Röhrenverstärker? Transistor? Was lohnt sich beim Bassspielen?

von Wolfgang.Hauser, 22.10.05.

  1. Wolfgang.Hauser

    Wolfgang.Hauser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #1
    Hallo,

    Da ich vor einiger Zeit schon mit dem Bassspielen angefangen hab und jetzt wahrscheinlich in ner Band einsteigen werd, wollte ich ma fragen, obs denn bei den Bassern ganauso is, dass die wirklich guten Amps Röhrenamps sind. Ich glaube fast nicht, oder? Transistorendstufen sind ja sehr verbreitet, nicht nur bei den Einsteigermodellen. Und welche Marken sind denn vor allem im Rock-, Metal-Bereich angesiedelt?
     
  2. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 22.10.05   #2
    sufu....

    ich steh auf transistor...
     
  3. BoogieDave

    BoogieDave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #3
    also ich finde transistor-amps besser und wesentlich sinnvoller als röhren-amps. transistoren sind zuverlässiger, brauchen keine aufwärmzeit, sind nicht erschütterungsempfindlich (außer bei roher gewalt ;-)), halten länger und sind einfach preiswerter. viele gitarristen stehen zwar auf den röhren-sound (kann ich auch verstehen), aber für bass ist es eher unsinnig. vor allem bei metal legt man eher weniger wert auf den warmen klang einer übersteuerten röhre (sagts mir falls ich mich irre). außerdem kannste dir für das geld was du für den röhrenamp mit wartung (ersatzröhren ect.) hinblätterst nen richtigen transistor mit ordentlich bums holen.

    mfg dave
     
  4. Codeman041083

    Codeman041083 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #4
    wenn ich das geld hätte würde ich mir sofort ein Vollröhren teil zulegen!

    habt ihr schon mal den Ampeg SVT-2Pro gespielt? das ist meiner meinung nach der geilste amp dens auf dem markt gibt! ich habe ja selber ein geiles top, ein svt-5Pro, das hibird top bringts schon, aber wie gesagt wenn die kohle da wäre..... :D

    was hast du denn budget mässig zur hand?

    CM
     
  5. herbieschnerbie

    herbieschnerbie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #5
    Ich mag Hybrid…

    Röhrenvorstufe bringt den schönen Röhrensound und lässt sich auch schön übersteuern, und die Transistorendstufe hat keinen Verschleiß.

    Finde ich wichtig zu erwähnen, dass Vorstufenröhren keinen bzw. nur wenig Verschleiß haben.
     
  6. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 22.10.05   #6

    ja ich find ihn nicht gut....


    was ich sehr nett finde ist den boogie 400+
    aber hey... bin ich krösus...
     
  7. Freeezer

    Freeezer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #7
    Röhrenamps klingen schon gut! Vor allem die alten Tace Elliot Vollröhrenamps. Aber leider machen die Anschaffung und der Röhrenwechsel die Sache zu einem kostspieligen Ereignis. Ein weiterer sehr sehr großer Nachteil an Vollröhren sind die Ausmaße und das enorme Gewicht! Das war auch der Grund warum ich mein Trace Elliot V4 verkauft habe und mir ein SWR workingpro400 zugelegt habe! Das Teil ist VIEL leichter und liefert ordentlich Leistung!
    Außerdem liefern Transistoren differenzierte Sounds als Röhren. Z.B. matscht ein Ampeg SVTCL mit 8x10er schon ziemlich stark, aber viele Leute stehen drauf, z.B. Punkbasser!
     
  8. soulflyphil

    soulflyphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #8
    wen man eine röhrenvorstufe hat am amp, bemerkt man dann einen stark hörbaren unterschied zwischen röhren-endstufe und einer trans.-endstufe?verändert sich der sound nochmal mit röhren-endstufe?oder ist der unterschied kaum hörbar?
     
