Screamer 50 eine Alternative zu Thunder 50?

von schlorri, 12.06.06.

  1. schlorri

    schlorri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.06   #1
    Hallo Gitarrenfreunde :).

    Unser Rythmusgitarrist hat sich vor kurzem den ENGL Thunder 50 mit einer 412 V30 Box gekauft. Schon beim antesten bei Musik-Produktiv habe ich mich in den Sound verliebt und wusste:"so soll meiner auch klingen!". Jetzt aber, nach intesivem Testen, gibt es aber doch Sachen die mich stören!

    1. Bei dem Wechsel von Lead auf Clean wird der Amp höllisch laut!
    2. Als Lead Gitarrist wäre ein zweites Mastervolume sehr nützlich.

    Punkt 2 wird ja angeblich von dem ENGL Screamer 50 Top erfüllt. Ist dieses Top eine gute Alternative zu dem Thunder 50 und bekomme ich einen ähnliches sound aus ihm raus?

    Auch ich besitze eine 412 V30 Box, das wäre ja schonmal kein Problem! :)

    schönen Dank schonmal

    Manuel :)
     
  2. Slaughthammer

    Slaughthammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.06   #2
    von den features her ist der screamer ja deutlich üppiger und vorallem eher auf komfort im livebetrieb ausgelegt. und vom sound her ist er auch noch n ganze ecke anders als der thunder, also ist hier mal anspielen angesagt. das mit dem lautstärkeunterschied haste beim screamer nicht.

    ach ja, nicht jede V30-box klingt gleich... schonmal die von framus mit der von engl und der von mesa verglichen? und wenn du dann nochmal die von H&K dazu nimmst, haste echt 4 recht unterschiedliche boxe, wobei keine schrechter ist als die andere, das ist dann eher (wie so vieles) geschmackssache, also antesten. un es ist auch immer ne frage, ob die box mit dem amp zusammenspielt, und da ist meiner erfarung nach gerade der screamer sehr empfindlich. ich fand den an der H&K V30 und der EBGL v30 geil, an allen anderen boxen, insbesondere der framus V30, irgendwie kacke... und jetzt hab ich selber die framus box... mit nem andern top dazu, weils die box war, die mit dem top am besten harmoniert hat (nach der engl V30, aber das war nur so ein bisschen, das mir das die 280€ mehr nicht wert war)
     
  3. schlorri

    schlorri Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.06   #3
    Hallo und danke für deine Antwort!

    Anspielen werde ich ihn nätürlich vor dem Kauf!
    Wie "anders" klingt der Screamer denn? Agressiver oder eher weniger agressiv?
    So wie ich es verstanden habe besitzt du den Screramer(???), welche Musik spielst du mit ihm?

    schöne Grüße :D

    Manuel
     
  4. atticus

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    Erstellt: 12.06.06   #4
    Dann muss dein Kollege den Lead-Volume weiter aufdrehen und den Master anpassen, so dass Clean und Lead gleich laut sind. Eigentlich sind Lead-Sounds bei mir immer lauter als Cleane.
     
  5. Slaughthammer

    Slaughthammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.06   #5
    ich wollte mir den screamer mal kaufen, da ich ihn beim anspielen an besagten boxen eben sehr geil fand... hab ihn mir letztendlich nicht gekauft, weil ich nen anderen amp wesentlich günstiger kriegen konnte. und ihc hätte mit ihm etwas zwischen power metal und melodic death metal spieln wollen, aber der screamer ist verdammt flexibel, da kriegste eigentlich alles raus, was du brauchst, hast ja 4 verschiedene gain-modi zur auswahl per fußschalter+VLS (master anhebung)+hall und man muss den gainregler ja nicht auf rechtsanschlag stehen haben (hätte ich auch nicht gemacht, 14 uhr reicht da für alles im heavy lead). leider kann ich den mit dem thunder jetzt nicht so gut vergleichen,d a der mir überhaupt nich liegt und ich den nur ganz kurz angespielt habe. lag aber hauptsächlich daran, dass ich den nicht live.tauglich empfand, weil man eben zu wenig einstellungsmöglichkeiten hat und ebn erwähnten lautstärkesprung.
     
