Proben, aber wi?

von fly away, 05.10.07.

  1. fly away

    fly away Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #1
    Hi,

    ich spiel in zwei Bands, in der einen da, werden wir von nem Musiklehrer unterstützt und bei müssen wir genau die Geschwindigkeit spieln, wies gehört, also mit Metronom und so.
    Und alles synchron und so, während wir in der anderen Band mit dem Tempo z.B nicht so genau nehmen und auch so alles weng lässinger angehn.
    Was ist eurer Meinung nach besser?
     
  2. BOOG

    BOOG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #2
    Oje Metronom ???? Proben !!!! Lehrer ?!?!?!?

    Furchtbar


    Proben heisst sich reffen und konzentrier das Beste geben was man kann. Schlagzeuger gibt das Tempo vor an dem hat man sich zu orientieren !!!!
     
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  3. Furios

    Furios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #3
    Das kommt ganz drauf an auf welchem niveau du dich bewegst und was du aus dem Band spiel ziehst! ;)

    Ich Spielte und spiele immernoch in der Musik AG unserer Schule. Es waren meine ersten erfahrungen mit dem "zusammenspiel" mit anderen leuten, damals als kleiner Tastendrücker mit grademal einem jahr untericht und immensen Problemen, meine Noten richtig zu lesen ;). inzwischen sitz ich am Bass, Improvisiere fröhlich auch das ein oder andere Solo einfach so zwischendurch und es Läuft klasse da ;). das ganze beruht stark auf meinem MusikLehrer, der die AG leitet und mir seeehr viel über das Bandspiel, rythmus, groove und Improvisation beigebracht hat und auch immer sehr genau war!

    nunja, die Musik AG ohne Bläser ist quasi meine "auserschulische Band". unsere Proben laufen sehr locker ab doch das liegt zum 90% daran, das wir aus der AG einfach die super grundlagen mitgenommen haben und vieles uns einfach von anfang an richtig angewöhnt haben. ich würde sagen das eine fördert das andere ;)

    und natürlich: je besser sich jeder allein mit seiner Stimme auseinandergesetzt hat zuhause, des do lockerer können die Proben laufen :-)

    Grüsse,
    Furios

    P.S.: Wie mit einem e am ende :o
     
  4. maads

    maads Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #4
    soll doch jeder so machen wie er zurecht kommt. wennde nen coolen lehrer hast der dir n paar ordentliche tips geben kann, ist das sicher hilfreich. ausserdem ist ne meinung eines unbeteiligten manchmal garnicht so verkehrt.
     
  5. JohnniBassplayer

    JohnniBassplayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #5
    Ich persönlich habe es immer abgelehnt in gecoachten Bands zu spielen. Einfach aus dem Grund, dass ich denke dass es mit Autoritäten immer Probleme geben kann in der Kreativität und der Freiläufigkeit der Gefühle beim Spielen.
    Für einzelne bestimmte Projekte oder Coverbands hingegen ist es oft wichtig so einen "Leiter" zu haben, damit die Dinge geordnet zulaufen und manchmal einen gewissen Zeitplan einhalten.

    Mit Metronom proben ist auch so ne Sache.
    Wir in der Band proben eigentlich alle Songs immer mal wieder auf Metronom, einfach aus dem Grund, dass die Lieder in einem bestimmten Tempo geschrieben wurden, und nur in diesem ihre gedachte Wirkung erzielen. Außerdem klingen Temposchwankungen in vielen Liedern nicht gut. In Stücken, in denen aber Tempowechsel der Stimmung dienlich sind, sollte man auf das Metronom verzichten.
    Das Ganze ist dann sowohl auf der Bühne zu gebrauchen, weil es einfach eine gewisse Wirkung hat, wenn ne Band ein Tempo hält oder das Tempo so einsetzt, dass es den Inhalt des Stückes unterstützt, zum Anderen ist es aber auch Vorarbeit für Studioaufnahmen. Ungewollte Temposchwankungen auf Aufnahmen sind oft unverzeihlich.
     
