"Propos d' Amour" vom Clown Grock Arr. A. Hermeyer letzer Akkord

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Kann man den letzten Akkord mit dem Piano-Akkordeon greifen?


1626618558492.png
 
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Ja, so wie es geschrieben ist, geht es!
Begründung: Notenhals nach oben ist für einen anderen Spieler gedacht als die Notenhälse nach unten.
Daher: Zu zweit, wie notiert, machbar und nicht schwierig.
 
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Kann man den letzten Akkord mit dem Piano-Akkordeon greifen?

Nein, kann man nicht. :)


Begründung: Notenhals nach oben ist für einen anderen Spieler gedacht als die Notenhälse nach unten.

Diese Begründung (Notenhalsrichtung) alleine ist aber nicht schlüssig, denn die Notenhalsrichtung dient nur dazu, rhythmisch voneinander abweichende Stimmen in einem gemeinsamen System schreiben zu können.

So etwas ist gang und gäbe bei polyphoner Musik.
Der Stradella-Bass wird ja auch oft/gelegentlich so notiert, ohne dass dafür zwei Spieler nötig oder gar vorgesehen wären.

Das es''' ist als Stichnote notiert, nach dem Motto "es wäre musikalisch schön, kann notfalls aber auch weggelassen werden".

Weglassen wäre allerdings auch nicht sonderlich gut, man könnte es aber durch deutlich artikulierten Einsatz des es im Bass abmildern.

Alternativen:
  • Das es''' spielen und dafür bei den Akkorden darunter abspecken und z. B. nur die Terzen spielen
  • Das es''' als es'' eine Oktave tiefer nehmen, wie es z. B. Andreas Haltermeyer Hermeyer hier auf seiner Tasten-Gola macht.
    Dummerweise sieht man genau dann, wenn es interessant wird, seine Hand nicht, aber man kann es ganz gut hören.
  • Passend zu Grock wäre es allerdings ein schöner Gag, als Akkordeon-Duo aufzutreten, wobei das zweite Akkordeon demonstrativ keinen Pieps spielt, außer ganz am Ende diesen einen Ton.
Viele Grüße
Torsten
 
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Das es''' als es'' eine Oktave tiefer nehmen,
oder:
das es''' spielen, den jeweils tiefsten Ton der 3er-Gruppe nach oben oktavieren (die wohl geläufigste Methode)
PS: beim letzten Akkord, um den es ja geht, b und c nach oben :)
 
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den jeweils tiefsten Ton der 3er-Gruppe oktavieren (die wohl geläufigste Methode)

Auch 'ne gute Idee.
Wobei mir die oktavierte Septime dann in diesem Fall fast etwas zu präsent ist bzw. die "Führung" übernimmt.

Gerade ausprobiert: wenn ich mich bei den Akkorden auf die beiden wesentlichen Töne (Terz und Septime) beschränke, kann ich es gerade so noch greifen:

1626628845565.png


Es gibt aber viele Auswege, die man je nach persönlicher Präferenz und/oder Anatomie wählen kann.

Warum ganz am Ende (!) dann unbedingt noch "Fine" stehen muss, erschließt sich mir jedoch nicht ganz. ;)

Viele Grüße
Torsten
 
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Das Stück steht ja auf S. 36/37 in diesem PDF:

https://de.schott-music.com/shop/pdfviewer/index/readfile/?idx=MTM2MDE=&idy=13601

Ja, so wie es geschrieben ist, geht es! Begründung: Notenhals nach oben ist für einen anderen Spieler gedacht als die Notenhälse nach unten. Daher: Zu zweit, wie notiert, machbar und nicht schwierig.

Das ganze Heft ist nur für einen Spieler geschrieben, das 2. Akkordeon ist ad libitum. Arrangiert hat es Andreas Hermeyer (nicht Haltermeyer), der es im von Torsten verlinkten Youtube-Video ja auch alleine spielt. Diese seine Interpretation ist also durchaus als Vorbild zu sehen.
Das klein gedruckte es''' ist der Melodie-Abschlusston, der auch nicht weggelassen werden kann - insofern ist es wichtiger als das Blues-Fill-In in den Mittelstimmen. Im PDF S. 37 erkennt man, wie wichtig die Hauptmelodie vor Klammer 1/2 in der letzten Zeile ist und wie stringent sie auf dieses es''' zuläuft.

