QSC Subwoofer KSUB oder KW181

  • Ersteller Basssmanstef
  • Erstellt am
B
Basssmanstef
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
27.04.24
Registriert
04.06.14
Beiträge
27
Kekse
100
Hallo,

ich besitze QSC K10. Nun soll noch 1 bzw. 2 Subwoofer dazu. Das ganze wird für Live mit Kontrabass und Drums genutzt.
Beschallt sollen max. 200 Leute werden bei gemäßigter Lautstärke also kein Rock-Konzert.

Vom Budget kommt entweder 1 x KW 181 oder 2 x KSUB in Frage.


Vom Handling her sagen mir 2 KSUBS eigentlich eher zu, denn dann könnte man flexibel je nach größe der VA 1 oder 2 mitnehmen.
Außerdem sind sie kleiner und leichter.
Das alles bringt aber nichts wenn sie soundmäßig weit hinter dem KW181 liegen.
Ich konnte bis jetzt leider noch nicht beide im Vergleich hören, deshalb frage ich einfach mal nach eurer Meinung.

Wer von euch hat die beiden mal im Vergleich gehört und welcher ist warum euer Favorit ?
Interessant wäre auch welcher eurer Meinung nach tonaler klingt.

Vielen Dank

Basssmanstef
 
Eigenschaft
 
Den KSUB kenne ich nicht. Ich weiß nur, dass der hier schon öfters mal als "schwammig" bezeichnet wurde. Kein weiterer Kommentar dazu.

Den KW181 durfte ich erleben und würde ihn in die Kategorie des RCF 4Pro einordnen.
d.h. Mordsdruck und auch für einen 18er klarer und definierter Bass.
Für Rocksachen würde ich mal sagen, dass 2 Stk. ausreichend sind bis ca. 150/200 Personen - d.h. bei euch reicht einer aus.

Letztendlich ist das aber mal wie so häufig Geschmacksache und nur ein direkter A/B-Vergleich würde dir bei der Entscheidungsfindung helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Die Frage ist nicht ganz einfach. Grundsätzlich bist du mit 2 Subs flexibler in der Aufstellung und kannst raumakustische Probleme besser durch variable Aufstellung bekämpfen. Auch sollte der Maximalschalldruck mit 2 K-Sub größer sein, als mit einem KW181.
Aber die Wiedergabe eines Kontrabasses verlangt meiner Erfahrung nach eine Anlage, die sehr präzise im Bass spielt, sonst dröhnt es sehr schnell unangenehm. Nach meinem Höreindrücken von beiden Subs, ist der KW dem K-Sub in dieser Diszipin auf jeden Fall überlegen. Der K-Sub ist beileibe keine Dröhnkiste, aber der KW spielt doch etwas sauberer. Dazu muss ich sagen, dass ich beide Subs nur kurz gehört habe, ein ausführlicher Test war das nicht.

Hast du nicht die Möglichkeit, dir beide Subs mal anzuhören? Es geht ja nicht gerade um eine geringe Summe, die du ausgeben willst.
 
Mit dem K-Sub habe ich schon ein paarmal gemischt - 2* K12 plus 2* K-Sub. War immer absolut okay, tief, laut, klar, mit ausreichend Druck und niemals dröhnig. Die Bässe kotzen erst bei deutlich gehobener Rock-Lautstärke ab und fangen kurz davor an, etwas "knödelig" zu klingen. Aber in diese Lautstärkeregionen kommt Ihr mit einem Kontrabass in der Band eh niemals.

Den KW-Sub kenne ich nur vom Hören in einer Location, in der er leider bei weitem nicht ausgefahren werden darf. Daher kann ich erstmal nichts über den sagen. Erst Ende Juli mische ich voraussichtlich über eine Anlage mit KW-Sub.

Gruß,
Jo
 
Kann mich mix4munich vollends anschließen. Ich hab den K-sub.
Der, der den als schwammig bezeichnet hat, war wohl auch ich, aber - wie mix4munich sagt - geschieht das vor allem wenn man die voll auffährt.
Für meine k12 tops, würde ich die ksubs nicht nochmal kaufen, zuwenig dampf um die tops handlen zu können.
Für die k10 aber m.M.n. ideal.
schlag zu --

für mich wichtige argumente: kompakt in der breite, leicht im gewicht, schaut schön aus.

Tante Edit fügt noch hinzu dass die K-subs eher warm-hifi-mäßig klingen ( mein eindruck) als trocken und geradlinig. Daher meine wahl bei jazz, funk, konservesachen.
Wenn du studio-monitore-sound haben willst, greif zu was anderem. weiss nicht wie der kw klingt.
 
