schlagzeug abnehmen, wie viele mikros?

von reppeK, 19.12.07.

  1. reppeK

    reppeK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #1
    sersn,

    ich möchte mit meiner band ein paar lieder aufnehmen. uns geht es dabei nicht um höchste cd-qualität, sondern erstmal darum, dass wir ein paar songs auf unsere hp stellen können. dazu steht uns ein kleines mischpult (8 eingänge) und ~3 mikrofone zur verfügung. (das mikro für den sänger geht extra)
    und nun die frage:
    wie plazieren wir die mikros am besten beim schlagzeug, um die beste "ausbeute" an sound zu bekommen?


    grüße,
    reppeK
     
  2. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 19.12.07   #2
    Minimalmikrofonierung für Schlagzeug (Recording) würde ich so sehen:

    1 x Base
    1 x Snare
    2 x Overhead

    Das Snaremic kannst Du allernotfalls noch sparen.

    Wenn Du da überhaupt keine Technischen Möglichkeiten zu hast, würde ich Dir empfehlen in einem Akustisch günstigem Raum oder bei einem Konzert einen Stereomitschnitt der Kompletten Band zu machen.

    gruß

    Fish
     
  3. reppeK

    reppeK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #3
    nix auftritt, nur proberaum ;)

    was ich bis jetzt dachte: 1 vor die base, 1 mittlere höhe link und eins mittlere höhe rechts.

    oder direkt 2 obendrüber und eins vor die base?

    in welchem abstand ca?

    gruß,
    reppek
     
  4. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 19.12.07   #4
  5. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.12.07   #5
    mal ne Frage OT zu dem Video - hat jemand 'ne Ahnung, was das für mhh denk mal Schaumgummi Säulen hinter dem Drumkit sind. Sind das irgendwelche Dämpfungen - nach Boxen siehts irgendwie nicht aus ?
     
  6. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.12.07   #6
    Ich denke auch, dass es in Richtung Akustikelemente (wie Corner Traps) geht.
     
  7. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #7
    das sind diffusoren... so bekommt man in den kleien raum etwas raumklang
     
  8. Axel.601

    Axel.601 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #8
    Hat jemand ne Ahnung wie lang der Strick da sein muss mit dem ich die Höhe des Overhead
    feststelle.
     
  9. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.12.07   #9
    Ich glaub das ist egal - soweit ich das verstanden habe, geht es nur darum, daß die beiden Mikro's gleich weit entfernt sind.
     
  10. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 21.12.07   #10
    Denk ich auch. Die entfernung der Miks mus so gewählt sein, das einerseits der gesammtklang des Schlagzeugs erfasst wird und andererseits nicht zuviel Raumklang mit auf die Aufnahme kommt.
    Probieren ist angesagt!

    gruß

    Fish
     
  11. Axel.601

    Axel.601 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #11
    Danke!
     
  12. victim

    victim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #12
    Hab hier grad kurz drüber geflogen:

    Hier meine Anwendung (allerdings mehr Mikros und Hardware erforderlich):

    Ich nutze ein 24 Kanal Mischpult und von TerraTec das Pahse 88 FireWire-Rack mit 8 Inputs + 2 Midi (und 8 Outputs) sowie PC mit entsprechender Software.

    Für Schlagzeug am Mischpult:
    Mikros wie bei Live-Abnahme anordnen!!!

    1 Base L
    2 Base R
    3 Snare
    4 Tom
    5 Tom
    6 Tom
    7 HiHat
    8 OverHead L
    9 OverHead R

    INPUT in SoundKarte:
    1: Base 1 und Base 2 über einen AUX-Kanal zusammen fügen.
    2: Snare (direkt out)
    3: Tom 1
    4: Tom 2
    5: Tom 3
    6: HiHat
    7: OverHead L
    8: OverHead R

    Am Mischpult alles ggf nett vormischen (!!! kein Übersteuern !!!) und/oder nachher per Software nacharbeiten.

    So bekommt man Schlagzeug-Sound sehr gut innen Kasten. Perfekt würde das Ganze mit einem Trigger-System oder wenn man es einprogrammieren würde.

    --------------------------------------------------

    Die Minimal-Lösung wäre bei ner Probe zum schnellen Mitschneiden einfach ein Mikro passend im Raum ausgerichtet und das eine Mikro aufgenommen. Manchmal kommt dabei nen "relativ" guter Sound bei rum, damit nen Entwurf festgehalten werden kann.

