Schlechte Erfahrung mit Georg Zalud (Guitarox)

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Und natürlich bestätigen dir andere Händler, dass der Mitbewerber viel zu teuer ist und natürlich hätten sie dir neben den 200€ noch ne kleine Massage gegönnt und dich auf Händen getragen.

Wie schon erwähnt wurde, wird erst ein Schuh draus wenn man beide Varianten der Geschichte hört.
Ich für meinen Teil hätte das Teil retourniert und einfach gewartet, wann einer der befreundeten Händler was ins Lager bekommt. Aber da wäre sicher gekommen "oh, das war ein besonderes Baujahr, die ist schon sehr gefragt" oder oder oder und vermutlich hättest Du dort auch eine Differenz zahlen müssen.
 
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-Rückgabe ist keine angemessene Lösung, weil ich die Gitarre behalten möchte

Das macht es aber nicht unangemessen. Es ist nur für dich keine Option.

Was mich wundert, wenn der Preis doch ohnehin zu hoch und der Zustand schlecht ist.
 
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ändert trotzdem nichts daran, dass ich gerade not amused über die Situation bin und Georgs Art und Weise mit seinen Kunden umzugehen mehr als unprofessionell empfinde.
Dann gib die Sch... Gitarre doch zurück und hol Dir deine Deiner Meinung nach völlig sinnlos bezahlten 350 Euro zurück.
Es ist nur eine Gitarre, ein Stück Holz mit 6 Drähten drauf, darüber muss man sich doch nicht das Leben versauen.

Entschuldige, dass ich hier so deutlich werde, aber es zählt doch nicht Dein Wohlbefinden, sondern die Rechtslage.

Mein letztes Argument: Du wirst Dich wahrscheinlich jedesmal, wenn Du die Gitarre in die Hand nimmst, darüber ärgern.
Fort mit dem Ding!
 
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Das versteh ich jetzt wirklich nicht. Warum zahlst Du dann 350 Euro?


Überleg einfach nochmal, wie die Rechtslage ist, und nicht was Du gern möchtest.
Das ist dann angemessen.
Weil er sich sonst auf den Deal nicht eingelassen hätte, ich die 335 unbedingt wollte und es zu dem Zeitpunkt keine ähnlichen Deals gegeben hat, die attraktiv für mich gewesen wären.
 
Für das Gutachten bräuchte ich ebenfalls keine Kosten, da ich auch in die Richtung Kontakte habe, die mir dafür nichts berechnen würden. Ich werde mal darüber nachdenken.

Das Gericht bestellt einen Sachverständigen. Da nützen dir deine Kontakte nichts.

Dein Sachverständiger wäre nur "qualifizierter Parteivortrag".
 
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der berechnet mir dafür nichts.
...wofür willst du ihn denn überhaupt einsetzen? Rückabwicklung ist doch ein pragmatisches, rechtlich unbedenkliches und sauberes Angebot. Daran wird auch ein Anwalt nur dann etwas verbiegen, wenn er seine Zeit gerne verschwendet.
ich die 335 unbedingt wollte
da liegt wohl der Hund begraben. Aber eigentlich sagst du ja was anderes, wenn du behauptest, der Zustand wäre nicht beschreibungsgemäß, das heisst ja, "die" wolltest du eben nicht, sondern eine, die der Beschreibung oder deiner Deutung davon entspricht, die hat der gute Mann aber wohl nicht im Angebot. Also: retour und Rückabwicklung.
 
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Das macht es aber nicht unangemessen. Es ist nur für dich keine Option.

Was mich wundert, wenn der Preis doch ohnehin zu hoch und der Zustand schlecht ist.
Selbst wenn ich sie zurückgeben wollte, würde er mir trotzdem nicht antworten, da er meine Nachrichten ignoriert. Ich versuche ja schon länger eine konstruktive Lösung zu finden die für uns beide fair ist!
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Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich werde hier zum Schuldigen für diese ganze Sache gemacht, weil ich einfach nur nett um Rat gefragt habe. Hmmm.
 
