Rhythmusprobleme

von pfuetzi, 07.01.08.

  1. pfuetzi

    pfuetzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #1
    Also, ich habe folgendes Problem. Mittlerweile bin ich was die Akkorde betrifft schon recht sicher, allerdings habe ich Riesenprobleme den Rhytmus rauszuhören. Wenn ich dann mal draußen bin komm ich kaum wieder rein. Außerdem habe ich noch große Probleme herauszuhören, wann up- und wann downstrokes gespielt werden. Es ist dann immer etwas frustierend, wenn man sich ein Lernvideo anschaut und dann wird nur gesagt: Das Schlagschema könnt ihr ja dann aus dem Originalsong raushören... Gibs da vielleicht irgendwelche Übungen wie ich das lernen kann?
     
  2. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #2
    Es geht wirklich nicht anders als das man sich dransetzt und versucht die lieder rauszuhören. In 99,99999 % aller Fälle kann man sich am Schlagzeug und Bass orientieren, da diese zusammen mit der Rythmusgitarre die sogenannte "Rythmusgruppe" bilden und normalerweise einen ähnlichen anschlag haben wie selbige Gitarre.

    Auch wenn es am Anfang hart ist, beiss dich da durch. Ein gut geschultes gehör ist besser als ein schlecht vorgegebenes Strumming Pattern. Früher oder später brauchst du das nötige Gehör ja doch und dann wirst du dich ärgern wenn du es nicht drauf hast.
     
  3. geka

    geka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #3
    Hi,
    das geht jetzt hier um Akkorde schrammeln, wenn ich das richtig verstehe.

    Als grobe Regel würde ich sagen: Alles, was auf die Zählzeit kommt, down, und alles, was auf "und" kommt, mit upstrokes.

    Raushören zu üben ist nicht verkehrt, ansonsten sind Tabs mit ordentlicher Rhythmusnotation sehr hilfreich. (z.B. Powertabs).

    HTH
    Angelika
     
  4. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #4
    Bist du Rechts- oder Linkshänder?
    Falls du links schreibst, den Ball fängst etc., aber eine "normale" Rechtshändergitarre spielst, könnte das dein Problem erklären - umsatteln wäre dann evtl. angesagt.

    Falls das so ist, kannst mir ruhig PN schreiben.

    Ich hab, wegen besagter Problematik, lange die Lust verloren und garnix gemacht. Erst mit 33, vor 1 1/2 Jahren, hab ich dann umgesattelt - und es war richtig!
     
  5. Rod Gonzalez

    Rod Gonzalez Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #5
    Ich hatte es hier recht einfach den ich bin Ärzte-Fan :D
    Einfach mit den älteren Sachen anfangen, und dann die neueren anspruchsvolleren Sachen.
    Bekommt man echt n richtig gutes Rythmusgefühl mit.
    Spezielle Tipps:
    1/2 Lovesong
    Westerland
    Mit dem Schwert nach Polen, sag warum Rene
    Die Nacht
    Nichts in der Welt
     
  6. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #6
    Hi pfuetzi!

    Wenn du an den Originalrythmus eines Songs herankommen willst, bist du mit xenotrons tipps bestens beraten. :great: Sollte deine Anlage noch einen Ballance-Schalter haben, kannst du dir das "Heraushören" vielleicht sogar etwas erleichtern, d.h. je nach Aufnahme den Rythmus auf einen Lautsprecher legen.

    Das Grundverständnis für Rythmus in der Theorie kann auch nicht Schaden. Vom 3/4tel, 4/4tel, 8/8tel, 16/16tel und den im Blues bestimmenden "shuffle". Ein drumcomputer kann das sehr gut veranschaulichen. Ebenfalls sind Notenwerte interessant. Denn was eigentlich als 8/8tel gedacht ist kann auch als 6/8tel gespielt werden (eingebaute Pausen) usw. - das bereitet wahrscheinlich die größten Schwierigkeiten.

    Rythmusprobleme hatte ich beim Heraushören seit der Tanzschule nicht mehr. Wenn du deiner Partnerin das fünfte mal auf dem Fuß stehst und diese das mit einer Ohrfeige quitiert, wird jeder etwas besser auf den Rythmus achten oder bald an unerklärlichen Zuckungen leiden. :D

    Gruß

    Andreas
     
  7. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #7
    Kannst du denn Ordentlich Stummen? Also Wechselschlag über alle Saiten mit achtel aussetzen, muten und allem drum und dran? Wenn das nicht sitzt solltest du vllt erst mal das machen. Ein sicherer Wechselschlag beim strummen ist die halbe miete. Man kommt kaum mehr aus dem Takt wenn es einmal sitzt. Wenn du einmal rausgefunden hast auf welchem notenwert ein Stumming Pattern aufgebaut ist ist der rest einfach.
    Angenommen es sind Achtel, dann musst du deine Hand im Achtel-Takt hoch und runter über die Saiten bewegen und dabei eben nur dann die saiten anspielen wenn sie klingen sollen. Wird grad nichts gespielt in dem Rythmus lässt du die Hand trotzdem im Achteltakt weiterschwingen. Es ist fast immer so das der schnellste notenwert der Gespeilt wird auch der ist in der die Strumming Geschwindigkeit stattfindet (also 4tel 8tel 16tel usw.)
    So kannst du z.b. die 1 im takt stärker betonen und weisst genau wann es wieder von vorn losgeht.

    Sieht dann etwa so aus bei 4/4 Takt:
    1 u 2 u 3 u 4 u (Zählzeit)
    v ^ v ^ v ^ v (Abschlag/Aufschlag)

    v = Abschlag
    ^ = Aufschlag

    Alternativ kann man schwierige Takte erstmal mit dem Fuß mitklopfen oder mitklatschen um sich selbst vorzuführen wie es geht.

    Ach ich verheddere mich immer mehr ^^ Ich hoffe du hast trotzdem verstanden wie ich das meine.
    Ohne eine Gitarre in der Hand kann ich sowas schlecht beschreiben :)
     
  8. pfuetzi

    pfuetzi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.08   #8
    Danke erstmal für die vielen Antworten. Dann muss ich wohl noch etwas hören üben ;-). Ich muss auch sagen, dass das mit dem Rhythmus nicht so schlimm ist wie das heraushören der up- und downstrokes (ich hoffe man versteht, was ich meine). Ich würde dementsprechend zu richtigen Zeit den Akkord spielen, aber halt im falschen Schlagschema.
    Edit: Hab nochmal Xenotron Post gelesen und habe nun gemerkt, dass man ja eigentlich keine Fehler mache, weil ich Up und Downstrokes verwechsel, sondern wohl gar nicht erst erkenne ob die Seiten überhaupt angeschlagen werden bzw auf welchen Zahlen sie angeschlagen werden. Wenn ich nämlich zähle, kann ich mich nicht mehr auf das Anschlagen konzentieren...(siehe unten)

    Beim wieder reinkommen hab ich auch eher das Problem, dass ich immer denke: ...so und JETZT Akkord und dann erst schalte und dementsprechend zu spät bin.

    Naja ich werd dann mal weiterüben und auch den noch ein wenig üben. Ich kann auch überhaupt nicht mitzählen, wenn ich spiele. Mitnicken und mit dem Fuss geht schon, aber das läuft absolut unbewußt. Sobald ich mich darauf konzentriere, gehts nicht mehr. ICh glaub ich hol mir mal ein Metronom, sodass das Zählen ein Automatismus wird...

    Hatte irgendwie auf ein einfacheres Mittel gehofft ;-)
     
  9. felixdcat

    felixdcat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.08   #9
    Uben. Spiele mit den Liedern.
     
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