Im ganzen Heft gibt es viele Stücke, bei denen "Fine" in der Mitte des Stückes steht (D.S.al Fine, z.B.), daher steht das Fine im letzten Takt wohl nur zur Klarstellung, dass es hier in diesem Stück kein D.S. gibt und keine Wiederholungsanweisung vergessen wurde.
 
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Vielen Dank für die rege Beteiligung :). Ich habe auch das Buch und CD und da spielt Hr. Hermeyer das Stück zusammen mit Hr. Svechla. Es weicht auch ein wenig von der Soloversion auf youTube ab. Im Notenheft ist die Stimme für das zweite Akkordeaon in einem separaten Heft ausgegeben. So dass ich nicht glaube, dass das hohe es für das zweite Akkordeon gedacht ist. ich werde es mal mit Torstens Vorschlag probieren ein par Töne streichen :).
 
Eifel
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Das ganze Heft ist nur für einen Spieler geschrieben
Auf Seite 1 in diesem Heft steht zumindest: "für Solo und Duo neu arrangiert ...".
Und wenn ich mir das Stück anschaue, z.B. letzter Takt auf Seite 36 (sowie der eingangs erwähnte Schlussakkord), dann ist das 2. Akkordeon (oder ein anderes Melodie-Instrument) hier sehr sinnvoll.

Wer kann den Schlussakkord wie geschrieben auf einem Pionoakkordeon gut greifen? Das sind Ausnahmen!
 
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Ist das Niveau diese Heftes wirklich mittel schwer? Ich muss da echt richtig arbeiten. Aber die Arrangements finde ich echt super.
 
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Arrangiert hat es Andreas Hermeyer (nicht Haltermeyer), der es im von Torsten verlinkten Youtube-Video ja auch alleine spielt.
Keine Ahnung, wie ich auf "Haltermeyer" geschrieben hatte, ich hatte das Video auch über den richtigen Namen "Hermeyer" gesucht und gefunden.


Das klein gedruckte es''' ist der Melodie-Abschlusston, der auch nicht weggelassen werden kann - insofern ist es wichtiger als das Blues-Fill-In in den Mittelstimmen.
Würde ich im aus genau diesem Grund (Melodie-Abschlusston) auch so sehen und hatte deshalb auch geschrieben, dass ich Weglassen des Tones für nicht besonders gut hielte.
Dennoch gibt es in den von Dir verlinkten Noten diese Stelle auch gleich zu Beginn in der ersten Zeile - ganz ohne diesen Zielton...

Im ganzen Heft gibt es viele Stücke, bei denen "Fine" in der Mitte des Stückes steht (D.S.al Fine, z.B.), daher steht das Fine im letzten Takt wohl nur zur Klarstellung, dass es hier in diesem Stück kein D.S. gibt und keine Wiederholungsanweisung vergessen wurde.
Danke, ja, das klingt nachvollziehbar. Kam mir nur ein ganz klein wenig absurd vor und ich habe, glaube ich, noch nie gesehen, dass jemand ans Ende "Fine" schreibt (außer in Filmen).

Im Notenheft ist die Stimme für das zweite Akkordeaon in einem separaten Heft ausgegeben. So dass ich nicht glaube, dass das hohe es für das zweite Akkordeon gedacht ist.
In den von @HaraldS verlinkten Vorschau-Noten sieht wird diese optionale Zweistimme ebenfalls gezeigt und da spielt das zweite Akkordeon an dieser Stelle explizit nicht dieses Stichnoten-es'''.
Komisch...

Auf Seite 1 in diesem Heft steht zumindest: "für Solo und Duo neu arrangiert ...".
Und wenn ich mir das Stück anschaue, z.B. letzter Takt auf Seite 36 (sowie der eingangs erwähnte Schlussakkord), dann ist das 2. Akkordeon (oder ein anderes Melodie-Instrument) hier sehr sinnvoll.
Siehe oben - das zweite Akkordeon könnte zwar in diesem "ungreifbaren" Fall einspringen, tut es aber laut Notenvorgabe nicht.


