Raus hier geht nicht

RocKIMusik

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Hallo Forum,

ich möchte gern einen Songtext zur Diskussion stellen. Musikalisch soll sich das ganze im Postpunk/Darkpunk abspielen im Stile von "Die Strafe" oder "Fliehende Stürme."


[Intro]

[Verse 1]

Jeden Tag die Straßenbahn
Graue Gesichter starren dich an
Wie lange kannst du noch widerstehen?


[Verse 2]

Regen fällt auf deine Augen
Du wischst es weg und siehst es nicht
Wie lange wirst du bleiben?
Wie lange wirst du widerstehen?


[Chorus]

Hamsterrad dreht sich
Du rennst und rennst

Neonlicht hält dich wach
Ein Schritt nach vorn


[Instrumental]

[Verse 3]

Jeden Tag die Maschine
Stechkarte rein, Stechkarte raus
Wie lange kannst du noch zuseh'n?


[Verse 4]

Augenpaare schau'n dich an
Unerfüllte Erwartungen jeden Tag
Wie lange wirst du warten?
Wie lange wirst du noch zuseh'n?


[Chorus]

Hamsterrad dreht sich
Du rennst und rennst

Neonlicht hält dich wach
Ein Schritt nach vorn

Leben ist tödlich
Und Raus hier geht nicht

Raus hier geht nicht


[Instrumental]

[Bridge]

Sie sagen dir: Raus hier geht nicht
Sie sagen dir: Raus hier geht nicht


[Verse 5]

Jeden Tag die gleiche Lüge
Die Sterne längst vom Himmel gefallen
Wie lange kannst du überleben?


[Verse 6]

Blut staut in deinen Venen
Lass es frei wenn du nichts mehr fühlst
Wie lange wirst du warten?
Wie lange wirst du überleben?


[Chorus]

Hamsterrad dreht sich
Du rennst und rennst

Neonlicht hält dich wach
Ein Schritt nach vorn


[Chorus]

Hamsterrad dreht sich
Du rennst und rennst

Neonlicht hält dich wach
Ein Schritt nach vorn

Leben ist tödlich
Und Raus hier geht nicht


[Final Chorus]

Hamsterrad dreht sich
Du rennst und rennst

Neonlicht hält dich wach
Ein Schritt nach vorn

Leben ist tödlich
Und Raus hier geht nicht

Raus hier geht nicht

[Outro]


Zu dem Song existiert auch eine Art Demo, ein "fertiger Song" generiert von KI. Bei Bedarf kann ich den verlinken, vorerst aber nur der Songtext.
 
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Ich finde den Text nicht schlecht; hat was düsteres/tragisches und passt bestimmt gut zur angesprochenen Musikrichtung.
Einzig die Strophe mit der Straßenbahn finde ich etwas suboptimal, bzw. die Zeile mit den Gesichtern. Da hätte ich was verändert, wobei das natürlich nur meine Meinung ist. In der Bridge hätte ich das "Sie sagen dir" gestrichen, also nur "Raus hier geht nicht".
Die Umsetzung wäre schon spannend🤘
 
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KI-Umsetzung brauche ich persönlich nicht.
Düster passt schon. Generell finde ich den Songtext zu lang - aus meiner Sicht wird in jeder "Szene" (also Strophe) das gleiche erzählt, was ja dazu passt, dass es auch immer das gleiche ist, aber eben auch zu einer gewissen Länge führt. Eine gewisse Dramaturbie ist angedeutet, die ich lese als zunehmende "Einkreisung" - also das Hamsterrad dreht sich schneller und als zunehmende Gewissheit der Aussichtslosigkeit (Raus hier geht nicht): Am Ende folgt dem vierzeiligen Chorus ein sechszeiliger Chorus, dem ein siebenzeiliger Chorus folgt - die Variation besteht jeweils in den letzten beiden Zeilen (Leben ist tödlich und Raus hier geht nicht) bzw. (Raus hier geht nicht).

Das kann man filmisch und musikalisch gut umsetzen.

x-Riff
 
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..ein paar Gedanken..
Du wischst es weg
..hier ist wohl ein „s“ zu viel;-)
..Straßenbahn..Hamsterrad..Neonlicht..Stechkarte rein, Stechkarte raus..
..das wirkt auf mich alles ein wenig „aus der Zeit gefallen..

Jeden Tag die gleiche Lüge..Wie lange wirst du warten?..Leben ist tödlich..
..das ist mir beim ersten Lesen gar nicht so stark vorgekommen..aber hier braut sich richtig was zusammen..es gibt in den USA mitunter Stories von Wutreaktionen, die unschön enden..

..diese beiden Songtext-Schwerpunkte sind geschickt miteinander verwoben..
 
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..das wirkt auf mich alles ein wenig „aus der Zeit gefallen..
Den Eindruck hatte ich allerdings auch ... aus der Zeit gefallen ist ein guter Ausdruck dafür - es beschriebe dann eher das Lebensgefühl der Eltern oder Großeltern oder es wären Traumsequenzen, die ja manchmal auch aus der Zeit gefallen sind ... oder, wenn man diese Art der Distanz nicht will, fängt man an, diese Ausdrücke zu ersetzen ...

x-Riff
 
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  • Ersteller
  • #6
Das "Aus der Zeit gefallene" bzgl der Begrifflichkeiten stützt sich darauf, dass ich mich beim Schreiben des Songs an meine Azubi-Zeit in einer Ausbildungswerkstatt erinnert habe, als mir genau diese Dinge durch den Kopf gingen - ist es das jetzt, was du jeden Tag tun willst? Oder ist da schon die Sehnsucht des Ausbrechens, was irgendwann "nicht mehr geht", weil man Verantwortlichkeiten (Haus, Familie) hat ("Raus hier geht nicht").

Die Ausbildungszeit ist zwar "erst" 19 Jahre her, aber damals hatten wir tatsächlich Neonlicht in der Ausbildungswerkstatt, eine S-Bahn vor der Tür und - als eine der letzten Orte im Betrieb - eine echte Stechuhr. ;)

@Vester ich werde die Umsetzung/Demo demnächst anfügen, will aber erstmal niemanden als Kritiker (erneut) mit AI abschrecken. PS: Zu deiner Anmerkung mit dem Zusatz "Sie sagen dir" ist ein bisschen darauf gestützt, dass "früher" (bzw auch heute noch) die "Älteren", meist Eltern oder Großeltern die Sorgen bzgl des Hamsterrads nicht so ernst nehmen und eher auf Durchhalteparolen wie "Da musst du jetzt durch" setzen, weswegen sich das "Raus hier geht nicht" in den Kopf des lyrischen Ichs brennt, aber von außen. Nicht von ihm/ihr selbst.
 
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