Schnellere, sauberes Downpicking lernen

  • Ersteller Azurech
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Außerdem halte ich die Aussage, dass man ,,Talent" zum Down Picking braucht, für Schwachsinn. Braucht man Talent für den Muskelaufbau? Ich denke nicht. Es dauert vielleicht ne Zeit, bis sich alle Muskeln an die Belastung und das Gezucke gewöhnt haben, aber mit Talent hat das....:rolleyes: wenig zu tun.

Wenn man viele Muskeln aufbauen will brauch man Talent bzw Veranlagung und Genetik. Jeder kann Muskeln aufbaun durch Training das ist Fakt. jeder kann schneller bei Downstrokes werden, das ist auch Fakt.

Jeder kann das Optimum aus sich rausholen aber das Optimum eines Einzelnen ist nicht das Optimum aller anderen.

Es kann gut sein das er zwar schnell in Downstrokes wird aber nicht so schnell wird wie manch anderer mit entsprechendem Talent.

Es kann auch nicht jeder Muskeln aufbauen wie ein Mr Olympia, egal wie viel Steroide er sich reinzieht.

Die Genetik bzw Talent beim Gitarrespielen entscheidet letztendlich wer der Sieger bzw der Schnellste/Beste wird.

Ist einfach ein Fakt oder denkste es gibt Wundertraining und Geheimnisübungen um besser zu werden als andere?

Im Profibereich, gehen wir mal von den Besten der Besten aus, egal ob Sport oder Gitarre gibt es keine Geheimnisse. Jeder trainiert gleich hart, jeder übt viel, jeder knallt sich das selbe Zeug und trotzdem wird immer einer besser sein als der andere.

Ist einfach Fakt!

Aber wie viele sieht man die Jammer, bringen sich im Training um, geben alles, kanllen sich alles rein. Wie viele üben 10-12h jeden Tag mit dem größten Wunsch jemals Profigitarrist zu werden und trtozdem wird er es nicht.

Wieso wird einer schneller gut wenn man zwei verschiedene Spieler beobachtet die gleich viel Üben?

Alles nur Zufall? Träumt weiter.

Amen
 
Außerdem halte ich die Aussage, dass man ,,Talent" zum Down Picking braucht, für Schwachsinn. Braucht man Talent für den Muskelaufbau? Ich denke nicht. Es dauert vielleicht ne Zeit, bis sich alle Muskeln an die Belastung und das Gezucke gewöhnt haben, aber mit Talent hat das....:rolleyes: wenig zu tun.

abgesehen davon, dass das nichts mit Downstrokes zu tun hat ist das komplett falsch. Die Genetik eines jeden Menschen hat den größten Einfluss auf den Muskelaufbau. Es gibt Menschen, die immer aussehen werden wie Hemden, wenn sie noch so trainieren, es gibt aber auch menschen mit Briefträgerkreuz, die schon ohne Muskeln aussehen wie ein Schrank.


Für Downstrokes allerdings ist das nicht relevant und jeder sollte mit ein bisschen Übung dahinterkommen.
 
Für Downstrokes allerdings ist das nicht relevant und jeder sollte mit ein bisschen Übung dahinterkommen.

Nichts anderes sage auch ich, jede sage ich, das es gut sein kann das er nei schnell genug für manche Songs werden kann die vllt andere Spieler können, siehe meinen etwas längeren Post ;)
 
Mal kurz abgesehen von der ganzen Debatte um Genetik und Talent (kann man nicht verbessern) bzw Technik und Können (das wiederum kann man durch gezieltes Üben verbessern):

mal kurz von denen die dieser Meinung sind zusammengefasst schrieb:
Lern' lieber gleich Alternate Picking anstelle dein Downpicking zu üben!

Geht's noch???? :evil::bad:
Könntet ihr vllt mal aufhören solche Blindgänger in's Board hinauszuposaunen?