Wer kann den Schlussakkord wie geschrieben auf einem Pionoakkordeon gut greifen? Das sind Ausnahmen!
Ich würde mal behaupten: niemand!
Egal, wie sehr man die rechte Hand spreizen kann - das ist ein Es6-Akkord und während man das untere b' mit dem Daumen vielleicht gerade noch erreichen kann, ist spätestens für das c'' darüber schlicht und ergreifend kein Finger verfügbar.

Trotzdem interessant, dass Hermeyer, der ja Pianoakkordeon spielt, so etwas aufschreibt bzw. es ohne Kommentar einfach anders spielt als er es notiert hat.
Ob das auf Knopf-Instrumenten geht oder nicht (und da wird vielleicht auch die C-Griff oder B-Griff entscheidend sein), kann ich nicht sagen - das wäre geraten.

Viele Grüße
Torsten
 
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Ohne jetzt genauer das nachgespielt zu haben, ist die Erklärung für mich in den Noten selbst zu sehen.
- Auf Piano ist der komplette Akkord nicht zu greifen
- das WESENTLICHE am Schluss ist der chromatische Abgang des tiefsten Akkordtones Des‘‘ bis zum B‘
- Währenddessen wird Es sowohl vom Bass als auch vom höchsten Melodieton gehalten
- und nun der Punkt: Der letzte Ton Es’‘‘ ist KLEIN gedruckt!
-> heißt: Es‘‘‘ ist optional und kann bedenkenlos im Schlussakkord durch B’ ERSETZT werden

Durch das Halten des Es im Bass , der ja ohnehin mindestens 2-stimmig , eher 3-stimmig registriert ist, geht das Es ja nicht verloren.
Während der so entscheidende chromatische Abgang seine volle Wirkung entfalten kann.
Es geht also nicht darum, Akkorde abzuspecken, sondern darum, dass sowohl die Chromatik als auch der Dauerton musikalisch rüberkommt.
Dass das letzte Es immerhin noch kleingedruckt da steht, weist ggf. darauf hin, dass es instrumentebedingt gehalten werden kann, aber nicht muss.
 
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Man könnte auch versuchen, das hohe es anzuspielen und während des Akkord-Abgangs sacht wegzunehmen ...

Ob das auf Knopf-Instrumenten geht oder nicht (und da wird vielleicht auch die C-Griff oder B-Griff entscheidend sein), kann ich nicht sagen
auf C-Griff ist es grundsätzlich spielbar (b' zu es''' sind ja "nur" 1,5 Oktaven - das lässt sich mit 2-5 greifen). Um sagen zu können, ob die Akkorde auch legato gespielt werden können, müsste ich Fingersatz-Tüftelei betreiben. Aber vielleicht kann jemand anderes da weitermachen ...
 
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Gab es in den "alten Zeiten" nicht viel schmälere Tastaturen? das Akkordeonbild im Notenlink schaut fast so aus.
 
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Ich muss ergänzen: Auch das erste ES in der 2. Klammer ist KLEIN gedruckt (dafür wirds aber im Bass gespielt). Und in Anbetracht des Melodieverlaufs vorher kann das durchaus als eine ständige Abwärtsbewegung, beginnende oben mit C''' - B - A - As - G und unten mit .. - Des - C - Ces - B , während Es dabei im Bass gehalten wird, bis zum Schlussakkord Es6
Das wird der Musik sicherlich gerecht.
Man hätte ja auch Es im Diskant halten, schmalere Akkorde greifen und im Bass die Linie Des - C - Ces - B (+ Es Akkord, wobei ein C unbedingt in den Diskant gehört)) spielen können. Müsste man als Arrangeur austesten, welche mögliche Variante als Schlussszene am Schönsten kommt.

