Roland V-Stage 76/88

  • Ersteller Ersteller Newfan
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  • #161
Wie ist denn die 76er-Tastatur im V-Stage so? Hat die hier jemand? Ist sie evtl. vergleichbar mit der 73er in der Viscount Legend One? Die wiederum finde ich sehr gut.
 

  • #162
Die 76er Tastatur ist ein wenig leichtgänginger als die vom Legend One 73, also ein wenig softere Federn, fühlt sich aber nach ein wenig mehr Tastenhub beim V Stage an, Tastenlänge ist ziemlich genau gleich.
Ich finde man kann mit beiden einigermaßen Pianosounds spielen, die Dynamikumsetzung finde ich auch ähnlich.
Ist aber meine persönliche Wahrnehmung, komme mit schwerer gewichteten Tastaturen wie etwa PHA 50 oder TP 400 nicht ganz so gut klar, finde diese etwas träge, bin auch kein „richtiger“ Klavier-Flügelspieler.
 
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  • #163
Danke für den Hinweis! (y)
Eine ziemlich straffe Federtastatur wie im Roland GoKey (alt & aktuell) wäre mir ein Graus, auf der habe ich zu wenig dynamische Kontrolle und Null Spielspaß. Die mittelgewichteten Hammerechaniken wie Roland PHA-50 und Kawai* RHIII liegen mir dagegen gut, das hätte ich vor Jahren nicht gedacht.

Gruß Claus
 
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  • #164
Genau, ich persönlich finde beispielsweise die Nord Waterfall-Tastaturen auch viel zu straff gefedert. Die Viscount Legend Ones spielen sich für mich viel angenehmer, selbst die 73er mit der „Lippe“.
Die Frage nach der Tastatur hatte ich deswegen gestellt, da ich mir grad überlege, das 76er V-Stage zum Testen zu bestellen. Von den Shops hier in der Nähe hat es ja keiner da. Die Legend One 73 hab ich auch grad hier und finde die Orgel und die Leslie-Engine ziemlich Bombe! Pianos, E-Pianos und Synthies kann man mit etwas Tweaking auch sehr brauchbar hinkriegen, aber fallen gegenüber der genialen Orgel natürlich schon etwas ab. Sehr gut spielbar ist für mich jedenfalls alles über diese Tastatur.
Daher nun meine Überlegung, das V-Stage vielleicht doch mal damit zu vergleichen…? 🤔
 
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  • #165
Ich bin mir beim V-Stage 76/88 klang-geschmacklich nicht sicher, der schleppende Absatz könnte auch bei Anderen darauf hinweisen.
im Video vom Store klingen die ak. Pianos in meinen Ohren ohne "Tiefe" dank Details und hinsichtlich der Frequenzbereiche unausgewogen. Bei DSoundman klingt es wie eine Parodie, aber nicht wie ein Flügel und bei Stu Harrison strahlt mich beim A/B der Acoustic Grand leider nur das Nord an.

Was sich inzwischen getan hat weiß ich mangels Bedarf oder wenigstens Interesse am Instrument nicht. Da kann Roland auf die Super-Engines verweisen wie sie wollen, für mich klingen die ak. Pianos unterm Strich schlechter als im FP-90X.
Bei E-Orgeln mag das Ergebnis anders aussehen, aber da reichen mir bereits meine Presets. :nix:

Gruß Claus
 
  • #166
Ja die modellierten Pianos klingen manchmal ein bisschen steril, können aber sehr detailliert nach Wunsch editiert werden, ist natürlich ein ordentlicher Aufwand, desweiteren gibt es ja noch die Zencore Pianos, und die Engine aus dem MKS 20, da lassen sich gestackt ganz ordentliche Pianosound erstellen
Sehr gelungen finde ich die E-Piano-Engine, die finde ich wesentlich besser als alles andere was Roland in diesem Sektor zu bieten hat.
Auch die beiden Synth-Parts wahlweise mit Zencore, oder den Modelexpansions Jupiter-JX8P-SH101-Juno106 finde ich sehr gut
Und last but not least noch 4 externe Parts, finde ich ein stimmiges Gesamtpaket.
 
  • #167
So hatte ich das auch schon vermutet: Die Rhodes-Sounds sind den Demos nach zu urteilen schon sehr sehr gut, also besser als bei der Viscount. Pianos wohl trotz Modeling unterm Strich auch nicht viel besser als in der Legend. Synth traditionell stark bei Roland (für meinen Geschmack), aber ich glaub, die Bearbeitungs-Möglichkeiten gehen auch nicht sehr weit über diejenigen in der Legend hinaus. Und deren Tonewheel-Emulation ist derjenigen von Roland deutlich überlegen, vermute ich jetzt einfach mal recht sicher.
 