Ohne jetzt hier auf mega krass 1337 und Pro machen zu wollen, aber wenn ich was in den 15Jahren E-Gitarrenspiel (und klassischer Ausbildung) gelernt habe, dann, dass es keine Technik gibt, nur um von einer Anderen substituiert zu werden. Diese grenzenlose Faulheit, Können Anderer immer mit mehr Talent assoziieren zu wollen, nicht mal ansatzweise ins Kalkül zu ziehen, dass einfach in JEDEM der was drauf hat, knochenharte, jahrelange, exzessive ARBEIT steckt und somit auch die eigene Unzulänglichkeit immer mit fehlendem Talent zu erklären, ist einfach lächerlich! Ich bestreite nicht, dass es Ausnahmetalente gibt, derer wir Fußfolk wohl niemals und mit keiner Übungsintensität der Welt ebenbürtig sein werden, aber dieses "immer den vermutlich leichteren Weg gehen wollen", treibt mich bisweilen gefährlich nah' an Suizid-/Mordgefährung. Noch geiler finde ich dann allerdings noch diese selbstüberschätzten Faulpelze, die der Meinung sind, jedem mit genug Übung/Aufwand das Wasser reichen zu können. Manche werden noch so viel Üben können und trotzdem niemals die Klasse von Ausnahmetalenten erreichen. Und natürlich braucht man auch zum Muskelaufbau Talent!!! Talent leitet sich aus einer bestimmten bzw überdurchschnittlichen Begabung ab und dazu zählen so viele Faktoren aus Natur- und Geisteswissenschaft (nicht nur Genetik). Dass es immer noch Leute gibt die glauben mit genügend "Naschzeug" und Zeit den Mr.O gewinnen zu können, bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Wie gerne würde ich mit dem Finger auf jemanden zeigen wollen, der sich zb das exakte Stack von Ronnie Coleman verabreicht, nach 5Jahren und 50000€ später aber immer noch aussieht, wie 'ne vollgeschissene Socke.

Aber zurück zur Musik:
Fakt ist einfach, dass sich bei bestimmten Rhythmen bzw Licks, Downpicking um läääääängen tighter, artikulierter und vor allem gleichmäßiger anhört. Ich weiß, ich bin sonst großer Befürworter des Credos: "Ick mach dit so wie et am besten klingt und mir am besten vonne Griffeln jeht!", aber bei spezifischen Licks, sind bestimmte Techniken einfach (fast immer) falsch, da sie in dem Fall unsauberer oder wie in unserem Beispiel einfach "sloppy" und undefinierter klingen und wir sind uns einig: Der Klang ist was zählt! :)
So würde ich zb auch niemandem raten, Arpeggios ab einer bestimmten Geschwindigkeit alternierend zu picken, oder jemandem empfehlen, typische Metalcore-Triplets ausschließlich mit Downstrokes zu spielen.

Fast immer ist die anzuwendende Technik von der Geschwindigkeit des zu spielenden Licks abhängig. Dass es Tempi und Rhythmen, bzw Gitarristen mit unterschiedlichem "Potential" (genetisch und psychologisch) gibt, bei denen sich möglicherweise Techniken überschneiden, ist nicht von der Hand zu weisen. So lässt es sich zb erklären, warum Michael Angelo Batio Arpeggios auch bei hohen Geschwindigkeiten noch mit Alternate Picking spielt, während jeder Normalsterbliche instinktiv zu gunsten des Klangs (Sauberkeit) einfach zum Sweepen wechseln MUSS!

Manche (gaaaaaaanz wenige!!!) sind durch ihr genetisches Potential einfach so stark limitiert, dass sie niemals adäquat Downpicken können werden. Alle anderen sind einfach zu faul, sich zu Hause immer wieder und wieder einen abzuquälen, ewig (gefühlt) erdulden zu müssen, keine wirklichen Verbesserungen zu sehen, um dann nach langer harter Arbeit endlich zum gewünschten Ergebnis zu gelangen, wobei das Talent entscheidet, in welcher Zeit und Güte das Endergebnis erreicht wird, niemals aber ob es überhaupt erreicht werden kann. DU lieber Threadsteller befindest dich mal ganz gewagt angenommen in der Zeit zwischen Nichtkönnen und Können, die man umgangssprachlich auch ÜBEN nennt. Metronom -> Tempo steigern -> Intesität steigern -> Schwierigkeitsgrad erhöhen -> über tightes Downpicking freuen! Dauert einfach bis deine Motorik und Muskelatur soweit entwickelt ist, dass du da keine Probleme (bzw nicht mehr so große) haben wirst. Nicht verzweifeln ;)