Verrenken darf sich bloß niemals nie jemand :D
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Gab es in den "alten Zeiten" nicht viel schmälere Tastaturen? das Akkordeonbild im Notenlink schaut fast so aus.
Ich hab ne Morino VI M hier und damit probiert, nope - und schmälere Tasten gibts wahrscheinlich nicht ^^ - und selbst wenns mit ausgekugeltem Daumen doch gehen würde, würd ich das niemals so hinschreiben und damit Spieler quälen :D

Edit: Daumen kann ja gar nicht aus"kugeln" - ist ein Sattelgelenk, also "ausgesattelter Daumen" :D
 
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Gab es in den "alten Zeiten" nicht viel schmälere Tastaturen?
Im alten Hohnermuseum in Trossingen stand mal ein Instrument von Grock. Das hatte schon eine schmälere Tastatur.. aber so schmal war das dann auch wieder nicht, dass man da lässig 1 1/2 Oktaven greifen konnte.

Ich schätze mal , so wie ich meine Vorschreiber so lese, dass hier der Notentext eher notationsmäßig korrekt ausgeschrieben wurde aber klar war dass man das so nicht direkt spielen kann und je nach Facon des Spielers entweder so oder so ne "Abkürzung " genommen wurde, je nach dem was einem grad wichtiger war.
 
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Gab es in den "alten Zeiten" nicht viel schmälere Tastaturen? das Akkordeonbild im Notenlink schaut fast so aus.

Das war auch mein erster Gedanke, aber im konkreten "Fall Grock" scheint es ausgerechnet genau umgekehrt:
Ich glaube, es wird sogar im Notenbuch erwähnt (in der Vorschau ist aber vieles unleserlich gemacht), dass Grock sich bei Hohner von Herrn Morino persönlich eine Sonderanfertigung mit breiteren Tasten (!) hat fertigen lassen. Also statt besonders schmalen Tasten wollte er besonders breite (so breit wie Klaviertasten!)


Ich muss ergänzen: Auch das erste ES in der 2. Klammer ist KLEIN gedruckt (dafür wirds aber im Bass gespielt).
Ja, wie gesagt: Stichnoten.

Aber die Noten (sowohl Grocks Originale als das Arrangement) wollen allgemein möglichst viel Freiheiten in der Interpretation lassen.
Es ist ja schön, dass hier einige unterschiedliche Auffassungen zusammenkommen, was mehr oder weniger wichtig ist. Dann kann sich jeder die für ihn am schlüssigsten klingende Lösung aussuchen.

Ich halte es wiederum für nochmals erwähnenswert, dass der Arrangeur selbst in seinem Vortrag das es''' einfach nach unten oktaviert hat - also es weder weggelassen noch Akkorde ausgedünnt hat.


notationsmäßig korrekt ausgeschrieben

Hierzu wäre vor allem interessant, was überhaupt "korrekt" ist. Sprich: Was hat Grock im Original geschrieben und was wurde von Hermeyer anders arrangiert? Es gibt im Notenheft viel schmückendes Beiwerk und Hintergrundinformationen, aber inwiefern die Originale, die schließlich ein Notenschrift vorliegen (!), geändert wurden.
Dies scheint mir besonders bedeutsam, weil es sich ja nicht um z. B. ein Klavierstück handelt, das für Akkordeon umgeschrieben wurde, sondern um eine Originalkomposition für Akkordeon, die in unbekanntem Umfang verändert wurde.

Solange die 'Bearbeitungsleistung darauf beschränkt ist, die von Grock klassisch ausgeschriebenen Stradella-Akkorde durch die minimalistische Ein-Noten-Darstellung mit Buchstabenbeschriftung besteht, wäre es ja harmlos. Dann müsste sich Hermeyer aber nicht als "Arrangeur" bezeichnen, wenn's 1:1 vom Original abgeschrieben ist.

Und der Hohner- (aka Schott-)Verlag hätte sich auch mehr Mühe geben können. "ab" ist kein Ton, denn ein ♭ ist kein b.
1626771385070.png

und dann noch schön von Notenlinien "durchgestrichen". Außerdem handelt es sich, den Buchstaben nach, um einen aus As und Fm kombinierten Akkord zu handeln, aber da würde man doch in dieser Schreibweise auch zwei Notenköpfe erwarten, oder? Wo ist das As?)