  6. schlorri

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    Erstellt: 12.06.06   #6
    Auch wenn es nicht ganz hier reinpasst, welcher amp hat dann den Screamerkauf verhindert :D.
    Der muss ja einen ähnlichen Sound haben :)

    Manuel
     
  7. Slaughthammer

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    Erstellt: 12.06.06   #7
    der engl straight. und er klingt doch noch ne ganze ecke anders, als der screamer, nicht so rund, eher agressiv und offener und er hat deutlich weniger gain. und er muss nicht so klingen wie der screamer, ich habe den mal einfach so blind gekauft. des weiteren bin ich der auffassung, das ich mit fast jedem equipment glücklich werden kann, solange der verzerrungsgrad, kompression und voicing einigermaßen meinen vorstellungen entsprechen, der rest ist eben gewöhnungssache bzw einstellungssache bzw ne frage der spielweise. muste mich da schon ganz gewaltig umstellen, da mein alter amp+metal zone eben nicht offen geklungen hat und ich auf einmal alle spielfehler um die ohren gehauen kriege. aber jetzt finde ich es richtig geil, weil ich eben dadurch mit meiner spielweise den klang sehr stark beeinflussen kann (also das was man den "tone" eines gitarristen nennt, wird hier sehr deutlich übertragen). der screamer geht da auch in diese richtug, aber nicht so extrem.
     
  8. BluesmanDO

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    Erstellt: 15.06.06   #8
    Ich spiele den Screamer Combo über eine Marshall 1936 2x12 Vintage Box. Hier kann die Lautstärkeabstimmung zwischen Clean und Lead mittels eigener Gain-Regler abgestimmt werden. Meistens braucht man aber im Lead etwas mehr Power, ums sich im Bandkontext durchzusetzen. Der Screamer hat 4 Sounds, die durch Umschalten abrufbar sind: Clean/Crunch/Soft Lead/Heavy Lead. Ich empfehle dringend, den passenden Fußschalter (Z 5, ca. 150 EUR) dazuzukaufen, weil man damit ohne Fummelei am Amp die 4 Sounds, Reverb und die V.L.S. -Option schalten kann (mit LED Anzeige im Heavy-duty Gehäuse).
    Der Zerrsound ist harmonischer als beim Thunder und durch die beiden Leadsounds flexibler (Soft Lead für Rhythmus-Rockbrett, Heavy Lead für Solo). Der Amp hat eine starke Dynamik, die allein über die Anschlagstärke einen Wechsel zwischen laut/leise erlaubt. außerdem hat der Screamer einen -regelbaren- Effekteinschleifweg (z.B. für Rever/Delay), der die Dynamik nicht einschränkt. Das V.L.S. System ist eine einstellbare Lautstärkenreduzierung/-erhöhung, die praktisch ohne Einfluss auf den Sound ermöglicht, die Lautstärke trotz High-Gain zu bändigen. Schließlich hat er noch einen frequenzkorrigierten, regelbaren Direct Out, der für Recordingzwecke sehr gut brauchbar ist.
    Die verwendete Gitarre und die Pickups haben großen Einfluss auf den Sound; so klingt meine Les Paul mit Steghumbucker im Heavylead wesentlich rauher als eine PRS. Eine Strat klingt wieder völlig anders. Also sollte man unbedingt die eigene Gitarre zum testen mitnehmen.
     
  9. x-Riff

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    Erstellt: 15.06.06   #9
    Ich habe mal den engl thunder, firebird und den screamer angetestet.

    Ich habe mich dann innerlich für den screamer entschieden, weil der variantenreicher ist.
    Ich spiele so was zwischen rock - hard rock - und metalsounds.

    Ich habe ihn mir aber noch nicht kaufen können aus kohlegründen.

    x-Riff
     
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