Rock singen? Wenn ja wie mache ich den anfang?

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Zebrahead v7
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Hallo,
Ich will soooo gerne singen! Aber ich weiß nicht ob meine Stimme überhaupt das zeug dazu hat-.-
Ich singe quasi den ganzen langen tag.. Alles mögliche, aber am liebsten singe ich Rock lieder. Und würde gerne in einer band singen... DOCH meine Arbeitskollegen, Freunde und Familie sagen ich sollte es besser lassen.. Das was ich singe hört sich immer sehr strange, sagen sie, an.
Ich will mich allerdings auch nicht blamieren wenn ich zu einem Vorsingen von einer Band gehe.
Also wie finde ich meine stimme die zu mir passt und habe ich überhaupt chancen zum singen wenn man mir schon kritik an den kopf wirft?

Ach ja ich will nicht soo baladen singen sondern eher wozu man auch mal seine Gitarre auf den boden zerschmettert :p
 
Eigenschaft
 
Okay, du willst singen, und zwar richtige echte Rockmusik. Das heißt in erster Linie: Sch... drauf, was die anderen sagen. Du willst ein Sänger werden und niemand wird dich davon abhalten.
Diese haltung ist essentiell für einen Rocksänger. Wir Vokalisten tendieren dazu, viel zu selbstkritisch zu sein und die Kritik anderer viel zu Ernst zu nehmen.
Vergiss das für's erste. Du bist ein Anfänger, du darfst dir so viele Fehler leisten wie du willst.
Und du bist ein Rebell, und ein Rebell tut nun mal Dinge, die anderen nicht gefallen; Und schief singen gehört dazu ;)

Wichtige Erkenntnis Numero Zwei: Ein Rocksänger singt nicht in der gleichen lage, in der er auch spricht. Sing- und Sprechstimme unterscheiden sich teils sehr stark voneinander.
Wenn du dich gegen brettmäßig verzerrte Gitarren, donnernde Bässe und impulsive Schlagzeuger durchsetzen möchtest, musst du nicht nur laut singen, sondern auch hoch.
Und das ist mit der menschlichen Sprechstimme schonmal nicht zu bewältigen.
Im Rock wird sehr oft in der sogenannten Misch- oder Rufstimme (AKA Belting) gesungen.
Keine Panik, das ist einfacher als man denkt:
Die Mischstimme erreichst du z.B. indem du dir vorstellst, mitten im lauten Gedränge der Innenstadt einen alten Freund zu sehen, den du schon lange nicht getroffen hast.
Du winkst ihm und rufst laut: "Hey!" und schwupps - das war deine Mischstimme.
Versuch ja nicht, möglichst leise das singen zu üben - ohne eine gewisse Lautstärke ist das gänzlich unmöglich.
Aber sing auch nicht absichtlich sehr laut. Genau die richtige Ebene zu finden ist schon eine gewisse Herausforderung.

Und drittens: Erwarte keine Wunder! Glaube ja nicht, dass du innerhalb der ersten drei Tage enorme Fortschritte machst.
Ich singe jetzt bald seit zwei Jahren und bin alles andere als perfekt.
Das Singenlernen ist eine langwierige Entwicklung, nicht nur du selbst brauchst zeit, sondern auch deine Stimme und der Rest deines Körpers.
Und such dir ggf. Gesangsunterricht.

Ach ja, noch etwas wichtiges: Lies dir das FAQ dieses Forums durch, kann unter Umständen echt nützlich sein!
Liebe Grüße,

Pisaura
 
Danke das macht mir hoffnung!
Aber ich weiß nicht wie ich anfangen soll-.-
Gesangsunterricht ist mir etwas zu teuer und wo kann ich bitte laut singen? Zu hause reißen mir meine Nachbarn den Kopf ab -.- Ich hab auch schon überlegt mit ein paar freunden eine Band auf zu machen ABER ich glaube sie meinen es nicht sooo ernst wie ich... Zu dem wir auch anfänger sind und keine erfahrung haben, im ton mischen-.-
Okay ich muss auch sagen ich habe ein bissi angst die ersten schritte zu machen :-S
 
Wichtig wäre zu wissen, ob Du instrumentell bewandert bist, sprich ein Instrument spielst. Das Grundlagenwissen, was man dort erlangt, ist auch für das Singen sehr förderlich (Skalen, Dreiklänge usw.) Und dann geht es auch darum die Musikalität insgesamt zu fördern (Rhythmusgefühl, Gespür für Melodien usw.) Ich will nicht sagen, dass Du ein Instrument lernen solltest. Falls Du schon eines spielst, hilft dies aber. Mein Tipp: Versuch an Gesangsunterricht heranzukommen. Vielleicht ist es über eine Musikschule günstiger als über Einzelunterricht. Und wenn Du Lust verspürst, kauf Dir ne gebrauchte Westerngitarre und üb mal son paar Akkorde. Kann im Prinzip jeder nach 3 Wochen. Dann dazu singen...
 