Viele Grüße
Torsten
 
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Bezüglich des Arragementsatzes hab ich mich auch gewundert.

oder wie erklärt sich sowas bei nem Solo Stück am Ende ??

Noten1.png
 
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  • Das es''' als es'' eine Oktave tiefer nehmen,
Viele Grüße
Torsten
Das heißt das obere es weglassen? Weil eine Oktave tiefer steht "es" ja schon in den Noten. Also so spiele ich es im Augenblick auch, obwohl das hohe es schon auch schön klingt im Schlussakkord. Kann man vielleicht mit den Registern den Ton "dazu schalten"?
oder:
das es''' spielen, den jeweils tiefsten Ton der 3er-Gruppe nach oben oktavieren (die wohl geläufigste Methode)
PS: beim letzten Akkord, um den es ja geht, b und c nach oben :)

... das werde ich einmal ausprobieren :)
Bezüglich des Arragementsatzes hab ich mich auch gewundert.

oder wie erklärt sich sowas bei nem Solo Stück am Ende ??

Anhang anzeigen 810669
Das wäre eine meiner nächsten Fragen gewesen :). Bedeuted das 35 Takte Improvisation oder könnte es sein, dass in der Software zur Notation einfach schon einmal ein par Takte vorgehalten wurden, die dann doch nicht benötigt wurden? Fragen über Fragen :).

Aber es freut mich echt, dass so viele von Euch mit diskutieren.
 
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Das heißt das obere es weglassen? Weil eine Oktave tiefer steht "es" ja schon in den Noten.

Nein, es heißt nur, dieses obere es eine Oktave tiefer zu spielen - nicht als "irgendein es", sondern als Zielton der Melodie, so, wie es Harald beschrieben hat:
Das klein gedruckte es''' ist der Melodie-Abschlusston, [...]

Ich habe mal die Wiederholung aufgelöst und direkt den zweiten Durchlauf (in die zweite Klammer) aufgeschrieben und diese Melodie blau hervorgehoben, vielleicht wird es dann klarer:

1626817080727.png

Dann geht es eben vom c''' nicht eine kleine Terz zum es''' hoch, sondern eben eine große Sexte runter zum es''.
Hör Dir mal genau die Aufnahme von Hermeyer an.


oder wie erklärt sich sowas bei nem Solo Stück am Ende ??

Ja, das ist wohl eine technische Panne, die niemand bemerkt/beachtet hat.
Keine Ahnung, was die da geschafft haben und es kann viele Ursachen geben.

Die Noten sehen aus wie von Sibelius, das erkennt man schon an der Sibelius-typisch falschen (sprich: schlechten, nicht den Regeln entsprechenden) Anordnung der Versetzungszeichen vor den Akkorden:
Ich habe das mal kurz ausprobiert: Sibelius kann's immer noch nicht richtig, obwohl sich selbst der renommierte Verlag Boosey & Hawkes vor Jahren darüber beschwert hat:
1626817335582.png

Eigentlich sollte nach den Regeln der Kunst bei Kollisionsproblemen das oberste Versetzungszeichen am weitesten rechts stehen, das untere etwas nach links versetzt und das mittlere am weitesten von den Notenköpfen weg.
Das hat Sibelius noch nie richtig gekonnt und man musste eingreifen - was in diesem Fall offensichtlich niemand für nötig befunden hat (dazu müsste man ja sein Handwerk gelernt haben und gelernte Notenstecher sind wohl zu teuer).
Ich hätte ehrlich gesagt von Schott mehr erwartet. :(

Viele Grüße
Torsten
 
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Ich habe mal die Wiederholung aufgelöst und direkt den zweiten Durchlauf (in die zweite Klammer) aufgeschrieben und diese Melodie blau hervorgehoben, vielleicht wird es dann klarer:

1626817080727.png

Dann geht es eben vom c''' nicht eine kleine Terz zum es''' hoch, sondern eben eine große Sexte runter zum es''.
Hör Dir mal genau die Aufnahme von Hermeyer an.
Ich habe immer nur auf den Akkord im letzten Takt geschaut. Aber Ihr habt recht mit dem es im Takt davor. Ich denke jetzt ist es klar und auch spielbar.
 

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