Rönisch-Klaviere?

von danielw, 30.07.06.

  1. danielw

    danielw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #1
    Hallo, ich hätte da eine Frage an die Klavier-Experten im Forum:

    Was ist grundsätzlich von Rönisch-Klavieren zu halten? Kann man da was falsch machen, insbesondere bei Jahrgängen, die noch zu DDR-Zeiten produziert wurden (aber auch die später gebauten interessieren mich) ?
    Aktuell beginnen die Klaviermodelle von Rönisch soweit ich weiß bei 1,15m. Weiß jemand von einer Baureihe, die kleiner war (1,10m oder sogar drunter) ? Falls ja, sind die bei der geringen Größe noch empfehlenswert?

    Danke im Voraus für eure Hilfe!
     
  2. danielw

    danielw Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.06   #2
    Hallo, niemand da? :confused:
     
  3. Klavierladen

    Klavierladen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.06   #3
    Puh - wie soll man das auf die Schnelle beantworten - ich versuch´s trotzdem:

    Bei einem fabrikneuen Rönisch-Klavier kann man m.E. nichts falsch machen, wobei ein Klavierkauf natürlich immer auch eine Geschmacksfrage bleibt.

    Bei den DDR-Rönisch kann man viel falsch machen:
    Die Qualität und der heutige Erhaltungszustand streut immens und reicht für ein 70er Jahre Modell von "Totalschaden" bis "vernünftiges Einsteigerklavier".

    Entscheidend ist immer der tatsächliche Zustand und ggfl. die Qualität der ausgeführten Arbeiten.

    Hast Du denn ein konkretes Exemplar im Auge?


    Liebe Grüße,


    Thilo

    Der Klavierladen
     
  4. danielw

    danielw Threadersteller Registrierter Benutzer

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  5. tastenläufer

    tastenläufer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.06   #5
    Ich weiß ja nicht, ob der Verkäufer weiß wie lange es die DDR gab.
    Aber das Klavier ist über 50 Jahre alt - laß die Finger weg.
     
  6. pille

    pille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.06   #6
    Die Sache ist doch ganz einfach: Nimm Dir einen vertrauenswürdigen Klavierstimmer, zahl ihm die Ausfallstunden, fahr mit ihm hin, probier das Teil aus, laß den Klavierstimmer seine Meinung sagen, und dann entscheide. Die paar Kröten für den Stimmer sollte Dir die Sache Wert sein. Es nutzt Dir hinterher nix, wenn das Instrument nur noch taugt, um ein Barfach draus zu machen.

    Cheers,

    Wolf
     
  7. Klavierladen

    Klavierladen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.06   #7
    Das besagte Klavier wurde 1952/53 gebaut.
    Die Instrumente der Nachkriegsjahre streuen sehr in ihrer Qualität, da vernünftige Rohstoffe (z.b. gut abgelagerte Hölzer) Mangelware waren.
    Solche Klaviere definitiv nicht ohne Besichtigung bzw. fachkundigen Rat kaufen, da der Reparaturaufwand nicht absehbar ist.
    Für das gleiche Geld könntest Du von mir ein 108er Schimmel-Klavier aus dem gleichen Baujahr bekommen, spielbar, jedoch leider auch mit den üblichen Schäden der Instrument der damaligen Zeit (Risse in den Resoböden, Stegen, etc.).

    Die Instrument der frühen 50er Jahre würde ich tunlichst meiden, wenn der genaue Zustand nicht bekannt oder belegbar ist.
    Und welche Auskunft zum technischen Zustand darf man erwarten, wenn der Verkäufer das Klavier (vermutlich aus Unwissenheit) mal eben mindestens 35 Jahre jünger macht als es ist?:confused:

    Ich gehe nicht davon aus, dass jemand das geforderte Mindestgebot bietet.
    Für ein paar hundert Euro mehr findest Du gelegentlich auch schon beim Händler jüngere und überholte Instrumente mit Garantie, mit etwas Glück sogar Westdeutsche Markeninstrumente mit Renner-Mechanik aus den 60/70er Jahren.


    Liebe Grüße aus dem Odenwald,

    Thilo

    Der Klavierladen
     
  8. danielw

    danielw Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.06   #8
    Etwas verspätet erst einmal Danke für die guten Hinweise! Wie ich gerade gesehen habe, hat das Teil tatsächlich jemand ersteigert...
     
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