Okay das mit der Gitarre werde ich mal ausprobieren... Und es führen wohl oder übel keine wege um den Gesangsunterricht rum oO Rhythmusgefühl denke ich ist bei mir vorhanden. Mein Vater hat auch ein Tonstudio allerdings habe ich nicht alzuviel mit ihm zu tun und dazu wohnt er noch 200 km weit weg von mir ahhh... früher hat er mir schon klavier spielen beigebracht allerdings nur die Grundzüge :) vllt. sollte ich ihn mal fragen ob er mir noch wichtige tipps geben könnte...

---------- Post hinzugefügt um 13:27:43 ---------- Letzter Beitrag war um 12:27:53 ----------

Hab grade mal einen bekannten gefragt, der singt aller dings rnb, und er meint halbe stunde inner woche kostet 60 euro könnt ihr mir da feedback geben?
 
Hallo Zebrahead v7,
Hast du denn eine Hörprobe von deinem Gesang? Dann können wir dir auch besser Tipps geben, woran du als erstes arbeiten solltest und vor allem können wir hören, ob dein Gesang schon bandtauglich ist, ob du überhaupt Gesangsunterricht nötig hast.
Ansonsten ist es ganz einfach bei einer Rockband anzufangen. Fang einfach an! Such dir die passenden Leute, besorg dir ordentliches Equipment (ein Mikro, das zu deiner Stimme passt, nicht irgendeins nehmen!, Kabel, Ständer, wenn die Band keine PA hat, eine Aktivbox) und schon kanns los gehen.
Was Gesangsunterricht angeht, wo wohnst du denn? Hier haben wir ein Gesangslehrerverzeichnis
Ansonsten wühl dich mal durch den FAQ, Workshop Bereich. Da finden sich wertvolle Tipps für dich: https://www.musiker-board.de/f200-faq-workshop-voc/
 
[/COLOR]Hab grade mal einen bekannten gefragt, der singt aller dings rnb, und er meint halbe stunde inner woche kostet 60 euro könnt ihr mir da feedback geben?
Gesangsunterricht? Vergiss es, das ist viel zu teuer! :eek: Ich bezahle 15 € für 45+ Minuten in der Woche!
 
Bist du bei einem Gesangsstudenten? Meist kostet Gesangsunterricht um die 30€, aber das ist von Ort zu Ort wieder unterschiedlich.
Hat der Bekannte überhaupt Unterrichtserfahrung? Wenn nein, ist 60€ völlig überzogen.
 
Ich wohne mitten im Ruhrgebiet... In Castrop-Rauxel es grenzt an Bochum und Dortmund an...
Nein mein bekannter hatte bis zudem zeit punkt als er unterricht genommen hat keine Gesangsunterricht erfahrungen....
Und das mit dem Mikro ist dann jaah so eine sache ich kann euch keine Hörprobe geben da ich kein Mikro habe aber wenn ich mir ein Mikro hole ist es jaah so das ich das falsche nehme welches nicht zu meiner stimme passt...
 
60 € pro 30 Minuten, oder dann hochgerechnet auf den ganzen Monat, also 4X30 Minuten für 60 Euro?
Pro Monat ist 60 Euro normal (also dann für 120 Min im Monat). Das gilt zumindest für den unteren Niederrhein hoch bis nach Krefeld.
Und wenn man nicht grad ein Jahresabo hat, wird es je nach Schule eher teurer.

Das gilt zumindest für Privatschulen, nicht unbedingt für die öffentlichen (wobei es da auch nicht bedeutend billiger wird). Aber in einer öffentlichen ist es schwerer unterzukommen. Sind zeitlich nicht so flexibel, und wenn man berufstätig ist, wirds schon problematisch.

Ist zumindest meine Erfahrung mit 2 Privatschulen und einer öffentlichen. Wenns wo deutlich billiger geht, würde mich das auch interessieren (vll. noch privat organisert bei einem Studenenten).

Edit sagt: Hatte mich seinerzeit auch noch weiter erkundigt. Da war es auch noch eher teurer. Aber Preis ist auch hier nicht gleich Leistung.
 
