Schlagzeugunterricht geben - womit anfangen?

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Stresslein
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Hallo,
ich werde bald Schlagzeugunterricht geben, deshalb wollte ich euch mal fragen, womit man so anfangen kann bzw ob ihr ideen/tipps habt... Vielen Dank!

Gruß
Stresslein
 
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Pickpocket
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Hm, wenn es totale Anfänger sind solltest du natürlich mit den Grundlagen anfangen, also die Stickhaltung, den richtigen Setaufbau und so Zeug.
Wenn du ein Schlagzeugbuch für Anfänger hast kannst du nach dem gehen und einfach vorne anfangen, dann solltest du eigentlich nen guten Weg einschlagen. Hab ja auch drei jüngere Schüler, die aber alle schon bisschen weiter sind, deswegen mach ich mit denen einfach die Sachen, die auch ich früher gemacht habe und das klappt eigentlich echt gut bis jetzt.
 
Peter Silie
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Genau so würde ichs auch machen, erst mal theorie, und dann mal n bisschen rudiments fürn anfang (mit denen ja meistens anfängerhefte beginnen)
 
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Und den Unterricht zwischendurch mit ein bisschen gemeinsam grooven beginnen um die Stimmung aufzulockern
 
Pickpocket
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TRommelman schrieb:
Und den Unterricht zwischendurch mit ein bisschen gemeinsam grooven beginnen um die Stimmung aufzulockern

Vorrausgesetzt man hat zwei Sets zur Verfügung, was ja nicht bei jederman der Fall ist ;) . Aber zu Musik spielen ist auf jeden Fall gut zum Auflockern, macht Spaß und fördert das Notenlesen. Solltest vielleicht mal bei den Drumheads-Ausgaben schauen, die haben ja meistens Noten abgedruckt, die für Anfänger recht gut geeignet sind und sogar noch ne CD dabei.
 
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Ich gebe einem 10 Jährigen seit ein paar Monaten Unterricht. Der ist für die Zeit schon echt gut. *stolz* Und ich habe auch erstmal damit angefangen, wie etwas heißt, wie man richtig am Drumset sitzt, wie man die Sticks hält etc. Jetzt hat er sich das "Modern Drumming Level 1" gekauft und da arbeiten wir uns nun durch. Klappt super! :great:
 
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Unterricht geben ist sehr heikel.

Man muss fähig sein Fehler sofort zu erkennen und zu korrigieren.
Man sollte eine einwandfrei Technik mitbringen.
Es ist notwendig entsprechendes Equipment zu haben
wie 2 Snares Pads am besten 2 Drumsets Playalongs
Material genügend Hocker etc etc.

Zu guter letzt muss man sein Zeug auch noch rüberbringen können.
Wenn du nicht so eklären kannst das das ein kleiner Fratz versteht
und vor allem !!! motiviert !!! wird bringt das alles nüscht.

Zu deiner Frage.
Klar Stockhaltung
und dann ganz ganz ganz wichtig
Schlagtechnik.
Fullstroke, Tap, Upstroke, Downstroke.
Dann würde ich mit kleiner Trommel beginnen
Notenlesen üben und evtl Rudiments.
Zur Auflockerung sehr sehr einfache Rythmen Z.b. Waltzer (Bass Snare Snare :D)

Ich würds mir persönlich trotz langer Spielerfahrung nicht zutrauen . . .
 
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sanderdrummer schrieb:
Unterricht geben ist sehr heikel.

Man muss fähig sein Fehler sofort zu erkennen und zu korrigieren.
Man sollte eine einwandfrei Technik mitbringen.
Es ist notwendig entsprechendes Equipment zu haben
wie 2 Snares Pads am besten 2 Drumsets Playalongs
Material genügend Hocker etc etc.

Zu guter letzt muss man sein Zeug auch noch rüberbringen können.
Wenn du nicht so eklären kannst das das ein kleiner Fratz versteht
und vor allem !!! motivieren !!! wird bringt das alles nüscht.

Zu deiner Frage.
Klar Stockhaltung
und dann ganz ganz ganz wichtig
Schlagtechnik.
Fullstroke, Tap, Upstroke, Downstroke.
Dann würde ich mit kleiner Trommel beginnen
Notenlesen üben und evtl Rudiments.
Zur Auflockerung sehr sehr einfache Rythmen Z.b. Waltzer (Bass Snare Snare :D)

Ich würds mir persönlich trotz langer Spielerfahrung nicht zutrauen . . .
Ist bei mir genauso. Ich hab zwar nicht soo lange Spielerfahrung aber ich denke um zu unterrichten muss man dafür ausgebildet werden. Man muss mit den Schülern umgehen können und nicht gleich entnervt aufgeben wenn sie etwas nicht hinbekommen. Man brauch Geduld! Außerdem würde ich mir überlegen wie du den Schülern die ganzen öden Techniksachen ein bisschen spannender rüberbringst.
 
