Roland Juno DS88? Oder Kross 88? Oder Krome??

von Oxenfurter, 04.06.18.

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Casio
  1. Oxenfurter

    Oxenfurter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.18   #1
    Servus Leute!
    Ich habe mal die Überschrift "provokant" gewählt, um mein Entscheidungsproblem so knapp wie möglich zu fassen.

    Hintergrund und Anforderungen:
    Ich spiele seit einiger Zeit in einer Party-Cover-Band.

    Aktuell spiele ich (noch) einen Triton LE 88 als Hauptinstrument und oben drüber eine 61er Mastertastatur, die per Midi zusätzlich an den Korg geht.
    Der Sound kommt also immer vom Triton LE.

    Je nach Song brauche ich bis zu 5 Splits / Zonnen, sprich drei auf der 88er Tastatur des Korg, oben noch mal zwei.

    Ausserdem brauche ich die Möglichkeit, viele Setups / Combis / Scenes (wegem der völlig unterschiedlichen Songs) zu hinterlegen und natürlich abzurufen.

    Das klappt mit dem Triton alles super - aaaaber!

    Ich habe zunehmend ein "Gewichtsproblem" - also nicht ich, aber der Triton LE 88 wiegt 25kg und mir geht die Schlepperei langsam auf die Nerven.

    Dabei will ich aber nicht viel Geld ausgeben (ich habe Familie und Kinder und großen Hunger), sondern habe mir das Limit grob bei EUR 1500 angesetzt.

    Ich war letzte Woche beim großen "t" und habe mir verschiedene Synthies angeschaut.

    Also noch mal die Anforderungen in Kürze:
    • Bühneninstrument mit 88 Tasten
    • "Preset-Schlampe" (ich bin kein Soundschrauber)
    • Viele Setups (100 oder mehr) abspeichern
    • Mehr als 4 Zonen / Splits die auch extern per Midi angesteuert werden können
    • Leichter als 16kg
    • Nicht teurer als EUR 1500
    Ich weiß, ist knifflig.
    Für mich in der Auswahl übrig geblieben ist eigentlich nur:
    • Roland Juno DS 88
    • Korg Kross 88
    • Korg Krome 88
    Beim Juno DS 88 meinte der freundliche Mitarbeiter, dass dieser gar nicht so viele Zonen / Splits könne - da bin ich mir aber nicht sicher, ob das stimmt??

    So, ich bin mal gespannt auf Eure Tipps!
    Wie gesagt, haut mich nicht, wenn die Fragestellung etwas provokativ ist ;-)
     
  2. mojkarma

    mojkarma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #2
    Hallo Oxenfurter,
    ich besitze keines der Keyboards, die du in Erwägung ziehst. In der Bedienungsanleitung finde ich es nicht explizit, aber es scheint als habe der Juno 16 Parts in einer Performance. Und User Performances gibt es 128. Rolandtypisch ist die Speicherzahl äußerst spärlich bemessen, Korg dabei immer sehr großzügig. Wenn du - abgesehen vom Gewicht - mit dem Triton Le zufrieden warst, dann würde ich dir zum Krome raten. Der ist vom Aufbau her eigentlich identisch mit dem Triton, obendrauf bekommst du eine Bedienung über Touchscreen, die Menüführung und Modusaufteilung entspricht aber ansonsten der des Tritons. Soundlich natürlich ist der Krome eine Weiterentwicklung. Gegenüber dem Kross verwendet der Krome ungeloopte Samples für das Piano und jede Taste ist mit einem Sample abgedeckt. Beim Kross ist das nicht der Fall. Des Weiteren verfügt der Kross nicht über eine Touchscreen Bedienung. Da müsstest du selbst Hand anlegen und haptisch sowie klanglich beurteilen, welcher dir besser zusagt.
    Im Grunde spricht auch gegen den Juno nichts, wenn dir seine 128 Performances (= Combinations) reichen. Da musst du dich aber dann wieder in ein neues Instrument einarbeiten. Dafür hat der Juno aber manche andere Vorteile gegenüber Krome/Kross: man kann sich zusätzliche Soundpakete inkl. Samples laden, dass sind die ehemaligen recht guten und teueren SRX Erweiterungen die jetzt kostenlos als Downloads zur Verfügung stehen. Außerdem soll der Juno fähig sein, eigene Multisamples laden zu können.
     
