Nein, Stinnett w/89 -> Redeye -> FF800. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Tubescreamer eigtl. nicht komprimiert......
MfG
Ist mir schon klar, dass ein Tubescreamer kein Kompressor ist, aber er erzeugt clipping. Dabei nimmt die Dynamik gewzungenermaßen ab.
Aber schaut euch doch mal das Signal an.
Da hier ist ein "normales" Gitarrensignal. Ein paar Palm Mutes, ein paar Powerchords. (EMG 81 -> M-Audio Fast Track Pro)

Relativ gut zu sehen, die Powerchords haben viel mehr Pegel. Jo na ned, sind ja auch drei Saiten, und härter angeschlagen als die Palm Mutes.
Wenn man sich jetzt die DI-Tracks von Rose of Sharyn anschaut:

Dann sieht man, dass hier JEDER Anschlag den selben Pegel hat.
Wenn man ein bisschen hineinzoomt, sieht man, dass die Schultern der Signalspitzen nicht "hart" geclippt wurden sondern relativ weich, also schließe ich ein Übersteuern des Interfaces aus (sieht auf den ersten Blick ähnlich aus, clippt aber hart)
"weiches Clipping" (R.o.S.-DI):

Zum Vergleich: Hartes Clipping: (meine gitarre, interface übersteuert)

Man beachte die Stellen, an denen das Signal in eine Gerade übergeht, sie sind sehr abrupt und eckig (beim hard clipping).
Man sieht's auf den Bildern jetzt nicht so optimal, aber ich hab auf die Schnelle keine besseren Stellen gefunden.
Anyway, was ich damit sagen will:
Die Powerchords haben gleich viel Pegel wie die Palm Mutes.
Die Dynamik wurde offensichtlich eingeschränkt -> komprimiert.
Die Frage ist jetzt,
woher kommt das Clipping?
Von den Tonabnehmern kann ich's mir kaum vorstellen.
Ich hab selber EMG 81, 60, 85, diese auch oft genug aufgenommen, und die clippen intern sicherlich nicht. Passive Tonabnehmer tun das sowieso nicht.