Du musst ja keine Super-CD-Qualitätshörprobe aufnehmen.
Nur mal so am Rande: jeder hat die Möglichkeit, ein Hörprobe aufzunehmen. Musikstudio, Computer zu Hause, Handy, Telefon, Anrufbeantworter, Digicam, Camcorder, manche mp3-Player, Diktiergerät, Kassettenrecorder von früher, Videorecorder, Mailbox, Freunde oder Bekannte oder Verwandte, die eines davon haben, etc.
Was Mikrofon für die Band angeht, lass dich im Musikgeschäft beraten und nimm möglichst jemanden mit, der dir beim Antesten ein neutrales Ohr leiht. Sag dem Mitarbeiter, dass du ein Live-Mikrofon suchst, wie groß dein Budget ist und was für Musik du machen willst. Da du irgendwann bei einer Rockband mitmachen willst und es in Proberaum und auf der Bühne wohl laut wird, brauchst du also ein robustes, Feedback unempfindliches Mikro. Da du noch unerfahren bist und deswegen auch mal im schrägen Winkel ins Mikro singst, wär Nierencharakteristik empfehlenswert (lies dich zu dem Thema ein bißchen ein. Siehe PA Forum, Livemikrofone und https://www.musiker-board.de/mikrofone-faq/115497-mikrofone-einige-grundlagenbegriffe.html).
Der Mitarbeiter wird dir dann einige Mikros vorschlagen, die du dann testen kannst. Dann singst du einfach in jedes Mikrofon dasselbe rein. Mal was hohes, mal was tiefes einsingen, mal leise, normal und mit Schmackes, mal auf Deutsch, mal auf Englisch und auch mal ganz nah am Mikro und weiter weg und von der Seite. Das Mikro auch mal von der Halterung reißen, mit den Fingern am Griff rumklopfen, um zu schauen wie das Mikro Griffgeräusche unterdrückt.
Du und vor allem deine Begleitperson sollen auf die feinen Klangunterschiede zwischen den Mikros achten und diejenigen in die engere Auswahl nehmen, die deine Stimme am besten erklingen lassen. Feedbackempfindlichkeit wirst du im Laden wahrscheinlich nicht testen können. Da musst du dich auf die Erfahrung vom Mitarbeiter verlassen oder du suchst im Internet nach Erfahrungsberichten zu dem Mikro.
Wenn du dann ein Mikro kaufst, nicht vergessen ein XLR-Kabel dazu zu kaufen. 5 oder 10m reicht. Und einen Mikroständer brauchst du. Kannst versuchen den Preis runter zu verhandeln. Vielleicht kriegst du das Kabel oder den Ständer dann sogar quasi geschenkt oder ein Paar Ohrstöpsel.
Solange du noch keine Band hast, brauchst du erst mal noch nicht nach einer Aktivbox gucken. Vielleicht kannst du bei einer Rockband einsteigen, die PA Anlage hat. Ein Mikrofon brauchst du aber auf jeden Fall. Man wird nämlich sehr schief angeguckt, wenn man Bandsänger werden will, aber noch nicht mal Minimalequipment besitzt. Band ist meist kein billiges Hobby, aber ich kann dir sagen, dass man als Sänger meist viel günstiger weg kommt als z.B. Gitarristen. Instrumentalisten zahlen oft für das Instrument allein (ohne Effekte, Amps, etc.) schon das vielfache von dem, was ein oberes Mittelklasse Mikrofon kostet.

Oh, im Ruhrgebiet gibt es massenhaft Gesangslehrer und Musikschulen! Einfach mal im Internet suchen, Branchenbuch, Schwarzen Brettern in Musikläden usw. und vor allem nach Schwarzen Brettern in Musikhochschulen und Mensa nach Gesangsunterricht bei Gesangsstudenten suchen.
Sorry, ich meinte mit Unterrichtserfahrung eher Lehrerfahrung, ob er schon mal unterrichtet hat. Wenn dein Bekannter noch nie unterrichtet hat und für an dir experimentieren 60 Euronen pro Stunde haben will, würd ich mir an deiner Stelle lieber einen anderen Lehrer suchen, der günstiger ist und Erfahrung hat. Es sei denn, er meinte 60€ im Monat (4 Unterrichtsstunden). Dann ist es günstig und kann es mal wagen.
 
