Schmerzende Hände

von ruman1, 23.07.07.

  1. ruman1

    ruman1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.07   #1
    Hey,
    hat jemand eine Ahnung, was man gegen schmerzende hände nach 4 stündigem congaspielen machen kann? darunter leide ich nun schon 4 tage und kann somit nicht üben! :(
     
  2. Congiero

    Congiero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #2
    einfach nicht 4 Stunden am Stück spielen!

    ne im Ernst - wenn du viel spielst, wird es mit der Zeit besser. Ich würde dir jetzt für deine Hände ein warmes Wasserbad mit Arnika-Tinktur empfehlen - auch wird sicher alles helfen, was gegen Muskelkater hilft.

    Und mach mal eine Zeit lang Pause - danach sollte es wieder gehen oder du hast eine Sehnescheidenentzündung (evtl. von den Floatings) und solltest dann aber zum Arzt.
     
  3. olliB.

    olliB. Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #3
    Was für Schmerzen sind das denn? Handfläche, Fingergelenke, Mittelhand, Handgelenk (Sehnen)? Brennend, stechend, dumpf? Spielst Du regelmäßig vier Stunden lang am Stück oder nur ausnahmsweise? Muskulär, d.h. in den Unterarm ziehend, aufgrund neuer Technik? Musstest Du u. U. lauter spielen als gewöhnlich?
     
  4. ruman1

    ruman1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #4
    Also es sind Fingergelenkschmerzen, die wohl von den opens kommen und dann nochh am handballen, wohl von den slaps!
    also normal war es bis jetzt nicht da ich erstmals eine bandprobe auf congas hatte. daher kann es dann vielleicht auch mit der zeit abnehemn!
    was kann man dagegen tun? hast du eine ahnung?
     
  5. ruman1

    ruman1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #5
    und vielen dank @ congiero.
    ich werde das ausprobieren.
     
  6. olliB.

    olliB. Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #6
    Da hat Congiero wohl recht: weitermachen. In den Fingergelenken (und überall sonst) sitzen Rezeptoren des tiefensensiblen Systems, die dafür zuständig sind, dem Hirn pausenlos Rückmeldung über die "Situation" in ihrem Zuständigkeitsbereich zu geben. Ist die Belastung außergewöhnlich hoch, wird das im Gehirn in besonderer Weise "beachtet" und ggf. mit Schmerzrückmeldung bedacht. Wird die außergewöhnliche Belastung mit der Zeit zum Normalfall, stellt sich das Gehirn zunehmend und recht schnell darauf ein, d.h es justiert seine Sensibilität für Reize aus der betreffenden Körperregion neu und interpretiert diese nicht mehr als Schmerzen.

    Das ist im Grunde so, wie im Frühsommer das erste Mal (z.B. am Strand) barfuß laufen: erstmal stakst man ziemlich empfindlich über die vielen Steine, aber irgendwann geht´s dann und wir beachten die einzelnen Reize unter den Sohlen nicht mehr.
     
  7. jorginho

    jorginho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #7
    wenn es die Fingergelenke betrifft, kannst du in der Gewöhnungsphase auf mal übers Tapen nachdenken - Nippy Noya erklärt ausführlich in seinem Buch wie man das macht.

    Ich persönlich halte das aber für zwiespältig, auf keinen Fall sollte man sich angewöhnen immer mit Tap zu spielen, sonst tritt der Effekt, den Olli beschreibt, verzögert bis gar nicht auf - aber eine gute Hilfe für lange Proben/Auftritte ist es auf jeden Fall.
    Ich tape z.B., wenn ich Probenwochenden mit zweimal 6-8 Stunden unbeschadet überstehen will oder wenn ich mit "angeschlagenen" Fingern auf die Bühne muß.
     
  8. Congiero

    Congiero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.07   #8
    [ - Nippy Noya erklärt ausführlich in seinem Buch wie man das macht.

    IchIch tape z.B., wenn ich Probenwochenden mit zweimal 6-8 Stunden unbeschadet überstehen will oder wenn ich mit "angeschlagenen" Fingern auf die Bühne muß.[/QUOTE]



    Servus

    kannst du mir erklären wie das Tapen geht und mit welchem Material du das machst. Musste mich letzens auch "durchbeissen" ohne Tape und konnte hinterher kaum noch ein Glas halten...
     
  9. jorginho

    jorginho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.07   #9
    ich zitiere einfach mal Nippy Noya:
    "...deine Finger schützt Du am besten mit Pflaster oder Tape. Dabei mußt Du darauf achten, Daß Du nicht die eigentlichen Schmerzpunkte mit Pflaster versiehst. Viel wichtiger ist. die Unebenheiten der Finger auszugleichen. Die zwei Schmerzpunkte werden aufgehoben, so daß sich die Anschlagfläche auf die ganzen Finger verteilt. Dazu reichen zwei Pflaster (->übereinander) völlig aus. Mit dem ersten (->ganz schmalen Tape) füllst Du die Falten vor dem inneren (->unteren) Schmerzpunkt aus. Das zweite Pflaster ist breiter (->etwas so breit wie das mittlere Fingerglied). Es bildet die 2. Lage über dem ersten Pflaster..."

    Dazu gibt es drei Fotos, die das ganze veranschaulichen (->ich habe mal versucht, das in etwa in den Klammern zu erklären). Die Schmerzpunkte sitzen immer am Ende von unteren und mittleren Fingerglied, d.h. das erste Tape sitzt in der Falte von unterem und mittleren Glied, das zweite Pflaster etwa auf dem mittleren Fingerglied.

    Persönliches Fazit: das mit den Schmerzpunkten ist wohl nicht bei jedem gleich, meine ersten 3-4 Tapes waren noch nicht so optimal, ich mußte mich da rantasten und zweitens habe ich bei Workshops totale Ablehnung erlebt von Dozenten, besonders aus Mittelamerika/Cuba - da ist Tapen verpönt.
     
  10. ruman1

    ruman1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #10
    Super cool leute. vielen dank für die tips und so!! ;)
     
  11. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.08.07   #11
    Meine Schwester spielt in einer Percussion-Gruppe, die regional hier schon recht bekannt ist - anfangs ist sie immer mit geschwollenen Händen, die ihr ewig weh getan haben, von den Übungen gekommen, aber seit einiger Zeit geht's bei ihr auch. :D
    Jetzt hatten die aber seit 4 Wochen keine Bandprobe mehr - jetzt haben die gerade wieder, morgen nochmal, übermorgen haben die einen Auftritt bei der Eröffnung des neuen Kombi-Schwimmbads der Stadt - mal sehen, wie es ihren Fingern danach geht ;)




    Lange Rede, kurzer Sinn: Einfach weitermachen, irgendwann hört's auf zu schmerzen ;)
     
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