Schaltung zur Höhenanhebung

von tsb.olaf, 12.07.08.

  1. tsb.olaf

    tsb.olaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.08   #1
    Hi

    ich suche eine Schaltung mit der ich Höhen anheben kann. Kondensatoren schließen högen ja kurz, nun bräuchte ich das gegenteil. Weiß jemand wie man das machen könnte?

    danke
     
  2. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.07.08   #2
    Jepp.

    Mit nem aktiven Höhenbooster, anders gehts leider nicht...
    Du musst also erstmal entscheiden, obs dir denn den aufwand wert ist, da ein aktives Element reinzubaun, inkl. Batterie und so.
     
  3. ReinGarNichts

    ReinGarNichts Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #3
    Das Gegenteil wär eine Bassdämpfung, das ist mit Kondensatoren ebenso möglich.
     
  4. tsb.olaf

    tsb.olaf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #4
    Eine bassdämpfung verursacht ja im prinzip das gleiche ergebnis. Gibts da nen schaltplan oder kannst du es mir erklären?
     
  5. petlus

    petlus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #5
    Ein (natürlich aktiver) Impadenzwandler - einfacher Weise als Op-Amp Schaltung mit 9-Volt Versorgung in der Gitarre wäre die Lösung, dann wird die passive Gitarrenelektronik nicht mehr bedämpt. Wenn Du z.B. ein Effektgerät mit immer aktivem Buffer im Signalweg vor dem Amp hast, ist das eigentlich auch schon erreicht... und du kannst deine Gitarre so lassen wie sie ist. Ein Booster z.B. von Harley Benton. Achtung Rauschen... am besten Level auf Null lassen.
     
  6. Thhherapy

    Thhherapy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #6
    ein Kondensator in Serie in die Signalleitung würde die Tiefen Frequenzen blockieren, aber eben nur blockieren und nicht abdämpfen oder eine Spule gegen Masse und die tiefen Frequenzen abzuleiten.
    aber wie man das jetzt richtig in einer Gitarre einsetzten kann weis ich auch nicht....


    oder Potis mit hoheren Widerstandswerten, würde warseichlich auch ein bischen was bringen.
     
  7. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.07.08   #7
    Also ich find jetzt ehrlich gesagt nicht, dass Höhenanhebung und Bassabsenkung Soundtechnisch vergleichbar sind...

    Bassabsenkung kann man ganz einfach machen indem man ne Spule anstelle des Kondensators beim Tonpoti einsetzt. Wert müsste man sich aus der Grenzfrequenzformel für Tiefpass erster Ordnung besorgen. Das is nicht wild, ich weiß sie jetzt nur nicht mehr auswendig. Alternativ kann man auch beim Kondensator bleiben, aus dem kann man sich sowohl Tiefpässe als auch Hochpässe bauen.
    [​IMG]
    Durch Vertauschen von R und C erhält man dann einen Hochpass, also in unsrem Fall die Position Poti/Kondensator tauschen.

    Aber wie gesagt: Ich finde nicht, dass das eine brauchbare Lösung ist, wenn man die Höhen betonen will.
     
  8. Barth Basses

    Barth Basses Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #8
    Also Passiv kannst dus vergessen.
    Nur mit aktiven Schaltungen kann man was boosten.
    Ist aber viel aufwand welches mit Fräsen etc. verbunden ist.

    lg
     
  9. tsb.olaf

    tsb.olaf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #9
    wir ändern das thema jetzt zu "bassabsenkung"
    also auf wikipedia hab ich jetzt mehrere Formeln zur Hochpass-schaltung gefunden, kann aber damit nichts anfangen. nach welchen kriterien muss man denn den kondesator und den widerstand auwählen?
    geplant ist nämlich, das ich einen 2-weg schalter vor das tonpoti einbaue, ein weg zur bass- und ein weg zur höhendämpfung. das sollte nicht all zu schwer sein oder?
     
  10. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #10
    Möchtest du eine regelbare Lösung oder wäre es fix auch in Ordnung??
    Am einfachsten wäre doch, die Dämpfung der Höhen in der Elektrik zu unterbinden, indem du Tone und Volumepoti überbrückst. Wenn du dann noch einen zusätzlichen Schalter einbaust, hast du zwei Stufen. Es wird zwar nicht sehr viel höhenreicher klingen, aber ein Unterschied dürfte deutlich hörbar sein.