  9. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 23.10.05   #9
    sehr subjektive Aussage!
    Wer sagt, dass ein Röhrenamp für den Bass unsinnig ist? Sorry, aber das ist ja der totale Blödsinn. Ich würde es akzepieren wenn du sagst: "Mir gefällt für den Bass ein Transistorsound besser, weil......"
     
  10. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #10
    Ampeg baut aber auch Transistor Amps (ich habe den B2-RE) mit ähnlicher Charakteristik, würde das jetzt also nicht unbedingt an Röhren festmachen.

    Die Stärke des Ampeg-Sounds liegt meines Erachtes in der Durchsetzungsfähigkeit im Gesamtsound insbesondere bei lauteren Rockbands. Wobei es andere Röhrenamps gibt, die mehr Dynamik liefern und auch mehr Druck im Tiefmitten-/Bassbereich zeigen. Jetzt rein vom Höreindruck her.

    Andere mögen das anders sehen, man muss aber nicht Punkbasser sein um Ampeg gut zu finden. ;)

    Gruesse, Pablo
     
  11. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.05   #11
    Ja. (Auch wenn man mit Transistsotechnologie bei Ampeg, Marshall, Orange und Hiwatt sehr gute "Emulationen" der Röhren-Originale mittlerweile hinkriegt, und auch Digi-Amps teilweise sehr gut simulieren... D.h. kommt natürlich immer drauf an, wie verwöhnte Ohren man hat...)

    Soviel zur Technik, aber ich kaufe mir Amps nicht primär danach, sondern wie sie klingen.

    "Den" Röhrensound gibt's eh' weder bei Gitarre noch bei Bass.

    Was hiermit geschehen wäre.

    Dafür setzt sich eine verhältnismäßige kleine Vollröhre wie diverse alte Fender Bassmänner oder Ampeg V4-B schön gegen sowas wie einen Mesa Boogie Mk II durch.

    Was heißt da noch "Bums"? Also gut, Tritte mit Springerstiefeln in die Magengrube kann z.B. Orange, aber Töne, die töten können, Alembic SF-2.

    Da gibt's eben solche und solche. Es gibt Premium-Transistorenamps wie von Glockenklang, Premium-Hybride wie von Eden und Premium-Vollröhren wie von Orange...

    Das ist ja immer auch Geschmackssache. Und was man oft sieht, veranlaßt dann auch schonmal zu der ketzerischen Frage, ob man es nicht zu oft sieht. Das ist dann wie mit den vielen Gitarristen, die eine Strat haben, obschon es eigentlich eine für ihre Zwecke denkbarst ungeeignete Gitarre ist, selbst wenn sie schon so halbwegs bis overkillenderweise zu Tode modifiziert ist :(

    Abgesehen davon, daß man sich eh' fragen kann, ob ein Ampeg SVT-AV Stack der ideale Einstieg ist, immerhin ist das kein billiges, und bis es ein tatsächliches Vergnügen für's Ohr wird, muß man sich 'ne Weile damit beschäftigen... Vor allem die Box war für mich doch ein "acquired taste", nachdem ich erst eine ganze Weile das Top über andere bzw. mit Zusatzboxen viel besser fand.
     
  12. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.05   #12
    Wer einen ultracleanen Bass-Sound haben will, sollte sich imho keine Röhrenendstufe oder eine Simulation einen Röhrenendstufe kaufen.

    Wer einen sehr lebendigen und warmen clean Sound haben will, kann sich einen hochwertigen Röhrenpreamp kaufen (der sich so einstellen lässt, dass er nicht verzerrt) und eine Endstufe auf Transistorbasis dazu (die nicht eine Endstufenröhre simuliert).

    Wer "dreckige" Röhrensounds haben will, sollte sich imho einen guten Vollröhrenamp oder einen Amp mit guter Röhrensimulation (die auch häufig irgendwo eine Röhre verschaltet haben) zulegen.