Stresslein
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klar bin ich kein ausgebildeter schlagzeuglehrer, aber nach 10 jahren spielerfahrung kann ich schon beurteilen ob jemand ne "richtige" Technik hat oder eben nicht...
Habe heute morgen das erste mal Unterricht gegeben - hat super geklappt fürs erste mal :cool:
 
schmuggla
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also ich schätze mal erfahrung ist ein wesentlicher punkt, jedoch sollte man nicht alles daran messen...
ich spiele jetzt 10 monate drums und mein schlagzeuglehrer meint ich sollte mir n neuen lehrer suchen, weil er mir nichtsmehr beibringen kann...

zum einen kann das heissen, dass er einfach schlecht ist, zum andren (was ich hoffe^^) dass ich einfach durch wirklich viel übung (sicherlich auch n bissl talent) schon sehr sehr viel kann.
aber nun zum unterricht: es ist, finde ich, weniger wichtig die technik selbst 100% zu beherrschen, als sie 100% rüber bringen zu können!
wenn man weiß, wie was geht, kann man es auch andren beibringen!

und genau das ist der knackpunkt!
wenn man die rudiments beherrscht (nicht perfekt!!!!!!!!) und sonst auch sich im jazz, samba, rumba, funk, rock etc auskennt, kann man, meiner meinung nach, auf jedenfall unterricht geben!
 
schmuggla
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naja, zum thema man müsste etwas nicht 100% beherrschen... ich würd das mal ganz anders sehen!

gutes beispiel: eine ehemalige arbeitskollegin hat ernährungslehre oder sowas studiert um nachher diäthilfen zu geben etc. leider ist sie selbst mit 120 kg nicht unbedingt jemand, dem man glaubt wenn er dir etwas über abnehmen erzählt, und wurde trotz 1er schnitt im studium nie für diätplanung gebucht, da sich die kunden etwas verarscht vorkamen... end vom lied ist erstmal ein aushilfsjob in ner pommesbude, steht aber nicht weiter zur diskussion :rolleyes:

übertragen wir das mal auf den unterricht: würdest du dir etwas von jemandem beibringen lassen, der es selbst nicht kann und augenscheinlich nur "klugscheisst"?
klar kannst du deinem schüler sagen, dass etwas falsch ist, aber korrekt zeigen kannst du es nicht... das ganze macht dich dann von irgendwelchen lehrvideos abhängig und verzögert den lernprozess beim schüler enorm, was ja eigentlich nicht der sinn davon ist. wenn du dafür dann noch geld verlangst werden dir der schüler und evtl seine eltern schon bald aufs dach steigen, weil da für bezahlten unterricht einfach zu wenig geht!

ich muss dazu sagen, dass ich mich jetzt nur auf unterricht in musikschulen beziehe, wenn du einfach nur meintest ein paar kiddies aus deiner nachbarschaft so den absoluten grundstoff näherzulegen (also kein "richtiger" unterricht), um dir mal ne schachtel fluppen inner woche dazuzuverdienen, ist das schon wieder eine ganz andere sache, wobei da 100% können trotzdem nicht schlecht sein kann ...

greetz
 
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Gerade die Basix müssen aber sitzen.
Sonst hat man am Ende (als Lehrling) nur Ärger
und muss alles noch mal umlernen.
 
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also ich würd des genauso sehen, dass man unbedigt Spielerfahrung braucht, allerdings das nicht alles ausmacht. Des Weiteren sind wie auch schon oben genannt, vor allem das beherrschen der Technik und eben noch wichtiger, das Erklären dieser.
Ich gebe ebenfalls unterricht und kann im Moment noch guten Gewissens behaupten, dass ich das gut mache. Ich habe jedoch den Vorteil, dass ich auch noch nicht zu alt bin (17!!!) und meine Schüler bzw. SChülerinnen !!!!! alle so zwischen 12 und 16 Jahre alt sind. Ich habe halt einfach den Vorteil, dass ich einen Draht zu meinen Schülern aufbauen kann, da ich einfach ungefähr weis, wie ich selbst damals getickt habe und so ein bisschen in die SChüler hineingucken kann.
Ich hatte selbst lange Zeit SChlagzeugunterricht (12 Jahre!!!!) und weiß wie es ist, auf jede Unterrichtsstunde seine Sachen zu üben. Deswegen muss man einfach nur den Unterricht etwas lockerer angehen und nicht alles so gezwungen sehen, dann machts nicht nur einem selbst mehr Spass, sondern auch dem Schüler. Und dass ist doch eigentlich der Sinn an der ganzen Sache.
 
Limerick
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Hallo,
ich werde bald Schlagzeugunterricht geben, deshalb wollte ich euch mal fragen, womit man so anfangen kann bzw ob ihr ideen/tipps habt... Vielen Dank!
Ich weiss ja nicht, aber irgendwie beisst sich die Sache. Ich persönlich würde ja nicht wissen wollen, dass sich mein Schlagzeuglehrer die Tipps zu meinem Unterricht schnell aus einem Forum eingeheimst hat :redface: Das würde keine allzugute Falle machen. Es sei denn, du unterrichtest ganz kleine Bimpfe, bei welchen das noch keine "allzu grosse Rolle" spielt. Aber auch schon dort sollte der Unterrichtsverlauf und die Lehrmittel genaustens strukturiert werden. Da helfen die 10 Jahre Erfahrung vielleicht schon. Trotzdem will die Sache gut überlegt sein. Kann mich da nur Sanders letztem Satz anschliessen.


