Afaik hast du recht! Aber man kann auch mit anderen Tonleitern improvisieren. Im aktuellen Stück, das ich lerne, sind 32 Takte hintereinander improvisiert: 8mal E-dorisch, 8mal F-dorisch, 8mal Aufsteigende A-Moll-Tonleiter, 8mal E-dorisch. Dorische Leitern sind ja afaik Kirchentonleitern, trotzdem passen sie da rein! Was ich damit sagen will: Eigentlich kann man mit allen Tonleitern mehr oder weniger gut Jazz, Blues, Swing usw. improvisieren!
Noch ein Tipp zur Improvisation: Nicht allzu große Tonsprünge machen, nicht allzu viele Töne verwenden und vor allem: Nicht mit Pausen geizen. Die Pausen sorgend dafür, dass du eine schöne, gute Improvisation nicht dadurch versaust, dass du nicht mehr weiter weißt. Anfangs langsamer, mit längeren Tönen (am besten mit ganzen Noten anfangen und dann langsam erst zu den achteln steigern) spielen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Und ganz wichtig: Die Tonleitern müssen sitzen, bevor man mit dem Improvisieren anfängt!
@Saxo: Toll, das haben wir jetzt davon, unser Schützling möchte die Tonleitern wissen!
Hmm, mal gucken, evtl. lege ich sie mir auch zu!