Zusammenfassend hat jedwede Technik ihre Daseinsberechtigung, egal ob Leute sich für so "über-true" halten, dass sie nicht mal Economy Picking aussprechen können oder so faul sind, sich durch Benutzung anderer Techniken drumherum zu mogeln. Wann welche anzuwenden ist, gebietet immer und ausschließlich der Klang, niemals das eigene Unvermögen/Vermögen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nichts anderes sage auch ich, jede sage ich, das es gut sein kann das er nei schnell genug für manche Songs werden kann die vllt andere Spieler können, siehe meinen etwas längeren Post ;)


stimmt, habs eben erst gelesen :). Lange Posts werden nur im Notfall beäugelt :D
 
Ja scalloped by Siggi Braun.
 
Hehe

Achja damit ich mich freireden kann von der Sache mit der Faulheit :D

http://www.youtube.com/watch?v=eQFtwDjPcj8

Ich kann auch paar flotte Downstrokes :D

Super! :great:

Lob, egal von wem es kommt träg btw auch erheblich dazu bei, dass man besser wird. Motivation ist durch nichts zu ersetzen als durch Motivation. Alles was diese nährt, sei es nun mal ein Lob oder ein erhebliches Suchtpotential / exorbitante Befriedigung beim Spielen (ich bin ein richtiger Suchti^^), ist niemas hinderlich, jedenfalls für's Gitarrespielen und Besserwerden nicht :D

In diesem Sinne nochmal: "Feiniiiiiiiiiii aZjdY!!!!!" :p

Btw, ohne aZjdYs Leistung mindern zu wollen, besteht mmn immer noch ein gewaltiger Unterschied, zwischen Home-Modellern und einem "echten" Amp, was Nebengeräusche, Kompression und Tightness anbelangt. Wenn ich zu Hause derartige Licks oder Soli über diverse Modeller übe, darf ich im Proberaum am Amp noch mal ein paar Kohlen nachlegen. Ich hab's nicht nur einmal erlebt, dass Leute über mein Equipement gezockt haben und dann meinten: "klingt komisch :confused:... so unsauber irgendwie:gruebel:...."
Kann ich dann immer nur süffisant lächelnd bestätigen, dass das nur am Amp liegen kann :p
 
Ja, danke für die rege Beteiligung hier :D

Also ich muss gestehn, ich hab Defizite im Alternatepicking, da ich immer schon gerne downpicking gespielt hab. Ich hab mich aber seit diesem Thread hier, für meine Verhältnisse (wie gesagt, ich spiel nicht so viel am Tag) ordentlich da reingehängt.

ich hab dann auch mal versucht, Unholy Confessions alternate zu spielen, aber die obere E-Seite klingt dann immer so lasch. ich denk mal, ich spiel das noch zu locker so.

Hat noch jemand ein paar gute Songtipps? Hab grade normales Tuning drin.

Aber sowas wie z.B. Master of Puppets, und nicht so Lieder wie von Slayer, das ist zu langweilig^^
 
Downpicking:

Killswitch Engage - Holy Diver (Intro / Verse)

Parkway Drive - Boneyards (Verse)

All That Remains - Become The Catalyst (Chorus)

Killswitch Engage - My Curse (Lead Theme beim Chorus) -> unbedingt ALLES Downpicking, hier merkst du auch den Unterschied zum Alternate Picking!!! Ab einer bestimmten Geschwindigkeit ist Downpicking einfach nicht mehr sauber möglich und man wechselt automatisch zum AP. Bei der KSE-Geschwindigkeit wirst du merken, wenn du beide gegeinander antreten lässt, dass DP (nicht Double Penetration :eek::D) DEUTLICH tighter, artikulierter und transparenter klingt!

Alternate Picking:

Parkway Drive - Smoke 'Em If You Got 'Em

Killswitch Engage - As Daylight Dies

August Burns Red - White Washed (Verse-Lick) -> wenn de das völlig tight und ohne Mitklingen von Fremdsaiten oder Fehlpicks hinbekommst, biste nen GAAAAANZ großes Stück weiter ;)

Sry, ist jetzt hauptsächlich Metalcore-Gedöns, aber was besseres is mir auf die Schnelle nich eingefallen und ich wollte dich auch nicht überfordern ;)
 
Spiel Back Burner von August Burns Red mit Downstrokes. Viel Spaß bei den String Skips :D
 
Downpicking:

Parkway Drive - Boneyards (Verse)

Ganz ehrlich, finde ich Wahnsinn das mit Downpicking zu spielen,
ich hab selbst mit Alternatepicking mehre Monate versucht und es nicht hinbekommen. :gruebel:


Neues Anschlagsmuster hat geholfen.
 