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Selbst wenn ich sie zurückgeben wollte, würde er mir trotzdem nicht antworten, da er meine Nachrichten ignoriert. Ich versuche ja schon länger eine konstruktive Lösung zu finden die für uns beide fair ist!
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Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich werde hier zum Schuldigen für diese ganze Sache gemacht, weil ich einfach nur nett um Rat gefragt habe. Hmmm.

Ein Geisterfahrer? Hunderte...

Du hast nicht lediglich um Rat gefragt, sondern den Händler sofort namentlich "an den Pranger" gestellt.

Mit Sicherheit kann man auch darüber diskutieren, ob und inwieweit der Händler hier gut genug beschrieben und nachher die Reklamation behandelt hat.

Wenn Du aber sagst, die Gitarre war eh zu teuer und ist in einem schlechten Zustand, dann fehlt mir jedes Verständnis wenn Du die Rückabwicklung nicht annimmst. Dich jetzt darüber zu streiten, ob die (ggf. nur vermeintlichen) Mängel 50, 100 oder 200 € in der Beseitigung kosten, ist unwirtschaftlich und unvernünftig.

Wenn Du dich in die Gitarre so sehr verliebt hast, mach einen Haken dran und bring sie zum Gitarrenbauer deines Vertrauens. Selbst wenn Du da dann 300 € lässt, hast Du nachher ein Instrument mit neuen Bünden und top eingestellt.
 
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Ich versuche ja schon länger eine konstruktive Lösung zu finden die für uns beide fair ist!
Überweise ihm einfach die Mitte zwischen den 50 und den 100 Euro, also 75 Euro.

Das ist doch fair, und er ist hoffentlich damit einverstanden.
 
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Also wenn Du was auf meine Lebenserfahrung gibts: Schick das Ding zurück.

Ich finde, das war für einen Freitagnachmittag wirklich eine unterhaltsame Diskussion.
 
Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich werde hier zum Schuldigen für diese ganze Sache gemacht, weil ich einfach nur nett um Rat gefragt habe. Hmmm.
Hm, mit allem Respekt: Deine Erwartungshaltung scheint nicht realistisch. Ich wäre in der Situation froh gewesen, wenn der Verkäufer die Rückabwicklung von sich aus angeboten hätte und hätte nicht gezögert, diese anzunehmen.
 
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Hier ist vermutlich gleich eh zu. Also Jungs, lasst uns einfach ne Runde Gitarre spielen und @Supertramp1991 schläft eine Nacht drüber, ob der letzte Beitrag von @wary nicht eine Idee wäre.
 
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Dann gib die Sch... Gitarre doch zurück und hol Dir deine Deiner Meinung nach völlig sinnlos bezahlten 350 Euro zurück.
Es ist nur eine Gitarre, ein Stück Holz mit 6 Drähten drauf, darüber muss man sich doch nicht das Leben versauen.

Entschuldige, dass ich hier so deutlich werde, aber es zählt doch nicht Dein Wohlbefinden, sondern die Rechtslage.

Mein letztes Argument: Du wirst Dich wahrscheinlich jedesmal, wenn Du die Gitarre in die Hand nimmst, darüber ärgern.
Fort mit dem Ding!
genau das würde ich auch machen

das ist ja nicht die einzige 339 auf der Welt du jetzt hast, du wirst bestimmt in Zukunft auch anderorts fündig.

Ich mußte leider bei einigen meiner zahlreichen Gebrauchtkäufen von Gitarren, auch schon feststellen, das die Artikelbeschreibung "im guten gebrauchtem Zustand", sehr sehr weit dehnbar ist.
Von einem Privaten Verkäufer kann man sich ja vielleicht noch mit der Ausrede, Unwissenheit, er wusste es vielleicht einfach nicht besesr, hinwegtrösten, aber von einem gewerblichem Händler erwarte ich mir schon eine akkurate und professionelle Beschreibung..