Zunächst mal vielen Dank für eure hilfreichen Beiträge.

Heute hatte ich endlich die Möglichkeit, beide im Vergleich zu hören. Ich kann mich nun auch der Meinung von
mix4munich und Feuertänzer anschliessen.

Hab zunächst den KSub mit der K10 gehört. Der Klang war ausgewogen, sprich der Sub macht was er soll.
Ich habe nicht noch mehr tiefe vermisst. Wenn man ihn tritt dann wird's bei richtig viel Pegel undifferenziert und auch schwammig, aber in nem Bereich wo wir so schnell nicht hinkommen werden.
Bei dem KW 181 geht es spürbar weiter runter und der klingt bei richtig heftigen Pegeln
auch noch länger gut wo der Ksub schon zu kotzen beginnt.
Leider konnte ich nicht 2 Ksubs gegen 1 KW 181 testen, denn dann wäre sicherlich noch eine höhere Lautstärke machbar gewesen bis die Ksubs anfangen zu kotzen.


Wer richtig heftige Bassdrum Schläge in der Magengegend spüren will, wird wohl mit dem kW 181 meiner Meinung nach eher glücklich werden.

Was mir noch positiv aufgefallen ist dass Qsc pro sub 1 Distanzstange beilegt. Diese erschien mir erst etwas kurz, wenn man aber mit den Sub auf der Bühne steht also nicht ebenerdig mit dem Publikum passt es.

Ich denke flexible Distanzstangen zwischen 90-130 cm werden wohl optimal sein und zusammen mit den kurzen die beiliegen, wäre dann quasi jede Positionierung machbar.

Das Handling von den KSubs ist wirklich super. Ich konnte ihn gut allein tragen und aufstellen, was mit dem kW 181 definitiv nicht geklappt hätte.


LG
 
Die Distanzstangen sind bewusst so kurz. Bei längeren würde die Gefahr des Kippens zu hoch da die K Sub ja recht schmal sind. In der Bedienungsanleitung wird auch ausdrücklich vor der Verwendung längerer Stangen gewarnt. Ich hab zwei konventionelle K&M Stative in der Kombination K12 und K Sub, jeweils zwei davon.

Duese Kombination verwende ich nun schon einige Zeit hauptsächlich für eher komplexeres. material, Jazz, Akustik, Chor u.ä. Pegeltechnisch werden die Teile da meist nicht zu sehr gefordert. An sich kann ich mit dem Sub schon leben obwohl ich mir auch hin und wieder etwas mehr an Präzision im Bass wünschen würde. Ob ich da allerdings einen 18er haben will.... Ich bin zwar Bassist aber bei dem was ich als Techniker so mache mag ichs eher weniger wumsig. Ich finde ja sowieso dass es oft übertrieben wird mit den Bässen. Naja...

warum ich damals die K Subs und nicht die KW genommen habe war aber in erster Linie pragmatischer Natur. Sie sind leichter, ich lade meist alleine, und mein Minivan ist auch so meist voll. Das zus. Volumen der KW wäre einfach zu viel.
 
Vielen Dank für den Hinweis mit den Stangen.

Hier der Original Text der Anleitung. wobei da wohl in erster Linie der Betrieb mit K12 gemeint war.

K10 - ACHTUNG! Bei Montage des Lautsprechers auf einer am KSub-Subwoofer befestigten Stange darf die Montagestange nicht länger als
724 mm sein.

Addiert man nun die Maße:
519 mm K10
724 mm Distanzstange
665 mm KSUB
kommt man auf max. 1,90 Meter


In der K-Series Broschüre gibt es dann noch folgendes zu lesen:
Distanzstangen.JPG






- - - aktualisiert - - -

Addiert man nun diese Maße:
519 mm K10
1070 mm Distanzstange 42,5 Zoll x 2,54 cm
665 mm KSUB
kommt man auf max. 2,25 Meter


 
Zuletzt bearbeitet:
Es kommt darauf an, wo die Boxen stehen: AUF der Bühne oder VOR der Bühne oder es ist gar keine Bühne da.
Generell soll/muss die Unterkante des Topteils oberhalb der Köpfe der Zuschauer sein. Ansonsten nutzt dir die beste Box nix, wenn durch die Zuschauer alle Frequenzen und somit die Sprachverständlichkeit/deine Musik verschluckt wird :D
Insofern empfehle ich sowohl Distanzstange als auch ein separates Boxenstativ.
 
Im ungünstigsten Fall, sprich ohne Bühne wären wir dann bei Unterkante K10 bei 1,73 m.
Das wird wohl bei kleinere Sachen ausreichen und anonsten müssen dann eben doch die Stative mit.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben