rocksong - musikkentnisse?

von >axl.rose<, 13.01.07.

  1. >axl.rose<

    >axl.rose< Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.09.06
    Zuletzt hier:
    22.09.08
    Beiträge:
    90
    Ort:
    Landshut
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    48
    Erstellt: 13.01.07   #1
    hallo,

    mich würde es interessieren ob diejenigen unter euch, die rocksongs schreiben, auch viel über musiktheorie wissen..

    also wir haben jetzt schon ein paar songs gemacht und die kommen auch voll gut an bei kumpels und so... aber von kadenzen und harmonielehre haben wir ehrlich gesagt keine ahnung xDDD

    also würd halt gerne wissen wie´s bei euch da so ausschaut... weil eigentlich hört man doch was sich gut anhört und was nicht und dann braucht man doch nicht sooo viel theorie wissen oder?
     
  2. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

    Im Board seit:
    26.06.05
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    1.466
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    4.028
    Erstellt: 13.01.07   #2
    Was ist denn überhaupt die Musiktheorie? Ist doch eigentlich nur eine Beschreibung dessen, was sich gut anhört und warum das so ist.

    Ob du dieses Wissen nutzen willst, oder alles selber neu entdecken, bleibt dir überlassen.

    Ich sehe das so. Je mehr Wissen du hast, um so flexibler bist du. Das ist wie mit der Sprache. Je mehr Vokabeln und Grammatikregeln du kennst, um so besser kannst du dich ausdrücken. :)
     
  3. Ganty

    Ganty Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.03.05
    Zuletzt hier:
    6.10.16
    Beiträge:
    1.619
    Ort:
    Fürstentum Lippe
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    11.912
    Erstellt: 13.01.07   #3
    Ich habe früher viele eigene Songs für unsere damalige Band Bad Medicine geschrieben ohne auch nur den Hauch einer Ahnung von Musiktheorie zu haben.
    Und das waren nicht die schlechtesten.
    Im Gegenzug kann es aber überhaupt nicht schaden sich mit der Theorie vertraut zu machen. Ich habe das leider nie getan, mir genügen zwei gesunde Ohren.
     
  4. Birkenschubser

    Birkenschubser Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.12.05
    Zuletzt hier:
    9.10.11
    Beiträge:
    528
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    282
    Erstellt: 14.01.07   #4
    Früher dachte ich auch, Theorie würde mich einschränken.
    Tatsächlich ist es aber so:
    Anstelle von "C-F-G, hört sich nach Partylaune an - oha, das muss ich mir merken..." kommt beim Songwriten mit Theoriekenntnissen eben: "I-IV-V-Kadenz, schauen wir mal nach möglichen Alternativen, welche den Partycharakter unterstreichen, aber interessanter klingen..."
     
  5. James-R.

    James-R. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.03.05
    Zuletzt hier:
    22.05.07
    Beiträge:
    383
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    162
    Erstellt: 14.01.07   #5
    Wenn du Theoriekenntnisse hast wirst du flexibler wo du früher nur den einen Weg gesehen hast siehst du nun viele, wenn du weißt was gewöhnlich ist und was besonders dann wirst du auch kritischer, grundsätzlich eine gute Sache.

    Das schlimmste was dir passieren kann, wenn du dich mit Theorie beschäftigt, ist dass du dir irgendwann denkst: "Scheiße das was ich mir früher ausgedacht habe is ja alles langweilier scheiß den es so schon Hunderttausend Mal auf der Welt gibt."
     
  6. >axl.rose<

    >axl.rose< Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.09.06
    Zuletzt hier:
    22.09.08
    Beiträge:
    90
    Ort:
    Landshut
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    48
    Erstellt: 14.01.07   #6
    kaay, danke für die antworten...
    nur weiß ich gar ned wo ich mit der theorie anfangen soll...
    also noten und so kann ich ja. aber von kadenzen und harmonie hab ich keine ahnung :D
     
  7. Curare

    Curare Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.01.07
    Zuletzt hier:
    3.02.07
    Beiträge:
    32
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    25
    Erstellt: 14.01.07   #7
    wenn du noten kannst ist das schonmal sehr gut. kannst du sie auch auf dein instrument übertragen?

    ich rate dir mit einem buch anzufangen, welches bei den basics beginnt und dich schrittweise weiterbringt.
    ich finde folgendes buch sehr gut. es liegen 2 cds bei und ist sehr vertändlich und praxisnah geschrieben:

    Amazon.de: Die neue Jazz-Harmonielehre. Verstehen, Hören, Spielen: Bücher: Frank (jun.) Sikora

    Nur weil jazz drauf steht, braucht man keine ´´angst´´ davor zu haben. die kenntnisse lassen sich vielseitig einsetzen.
    fängt wie gesagt einfach an, sprich dreiklänge, vieklänge und irgendwann kommen dann kadenzen usw.
    kann ich nur empfehlen...

