Raum in Raum Schalldämmung - Studiobox - Bassgitarre

von Acie Miller, 29.03.12.

  1. Acie Miller

    Acie Miller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.12   #1
    Hallo liebe Musikgemeinde! Ich habe vor in meiner neuen Wohnung eine Raum in Raum Schalldämmung (Studiobox) selbst zu bauen!

    Zimmer 3,4m x 3,2m

    Das Konzept habe ich mir so vorgestellt:

    Boden:

    Laminat (schon vom Vermieter verlegt)
    Tetrapackrollen (Gegen Feuchtigkeit)
    Teppich

    Dann werden Balken verlegt, dazwischen Eierpaletten 30x30cm. Vllt. noch anderes billiges Material ?! Idee?!
    Darüber werden 2cm starke Styroporplatten verlegt und OSB Holzplatten obendrauf verschraubt.
    Dann wieder Teppich. Das wäre meine Vorstellung günstig den Schall nach unten zu dämmen.

    Wände:

    Balken an die Wand, mit Winkeln an Decke und Boden verschrauben.
    1. Schicht Styropor
    2. Schicht Eierpappe eventuell noch Noppenschaumstoff Eco-Line 100 x 50 x 2cm für 1,59€, nochmals Styropor.
    3. Schicht Gipsplatte
    4. Poster, Tapete oder Spraydose ;)

    Decke:

    Würde ich 3-fach dämmen wie die Wände, da gerade die Decke der absoulte Mist ist.
    Höre jeden Schritt und die Nachbarn fast jeden "Furz" :gruebel:!

    Für mich wäre das erstmal die günstigste Alternative, da ich nicht viel Geld habe und so wenig wie möglich ausgeben möchte.
    Das einzige was mir sorgen macht, ob es reicht, wenn ich ca. 3-5cm Abstand halte von der Wand? Feuchtigkeit, Schimmel u.s.w..

    Wäre die ausgedachte Konstruktion ein Fehlbau?
    Erhoffe mir das die Eierpappe, Styropor und Gipsplatten in 3-facher "Tripple Whopper" konstrukt Sinn macht?

    Jemand ernsthafte Erfahrungen? Spekulieren kann ich allein. :gruebel:
    Ach ja, ich spiele gerne laut Bass. "Am liebsten, jeden Tag den ganzen Tag" :D :evil::rock:
     
  2. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 29.03.12   #2
    Nein,Eierpappen gehören in den Bereich der Fabel,Styropor dämmt ebenfalls keinen Schall,einzig Gipskartonplatten bewirken etwas.
    Masse ist hier das Stichwort und es gibt darüber schon unzählige Treads lese Dir die einfach mal durch.
    Danach bist Du hoffentlich schlauer.
     
  3. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.12   #3
    O.K.. Dank dir! Hab mich vorhin hier ne 1h durchgelesen, aber nicht so fündig geworden. Denk mir auch das Masse mehr bewirkt, wobei ich mir eigentlich von der Eierpapper erhoffe, dass sie den Schall ein wenig schluckt. Hauptsache viele Schichten mit Luft zwischen? Wäre Styropor - Eierpappe - Gipsplatte x3 als Decke Sinnlos? Eher 6x Gipsplatte für die Decke? Danke...!
     
  4. ThomasT

    ThomasT HCA Akustik HCA

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    Erstellt: 30.03.12   #4
    Schaumstoff / Mineralwolle von 10 cm Dicke hat bei 100 Hz nichtmal oder gerade so 1dB Dämpfung, bei 1000kHz 1-2B und bei 10kHz 2-3dB.

    Um wirksam (so 40dB bei 100Hz) zu dämmen, muss Schaumstoff und Mineralwolle 80cm dick sein! Teppich dämmt (praktisch) gar nicht, sondern macht maximal den Raum dumpf.

    Wenn dein Maßstab ist, den Bass laut spielen zu können -> vergiss es. Dann solltest du zumindest Statiker/Architekt (und Vermieter) konsuliteren, denn der Raum-im-Raum wird sehr schwer. Und nicht eine, sondern mindestens 3 Gipskartonschichten.