    Fazit: Es gibt nicht "Röhre ist besser als Transistor" oder umgekehrt; die Frage lässt sich nur nach Kenntnis des
    1. gewünschten Sounds und
    2. des jeweiligen Amps entscheiden.
     
  13. Styleven

    Styleven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #13
    ich würd dir zu n hybriten oder ner transe ratten.begründung:wenn du richtig schön bass reindrehst hast du ncihts von dem röhrensound


    bitte um korrektur meiner aussage falls diese nciht der wahrheit enspricht
     
  14. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #14
    ? Nanu ?

    Warum?

    Wieso?

    :confused:
     
  15. Styleven

    Styleven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #15
    also wenn ich richtig fett bass in meinen alten bassverstärker reingedreht hatte konnte man minimal die gegriffende note unterscheiden!das warn n bass so muss sich das anhören und nciht die hippi bewegung"ach mein bass mus wie ne gitarre klingen"^^

    ich bin ein fan von bässen die auch wirklich bass machen
     
  16. mizar10

    mizar10 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #16
    Die Transenvorstufe die ich mal hatte klang extrem 'knackig', zu wenig bassig für meinen Geschmack. Der Unterschied zur Röhrenvorstufe ist auf jeden Fall hörbar. Wie es bei der Endstufe ist weiss ich nicht, da ich eine Transenendstufe habe. Vorteil: billiger in der Wartung, unempfindlicher, wird nicht so heiß ( längere Lebenbsdauer ). Ausserdem: wenn Du jemals über PA spielst gehst Du eh nach der Vorstufe raus, was soll da die sündteure Röhrenendstufe bringen ( ausser für Dein eigenes Monitoring ). Imho sind 90% des Signals eh fertig bevor Du in die Endstufe gehst. Also: Röhrenvorstufe & Transenendstufe sind ne gute Kombination.:great: .

    PS: Unsere Gitarristen sehen das natürlich wieder anders;)
     
  17. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 26.10.05   #17
    Ich auch: Wenn ich im Basssound richtig "Röhre" (Overdrive) haben will, klingt nur eine übersteuernde Endstufenröhre richtig gut (oder eben evtl. eine Simulation). Das bedeutet aber nicht, dass ich unbedingt den Speaker mit Mikro abnehmen muss: Es gibt DI-Boxen, die ich an den Speakerausgang anschliessen kann (wie das bei Röhrenendstufen dann genau funktioniert, weiß ich allerdings nicht, da die auf keinen Fall ohne Last betrieben werden dürfen). Und es gibt spezielle Vorstufenschaltungen, in die eine Endstuferöhre integriert ist (z. B. Hughes&Kettner Bassmaster; irgendwann Anfang der 90er erschienen). Dadurch lassen sich schon recht authentische (Endstufen-)Röhrensounds erzielen.
     
  18. nolovelost

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    Erstellt: 26.10.05   #18
    Also ich spiel 'nen Mesa Boogie Bass 400. Und hatte vorher auch schon ne Menge andere Amps von Volltransistor über Hybrid, Rackgeschichten mit preamp und Endstufe etc... Aber als ich den 400er an meine Box angeschlossen hatte blieb mir im wahrsten Sinne des Wortes der Mund offen stehen. Ich hatte noch nie so einen Druck, vor allem auf den höheren Saiten gehört. Für mich stellt dieser Amp das ultimative dar. Für andere Soundgeschmäcker mag das anders sein, deshalb muss man einfach mal selber den Unterschied testen, wenns geht vor allem im Bandkontext, denn da find ich drücken sich Röhrenamps einfach unwiderstehlich durch...
     
  19. Naturkost

    Naturkost Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.05   #19
    Ja, genau so und nicht ander , richtig, beim Bass darf man keine Töne hören sondern nur Matsche... super....:rolleyes:
     
  20. Basstom

    Basstom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.05   #20
    Hehe, mir juckte es in den Fingern, genau so etwas zu schreiben, als ich dieses Statement von Styleven gerade gelesen habe. :great:
     
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