Problem mit Rückkopplung

von Luki3650, 23.03.06.

  1. Luki3650

    Luki3650 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #1
    Meine Band überlegt sich momentan einen eigenen Proberaum zuzulegen und wir sind bereits im Besitz eines Behringer SL3242FX-Pro Mischpults. Wir waren bis jetzt in schon wirklich vielen verschienden Proberäumen, die alle schon alle mit Equipment ausgestattet waren und hatten immer das gleiche Problem mit starker Rückkopplung bei der Gesangsanlage. Deshalb können wir die Stimme nie so laut aufdrehen, wie wir gerne würden. Was kann man dagegen tun? Gibt es da spezielle Tricks diese zu bekämpfen?

    Lukas
     
  2. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 23.03.06   #2
    was für mikros verwendet ihr???

    die ausrichtung der mikros im verhältnis zu den boxen ist sehr wichtig
     
  3. Luki3650

    Luki3650 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #3
    Noch haben wir gar kein Mikro gekauft aber in den anderen Proberäumen wars eigentlich fast immer ein Sm58. Wir schauen eh, dass der Sänger so weit wie möglich von den Boxen weg ist und das Mikro nicht in Richtung Box gerichtet ist. Welches Modell könnt ihr empfehlen, dass möglichst Rückkopplungsarm ist???
     
  4. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #4
    Welche Boxen habt ihr denn ???
     
  5. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 23.03.06   #5
    beyerdynamic tgx 60 ist einer der unempfindlichsten.

    wenn das budget begrenzt ist würde ich auf das tgx48 zurückgreifen

    also boxen am besten so aufstellen, dass sie nicht im 90 grad winkel zu den wänden stehen, lieber etwas schräg, da sich sonst sehr schnell stehende wellen bilden können und auch das signal kann von der wand direkt zurückgeworfen werden ins mikro.

    Was man auch machen kann ist 2 wände, die im 90grad winkel zu einander stehen, mit dämmmatten oder dicken vorhängen oder teppich abdämpfen
     
  6. Luki3650

    Luki3650 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #6
    Wie schon oben erwähnt haben wir noch gar keinen eigenen Proberaum und überlegen erst uns einen zuzulegen. Also haben auch noch keine Boxen. Was gibts denn für Boxen um nicht allzuviel Geld die nicht schlecht sind?
     
  7. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 23.03.06   #7
    was ist "nicht allzuviel geld"???
     
  8. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #8
    Hi,
    mit anderen Worten, wir unterhalten uns über noch ungelegte Eier ?
    Es kommt darauf an was du darunter verstehst, eine 12"/2 PA Box gibt es in der Preisspanne von ca. 280,- bis 7900,- EUR !
    Es gibt jedoch auch 12"/2 "Boxen?" für 39,- b.z.w. 179,- EUR, doch die haben mit PA nichts zu tun, außer das sie fälschlicher Weise als solche angepriesen werden.
     
  9. Luki3650

    Luki3650 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #9
    Wir wollen vielleicht so um die 300 EUR für die Boxen ausgeben. Hat die Qualität der Boxen viel Einfluss auf die Rückkopplung???
     
  10. lini

    lini HCA PA-Praxis & LS-Selbstbau HCA

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    Erstellt: 24.03.06   #10
    Die Qualität der Boxen hat sehr wohl einen Einfluß auf das Feedbackverhalten. Je linearer eine Box ist, desto weniger anfällig ist sie für Feedbacks.
     
  11. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 24.03.06   #11
    Meine Erfahrung mit Proberäumen ist (ich würde mal schätzen, dass ich im Laufe meines Musikerdaseins ca. 20 verschiedene ausreichend intensiv kennengelernt habe), dass die meisten keine Dämmung haben, die diese Bezeichnung verdient (Eierkartons o. ä.).
    Um einen Proberaum zu dämmen und gegen Feedback unempfindlicher zu machen, muss man Zeit und Geld investieren (unser derzeitiger Proberaum wurde in ca. 7 Arbeitstagen je Person - 4 Personen - hergerichtet; Materialaufwand, Gebrauchtes/Kostenloses nicht eingerechnet: ca. 700€). Wie so etwas zu machen ist, kann man mit der Suchfunktion im Forum finden (Stichwörter "proberaum dämmen" oder ähnlich).
     
  12. Krude

    Krude Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #12
    Das hat sie wahrlich. Ich probe mit verschiedenen Bands und Gesangsanlagen und da wird auch öfter mal Equipment zwischen den Proberäumen getauscht (ein guter Teil ist meins und alle kennen und helfen sich untereinander).

    Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass die verwendeten Boxen sogar den größten Einfluss auf mögliche Feedbacks haben (wohl gemerkt: gilt nur für Gesangsanlagen in Proberäumen!). So in etwa:

    Größe und Zuschnitt des Raums 5%
    Dämmung des Raums 10%
    EQ (bei uns Feedback-Destroyer) und Geschick des Bedieners 10%
    Höhe und Ausrichtung der Boxen im Raum 15%
    Abstand und Position der Mikros zu den Boxen 15%
    Art der Mikros 20%
    Art der Boxen 25%

    Für Musiker, die ohnehin nur oberamtliches Equipment verwenden (können), mag das wieder etwas anders aussehen, aber im Amateurbereich, wo das Material eine bunte Mischung aus Billigheimern und "kann man qualitativ gerade so gelten lassen" darstellt, lässt sich anscheinend tatsächlich durch sorgfältige Auswahl des Equipments noch das Meiste erreichen.

    Gruß,
    Hendrik
     
  13. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 30.03.06   #13
    ja haben einfluss und zwar aus folgendem grund:

    bei passiven filtersystemen (passiver frequenzweiche) hat die box ein impedanzminimum, das heißt dass dort mehr strom fließt --> mehr leistung --> lauter
    was diesen berreich für feedbacks anfällig macht. man kann dies durchaus passiv korrigieren, aber eben nur aufwendig!

    aber vor allem wichtig ist die positionierung der boxen im raum und das "freie" halten der mikrofone! nichts ist schlimmer als sänger die den mikrokorb umfassen! da wird jedes mikro mit jeder box feedbacken!
     
  14. arnix

    arnix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #14
    ich sing über meinen 10 watt marshall gitarren verstärker das ist kein problem auch bei fast voller lautstärke. nur wenn man in den overdrive kanal wechselt sollte man vorher eine gute lebensversicherung abgeschlossen haben oder wenigstens stöpsel in den ohren haben.
     
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