Find ich übertrieben, dieser Boykottaufruf, wenn du schon mal in einem Aldi warst, dann ist dir sicher aufgefallen, dass in dem Aldi praktisch keine "Schweizer" einkaufen, da findest du vor allem kopftücher und jede Menge fremdländischer Sprachen.
*Ironie an*
Der "Schweizer" ist zu stolz, um in LIDL und ALDI einzukaufen, man stelle sich mal vor, die Nachbarn beobachten einen beim einkaufen in so einem ordinären Billigladen wie ALDI!!! Welch sozialer Abstieg!!

*Ironie aus*
ALDI hat übrigens keine so schlechte Qualität wie alle meinen, die Schokolade vom ALDI ist sogar sehr lecker!

höchstens so frische Sachen wie frische Früchte und frisches Gemüse und Brot sollte man woanders kaufen aber sonst ist ALDI eine gute Alternative für Menschen mit sehr kleinem Geldbeutel, grosser Familie oder solche für die es wichtigeres gibt als das tägliche Gourmet-erlebnis.

ALDI verwendet übrigens Schweizer Fleisch und andere Schweizer Produkte.
In der Migros und im Coop findest du auch genügend Importierte Waren, das sind auch keine Engel, sondern eher brave Jungs mit höheren Preisen....^^.
Zum Dioxin-Problem: ohne den Fall jetzt verfolgt zu haben und die Gesetzeslage in der Schweiz zu kennen, sage ich mal, dadurch, dass wir nicht in der EU sind, haben wir eigene Hoheit über unsere Importe (Es gilt nur
Personenfreizügigkeit, nicht Warenfreizügigkeit!!), da müssten wir eigene Qualitätsgrenzwerte haben.....
Und ich mein, die EU ist ein Riesenapparat, da kann es halt immer wieder Probleme geben, vorallem wenn man so Schwellenstaaten als Mitglied hat wie Rumänien oder Polen....
Dein Aufruf zielt auf starke Förderung von Einheimischer Wirtschaft, schön und gut, jedoch fehlt durch diese Abschottung der Konkurrenzkampf zwischen den Grossverteilern, der schliesslich den Konsumenten zugute kommt. Man kann doch nicht bloss um eine schöne heile Schweizerwelt zu bewahren, das Wirtschaftsgesetz des Wettbewerbs ausser Kraft setzen. Die gefährdeten Arbeitsplätze sind da schon eher ein Argument, das ist auch traurig, aber hey, das ist Wirtschaft! Eine komplett abgeschotte Schweizer Nahrungsmittelwirtschaft sorgt soviel ich überlegen kann, langfristig zu einer Lebensmittelverteuerung, was sehr gravierend werden kann wenn die UBS den Bach ab geht.....
Im Moment läuft halt die Weltwirtschaft darauf aus, dass auch die Landwirtschaft industrialisiert wird, man kann da nicht einfach plötzlich den Weltlauf anhalten.
Schlussendlich denke, ich dass der "Schweizer" bei Lebnsmitteln auf Qualität achtet und daher automatisch auf BIO-Waren und Qualität vom Beck nicht verzichten möchte. Also wird es auch in Zukunft in der Schweiz Bauern geben. vllcht ein bisschen weniger....
P.S: Ich habe keine Ahnung von Wirtschaft, sind jetzt alles Aussagen, die für einen Gymnasiasten logisch nachvollziehbar sind mit meinem minimalen Grundwissen in Wirtschaft.....
