Probelm mit Mittenposition bei 2 Humbuckern

von Swen, 10.11.08.

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  1. Swen

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    Erstellt: 10.11.08   #1
    Ich habe in einer Gitarre zwei Humbucker, einen DiMarzio und einen Gotoh (vermutlich). Beide klingen in ihren Stellungen auch wie sie es sollen mit schöner Bass- und Mittenwiedergabe, nur in der mittleren Position klingt der Sound total ausgedünnt und höhenlastig. Ist da etwas falsch eingebaut oder gibt es so etwas häufiger bei Tonabnehmern?

    Viele Dank

    Swen
     
  2. Exebeche

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    Erstellt: 10.11.08   #2
    Klingt arg nach Phasenverdrehung... Einfach mal die Anschlüsse eines Tonabnehmers vertauschen (Welcher, ist egal).

    MfG Fabian
     
  3. Swen

    Swen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.08   #3
    Danke, das werde ich mal probieren.
     
  4. Swen

    Swen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.08   #4
    Danke, es hat super funktioniert, auch wenn die Mittelposition sich jetzt klanglich kaum von der Halsposition unterscheidet.
     
  5. Red-Guitar

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    Erstellt: 10.11.08   #5
    Das hab ich auch so oft gemerkt und ich persönlich spiel deshalb nie in der Mittleren Position. :p
     
  6. Swen

    Swen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.08   #6
    Bei macher Kombination klingt die Mittelstelltung auch richtig gut, z.B. Schaller 2in1 oder ToneZone und Air Norton. Aber das ischeint leider selten der Fall zu sein.
     
  7. cosmodog

    cosmodog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.08   #7
    Ich benutze bei meiner ES-335-Kopie oft die Mittelposition, weil sich mit den beiden Lautstärke-Potis und den Ton-Potis die Sounds schön mischen lassen.

    Wenn man nur ein Mastervolume und ein Mastertone für beide PUs hat, hängt die Brauchbarkeit in der Tat sehr von der Kombination ab.
     
  8. _xxx_

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    Erstellt: 11.11.08   #8
    Einfach den Halspickup etwas tiefer schrauben und den Stegpickup etwas höher, dann klingt die Mittelstellung etwas ausgeglichener.
     
  9. VintageBalu

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    Erstellt: 11.11.08   #9
    Ich habe bei mir den Halspickup gedreht, um eine Phasenverschiebung in der Mittelstellung zu verursachen (Peter Green Style).
    Mittelstlelung klang nähmlich HAARGENAU wie einfache Rhythmstellung und von daher habe ich jetzt einen Grundsound mehr. :)

    Habe ich mir auch gedacht, hat trotzdem nichts gebracht. :D

    Letztendlich bleibt Out-of-Phase Geschmackassache... ich mag es, er erinnert an ein WahWah, welches relativ weit oben getreten ist - leider hat der Sound nur im Solospiel Eier. :D
     
  10. DerOnkel

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    Erstellt: 12.11.08   #10
    Wie die Mittelposition "klingt" hängt ganz entscheidend von den elektrischen Daten der Tonabnehmer ab. Wenn sich die Impedanzen zu sehr unterscheiden, dann dominiert eben auch in der Zusammenschaltung ein Tonabnehmer den anderen. Abhilfe schafft hier nur eine aktive Mischung der beiden Signale.

    Ulf
     
  11. Swen

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    Erstellt: 12.11.08   #11
    So groß ist der Unterschied da nicht. Der Halstonabnehmer hat ca. 14,2 kOhm und der Stegtonabnehmer ca. 13,0 kOhm gemessen mit meinem Multimeter.
    Bei den Schallern kommt es aber hin. Das ist da unterscheidet sich der Widerstand nur um ca. 0,2 kOhm und klingt es auch wie eine Mischung aus Beiden.
     
  12. _xxx_

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    Erstellt: 12.11.08   #12
    Dass der Hals-TA stärker ist wundert mich sehr, das ist absolut unüblich. Erklärt dann auch die Lautstärkeprobleme. Zu dem Stegpickup würde einer im Bereich ca. 8-10 kOhm am Hals lautstärkemäßig passen, ein PAF Classic (Halsversion) oder Duncan SH-1N. Da ist nicht viel machbar ausser (Hals-)Pickuptausch oder aktive Elektronik zum Mischen wie oben angesprochen.
     
  13. band-olero

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    Erstellt: 12.11.08   #13
    Stimmt.
    Aber: ein wenig an den Volume-Potis gespielt und der Out-of-Phase-Sound kann in sich stark wandeln, in durchaus gute bzw. brauchbare Sounds.
    Erfordert aber wie gesagt ein wenig Experimentieren mit den Lautstärkereglern. Wer nur einen hat ist hierbei der Angeschmierte.

    B.
     
  14. DerOnkel

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    Erstellt: 12.11.08   #14
    Wie immer kommt es nicht so sehr auf den Gleichstromwiderstand an! Die Induktivität spielt her eine wesentlich größere Rolle, deshalb schrieb ich ja auch Impedanz! Die läßt sich mit einem Multimeter allerdings nicht messen.

    Wenn sich die Induktivitäten stark unterscheiden, dominiert in der Parallelschaltung immer der Pickup mit der geringeren Induktivität und das ist häufig der Tonabnehmer an der Halsposition.

    Ulf
     
  15. Thhherapy

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    Erstellt: 12.11.08   #15
    so mach ich das auch.
    bei dem einen Tonabnehmer hab ich das Tone Poti voll rein gedreht, fürLead und hohen Sound beim anderen hab die das Tone Poti zurückgedreht für Rhytmus und tieferen Sound.
    in der Mittelposition hab ich nen höhenreichen Sound, der aber trotzdem noch schön drückt.
     
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