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  3. Oxenfurter

    Oxenfurter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #3
    Servus mojkarma!

    Danke, das hilft schon mal ein wenig.
    Die "Roland-Typische" Bedienung ist mir nicht ganz unbekannt.
    Ich hatte mal einen JV-1080, das Konzept der Performances ist ja bis heute gleich geblieben.
    Von daher käme ich damit schon zurecht.

    128 Performances würden auch erst mal reichen, die aktuelle Setlist inklusive "Projekten" etc. hat ca. 80 Songs, mehr werden es sicher nicht, das passt schon. Zumal man viele Rocksachen mit Piano und Orgel abdecken kann - also mit einem Setup allein schon.
    Aktuell habe ich für die Band 48 Setups hinterlegt und dabei war ich schon verschwenderisch, das ginge schon kompakter.

    Demnach wäre der Juno DS 88 - auch wegen der zusätzlichen Soundpakete schon in der engeren Wahl...
     
  4. mojkarma

    mojkarma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #4
    Da fällt mir noch ein: der Roland Fa-08!
    Der ist ja preislich in deinem Rahmen und in Sachen Gewicht dürfte das auch passen.
    Der Fa hat sogenannte Supernatural Pianos, E. Pianos, Streicher, A. Gitarre, daneben auch eine VA Engine, PCM basierte Klänge wie beim XV-5080 und kann zwei virtuelle SRX Erweiterungen gleichzeitig verwenden. Da lässt sich das Keyboard dann schon sehr fein klanglich den eigenen Bedürfnissen anpassen. Eigene Multisamples kann man nicht laden, aber man kann Samples über die Pads abfeuern. Oft praktisch für bestimmte gesampelte Intros oder Soundeffekte.
    Vielleicht wäre es dir eine Überlegung wert und du testest den Fa-08 an.
     
  5. Oxenfurter

    Oxenfurter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #5
    FA-08 habe ich mir beim Thomann auch schon angeschaut.
    Ich fand das Display etwas .... sehr verspielt, um es vorsichtig auszudrücken.
    Natürlich ein klasse Synthie, ohne Frage.
    Hat aber einen Feature-Overkill, den ich wahrscheinlich für die Bühne nie brauchen werde.

    Ich lese mich gerade durch den Parameter Guide des DS 88 - scheint alles zu können, was ich brauche und funktioniert fast genau so wie der JV-1080 damals.

    Hm... beim aktuellen Preis ist das schon furchtbar verlockend!!!
     
  6. schmatti

    schmatti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #6
    Ganz klar der MoXF8.
     
  7. Oxenfurter

    Oxenfurter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #7
    MoXF8 ist sicher ein tolles Gerät, aber:
    Den habe ich mir natürlich auch angeschaut - nur gefällt mir die Bediener"führung" von Yamaha überhaupt nicht.
    Das geht auch einfacher.

    Deswegen siehe oben meine "engere" Auswahl.
    Vielleicht meldet sich ja noch mal einer hier, der bereits einen DS 88 spielt?
     
  8. michaelsen

    michaelsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #8
    Hallo,

    zum Juno-DS und der gewünschten Layer bzw. Split Funktionalität gibt es 2 Videos in denen dieses Theme behandelt wird.

    Roland Juno-DS - Advanced Layers and Splits 01


    Roland Juno-DS - Advanced Layers and Splits 02


    Vielleicht helfen dir diese bei deiner Entscheidungsfindung weiter.
     