Ja danke für die Songs.
Metalcore ist schon in Ordnung

und ich wollte dich auch nicht überfordern
hast du mit den Songs schon längst^^ werden auf jeden Fall fordernd sein, aber so solls ja auch sein, sonst lernt man ja nichts.

Spiel Back Burner von August Burns Red mit Downstrokes. Viel Spaß bei den String Skips
Das so zu spielen wie du ist ein Traum. Ich will erstmal so präzise irgendwas spielen können mit so schönen sauberen Bewegungen :)

Neues Anschlagsmuster hat geholfen.
Was ist das?
 
Ganz ehrlich, finde ich Wahnsinn das mit Downpicking zu spielen,
ich hab selbst mit Alternatepicking mehre Monate versucht und es nicht hinbekommen. :gruebel:


Neues Anschlagsmuster hat geholfen.

Also damit wir uns richtig verstehen: Verse is für mich das ab 55sek -> http://www.youtube.com/watch?v=Rms3pK9qbFs

@Azurech: Genau! Du musst zwangsläufig Kram spielen, der dich leicht überfordert um "besser" zu werden. Natürlich solltest du in deine Übungsroutine auch Sachen einbauen, die du schon gut kannst und versuchen, sie zu perfektionieren. Allerdings solltest du ein gesundes Mittelmaß finden (das musst du schon alleine rausfinden, oder zb ein Gitarrenlehrer, das geht hier nicht per Ferndiagnose). Zu schwer führt zu Frustration -> in gewissem Maße schon förderlich, da mich Ehrgeizling sowas motiviert und antreibt, paar extra Übungssessions einzubauen. Allerdings sollte das Maß an Frustration auch nicht zu hoch sein, sonst bleibt die Gitarre nachher noch für immer inner Ecke stehen und das will ja niemand ;)
Zu leicht führt zu Stagnation -> du wirst ewig auf einem Level festhängen... willste bestimmt och net! Niemals vergessen: Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein!!!! ;)

Ein Anschlagsmuster ist ein Muster, das vorgibt wann welcher Anschlag vollführt wird. Mannibreaker meint in dem Fall hier bestimmt das Mischen von Anschlagstechniken, was eigentlich mit Economy Picking gleichzusetzen ist! Wenn man also den Umständen entsprechend bzw Bedarfsorientiert die Anschlagstechnik variiert. Hast du 100%ig instinktiv schon gemacht ;)
Zb wenn du während mehrer Downstrokes ins Straucheln gerätst und dich dann im Alternate Picking rettest, hast du unterbewusst dein Anschlagsmuster geändert.

EDIT: ich glaube einige der Songs sind noch eindeutig zu schwer. Das Intro-Lick von Holy Diver müsste aber schon gehen. Unbedingt mit Metronom üben und LANGSAM die Geschwindigkeit steigern. Fang so langsam an, dass du theoretisch denkst: "boah man, so langsam kann ich das ja locker... pfff"!
 
Also für mich ist DAS Downstroke-Massaker immer noch: Like Light to the Flies - Trivium

Wie immer langsam anfangen und dann steigern, 16tel bei ca 120Bpm, 4 Minuten lang,
wenn das Sauber klappt, dürfts keine großen Hürden mehr geben.:great:

Und @Habib:
Wenn Holy Diver dann bitte das Original (Dio ftw),
und DP (egal wie dus gemeint hast ist ;)) ist sicher tighter dabei^^

mfg Georg
 
Wat'n Quatsch ich geschrieben habe... Sry :redface:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wtf? Punktiert bei Dio?
Halt ich für ein Gerücht, ich hab das so in Erinnerung dass das der Typische 1*8tel + 2*16tel Galopp ist Oo
Außer wir reden von verschiedenen Teilen des Songs^^

mfg Georg
 

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