Das
Video von Andertons/Jack Duxbury ist sehr informativ: Demnach hat das V-Stage je nach Interpretation zwischen 4 und 8 Layer: 3x Orgel (Lower, Upper, Pedal), AP, EP, 2x Synth. "Andy from Roland" sagt, das Gerät sei quasi in der Mitte zwischen dem RD2000 (Piano, nix programmierbar) und dem Fantom (Keyboard, mengenweise Sounds programmierbar) anzusiedeln.
Das Audio-Interface arbeitet in zwei möglichen Modi:
a) Class-Compliant überträgt es Stereo-Audio über USB;
b) mit Roland-Treiber kann es alle 4 Engines getrennt übertragen. Wow.
Tastatur: PHA-4, speziell kalibiert.
Splitpunkte frei wählbar - auf dem Display kann man sich ein bisschen orientieren, wo sie liegen.
Bei der Orgel-Engine für jeden Orgel-Typ mehrere Grund-Sounds wählbar, beim Piano mehr als eine Handvoll Uprights. Da das Piano modelliert ist, gibt es ca. ein Dutzend Werte für den Piano-Ton einzustellen, Brilliance und Stereo-Width haben einen Hardware-Regler; auch die individuelle Stimmung jedes einzelnen Tons ist möglich.
Wenn ich das so sehe, ist tatsächlich das Nord Stage zum Maß genommen - und sieht gleich ein bisschen blasser aus. Im Gegensatz zum Nord Stage 4 hat es immer noch eine Setliste verfügbar: Init Chain.
Ich bilde mir allerdings ein, dass es trotzdem noch immer nach Roland klingt - auch wenn der EP Designer mechanical noise anbietet und ein LoFi-Effekt verfügbar ist.