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  • #168
Bleiben noch pads, da gibt es tolle.
 
  • #169
Ja die modellierten Pianos klingen manchmal ein bisschen steril
Ich fürchte, Roland wollte vielleicht um jeden Preis "Zielgruppen-Abstand" zum RD-2000EX halten und hat sich ausgerechnet beim wichtigsten Brot & Butter-Klang vergaloppiert.
Das Grand Piano klingt in keinem der Youtube Videos edel und nach hoher Qualität. Beim stolzen Preis des Produkts war es dann schon eine mutige Entscheidung, so etwas auf den Markt zu bringen.
Der Aufpreis gegenüber einem RD-88EX scheint mir zum großen Teil an der schöneren Hülle zu liegen, nur wenig an der Technik und schon gar nicht an der gleichen Tastatur.
Das Felt Piano muss ich von der Kritik ausnehmen, aber bei dem verdeckt die klangliche Festlegung bereits Feinheiten des Klangs aus dem Obertonspektrum.

Im RD-2000EX finde ich sehr gute akustische Piano-Klänge und in meinem FP-90X mit "Pure Acoustic Piano Modeling" auch, also sollte es nicht an Rolands Modeling-Technologie an sich liegen. :nix:
Nebenbei, weil auf YT gut vergraben, eine Produktpäsentation mit einer leider miesen Aufnahme-Automatik beim Ton.
Ob der alte Schwede bei Roland für die rote Farbe des V-Stage gesorgt hat? :D
Sprungmarken gibt's in der Info-Box:


View: https://www.youtube.com/watch?v=RlqozbVZaQU

Gruß Claus
 
  • #170
Im V stage müssten neben gemodelten Pianos auch 'Klassiker' wie 'Rd 800'-Sound dabei sein.
Bei Gelegenheit schaue ich online die Patchliste durch.
Da sollte für jeden Geschmack was sein.
 
  • #171
Die SuperNatural Pianos gibt es natürlich, nur sind die neben Zen-Core sind auch im RD-88 und erweitert im RD-88EX, ebenso die PHA-4 Tastatur.

Das eigenartig klingende V-Piano ist für mich eine von gleich zwei offenen Flanken des V-Stage 76/88.
Roland will dafür und für das aktuelle Design deutlich mehr Geld im Vergleich zum RD-2000EX. Aber das RD-2000EX ist aus meiner Sicht - auf YT über Adam D3V gehört - leistungsfähiger und hat - von mir lange genug verglichen - bei der 88er Version (V-Stage Flanke 2) die eindeutig bessere Tastatur.

"Butter bei die Fische" ist trotzdem schwierig, denn die Auskünfte der Roland Homepage zu beiden Instrumenten unterscheiden sich in bemerkenswerter Subtilität, im Zitat mit Hervorhebung von mir:
RD 2000EX:
Erweiterbare Sound-Engine mit wegweisender Roland V-Piano Modeling-Technologie für einen authentischen und detailreichen Sound und volle Polyphonie
Zwei vorinstallierte V-Piano Erweiterungen: German Concert und Essential Upright (neu)
SuperNATURAL Sound-Engine mit 128-stimmiger Polyphonie für E-Pianos und zusätzliche Sounds
Quelle ist der Layer "Standard-Funktionen" auf: https://www.roland.com/de/products/rd-2000_ex/

V-Stage 76/88:
Vier unabhängige Soundengines auf Basis der besten Roland Modeling- und Soundtechnologien
Acoustic Piano Engine, entwickelt auf Basis der V-Piano Technologie; beinhaltet zwei Konzertflügel, ein Upright Piano, ein Felt Piano und den Piano Designer für umfangreiche Klanganpassungen
Quelle ist der Layer "Standard-Funktionen" auf: https://www.roland.com/de/products/v-stage_88/
Im Video meines vorigen Beitrags hat (auch) der alte Schwede im Roland WS sowohl die offiziell unbezeichnete PHA-4 Tastatur der 88er Version bestätigt wie auch die Sampling-Grundlage des Berlin Grand. Das erklärt für mich die Formulierung "entwickelt auf Basis der V-Piano Technologie", die neue Bezeichnung "Acoustic Piano Engine" und den verschiedenen Klang namentlich gleicher Digitalpianos.

Unterm Strich würde ich ein Roland V-Stage bei Bedarf in der 76-Tasten Version und preislich zwischen dem RD-88EX und dem RD2000EX positioniert in Erwägung ziehen. Wert wäre es mir dann (vielleicht) bis zu 1.800 Euro, was vorteilhaft deutlich unter dem aktuellen Preis eines Yamaha* YC73 liegen würde.

Gruß Claus
 
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  • #172
Preis verbessert sich

 
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