hat. achja und halt auch ne klangreglung integriert wie du richtig festgestellt hast :)

    hoffe ich konnte ein bissie helfen

    gruß Magnus
     
  4. Herr_Mannelig

    Herr_Mannelig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #4
    und ein niederohmiges Signal hat weniger Probleme mit störenden Einstreuungen, sowohl in das Kabel, als auch direkt in die Pickups. Man kann mit einem aktiven Bass auch längere Kabel benutzen, ohne einen so starken Höhenverlust zu haben, wie bei einem passiven Bass. Der Vroteil des Preamps direkt im Bass ist, dass das hochohmige Signal aus den Pickups nur ein paar cm durch die Kabel zurück legen muss und dann schon durch die Elektronik geboostet wird. Kabellängen um die 10m sind, bei guten Kabeln mit einem aktiven Bass eigentlich problemlos drin, bei passiven Bässen braucht man für so eine Länge schon ein ziemlich gutes Kabel, oder man hat mit Einbußen beim Sound zu kämpfen.

    Bei einem Preamp als Bodentreter hat man schon etwas längere Kabelwege und man bleibt ja auch nicht immer auf einem Platz stehen, so dass man doch ein recht langes Kabel braucht und so der Preamp auch gleich im Verstärker sein könnte.

    @derRENNER: wenn du ein wenig technisch begabt bist, kannst du dir auch eine elektronik direkt in deinen Bass einbauen. Das Vol.-Poti wird gegen ein anderes eingetauscht, die die anderen Kabel gemäß Anleitung (o.Ä.) an die Elektronik gelötet und dann muss das ganze + die 9V Batterie nur noch ins Elektronikfach passen. ;)

    mfg
    Bastian
     
  5. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #5
    richtig, ein preamp als bodentreter oder 19"-kiste eliminiert nicht die probleme der kabelkapazität, falls das instrument passiv ist.
    ein preamp an sich dient im prinzip nurals klangformer. hat man beispielsweise nur eine fette bass-endstufe, kann man mit preamps von verschiedenen firmen seinen eigenen klang immer wieder austauschen und verändern.

    typische preamp-bodentreter im engeren sinne sind die D.I.boxen von MXR (bass d.i. plus) und Tech 21 (Sansamp). Der sansamp ist wohl der bekannteste preamp im bodentreterformat.
    außerdem gibts als 19"-preamps die diversen preamps an sich (ampeg SVP) oder auch multieffekte, die mittel verstärkersimulation als preamp dienen (BOSS GT-6B als bodentreter, Line 6 Bass POD und wie sie alle heißen).

    übrigens sind für endstufen, aber beispielsweise auch für kompressoren preamps zwingend nötig, da diese Geräte ohne einen gewissen eingangspegel nicht oder nur extrem kacke funktionieren.
     
  6. Peter Venkman

    Peter Venkman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #6
    Also es liegt auf der Hand das ein aktiver Bass sehr viele Vorteile hat. Aber! Man darf auch nicht vergessen das ein aktiver Bass immer anders klingen wird als ein passiver. Was hast du denn für einen Bass? Weil wenn du mit deinem Sound zufrieden bist und der Bass auch sehr gut ist würde ich mir keinen neuen kaufen.

    Es gibt einen Grund warum sich heutzutage noch leute für passive Instrumente entscheiden. Weil sie trotz allem einen sehr eigenen Sound haben.

    Und mal erlich wer hat schon 10m Kabel? also die größte Bühne auf der ich gespielt habe die war 15m breit und da hatte ich auch mein 5 meter kabel und das hat mir gereicht.

    und du könntest dir schon einen PreAmp bodentreter kaufen nur kosten die die wirklich was bringen um die 300-500 Euro. Weil ich würde hier kein Billigsdorfer Pedal einschleifen das würde dem Sound glaube ich mehr Schaden als Helfen.
    LG
     
  7. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #7
    EIn Sansamp kostet keine 200€ gebraucht und ist keineswegs Billigschrott. Auch wenn der den Klang schon extrem krass färbt.
     
  8. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #8
    Stimmt nicht ganz, ein Preamp ist erstmal ein Verstärker und Impedanzwandler. Den man auch mit steigendem Aufwand beliebig neutral halten kann.

    Overdrive, EQ etc. sind "nur" Beigaben.

    Mit dem Problem der Kabelkapazität hast du vollkommen Recht.
     
  9. Sipuri

    Sipuri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #9
    Bei mir ist es so, dass ich nach zahllosen Versuchen eine Kombination als für mich die beste herausgefunden hat: passiver Bass mit einem präzisen und sauber klingenden Rack-Preamp. Das klingt für mich am besten, sauber, druckvoll und der Bass klingt halt wie ein passiver, trocken, bassig, spezifisch, halt etwas anders als meine bisherigen aktiven - und da waren sehr hochwertige dabei Und genau dieses Signal wird durch meinen Preamp weitestgehend neutral weitergereicht. Ansonsten verwende ich ohnehin durchgehend hochwertige Kabel mit Neutrik-Stecker, nicht über 6 m, reicht meist.
    Das ist der Sound, den ich liebe. Auch mein nächster Bass soll vozugsweise ein passiver (Jazz-Bass/Single Coil) werden. Das ist halt mein Sound.
    Dass da keine Batterie leer werden kann und ich das Kabel einfach stecken lassen kann, wenn ich den Bass abstelle, ist eher ein angenehmes Detail.

    VG Steve
     
  10. elkulk

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    Erstellt: 10.03.08   #10
    Wie beowulf666 sagt, kann man weitgehend klangneutrale Vorverstärker/Impedanzwandler bauen. Somit muss ein passiver Bass mit solch einem Preamp nicht anders klingen als der passive Bass, außer dass er lauter ist und das Signal weniger störanfällig ist sowie belastbarer.

    Wenn es mit passivem Bass und Preamp doch plötzlich anders als mit dem passiven Bass alleine klingt, kann dass ganz einfach daran liegen, dass plötzlich das Kabel zwischen Pickups und dem ersten Effektgerät oder Amp/Preamp fehlt. Besonders Gitarristen mögen deshalb häufig keine aktiven Instrumente, da den typischen Klang eben nicht die Gitarre allein, sondern das Zusammenspiel von Gitarre und Kabel ausmacht. Genau das Gleiche gilt beim passiven Bass.
    Auch ein hochwertiges Kabel mit deutlich geringerer Kabelkapazität kann den Klang stark verändern.

    Diese Problem lässt sich aber relativ leicht beheben, indem man das längere Kabel mit seiner Kapazität über einen zwischen Signalleiter und Signalmasse verschalteten Kondensator geeigneter Größe emuliert.
     
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