ruhige ballade - bitte konstruktiv kritisieren :)

von #empzy, 10.06.06.

  1. #empzy

    #empzy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.06   #1
    FADING OF REALITY

    she is standing there in the light
    the sun is shining on her brightly
    but as the shadows are closing in
    her face darkens more and more

    the time has come
    the sun is disappearing
    sparks are sprinkling
    from the fireplace

    a man appears dimly in the shadows
    he's walking round the flames
    can't stop gazing at her
    it's an old love
    taking possession of them

    he's the one that comes and leaves
    he can't enrage the power to stay
    ut he can't enrage the power to leave
    because they are intrinsically tied to each other

    Refrain

    endless dreams...
    you can fly away
    leaving reality behind
    but the next day
    everything is lost so far away


    some time later
    they are walking a path
    closely embraced
    but by every step she does
    she knows that can't be true
    and by every step she does
    she knows that it won't come true

    beneath the gloomy starlight
    they are [teil fehlt noch^^]

    endless dreams...
    you can fly away
    leaving reality behind
    but the next day
    everything is lost so far away
    endless dreams






    ...muss evt n paar sachn ändern weil die melodik noch ned ganz klar is ...aber lasst euer kritik freien lauf :)
     
  2. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.06.06   #2
    Hi empzy,

    einige Anregungen meinserseits:

    Meine Haltung zu dem Text ist so ein bißchen Radio Eriwan-mäßig:
    Im Prinzip gut, aber...

    > die Beschreibung des Sachverhalts an sich nimmt für meinen Geschmack zu viel Raum ein: eine alte Liebe, die zu Enttäuschung führt, da sei einererseits nicht von einander lassen können, aber andererseits auch nicht in ihre Liebe einwilligen. Das ist eigentlich mit der Strophe: he´s the one that leaves ausreichend beschrieben.

    > die Gefühle der Personen kommen mir zu kurz: Alles wird aus der Perspektive von Außen beschrieben. Aber was treibt sie, was fühlen sie? Was ist mit dem Begehren, mit der Verzweiflung, mit den erneuten Versuchen? Was spüren sie dabei? Wie fühlt es sich für die Personen an, dass sie untrennbar, aber unglücklich mit einander verbunden sind? Dadurch würde die Dramatik der Situation spürbarer werden. Wenn jeweils eine Strophe aus der Innenperspektive des Mannes und eine aus der Innenperspektive der Frau beschrieben würde, könnte der Text meines Erachtens wesentlich an Wirkung gewinnen. Eine Ballade ist im Übrigen genau dadurch gekennzeichnet, dass sie neben der Erzählung (perspektive von Außen) auch dramatische Elemente (Dialog) und die bildliche Ebene (Innenperspektive, Gefühle und Bilder wie der Funkenflug) aufweist. Diese verschiedenen Elementen nutzt Du in Deinem Text meines Erachtens etwas zu wenig.

    > Durch die Beschreibung von Außen und die damit verbundene Wortwahl wirkt diese dramatische Situation blutleerer als sie sein müßte.

    In dem Text/der Situation steckt eine Menge Potenzial. Wenn Du das noch heben könntest, könnte der Text noch deutlich an Wirkung gewinnen.

    Lohnt sich,

    x-Riff
     
  3. #empzy

    #empzy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.06   #3
    hi x-riff,
    erstmal n dickes danke :) ich werde mich ranhalten, alles nochmal zu überarbeiten,
    um das maximum aus der situation rauszuholen...
    vor allem danke wegen der mehr oder weniger falschen englischen wörter auf die du mich aufmerksam gemacht hast... :o
    konkrete frage hierzu :

    ich verstehe gut was du meinst...
    mein problem ist, dass ich kein sonderlicher herzschmerz mensch bin, weswegen ich mit dem ausdruck von gefühlen durch worte schon immer etwas schwer getan habe...
    (außerdem sei angemerkt, dass dieses lied mein erstlingswerk ist und ich außer ein paar kleineren texten noch nicht wirkich viel geschrieben habe:( )


    alllerdings danke ich dem durchaus ausführlcihem feedback und werde mich wieder melden ;)
    mfg
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.06.06   #4
    Nur um Mißverständnisse zu vermeiden: ich meine nicht unbedingt große Worte und auf keinen Fall Pathos. Allein dadurch, dass Du die betreffende Person selbst sprechen läßt, entsteht eine größere Nähe des Lesers zu dieser Person und ihren Gefühlen. Darum geht es mir. Die Worte, in denen die Person ihre Gefühle ausdrückt, sollten auf jeden Fall der (vorgestellten) Person entsprechen. Diese können durchaus einfach und schlicht sein - das hat mitunter größere Wirkung als "gestelzte" oder unglaubhafte Worte.

    Mal so ein Beispiel aus dem Bauch raus: I feel so sick and weired / why can´t I get away from him / what are these bondages made of / and why do I stay instead of running / though I now my pain will last.

    Das entspräche Deinen Schilderungen - eben nur aus einer anderen Perspektive.

    Für einen ersten Text ist der wirklich klasse. Schreiben ist wie Musik machen: 90% Transpiration 10 % Inspiration.

    Bis demnächst,

    x-Riff
     
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