    Und der Sinn von Raum in Raum ist, dass der innere Raum keinen Kontakt zur Aussenwand hat, damit kein Schall via Körperschall übertragen wird.


    Nur mal als Ergänzung:
    Damals wars. Ich wohnte noch bei meinen Eltern. Fachwerkhaus. Als wir den Proberaum renovierten stand meine Bassanlage (Warwick Wamp280 mit 4x10" Box) in meinem Zimmer. Und ich hatte die Idee, wie bei "Zurück in die Zukunft", mal zu schauen wie es laut klingt. Also Volume auf Rechtsanschlag. Tiefe H-Seite angeschlagen.

    Das ganze Haus hat gedröhnt. Glücklicherweise kein Putz abgefallen. Meine Mutter kam in mein Zimmer gerast, und fragte, ob ich wahnsinnig sei.

    ... und sowas willst du mit ein paar Gipskartonplatten dämmen?!?!?
     
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  5. didi7

    didi7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.12   #5
    hallo

    schau mal hier,http://www.musotalk.de/video/ein-tonstudio-entsteht-trockenbau/
    da erfährst du was eine raum in raum konstruktion ist.
    was du dir ausgedacht/überlegt hast ist vorsichtig ausgedrückt garnichts(bitte nicht böse sein,aber es muß klar gesagt werden)
    du investierst zeit und auch gewisse gelder und hast hinterher nichts geändert!

    eine richtige raum in raum lösung kostet und zwar ne menge.........

    mfg,didi
     
  6. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.12   #6
    @ThomasT
    Danke! Oh Mann! Das wird "dicke" teuer. Habs schon erahnt :( Dank dir für dein Erfahrungsbeitrag! =)

    @didi7
    Besten Dank für das Video! Ihr beide habt mir sehr geholfen. Kann es mir wohl abschminken mit max. Lautstärke : (((
    Dennoch finde ich es ein bissel Hoch gegriffen, dat meine Idee "garnichts" bringt, obwohl ich dir nicht Unrecht geben würde, da man mit Bass sehr "drücken" kann. :) :( :)
     
  7. Black_Bender

    Black_Bender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.12   #7
    wirkungsvolle schalldämmung von instrumenten wie schlagzeug und gitarrenamps in verbindung mit wenig aufwand und billig ist ein paradoxon.

    ohne sachverständliche hilfe auch nicht DIY umsetzbar.

    lg
     
  8. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.12   #8
    Hi nochmal!

    Also mir is schon klar das der Boden entkoppelt werden muss und Luft zwischen den Wände vorhanden sein sollte.
    Habe mich jetzt gut eingelesen.

    1.
    Verbundschaumstoff
    Esterschaumstoff
    Akustikschaumstoff aus Basotect

    Welcher der 3 ist besser ?!

    2.
    Bitumenpappe, Schwerfolie als zwischenlage könnte man durch billigere Dachpappe ersetzen? Oder Gipsplatten?
    Glaswolle wirklich so dolle sinnlos? :(

    3.
    Wäre es sinnvoller eine 10cm starke Platte zuverbauen oder eher 3x3cm mit je 3 Gipsplatten?
    Der Schall würde sich doch "tot" laufen..?

    Momentan tendiere ich aus Kostengründen voraldingen die Wände mit der "billigen" Matte zu versehen:
    http://www.schaumstofflager.de/schaumstoff/akustik-noppenschaumstoff-100-x-200-x-6cm-anthrazit.html

    Wäre die Matte sinnlos?

    Glaswolle is ja auch super günstig und auch hier erhoffe ich mir in "tripple whopper+Dachpappe" Konstruktion etwas..oder eher nicht?
    Hauptsache die Decke wird gut gedämmt!

    Ich denke mir die ganze Zeit, das wie gesagt es mehr bringt, dass der Schall sich im 3 Schichtsystem "tot rennt" oder würden eher dicke Matten mehr bringen?
     
  9. ThomasT

    ThomasT HCA Akustik HCA

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    Erstellt: 02.04.12   #9
    Um den Boden zu entkoppeln?
    Irgendwas elastisches. Manche nehmen halbe Tennisbälle (btw. nicht sehr langlebig). Besser Sylomer oder so.

