Roland JD-XA (Synthesizer)

Also mein JD-XA geht nun morgen zurück. Ich bin mit dem Gerät nicht warm geworden. Die analogen DCOs klingen im Grundsound irgendwie "schmaler" als die in meinem DSI Tetra. Hinzu kommt, dass die Digitalsektion trotz vieler Fader und Knöpfe schlecht zu bedienen ist. Man muss häufig mit +/- Tastern ewig durch die Gegend steppen, weill die lieben Designer auf ein Dial Rad verzichtet haben... arrgh. Der FA06 oder Integra lassen sich da viel komfortabler editieren.

Die JDXA Digital Engine für den SN Synthie ist zudem ziemlich genau die gleiche wie bei FA06 / Integra, außer dass man die Digitalsounds beim JD-XA noch durch das analoge VCF schicken kann. Aber die digitalen Filter von FA06 / Integra sind auch sehr sehr gut. Statt einen JDXA anzuschaffen werde ich meinen DSI Tetra mit Klettband auf dem FA06 befestigen und seinen Stereoausgang durch den Line-Eingang des FA jagen. Mit der Kombi FA06/Tetra sind sensationell fette Synthiesounds möglich, die dem JDXA in nichts nachstehen - im Gegenteil! Dank des sehr guten Bedienkonzeptes der beiden Geräte hat man auch vieles/ alles im direkten "analogen" Zugriff. Einen Vocoder hat der FA ebenfalls an Bord und außerdem noch den Sampler, mit dem man echt viel anstellen kann, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt. Nicht zu verachten beim FA sind auch der Mehrspursequenzer, die Drumsamples und die zwei Expansion Slots für Roland SRX Boards. Das würde mir beim JDXA alles fehlen früher oder später.

JMTC
Thomas
 
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Also mein JD-XA geht nun morgen zurück. Ich bin mit dem Gerät nicht warm geworden. Die analogen DCOs klingen im Grundsound irgendwie "schmaler" als die in meinem DSI Tetra. Hinzu kommt, dass die Digitalsektion trotz vieler Fader und Knöpfe schlecht zu bedienen ist. ... Thomas

Danke für das Feedback! Praxisberichte sind immer nützlich, um den Gesamteindruck zu vervollständigen.
 
Also mein JD-XA geht nun morgen zurück. Ich bin mit dem Gerät nicht warm geworden. Die analogen DCOs klingen im Grundsound irgendwie "schmaler" als die in meinem DSI Tetra. Hinzu kommt, dass die Digitalsektion trotz vieler Fader und Knöpfe schlecht zu bedienen ist. Man muss häufig mit +/- Tastern ewig durch die Gegend steppen, weill die lieben Designer auf ein Dial Rad verzichtet haben... arrgh. Der FA06 oder Integra lassen sich da viel komfortabler editieren.

Die JDXA Digital Engine für den SN Synthie ist zudem ziemlich genau die gleiche wie bei FA06 / Integra, außer dass man die Digitalsounds beim JD-XA noch durch das analoge VCF schicken kann. Aber die digitalen Filter von FA06 / Integra sind auch sehr sehr gut. Statt einen JDXA anzuschaffen werde ich meinen DSI Tetra mit Klettband auf dem FA06 befestigen und seinen Stereoausgang durch den Line-Eingang des FA jagen. Mit der Kombi FA06/Tetra sind sensationell fette Synthiesounds möglich, die dem JDXA in nichts nachstehen - im Gegenteil! Dank des sehr guten Bedienkonzeptes der beiden Geräte hat man auch vieles/ alles im direkten "analogen" Zugriff. Einen Vocoder hat der FA ebenfalls an Bord und außerdem noch den Sampler, mit dem man echt viel anstellen kann, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt. Nicht zu verachten beim FA sind auch der Mehrspursequenzer, die Drumsamples und die zwei Expansion Slots für Roland SRX Boards. Das würde mir beim JDXA alles fehlen früher oder später.

JMTC
Thomas

Kann ich nachvollziehen. Habe den Jd-Xa jetzt seit Frühjahr und so sehr ich mich auch bemühe, ich werde nicht warm mit ihm. Ärgert mich auch ein wenig :). Ein echt flexibles Teil auf der einen Seite. Selbst den Look find ich gut (weil sich da viele beschweren). Mir fehlen einfach gewisse Mod-Möglichkeiten und klanglich "fühle" ich Nichts. Der Grundklang klingt für mich eher scharf und wird in Kombination und bei Mehrstimmigkeit immer schärfer. Überlege auch gerade ihn wieder zu verkaufen. Echt Schade.