    Grüße
     
  8. Jonny Walker

    Jonny Walker Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.07.06
    Zuletzt hier:
    10.08.11
    Beiträge:
    276
    Ort:
    Leipzig
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    422
    Erstellt: 14.01.07   #8
    Schließ mich der Empfehlung an, hab das Buch jetzt 3x durch oder so und es uneingeschränkt zu empfehlen. Lockerer Schreibstil, sehr ausführlich und anschaulich geschrieben, lässt nichts aus.
    Gruß Jona
     
  9. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    11.04.04
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    5.926
    Ort:
    Tranquility Base
    Zustimmungen:
    565
    Kekse:
    18.025
    Erstellt: 15.01.07   #9
    klar kann man ohne theoriekentnisse songs schreiben. so wie ein kleines mädchen hüpfend eine selbst erfundene melodie summt. zu dieser melodie eine begleitung zu finden wird dann etwas anspruchsvoller aber mit nem gesunden gehör durchaus machbar. theorie vereinfacht vor allem punkte wie letzterem. da sieht man die noten und weiß (manchmal) sofort was zu tun ist.
    ideen haben tut man aber auch ohne theorie.... und manche leute gewinnen ja auch im lotto...

    meine persönliche empfehlung:
    Amazon.de: ABC Musik. Allgemeine Musiklehre. 446 Lehr- und Lernsätze: Bücher: Wieland Ziegenrücker
     
  10. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

    Im Board seit:
    26.06.05
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    1.466
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    4.028
    Erstellt: 15.01.07   #10
    Wenn es um eine gut geschiebene und ausführliche Harmonielehre geht, kann ich auch uneingeschränkt Frank Sikoras "Neue Jazz-Harmonielehre" empfehlen. Gerade der Bezug zur Praxis wird in diesem Buch großgeschrieben.

    Allerdings hatte ich schon theoretische Vorkenntnisse, als ich mir dieses Buch gekauft habe. Deshalb kann ich nicht beurteilen, wie ein Theorie-Einsteiger mit dem Buch zurecht kommt.

    Gruß


    p.s. Sehr interessant finde ich übrigens, daß Frank Sikora wirklich bei Null anfängt, Er geht selbst auf die physikalischen Zusammenhänge (Schwingung, Obertonreihe, Stimmung) ein und leitet so auch unser heutiges chromatisches System her, mit seinen Vorzügen und Nachteilen. Aber das Kapitel kann der Nichtinteressierte ja auch überspringen. :)
     
  11. Curare

    Curare Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.01.07
    Zuletzt hier:
    3.02.07
    Beiträge:
    32
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    25
    Erstellt: 15.01.07   #11
    Ich hatteauch schon Vorkenntnsse, ich denke, wenn man wirklich gar nix weiß, wäre es gut, wenn man eine Art lehrer hat, wenn man das erste mal theoretisch an musik dran geht, da man sich bestimmt sehr oft fragen wird: ´´Warum ist das jetzt so ?´´
    Aber wenn man sich ertsmal gut reingearbeitet hat, gehts wirklich gut.
     
  12. Crimson

    Crimson Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.06
    Zuletzt hier:
    20.11.13
    Beiträge:
    76
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 21.01.07   #12
    ich hatte an einem musischen gymnasium musik 7 jahre lang als hauptfach und habe mir dadurch viel theoriewissen angeeignet, viele dieser dinge habe ich aber mittlerweile schon wieder aus meinem gedächtnis verbannt:D
    des weiteren habe ich auch ein paar theoretische werke gelesen und so manches is hängengeblieben.

    ich schreibe selber viele rocksongs und da läuft das meistens so ab, dass sich ein gutes riff beim rumspielen ergibt, oder ich ein riff im kopf habe - bewusst wende ich dieses theoriewissen nicht an - wenn sich etwas gut anhört, wird noch etwas dran rumgebastelt bis es passt. natürlich ist es von vorteil wenn man die kenntnis hat, es genügt aber wenn man sich auf seinem griffbrett recht gut auskennt und seine ideen in die tat umsetzen kann.
     
Die Seite wird geladen...