    Also Basotec für den Fall sicher nicht.

    Es muss schwer sein! Dachpappe ist leicht.
    Alles was schwer und einigermassen steif ist geht: Stahlplatten, MDF-Platten, Gipskartonplatten (gibt sogar extra schwere von Knauff und Rigips).

    Dazu schreibe ich gerade auf meiner Homepage was.

    Minerallwolle und ähnlich auch Schaumstoff mit 10 cm dicke dämmen bei 100 Hz nur wenige dB. Erst bei 2k und mehr sind es wenigstens 5-10dB.
    Um wirkungsvoll zu dämmen müssen Schaumstoffe und Co. rund 1m dick sein um 20-30dB Dämpfung bei 100 Hz zu erreichen.
    Als Füllung im Zwischenraum einer Zweiwandkonstruktion ist aber sinnvoll. Hier kann die Dämmung - paradoxerweise gerade im Bassbereich - um durchschnittlich 5 dB, teilweise auch 10 dB vergrößert werden. Ausserdem wird der Frequenzgang besser.
    Eine Backsteinsteinwand mit 10 cm dicken Schaum zu beflastern dämmt nicht mehr als die Backseinwand alleine! Allenfalls in den Höhen (wo die Backsteinwand eh selbst schon stark dämpft) ergibt sich eine Verbesserung um wenige dB.

    Verstehe ich nicht.

    Für was? Um den Raum dumpf zu machen nicht. Um Schall nach Aussen zu dämmen vollkommen sinnlos.

    Wie was? Damit nichts nach oben geht?

    Welches 3 Schicht-System?

    Erzähl mal. Ich sag dir dann was es taugt.
    Generell sind solche Mehrschicht-Syteme teilweise(!) tatsächlich besser im höheren Bereich ab so ca. 300 Hz. Darunter und insbesondere im Bereich unter 100Hz sind sie viel schlechter(!) als eine 2-Schicht-Wand.
    (Grund: Resonanzfrequenz des Gesamtsystems ist bei 3-er und 4-er höher (->also im Bassbereich, sollte aber im Infraschallbereich <20 Hz sein!)).
     
  10. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.12   #10
    @ThomasT
    Besten Dank, Mann! Werd morgen antworten. Hab heut ne lange Radtour hinter mir. Jute Nacht! ;)
     
  11. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.12   #11
    Also mit 3 Schichtsystem (Decke) meine ich folgendes:

    Decke

    Erste Schicht

    1. Gips oder MDF Platte 12-15mm
    2. Verbundsschaumstoff 10cm
    3. Gips oder MDF Platte 12-15mm


    Idee 2:


    1. Gips oder MDF Platte 12-15mm
    2. Verbundsschaumstoff 3cm
    3. Gips oder MDF Platte 12-15mm
    4. Verbundsschaumstoff 3cm
    5. Gips oder MDF Platte 12-15mm
    6. Verbundsschaumstoff 3cm
    7. Gips oder MDF Platte 12-15mm

    Vllt. noch eine Schicht Glaswolle? Styropor soll ja auch nix bringen.. :(

    Wände
    1. Gips oder MDF Platte 12-15mm
    2. Verbundsschaumstoff 10cm
    3. Gips oder MDF Platte 12-15mm

    Boden muss ich mir noch überliegen wie..
    Werde wohl aufjedenfall den Vermieter anfragen müssen wegen Raumfeuchtigkeit und wie den Raum dann Lüfte bzw. Heitze, wenn man ca. 2-5cm abstand von den Wänden hat, dat stell ich mir schwierig vor!
    Die Aussenwand ist ca. 40-50cm dick.

    Mein Mitbewohner in der WG hört den Bass leise, dumpf durch 3 Trockenbauwände ca. 10-15cm stark, ziemlich alle Töne (Meine Zimmerwand, Flur, Bad, Sein Zimmer).
    Habe so gut wie nix bisher im Raum, da ich dieses Wochenende anfange die Decke zu machen. Mfg
     
  12. ThomasT

    ThomasT HCA Akustik HCA

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    Erstellt: 04.04.12   #12
    Du müsstest die 2 Decke unter der ersten entkoppelt aufhängen. Mit so Entkoppelaufhängteilen (korrekter Name fällt mir gerade nicht ein).