  9. schmatti

    schmatti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #9
    Vielleicht solltest du dich erstmal grundsätzlich zu einer Tastatur äußern. Du schreibst zwar 88 Tasten aber nicht ob du eine Hammermechanik oder Synth Tastatur haben willst.
     
  10. Oxenfurter

    Oxenfurter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #10
    Ja, Du hast recht!
    Also, sagen wir es mal so:
    Vor dem Korg habe ich "leicht-gewichtete" Tastatur gespielt (Kurzweil SP-Serie).
    Der Korg ist mein erster mit "Hammer"

    Eigentlich bin ich aber ein Synthie-Spieler, der ab und zu auch Pianos spielen muss/darf/kann/soll.

    Dementsprechend reicht mir eigentlich leicht-gewichtet, Hammer ist kein Muss.
     
  11. mojkarma

    mojkarma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #11
    @schmatti, ich finde du verkomplizierst das ein bißchen. Er hat ja schon eine engere Auswahl gemacht. Außerdem hat die überwiegende Mehrheit aller Keyboards die 88 Tasten haben, ohnehin eine mit Hammermechanik und er spielt einen Triton Le88 der ebenfalls eine Hammermechanik hat. Zudem sind die Anforderungen relativ klar gestellt. Ein Yamaha MoFX hat im Performance Mode nur 4 Zonen und er will mehr. Bis jetzt hat er alles fein im Combi Mode des Triton Le gemacht. Ich glaube kaum, dass er Lust hat, sich jetzt damit plagen zu müssen, dass er lernt wie er mehr Zonen im Song- oder Patternmode erstellt, dann das Ganze im Mastermode verlinkt. Und dann bleibt noch die Frage, ob er den Master Mode über Midi ansteuern kann.
     
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  12. schmatti

    schmatti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #12
    Wie ich ihn verstehe geht es eher auf eine Synth Tastatur hinaus. Deswegen meine komplizierte Frage ;)
     
  13. Oxenfurter

    Oxenfurter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.18   #13
    Moin, moin!

    Danke für's Mitdenken, aber kloppt Euch bitte nicht wegen mir.

    Um es kurz zu machen:
    Ich bin mittlerweile das Spielen mit "Hammer" gewohnt, passt ja auch fast immer wenn das Setup "unten" Piano und oben Orgel ist.
     
  14. FantomXS

    FantomXS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.18   #14
    Hallo,

    ich selbst habe einen Juno DS88. Er ist von der Tastatur her der "wertigste" in Deiner Auswahl. Ich würde Dir trotzdem für Deine Zwecke aus Deiner Auswahl den Krome88 vorschlagen, da er einfach das moderne Gerät ist und aus meiner Erfahrung heraus die KORG Sounds in einer Band immer gut funktionieren ohne großes Zutun.

    Du hast weiter oben den Tipp für einen ROLAND FA08 ausgeschlagen wegen zu vielen Funktionen - der Krome ist da sicher nicht weniger mächtig, nur so am Rande.

    Kross? Verarbeitung und Tastatur sind nix für die Bühne (meine Meinung). Beim Krome nur die 88er nehmen, die kleinen Tastaturen sind grottig.

    Und das mit dem Yamaha würde ich mir auch noch mal überlegen, ist viel Sound für sehr wenig Geld, ähnlich wie beim Krome (hier finde ich das Display super)
     
  15. Oxenfurter

    Oxenfurter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.18   #15
    Moin FantomXS!

    Danke für die Tipps.
    Ich habe inzwischen doch den Juno DS88.

    Die Tastatur ist wirklich gut (hat mir sogar eine Klavierspielerin bestätigt).
    Im Vergleich zu denen von Korg wirklich angenehmer, finde ich.

    Nach mehreren Proben kann ich bestätigen, dass der Sound auf jeden Fall im Bandkontext sehr durchsetzungsfähig ist (wobei wir auch recht diszipliniert spielen, was die Lautstärke angeht).
     
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