    Btw, den Kondensator gegen eine Spule austauschen, müsste doch theoretisch fabelhaft klappen, oder? Erfahrungen?
     
  11. Barth Basses

    Barth Basses Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #11
    Schon mal ans Brummen gedacht welche die Spule einfängt?
    Lg
     
  12. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.07.08   #12
    Schonmal ausprobiert?
     
  13. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #13
    Wenn ein Kondensator den Klang dämpft.... hebt dann nicht eine Spule den Klang??

    Die beiden sind ja klanglich gesehen Bauteile, bei denen das eine das Gegenteil vom anderen bewirkt.

    Ich komme ja nicht aus der "Gitarren-Ecke" und stecke da nicht so drin.... aber vielleicht wäre irgendsowas eine Idee. (fragt wer, der selbst nur ungern Spulen wickelt, weil das eine Arbeit ist für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat.)

    Ich weiss.... Resonanzen sind eine Sache für sich...
     
  14. Thhherapy

    Thhherapy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #14
    Der Kondensator "dämpft" ja nicht, er lässt eben nur hohe Frequenzen duch.
    eine Spule hingegen lässt nur tiefe Frequenzen duch.
    den Klang "heben" kann keiner der beiden.
     
  15. DerOnkel

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    Erstellt: 13.07.08   #15
    Bevor sich alle hier "die Köpfe heiß reden"! Der Onkel hat eine Artikel über den Bass-Cut und über den Bass-Boost im Rohr. Kann sich nur noch um Tage handeln...

    Ulf
     
  16. ReinGarNichts

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    Erstellt: 13.07.08   #16
    Klingt gut.
    Ich hab momentan einen seriell zuschaltbaren Kondensator in meiner Gitarre, der die Bässe per Kippschalter rauswirft.
    Ist ziemlich interessant für einen wirklich fiesen Leadsound (Steg-P90 plus Bassdämpfung) oder einen etwas klareren Neck-Leadsound (Neck-P90 plus Bassdämpfung).
    Clean ist das ganze nicht allzu sinnvoll bei meinem Kondensatorwert (den ich blöderweise jetzt vergessen habe, müsste ich nachschauen), lediglich für funky Staccato-Geschrabbel-Geschichten, die bewusst "dünn" klingen sollen macht das da Sinn (Steg-P90 plus Bassdämpfung clean).
    Insgesamt finde ich das ganze schon recht sinnvoll.
    Lieber wäre mir allerdings eine Regelbare Bassdämpfung.
    Mal sehen was der Onkel da schreibt =)
     
  17. SickSoul

    SickSoul HCA - Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.07.08   #17
    Passiv geht's auch. Du musst einfach alle Potis aus dem Signalweg nehmen. Die bedämpfen auch die Höhen, wenn sie komplett aufgedreht sind. Das lässt sich relativ einfach machen mit nem Schalter. Allerdings hast du, wenn der Schalter aktiv ist, keine Lautstärke- und tonregelmöglichkeit mehr. Und je nach Rest der Schaltung kannst du dann auch keinen PU mehr wählen.
    Wenn du nur ein Mastervolumen hast, kannste den Schalter einfach zwischen PU-Schalter und Potis setzen.

    Wenn du mir sagst, was du für eine Gitarre hast, bzw. was da für PUs und Potis drin sind, dann kann ich dir ne Schaltung zeichnen.

    MfG

    Edit: Oh, Melodycore hat's auch schon geschrieben... nicht gesehen
     
  18. tsb.olaf

    tsb.olaf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #18
    die potis zu überbrücken wäre ja keine regelbare lösung, das würde ich dann schon bevorzugen. ich will ja per schalter wählen, ob ich die höhen oder die bässe dämpfen will
     
  19. ziggypop

    ziggypop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #19
    Mann kauf dir nen graphischen EQ für die Gitarre und deine Absenkungs/Anhebungsprobleme sind
    mit einem Schlag gelöst...
     
  20. tsb.olaf

    tsb.olaf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #20
    wenn du kein interesse hast musst du ja nix schreim
     
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