Ich finde es gut das dieser Fall hier von @Supertramp1991 thematisiert wird, bin froh das ich nicht in seiner Situation stecke, mein erster Gedanke war: Flucht -> so schnell wie nur möglich raus aus dem Deal ich werde bestimmt auch woanders fündig und das schont meine Nerven
 
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Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich werde hier zum Schuldigen für diese ganze Sache gemacht,
.. du wirst hier übereinstimmend verantwortlich gemacht für die Komplikationen, den Fall aus der Welt zu schaffen. Weil es die Klampfe, die du wolltest, eben nicht gibt aus der Quelle, knetest du an Bedingungen herum. Jaja, du möchtest wie ein König behandelt werden, und der Händler soll selbstlos erfüllen, solche Träume können hier sicher alle gut verstehen. Nur: unfair wird das Verhalten des Verkäufers dadurch noch lange nicht. Und nach meinem Eindruck lässt sich ihm auch kein Vergehen nachweisen. Ich würde gar sagen: es gibt keins. Mit Rückabwicklung ist der sowohl moralisch wie juristisch auf der guten Seite.
aber von einem gewerblichem Händler erwarte ich mir schon eine akkurate und professionelle Beschreibung..
die Beschreibung kennen wir aber gar nicht wirklich, oder? Da gehörten vermutlich auch Bilder dazu, die wir nicht kennen ...
 
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Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich werde hier zum Schuldigen für diese ganze Sache gemacht, weil ich einfach nur nett um Rat gefragt habe. Hmmm.

Du hast Dich einfach extrem in die Sache reingesteigert - kann ich nachvollziehen, lohnt sich aber nicht. Rückabwicklung oder Akzeptanz der Situation sind die Optionen. Was der Händler als fair empfindet, ist leider nicht unter Deiner Kontrolle.
 
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.. du wirst hier übereinstimmend verantwortlich gemacht für die Komplikationen, den Fall aus der Welt zu schaffen. Weil es die Klampfe, die du wolltest, eben nicht gibt aus der Quelle, knetest du an Bedingungen herum. Jaja, du möchtest wie ein König behandelt werden, und der Händler soll selbstlos erfüllen, solche Träume können hier sicher alle gut verstehen. Nur: unfair wird das Verhalten des Verkäufers dadurch noch lange nicht. Und nach meinem Eindruck lässt sich ihm auch kein Vergehen nachweisen. Ich würde gar sagen: es gibt keins. Mit Rückabwicklung ist der sowohl moralisch wie juristisch auf der guten Seite.
Das zurückhalten von Sachmängeln in einem Inserat sehe ich aber schon wohl als Vergehen an. Aber nun gut, bringt nichts.
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Du hast Dich einfach extrem in die Sache reingesteigert - kann ich nachvollziehen, lohnt sich aber nicht. Rückabwicklung oder Akzeptanz der Situation sind die Optionen. Was der Händler als fair empfindet, ist leider nicht unter Deiner Kontrolle.
Ja das stimmt! Du hast wohl Recht!
 
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Selbstreinigungskräfte des Forums? ;)
 
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Mit Rückabwicklung ist der sowohl moralisch wie juristisch auf der guten Seite.

Falls es einen Mangel gibt, dann darf der Käufer durchaus auf Nachbesserung bestehen und muss sich nicht auf eine Rückabwicklung einlassen. Insofern gibt es auch für den Verkäufer ein juristisches Risiko.

Der Wackelkontakt ist ein Mangel, bei den Bünden ist es nicht so eindeutig. Ein Streit darüber wäre komplett unwirtschaftlich.

Deswegen finde ich das Angebot des Händlers ok und praxisnah.

Das zurückhalten von Sachmängeln in einem Inserat sehe ich aber schon wohl als Vergehen an.

Wer sagt, dass der Wackelkontakt schon bei dem Versand vorlag? Vielleicht hat sich da unterwegs was gelöst. Und welchen Zustand die Bünde bei einem "guten gebrauchten Zustand" einer volljährigen (!) Gitarre haben müssen, darüber können wir uns hier noch tagelang streiten.

Ich befürchte, die Antwort eines Gerichtes könnte dir missfallen. Und dann ist der Ärger viel größer als entweder

a) Gitarre zurückschicken
b) 300 € beim Gitarrenbauer investieren und dann über ein Top Instrument freuen.
 
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