    Und wenn nur einfach. Ist der Verbundschaumstoff mit offenen Zellen? Fallst nicht -> vergiss es.
    Besser ist normale Mineralwolle.
    D.h. der Deckenaufbau sähe so aus:

    Orginale Decke - Mineralwolle - Zwischendecke aus zwei Lagen Gipskarton oder MDF.

    Der Aufbau in Idee 2 ist totaler Mist. Eine solcher Aufbau dämmt zwar in den Höhen aber in den Bässen sehr wenig.
    Auf jedenfall wäre - bei gleichen Materialeinsatz - folgender Aufbau besser.

    9 cm Schaumstoff (remember: nur wenn Offenporig, also Akustikschaumstoff, sonst besser Mineralwolle)
    4 x Gipsplatte oder MDF direkt übereinander.

    Styropor ist schallhart.



    Last but not least: Regel Nr 1: niemals Material verbauen oder Konstruktionen erstellen worüber es keine technischen Datenblätter mit Messwerten oder mit simulierten/errechneten Werten gibt! Das kann nur Murx werden! Das gilt auch für Akustikschaumstoffabbieter! Wenn es keine technischen Daten gibt (Absorptionkoeffizient über die Frequenz) dann Pfoten weg. Was soll man von dediziert als Akustikbaumaterial ausgewiesen Zeugs halten, wenn die Firma nicht mal bereit ist, wenige hundert Euro für Messungen wenigstens im Kundschen Rohr anfertigen zu lassen?
     
  13. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #13
    @ThomasT
    Oh Mann! Wieder mal Besten Dank für die Tips und den Gedankenanstoss die Schallwerte verschiedener Materialien zu vergleichen! Hat ich mal wieder vergessen. Prost :) Deine Gedanken entsprechen Meiner. Nur spekuliere ich seit geraumer Zeit, was am Sinnvollsten ist. Die Nachbarn haben heut schon wieder geklingelt. War alles Rahmen bis um 5 vor 10. Hihi :D
     
  14. ThomasT

    ThomasT HCA Akustik HCA

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    Erstellt: 05.04.12   #14
    Übrigens habe ich mal durchgerechnet was die Konstruktion Ziegelwand + 30mm Dämmung + Gipskarton 12mm + 30mm Dämmung + Gipskarton 12mm + 30mm Dämmung + Gipskarton 12mm + 30mm Dämmung + Gipskarton 12mm bringt. Die Antwort ist erschreckend: nichts! Unter 200 Hz teilweise sogar schlechter als die Ziegelwand alleine und ansonsten kaum besser. Allerdings über 250 Hz dann deutlich besser.
    Dagegen ist die Alternativkonstruktion mit gleichem Material mit Ziegelwand + 120 mm Dämmung und 4x12mm Gipskarton wesentlich besser. Also richtig gut. 30dB mehr bei 100 Hz. (die 4 Lage ist aber überflüssig, da kaum besser wie 3 Lagen).

    Fazit: solche Sandwichkonstruktionen sind tatsächlich sehr gut und auch effektiv im Mitten- und Höhen-Bereich. Aber extrem schlecht im wichtigen Bass- und Tiefmittenbereich.

    P.S. mit Schallwerte und Datenblätter meinte ich auch mal auf Seiten wie Rigips und Knauff zu schauen. Die haben da massiv Unterlagen. Konstruktionsvorschläge. Schalldämmmaße etc.pp.
     
  15. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.12   #15
    Krass! Hät ich jetzt nicht gedacht. Meinst du mit Ziegelwand die Decken Wände oder separat? Würde dann die Decke dann so konstruieren:

    - Vorhandene Trockenbau Decke (man hört leider jeden Schritt, Knacks)
    - Holzkonstrukt als Auflagefläche
    - 2x60mm Verbundschaumstoff
    - 4x12mm Gipskartonplatte
    - Alles verschrauben

    Wie sollte ich dann am Besten die Wände machen?
    Der Schaumstoff für die Decke würde mich ja schon 400€ kosten :(
    Wie gesagt Hauptsache der Lärm wird gut nach oben gedämmt.
     
