Sattel:Welchen?

von HalfManHalfBeast, 23.12.06.

  1. HalfManHalfBeast

    HalfManHalfBeast Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #1
    Übermorgen ist es soweit und ich bekomme meine Traum Gitarre :eek::)

    Eine Slash Signature von Epiphone in Rot.
    Ein Problemchen währe da jedoch.
    Der vorherige Besitzer wollte Zakk Wylde Saiten draufziehen.Die sidn ziemlich Dick.Deswegen hat er Die Bridge und den Sattel auskerben lassen.
    Die bridge kostet im Online Shop xyz 24 Euro und die kann man auch leicht einbauen ...Jedoch bräuchte ich dann auch nen neuen Sattel.Aber ich hab encoh keinen gefunden...:( Welcher wäre denn gut?Ich kann mich mit den Sachen nicht so aus.Und noch eine farge:Wie kann man die einbauen?Ich glaube es wäre besser den Sattel einbauen zu lassen wiel der alte ja auch rauss muss und das will ich nich selbst machen.
    Ich lasse mir auch direkt Seymore Duncan Alnico Pro II Pick ups reinbauen dann könnte ich doch direkt den Sattel einbauen lassen..aber wie gesagt ich weiss nicht welcher gut währe.

    MIST KÖNNTE JEMAND DIESEN THREAD VERSCHIEBEN IN TECHNIK???HAB MICH VERTAN TROTZDEM DANKE FÜR JEDE HILFE
     
  2. Sele

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    Erstellt: 23.12.06   #2
    Servus!

    Also für die Aktion solltest du zum Gitarrenbauer gehen und dir einen Knochensattel einbauen lassen. Sind meiner Meinung nach die besten Sättel am Markt und das neue Zeugs kommt da nicht mit. Preis für die Aktion liegt bei 25€.

    Gruß
     
  3. Bluesmaker

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    Erstellt: 23.12.06   #3
    Zustimmung ! Ich habe auch im Laufe der Jahre einige meiner Gitarren mit Knochsattel nachträglich ausstatten lassen. Allerdings würde ich den sogn "Fettsattel" nehmen. Das ist kein ausgekochter trockner weißer Knochen, sondern ein nachträglich in Fett getauchter/getränkter Knochen.
    Der hat bessere Schmiereigenschaften und kostet ziemlich das gleiche ....
     
  4. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #4
    Nein nein, der wird nicht nachher noch gefettet. Durch das nicht auskochen bleibt das knochenmark dran dadurch fetter er automatisch ein paar jahre nach. Aber die Gitarrenbauer haben meist eh nur letzteren da liegen deswegen brauch man's nicht erwähnen.

    Gruß
     
  5. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #5
    Hi,
    ich will nicht darauf pochen unbedingt recht zu haben, darum geht es mir nicht. Ich kann mich ja auch irren. Nur, mein renomierter Gitarrenbauer bietet die beiden Knochenqualitäten (Fettknochen und den anderen "Nicht-Fettknochen") an. Er sagt das Gegenteil, nämlich dass die "Nicht-Fettknochen" meistens gewünscht werden, da sie so schön weiß sind. Die Fettknochen sind ja eher "gilb-milchig". Ferner behauptet er, dass die Fettknochen in eine art Friteuse gelegt werden, damit sie sich mit Fett aufsaugen.

    Wat nu ? :confused: ;)
     
  6. HalfManHalfBeast

    HalfManHalfBeast Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #6
    aha..also knochensattel?gut lol ich blick da nicht mehr durch mit dem Fett :D aber danke schonmal
     
  7. Sele

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    Erstellt: 24.12.06   #7
    Ne ne das ist knochenmark - deswegen ist er ja auch so gelb und deswegen heißt es ja auch "auskochen" ;).

    Gruß
     
  8. Bluesmaker

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    Erstellt: 25.12.06   #8
    Hi SELE,

    ich habe mir nachträglich einen Fettsattel auf meine Framus Tenessee Custom machen lassen. Der ist "milchig-gilb" und ich bin mir sicher, es ist kein Knochenmark ! Knochenmark ist eine eher weiche Masse und quasi eine "Kernsubstanz" im festen hohlen Knochen der drumherum ist. Knochenmark wäre daher völlig ungeignet als Sattelmaterial.

    Ist aber für den Threadersteller wohl eher unwichtig. Wenn er einen Fettknochen bestellt, bekommt er auch einen. Vorausesetzt er geht zu einem anständigen Gitarrenbauer.
     
  9. Sele

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    Erstellt: 25.12.06   #9

    Wieso knochenmark als Sattelmaterial? Das Material ist Knochen, da der allerdings nicht ausgekocht wird enthält er noch Mark (Knochenmark). Ich glaub da hast du mich etwas falsch verstanden. Das ganze nennt sich dann Vintage Bone Nut und die Gitarrenbauer die ich kenne haben auch nix anderes als Ausgangsmaterial da, deswegen bin ich auch darauf nicht mehr eingegangen.

    ELECTRICBASS.CH | Bassinfos | Artikel | Der Sattel, Ausbau und Einbau

    Gruß
     
  10. Bluesmaker

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    Erstellt: 25.12.06   #10
    Knochenmark: Wahrscheinlich habe Dich wohl falsch verstanden. Soetwas kommt ja eben mal vor, gell.
    Fettsattel: Ich kann mir meine Meinung ja auch nur dadurch bilden, von dem was mir gesagt wird. Du sagst es etwas anderes, ok. Ich kann beide Postionen nicht beweisen, nehme Deine Infos aber gern zur Kenntis. Vielleicht ergibt sich bei mir mal ein geeigneter Zeitpunkt dieses zu überprüfen.

    Ok, lassen wir es dabei. Es geht mir nicht darum recht zu haben sondern zu wissen was korrekt ist. Selbstvertsändlich kann auch ich falschen Informationen aufm Leim gegangen sein.

    @SELE: Das Folgende weißt Du sicherlich. Ich schreibe es nur, da es vielleicht anderen noch interessieren könnte:

    Fakt ist, dass Knochen ein hartes Material ist, welches zur Tonübertragung im Gitarrenbau äußerst geeignet ist ! Früher wurden auch nur Knochensättel verbaut. Knochen ist aber relativ schwierig zu bearbeiten. Häufig ist noch Handarbeit erforderlich. Das ist teuer und eben auch der Grund dafür, dass heuzutage meistens (auch bei den hochpreisigen Instrumenten) kein Knochen Verwendung findet.
     
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