Tschüdlü, Limerick
 
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wegen auflockern, da hab ich nen paar ganz gute ideen von meinem lehrer(lustigerweise is er bestimmt schon 50^^)

- etwas auch über private sachen reden, dann baut sich ein eher freundschaftliches verhältnis auf, und net nur lehrer-schüler, wie inner schule. dann kann man auch ma scheiße reden oder so:D
- mit den schülern auch ma andere sachen als spielen machen. ich hab mit meinem lehere, letzens nen e-drum aufgebaut, was er geschenkt bekommen hat
- locker drauf sein, und net aufbrausen
- dem schüler hin und wieder auchma zeigen, was man später evtl ma kann. (fand ich immer toll, ka wie die andern das beurteilen. evtl sagt der eine, das das scheiße ist, weil das als angeberei rüberkommt. aber ich fands immer cool:great:)


MfG
eldarion
 
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- dem schüler hin und wieder auchma zeigen, was man später evtl ma kann. (fand ich immer toll, ka wie die andern das beurteilen. evtl sagt der eine, das das scheiße ist, weil das als angeberei rüberkommt. aber ich fands immer cool:great:)

Dat konnt' ich ja noch nie haben. Wäh!:mad:
Klar ist es wichtig, zu zeigen, warum man dies und jenes lernt.. aaaber ein gesundes Maß bitte einhalten.
 
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ich red jetz hier davon, das er ma zur auflockerung einfach ma nen komplizierten break gespielt hat, als wir ma zusammen gespielt hatten.
das find ich net schlecht.
ich rede jetz hier net von 15min demonstration:screwy:, das fändich auch net doll
 
S-k-y.F-i-r-e
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wegen auflockern, da hab ich nen paar ganz gute ideen von meinem lehrer(lustigerweise is er bestimmt schon 50^^)

- etwas auch über private sachen reden, dann baut sich ein eher freundschaftliches verhältnis auf, und net nur lehrer-schüler, wie inner schule. dann kann man auch ma scheiße reden oder so:D
- mit den schülern auch ma andere sachen als spielen machen. ich hab mit meinem lehere, letzens nen e-drum aufgebaut, was er geschenkt bekommen hat
- locker drauf sein, und net aufbrausen
- dem schüler hin und wieder auchma zeigen, was man später evtl ma kann. (fand ich immer toll, ka wie die andern das beurteilen. evtl sagt der eine, das das scheiße ist, weil das als angeberei rüberkommt. aber ich fands immer cool:great:)


MfG
eldarion

Jo so denke ich mir als kleiner 16-jähriger Schüler unterricht, alles " freundschaftlich" und gechilld...
:cool:

greetz Flo
 
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Ich unterrichte grade seit 1.5 Monaten an einer städtischen Musikschule 6 Schüler (nachdem ich dort selbst 16 Jahre gelernt habe, und das nebenher auch studier).

Ich fang bei allen Schülern - egal wie alt - mit dem Volume 0 von D. Agostini an. Der baut das, finde ich sehr schön auf.

Aber zuallerst ist es wichtig, wie auch schon vorher gesagt wurde, Technik zu machen. Ganz viele Einzelschläge, Doppelschläge, aber gaaanz langsam, immer wieder Haltung usw korrigieren.
Und erst mal alles nur an der kleinen Trommel.

In der Schlagzeugschule vom Agostini gehts dann nach den ersten Noten und Übungen ziemlich schnell auch ans ganze Set => bevor die Schüler ungeduldig werden, kommt was neues.

Das lockere Reden ist vor allem bei Schülern im Altern von 5-9 wichtig. Die können sich eh nur 10 Minuten am Stück konzentrieren, wenn man da zuviel am Stück macht, gehts in die Hose.

Beim Unterrichten, denke ich, spielt die Langzeiterfahrung eine große Rolle. Ich bin auch erst dabei, das Lehren zu lernen. Macht aber riesig Spaß!
 
schlagobert
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also ich hatte vor zig jahren auch einmal einen lehrer... da war ich 13, glaub ich!
bei dem hab ich immer nur die snare gesehen, nicht einmal ein ganzes set (wenigstens zum anschaun!)
außerdem is der unterricht alle 2 wochen ausgefallen weil er auf irgendeiner tournee war oder so... habs nach einem halben jahr sein lassen und habs mir dann selbst beigebracht! kann man sicher nicht vergleichen, weil mir die grundlegende richtige technik fehlt, was mir natürlich jetzt auf den kopf fällt! aber dafür hats spaß gemacht, und für meine hobbyband reichts allemal!
allerdings überleg ich mir jetzt schon öfters ob ich nicht mal einen lehrer nehmen soll der mir nicht die richtige technik beibringen könnte... wird aber wahrscheinlich sehr schwer sein das falsch erlernte wegzubringen...:(
...inzwischen hol ich mir ein paar tips von euch...:rolleyes:
 

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