Jemandem, der keine Ahnung vom Unterrichten hat, Geld hinterherzuschmeißen ist Unfug. Laß' das lieber sein.
Grundsätzlich ist Unterricht aber sinnvoll, wenn auch nicht zwingend notwendig. Mit Unterricht geht's halt schneller, man macht weniger unnötige Fehler (manche muß man machen, andere sind unnötig) und findet bessere Lösungen für Probleme. Umgekehrt brauchst Du erst dann Equipment, wenn es so weit ist. Bis Du Dich mit Leutchen zusammenraufst und Ihr dann noch einen Proberaum gefunden habt, können schonmal einige Monate ins Land gehen. Also würde ich jetzt mal noch gar nix kaufen - das hat Zeit. Und je nachdem, mit wem Du die erste Band gründest, hat evtl. schon einer eine PA. Ich hab' die ersten Jahre nur bei Bands gesungen, die schon irgendwelches Zeugs hatten - oder war in Proberäumen, in denen eine Anlage stand. Ich mußte mich also einige Jahre um gar kein Equipment kümmern, bis auf's Mikro - aber das ist schnell gekauft. Und selbst das hätte ich nicht gebraucht, wollte aber nicht in irgendwelche verrotzten, spakigen Dinger singen. Solange Du erstmal nur übst, um überhaupt in einen bandtauglichen Zustand zu kommen, brauchst Du gar nix. Also leg' Dir lieber jetzt was auf die Seite, damit Du dann, wenn's so weit ist, ein gescheites Mikro und evtl. Boxen kaufen kannst.

Ansonsten sing' was das Zeug hält und nehm' Dich IMMER auf!!! Zur Not mit der Digicam oder dem Handy. Sich selbst aufnehmen ist Lernfaktor Nummer 1 !!!
Kümmer' Dich nicht drum was andere sagen, auf die Meinung von Leuten, die Du kennst, kannst Du diesbezüglich sowieso nix geben. Such' Dir einen Platz zum Üben, ich hab' jede Menge im Auto geübt. Wenn Du keins hast, leih' Dir eins. Alter ist wurscht, Du brauchst ja nicht rumfahren. Hol' Dir von wem den Schlüssel, setz' Dich rein und sing' drauflos. Oder geh' in den Wald......ach so, Ruhrpott.....dann geh' in 'nen Kohlebergwerkstollen oder was auch immer Ihr da oben habt... Vielleicht kennst Du wen mit 'ner Schrebergartenlaube oder 'nem alten Keller oder was auch immer. Möglichkeiten gibt's immer, manchmal muß man kreativ sein, aber das gehört zum Musikmachen ja eh' dazu :)
 
Vielen vielen dank ich habe nicht mit so viel mithilfe gerechnet.... Ich werde mich jetzt mal ernsthaft hinsetzten und pläne schmieden.. Mit euren Tipps und Tricks... Ich werde mal eine Hörprobe reinsetzen, damit ihr euch die ohren sträuben könnt, Aber ich denke es wird nicht sehr gut anhören aber ihr wollt es jaah so :p
 
Meine lieben Sangeskollegen, jetzt habe ich aber doch eine Frage: habt Ihr denn zum Üben tatsächlich immer solch exotische Orte wie Kohlebergwerkstollen, Schrebergarten, Wald, Keller und Auto aufgesucht ?
Ich hätte mir z.B. nie vorstellen können, im Wald zu üben. Die Waldesruh´ durch gellende Töne aufzuschrecken... irgendwie abwegig. Und es wäre für ein einsames junges Mädchen vielleicht auch nicht ganz ungefährlich gewesen :rolleyes:
Ich habe immer zu Hause gesungen, später dann (auch) im Proberaum. Ich wär auch viel zu bequem gewesen, irgendwohin fahren zu müssen, nur um ein paar Töne von mir zu geben... sicher, die Nachbarn habens mitgekriegt. Aber das hat mich nicht gestört, und sie haben es überlebt. Vieles singt man ja auch in Zimmerlautstärke.
Warum also nicht zu Hause üben ?
 
Ich wohne in einem Haus wo 80% Rentner wohnen... Okay meine Türnachbarn sind schwer hörig aber über mir ist ein Hausdrache... Welcher dirket die wohnungsgeselschaft kontaktiert oO Aber ich habe schon eine möglichkeit organisiert... Meine Schwesters Auto ist perfekt... Und zuhause kann ich sicher auch mal singen solange es nicht post hardcore ist :D
 
Ich wohne in einem Haus wo 80% Rentner wohnen... Okay meine Türnachbarn sind schwer hörig aber über mir ist ein Hausdrache... Welcher dirket die wohnungsgeselschaft kontaktiert oO Aber ich habe schon eine möglichkeit organisiert... Meine Schwesters Auto ist perfekt... Und zuhause kann ich sicher auch mal singen solange es nicht post hardcore ist :D

Es ist dein gutes Recht im Haus zu singen. Google mal "nach Hausmusik Mietrecht".