  16. ThomasT

    ThomasT HCA Akustik HCA

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    Erstellt: 05.04.12   #16
    Aus was besteht die jetzige Decke?

    Zweitens: viel wichtiger - was genau möchtest du erreichen? Wie ist der jetzige Zustand?
     
  17. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.12   #17
    Die jetzige Decke besteht wie gesagt aus Trockbau, Gipskarton oder so etwas. Höre jeden Schritt, lauten Knacks und die Nachbarn haben letztens sogar noch Musik gehört, obwohl es schon Raumlautstärke war und ein normals Gespräch lauter wäre. Habe momentan nur nen Tisch, Bassanlage, PC mit kleinen Brüllwürfeln im Zimmer, da ich erst alles bauen möchte und dann möbellieren.

    Naja, ich möchte erreichen, das die ausziehen :D Nee Quatsch! Spiele nen Ampeg SVT 3 Pro (Bass und Höhen 4Uhr, Mitten 9Uhr, Bright, Low-Boost, Mid-Frequenz auf 1, Höhenlastiger, Gain auf 1Uhr, Volume auf 9Uhr, 300Watt 15" Eminence im Trace Elliot Box. Circa halbe Lautstärke vom Proberaum. Wenn ich leiser mach, höre ich mein Bass zu dolle schnarren und es macht kein Spass, ohne Plektrum gehts.

    Diese Lautstärke würd ich zugern unhörbar machen für meine Nachbarn, aber was wird wohl eh nix ;(
     
  18. ThomasT

    ThomasT HCA Akustik HCA

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    Erstellt: 05.04.12   #18
    Die Decke kann nicht aus Trockenbau bestehen. Anscheinend ist aber Trockenbau darunter. Diesen müsstest du vorher entfernen.
    Aber wie gesagt, ich halte das Unterfangen für zu aufwändig. Und wenn du es doch in Angriff nimmst, dann frag besser jemanden der dich (geg. auch kostenpflichtig) richtig (mit geg. Ortsvesichtigung) berät. Mit Zeichnungen Berechnungen usw. Black_Bender macht sowas. Das Risiko hier 1000 Euro in den Sand zu setzen ist zu hoch.

    Wenn die Saiten schnarren -> Saitenlage justieren, Hals einstellen. Meine sind am 24. Bund 1-1.5 hoch.
    Ich spiele daheim fast ausschliesslich ohne Amp und wenn dann stecke ich den Bass in mein kleines Mischpult und spiele über KH oder Control 1.
     
  19. Acie Miller

    Acie Miller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.12   #19
    Ja, hast schon Recht, aber was anderes bleibt mir erstmal nicht über als es zu probieren. Das Material wäre ja nicht umsonst gekauft und ich will alles sauber verschrauben für den Ab - Wiederaufbau woanders.
    Mit mein Bass hab ich keine Probleme. Hab mir erst vor'n Monat nen Fender American Standard Jazz zugelegt, das Teil muss leiden! :evil:
    Dank dir für deine Hilfe! :) Rock weiter!

    PS: Werd mich hier nochmal melden, muss wohl noch nen Monat sparen.
     
  20. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.12   #20
    @ThomasT:
    Mir ist, rein hypothetisch, mal etwas eingefallen zu diesen Raum-in-Raum Konstruktionen. Die meisten bauen sich ein entkoppeltes Untergestell aus Holz. Was würde passieren, wenn man einfach noch mal 5cm Styropor auf den Boden packt und dann 5cm Estrich drüber gießt. Macht so ca. 80kg/m² Flächengewicht auf 5cm Styropor zur Entkopplung. Da dann vielleicht noch etwas Armiereisen rein und die Wand/Deckenkonstruktion da drauf dübeln. Sollte doch billig sein (Estrich ca. 40c/kg) und gut entkoppeln, oder übersehe ich da was? (OK, und das sollte man nicht auf 100m² machen, Deckenbelastbarkeit beachten)
     
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