  6. opferstock

    opferstock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #6
    Also ich sehs so:
    Jemand denkt sich Songs aus und der Rest macht dazu was er halt so kann. Das klingt zu Beginn scheusslich, aber unbewusst wird sich irgendwann jeder der Songidee unterordnen, ohne das man mit der Keule zu schwingen braucht. Und die eigenen Hörgewohnheiten ändern sich dahingehend, dass man eben auch selber kompromissbereiter wird. Sprich, man hört die Beiträge von den anderen nicht mehr nur nach dem Aspekt, wie man es selber machen würde, sondern die Band als solches entwickelt einen eigenen Stil. Ob der dann ankommt beim Publikum ist dann eine andere Frage, jedenfalls braucht sowas sicher ein Jahr Zeit. Damit bin ich eigentlich immer recht gut gefahren. Die andere Möglichkeit, einer sagt was er will und der Rest gehorcht ist auch ok, so lange der Rest gehorchen will. ;)

    Ich bin eher ein Freund von "ohne Anleitungen" (wenn ein gewisses musikalisches Talent vorhanden ist), die helfen zwar, aber drängen halt wieder irgendwie in eine Ecke. Ist dann halt Glückssache wenns so gelingt Erfolg zu haben. Aber besser als einen Produzenten zu haben, der sich über euch artikulieren will. Wer sich dabei wohl fühlt, ok.

    Bands die aus unerfahrenen Musikern bestehen werden immer nach einer Vorlage schreien um die diversen Ambitionen zu kanalisieren. Erst wenn der Musiker etwas gereift ist und sich gezielt und stilsicher in einem Genre zurecht finden kann, wird er glücklich. Er lernt nämlich mit der Zeit nicht nur was er will, sondern auch sich unterzuordnen und trotzdem Spass zu haben. Weil es darum geht gemeinsam etwas tolles zu erschaffen, nicht nur darum sich durchzusetzen.

    Aber das ist nur meine Ansicht.
     
  7. fly away

    fly away Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #7
    Was ich vielleicht vergessen hab, ist vielleicht, dass es sich um eine REINE Coverband handelt!
     
  8. bässer so

    bässer so Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.08   #8
    hat alles seine vor-und nachteile.
    wenn wir covern spielen wir nicht note für note nach.soetwas ist langweilig weil man an das original eh nicht rankommt bzw es sich trocken,steril anhört.dann kann man dem publikum auch gleich die cd vorspielen.taktsicher sein ist auf jeden fall vorteilhaft.wenn es denn auch die anderen schaffen umso bässer ;-)
    wir versuchen uns anmerkne zu lassen das wir musiik machen und niemanden kopieren wollen.ganz falsch ist das imitiern großer musiker bzw derern techniken.geht schief.
     
  9. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.08   #9
    Also wir proben ausschließlich mit Metronom und ich finde das (bei etwas anspruchsvollerer Musik) auch unumgänglich. Also unser Drummer hat halt immer ein Metronom aufm Ohr.

    Und wir werden das auch Live so halten.

    Aus zwei gründen:

    1)
    Unser Drummer ist nicht wirklich 100% Timingfest. Wenn man einen 100% Timingfesten Drummer besitzt, der auch noch zu 90% das gewünschte Tempo trifft, ist ein metronom überflüssig. Aber wenn dein Drummer nen Songs 20bpm zu schnell spielt, kommt der rest schonmal an seine technischen Grenzen und dann wirds live peinlich.

    2)
    Wir haben fest vor in Zukunft mit Samples (Orchester, Chöre...) zu arbeiten und ab dann ist ein Metronom (bei allen aufm Ohr) erst Recht unumgänglich.

    Also ich über nur mit Metronom, wir proben nur mit Metronom und werden Live nur mit Metronom spielen... Ihr seht. Das kleine Ding hält mich am Leben ;)

    @InRuins,
    ich hoffe die Aussage was jetzt ironisch gemeint.
    Ansonsten schränkt das meine bisher recht gute Meinung von dir doch etwas ein ;)
    Denn so eine Aussage zu bringen gegenüber einem Anfänger der nach ner objektiven Meinung fragt, ist mehr als gewagt.
    Für ne Anfängerband ist es nur zu empfehlen ausschließlich auf Metronom zu spielen. Schult alles was man für Rhythmusgesfühl braucht.
     
  10. Ãœberschall  1

    Ãœberschall 1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.08   #10
    Ich bin Drummer, und ich finde es zumindest Live sehr sinvoll n Metronom aufm Ohr zu haben. Bei den Proben spiel ich nahezu Immer ohne (es sei denn wir probieren was total abgefucktes aus), um nicht zu sehr abhängig vom Metronom zu werden und mir halt anzulernen den Takt auch ohne das Ding sicher zu halten, damit ich's irgendwann auch Live lassen kann.
     
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