    --------------------------------------------------

    Um bei einer Probe "live" alle Elemente in 8 Kanäle zusammen zu fassen, nutze ich diese Einstellungen:

    Mischpult-Kanäle (sonstige wie von Effektgeräten nicht angegeben):
    1 Base L
    2 Base R
    3 Snare
    4 Tom
    5 Tom
    6 Tom
    7 HiHat
    8 OverHead L
    9 OverHead R

    10 Bass

    11 Gitarre 1
    12 Gitarre 2

    13 Keyboard

    14 Vocals 1
    15 Vocals 2


    INPUT in SoundKarte:
    1: Base 1 und Base 2 über einen AUX-Kanal zusammen fügen.
    2: Snare
    3: Tom 1,2,3 zusammen über einen AUX-Kanal
    4: Overhead L und OverHead R zusammen über einen AUX-Kanal
    5: Bass (direkt out)
    6: Gitarre 1
    7: Gitarre 2
    8: Vocals (beide zusammen sofern 2 Singen)
    Keyboard geht über MIDI INPUT und virtuelle Instrumente oder Overhead und Toms zusammen fassen und Keyboard als Audio aufnehmen... je nachdem!!!

    Anschließend alles nett nachbearbeiten und fertig ist der fette direkt-sound :-]


    Hoffe das passte hier zum Thema?!? Wenn nicht, auch egal :-)

    Gruß und schöne Feiertage!!

    PS: je weniger Mikros desto schlechter die Aufnahme... die anordnung von 3 Mikros sollte dann sein: Base, Snare, Overhead (zentriert).
     
  13. morry

    morry Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 25.12.07   #13
    Naja das kann man so nicht sagen. Das Video zeigt, dass man mit 2 Overheads schon sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Andersherum ist es natürlich genauso: Je mehr Mikros man hat, desto schwieriger wird es sogar, einen vernünftigen Sound zu mischen.
    Für Anfänger sicherlich am besten geeignet ist die Variante mit Mikro an Snare, Bassdrum und 2x Overhead. Wenn man damit dann gut klar kommt, kann man mit Tommikros aufrüsten und ist dann komplett.
    Bei der Drummikrofonierung gilt: Lieber Klasse statt Masse.
    Und egal bei welcher Methode: Ein gut gestimmtes Drumset ist sowieso Grundvoraussetzung für vernünftige Aufnahmen. :)

    Viele Grüße
    Moritz
     
  14. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.12.07   #14
    Und wer sagt, dass triggern oder programmieren automatisch perfekt ist?
     
  15. morry

    morry Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.12.07   #15
    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einer zusätzlichen Triggerspur gemacht, die zum Originalsignal hinzugemischt wird.
    Das macht man einfach, indem man z.B. die Spur der mikrofonierten Bassdrum dupliziert, dann auf die duplizierte Spur das DrumTrig-VST (o.ä.) legt. In Drumtrig dann ein schönes Sample laden und dem Originalsignal beimischen.

    Vom reinen Programmieren der Drums für Demos halte ich nichts, schließlich sollen Aufnahmen ja das Können einer Band widerspiegeln, nicht das Können eines Studio-Experten.

    Viele Grüße
    Moritz
     
  16. victim

    victim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.07   #16
    Da stimm ich dir voll und ganz zu :-] auch wenn der Sound bei selbstgemachten Demos teilweise echt zu wünschen übrig lässt, kommt doch das durch, was die Band kann. Doch was man heutzutage an Überproduzierten CDs kaufen kann... naja... da frag ich mich, wie sich die Band OHNE diese Technik verkaufen würde...

    Wenn man ältere Scheiben wie zB die ersten von Helloween hört, da spürt man den Druck in der Musik auch ohne tolle drum-samples und sonsitige effekte. Klar, der Sound ist nicht 100 pro sauber, aber trotzdem sehr schöne produktionen :-] Aber ist ja auch alles geschmackssache... ich schweife ab *g*

    um zum thema zurück zu kommen: soooo schwer ist es nun auch nicht jedes Schlagzeug-Element zu verkabeln und gut abzumischen. (Meiner Meinung nach: ) Wichtig ist, dass Base und Snare gut durchkommen, OverHeads und HiHat auf ähnlicher Lautstärke mitrasseln und die Toms alle gleich laut zu stellen und am besten noch bei Stereo im Raum von links nach rechts regeln. EQs einstellen kann man nach gefühl machen und so wie es sich halt gut anhört und nicht nach irgend einem handbuch. Und ganz wichtig: Ein Schlagzeuger der bei Aufnahmen immer ähnlich laut spielt (es sei denn man hat kompressoren zur hand)...

    so, das war mein senf zum samstag!!!
    schönes wochenende noch!
    ANdRe
     
  17. victim

    victim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.07   #17
    Kommt auf die Musikrichtung an :-)
    Bands mit viel elektronischen Elementen sollten die Drums ggf direkt programmieren und neben dem Synth einfach direkt elektronisch klingenden Drums mit gut Wumms nutzen und live dann nen Triggersystem.
    Traditionellen Bands würd ich niemals Triggern oder Programmieren empfehlen. Da kommt es wie schon erwähnt wurde einfach auf nen guten Produzenten sowie ein perfekt gestimmtes Drumset an damit der Sound nicht zu künstlich wird...
     
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