Lg
 
 
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Geiles Minimoog Solo auf dem JD-XA:

 
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So, nun mal ein kleines Statement meinerseits.
Wenn man die Bedienung verinnerlicht hat, kommt man zu hervorragenden Ergebnissen.
Habe den Synth nun fast ein Jahr und mus sagen, ich finde den JD-XA einfach geil. Vermutlich wird er das Schiksal vieler Roland Synthesizer teilen und erst nach Produktionsstop zu einem begehrten Instrument werden. :)
LG
 
Vermutlich wird er das Schiksal vieler Roland Synthesizer teilen und erst nach Produktionsstop zu einem begehrten Instrument werden. :)
LG

Gut möglich. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass sich Roland kaum Mühe gibt, die klanglichen Fähigkeiten des Instruments mit den Factory Presets deutlich zu machen. Ich fand die Presets bei meinem Test des JD-XA ziemlich nichtssagend. Wenn ich mich recht erinnere, war die Analogsektion bei kaum einem der Presets überhaupt beteiligt. Wie gut das Teil klingen kann, zeigten erst nach und nach einige YouTube Videos von Usern.

Ich nutze zwar bei meinen Instrumenten kaum Presets. Aber zu ersten Beurteilung der Klangmöglichkeiten eines Gerätes finde ich sie schon wichtig, weil man beim Antesten kaum die Zeit hat, tiefer in die Programmierung einzusteigen. Die Gründe, warum man einem Analogsynthie (oder meinetwegen auch einem Hybriden) kaum Analogsynth Presets mit auf den Weg gibt, kennt wahrscheinlich nur Roland.
 
Zuletzt bearbeitet:
So sieht er auch noch gut aus:
Roland_JD_XA_WHITE.png
 
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Was mich schon seit einiger Zeit brennend interessiert:

Diejenigen unter euch, die einen JD-XA oder JD-Xi haben – fahrt ihr das Filter auch mal zweipolig, oder baut ihr nur moogartige Sounds mit Vierpolfilter?

Als ich nämlich auf der Superbooth beide angetestet hab, kam mir das zweipolige Filter ziemlich bratzig vor.


Martman
 
 
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Klingt gut, aber ich wage zu behaupten, so ein Pad bekommt man auch mit einem guten VA oder günstigem Analogen (ggf. mit externem Hall) hin, da braucht man keinen 1500 € Synthesizer.

P.S: Nach meinem kurzen Test im Laden zu urteilen, muss man dem JD-XA aber schon einen insgesamt wärmeren Klang zugestehen, als dem System-8 (Original oder JP-8 Plug-out).
 
Klingt gut, aber ich wage zu behaupten, so ein Pad bekommt man auch mit einem guten VA oder günstigem Analogen (ggf. mit externem Hall) hin, da braucht man keinen 1500 € Synthesizer.
JD-XA = ein guter VA + ein günstiger Analoger + Hall. Da muss man nicht alles einzeln kaufen – alles schon drin. :D Außerdem PCM. :cool:
 
Ja klar, ich wundere mich aber so Leute, wie der in den Kommentaren zu dem Video, die meinen, nur um schöne Pads zu spielen, müsste man sich einen teuren Analogen kaufen.
 
Bring mich vor der Namm nicht auf dumme Gedanken. Fantom-2017. I want to believe.
 
Ja klar, ich wundere mich aber so Leute, wie der in den Kommentaren zu dem Video, die meinen, nur um schöne Pads zu spielen, müsste man sich einen teuren Analogen kaufen.
Wenn es einen glücklich macht. :D Den Hörern ist es sowieso egal, aber einem selber ist vielleicht nicht nur der Klang wichtig, sondern auch dass er eben aus einem Analogen kommt – einfach aus Prinzip. Ein Analoger muss auch nicht immer gut klingen, nur weil er analog ist. Da gibt es auch bessere und schlechtere, wobei diese Wertung auch wieder subjektiv sein kann. Aber gerade bei Flächen, die im oberen Bereich gefiltert sind und auch eher nicht so hoch gespielt werden, kommen sogar digitale Synthesizer mit starkem Aliasing ganz gut weg.
 
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