Gruß
Klaus
 
... Ich werde mich jetzt mal ernsthaft hinsetzten und pläne schmieden..

Das ist schon mal der falsche Weg. Ein Rockmusiker bist du, indem du es einfach tust, nicht indem du rumsitzt und darüber nachdenkst. Das es am Anfang nicht gut klingen wird, gehört dazu. Manchmal ist aber besser, wenn man das gar nicht so genau weiß.

Eine Hörprobe ist zwar für uns zur Berurteilung ne vernünftige Idee, auf der anderen Seite - wie du selbst schon ahnst - ist sie nur in sehr seltenen Fällen bei einem blutigen Anfänger ausreichend, um ein Urteil für die ZUkunft zu fällen . Hat auch nur dann Sinn, wenn du Kritik verträgst und auch bereit bist, sie umzusetzen. Ansonsten würde ich dir eher empfehlen, erstmal anzufangen, dir jemanden zu suchen, der dich auf der GItarre begleitet, während du singst und erste kleine praktische Erfahrungen mit dem Musikmachen zusammeln, bevor du dich der Kritik der Öffentlichkeit stellst.
 
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Naja, wie man's nimmt. Er braucht seine Aufnahmen zwar nicht gleich im Netz hochladen, aber aufnehmen sollte er sich trotzdem von Anfang an. Auch wenn's schaurig klingen mag, damit muß man halt klarkommen - und wenn man nicht damit klarkommt, ist das das allererste, was man lernen sollte.
Das ist ja so, als wolle man Dart-werfen lernen, macht aber erstmal lieber die Augen zu, damit man nicht sieht, wie weit man daneben schmeißt. Je schneller ich ein klares Bild kriege, desto schneller kann ich Fortschritte machen. Davon abgesehen stimme ich Dir aber zu, daß rumsitzen und knobeln verkehrt ist, vor allem im Rockbereich. Man legt einfach los und ist gespannt wohin die Reise geht...

@Bell*: Ich habe die meiste Übzeit im Auto, zu Hause, im Wald und im Proberaum verbracht - in dieser Reihenfolge. Es kommt natürlich auf die Verhältnisse an, wir hatten nie Nachbarn unter'm selben Dach und ich konnte die Stereoanlage immer so weit aufdrehen, wie ich wollte. Später war ich dann so viel im Auto unterwegs, daß ich quasi dort üben mußte. Als langjähriger Hundebesitzer war ich auch immer schon viel im Wald und hab' das ausgenutzt. Man darf sich nicht täuschen, die Bäume fangen etliches ab - ein paar Meter weiter hört einen keiner mehr. Seit ich unterrichte, übe ich auch im Probe/Unterrichtsraum, wäre früher aber nicht möglich gewesen, da ich immer nur Mitnutzer war und keinen eigenen Schlüssel zu den ehemaligen Proberäumen hatte. Das mit dem Bergwerkstollen war eine Stegreifidee, da Zebrahead v7 nunmal im Ruhrpott zu Hause ist und ich somit eine Waldalternative gesucht hab' ;)
 
Ich hätte allein im Wald immer eine Heidenangst gehabt. Auch jetzt, wo ich nach langer Abstinenz wieder einen Hund habe - was soll ein Mops schon groß ausrichten ;) - werd ich sicher nicht im Wald üben. Außerdem ist man so wetterabhängig ;)
Einen Führerschein besaß ich nie und im Sitzen singe ich äußerst ungern - also, in meinem Fall blieben und bleiben nur die eigenen 4 Wände. Wie gesagt, die Nachbarn haben mich jahrelang überlebt. Und mittlerweile übe ich eh kaum noch.... nicht daß ich es nicht nötig hätte. Aber ich habe nie sonderlich gern geübt und jetzt mag ich es noch weniger....
 
Naja, wie man's nimmt. Er braucht seine Aufnahmen zwar nicht gleich im Netz hochladen, aber aufnehmen sollte er sich trotzdem von Anfang an.

Missverständis. Gegen das Aufnehmen will ich nichts gesagt haben. Es nur nicht immer motivierend, seine alleresten Gehversuch in Form einer Hörprobe gleich einer semi - oder professionellen Bewertung auszuliefern.
 
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