SD Slash PUs statt Amber Spirit of 59 für mehr "Bumms" (Maybach Lester) ?

von DGLVT, 20.03.19.

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pedaltrain
  1. DGLVT

    DGLVT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.19   #1
    Habe eine Maybach Lester mit Amber Spirit of 59, sie klingen mehr so bluesy kann man da die slash Pafs einbauen um mehr Bums zu kriegen?
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.03.19   #2
    klar
     
  3. Bowhunter

    Bowhunter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.19   #3
    Ich weiß nicht, wie viel mehr Bumms Du brauchst; möglicherweise sind Dir die Duncan Slash Pickups noch zu zahm (Amber Spirit of 59 und Seym.Dunc. Slash sind outputmäßig eng beieinander)
     
  4. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.19   #4
    Ich würde einfach den Amp entsprechend anpassen. Es gibt doch kaum etwas, was ein PAF nicht schafft. Und die Amber sind High-End PAF Pickups. Mit meinen SH1 von SD kann ich auch alles spielen, erst bei DropC abwärts wirds langsam kritisch:)
     
  5. Bowhunter

    Bowhunter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.19   #5
    Das mit dem, am Amp anpassen funktioniert nur bedingt. Es hängt auch vom jeweiligen Amp ab, bzw. davon, wie effektiv die Klangregler sind und welche Bandbreite sie beeinflussen.

    Ich kenne den Amber Spirit of 59 Humbucker, ein Kumpel von mir hatte auch Maybach Lester. Ehrlich gesagt, fand ich die Pickups etwas unspektakulär, der Mittenbereich war etwas "schwammig", oder nicht definiert genug. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob es an der Gitarre oder an den Pickups lag.

    Ich habe in meiner Paula auch ein Paar High-End PAFs von einem anderen deutschen Hersteller; die Pickups sind allererste Sahne, "die nageln den PAF-Sound auf den Punkt!" (Zitat Gitarrenbauer meines Vertrauens), und ja, die klingen super-musikalisch, klingen offen... wow!

    Ich spiele allerdings einen modernen Röhren-Dreikanaler, und gerne auch mal high-Gain; Für 80er Rock taugen die PAFs nicht allzu viel. Da die PAFs ein kleines Mittenloch haben, komme ich im Bandgefüge nicht richtig durch, wenn noch zweite Gitarre und Keyboard dabei sind. Die PAFs haben im Bandgefüge zu wenig Mitten und zu viele Höhen.

    In einer zweiten Paula habe ich ein Pärchen Bare Knuckle Rebel Yell Humbucker. Die sind schon etwas heißer und auch mittiger als die PAFs, aber noch nicht überzüchtet. Die haben auch mehr Bumms als die PAFs, und die Mitten kommen super durch.

    Auch wenn der SH-1 eine PAF-Kopie sein soll, hat der SH-1 doch etwas mehr Output und auch mehr Mitten als ein klassischer PAF.

    Sag mal DGLVT, für welche Musikrichtung soll es denn sein?
     
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  6. nightrain427

    nightrain427 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.19   #6
    Jep, geht sehr gut. Hat mein Band Kollege auch so gemacht, passt prima. Ich finde die Slash PU´s eh rischtig gut, auch wenn man nicht unbedingt auf Slash steht.
     
  7. schnitzolaus

    schnitzolaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.19   #7
    Es müssen keine Output-Monster sein, um mehr Bumms zu bekommen. Ein "schwachbrüstiger " PU mit zB Alnico 5 kann sehr punchy klingen. Oft ist nur eine klare und direkte Ansprache des PU nötig. Aber gegen einen PU-Tausch spricht nichts, empfehle aber Kontakt mit einem Wickler aufzunehmen, der umsetzt, was du möchtest (Barfuss, Kloppmann, Q Pickups etc.).
     
  8. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.03.19   #8
    Ich finde den SH-1 '59 schon ziemlich gescoopt, spiele aber auch in Stegpositionen immer heißere PUs, die generell eher mehr Mitten haben.

    Der Begriff PAF ist aber auch sehr weit gefasst. Bei den ersten Modellen gab es auch unzählig unterschiedlich klingende Modelle. Es wurde halt verbaut, was auf Lager oder schnell und günstig beschaffbar war. Dann kam z.B. mal ein Alnico 5 anstatt Alnico 4 zum Einsatz oder ein PAF hatte mehr Wicklungen als der andere. Lustigerweise hat auch niemand darauf geachtet, den heißeren in die Stegposition zu einzubauen.
    Der Seymour Duncan Pearly Gates basiert auch auf einem PAF, der anders war, als viele andere Modelle.

    Heute bekommt man auch tausende von PAFs, jeder Hersteller hat so etwas im Programm, wobei alle etwas anders klingen. Manche sind sehr klar und ausgewogen (z.B. Bareknuckle The Mule oder Tonerider AC4 mit Alnico 4), andere sind eher weich in den Bässen, haben dafür ein dichtes Mittenspektrum (z.B. Gibson Classic '57 und viele andere Alnico 2-Konstruktionen) und wieder andere brillieren mit starken Bässen und Höhen, dafür ausgedünnten Mitten (z.B. aus meiner Sicht der SH-1 '59 und manch anderer Alnico 5-PAF). Es gibt gewachst oder ungewachst, Scatterwound oder gleichmäßig gewickelte Spulen, glatte oder raue Magnete usw.

    Dem SH-1 '59 kann man sogar durchsetzungsfähiger und "metaltauglicher" machen, ohne gleich seinen Charakter zu ändern. Einfach den Alnico 5 gegen einen Alnico 8 tauschen und schon hat man mehr Punch in den Mitten, etwas straffere Bässe, nicht ganz so klingelnde Höhen, ohne gleich seine PAF-Qualitäten (wenn es so etwas gibt) zu verlieren.

    Die Slash APH-2 kenne ich nicht, nur den APH-1 für den Hals (ein SH-2 Jazz mit Alnico 2 anstatt Alnico 5), der in seiner "Hauptgitarre" verbaut ist, aber die Slash-PUs sind etwas heißer gewickelt und daher mittiger. Das führt dann auch schon zu etwas mehr Punch. Genaugenommen sind die Slash-PUs auch keine 100%-PAFs mehr. Der baugleiche SH-2 ist damals so etwas wie eine Weiterentwicklung des SH-1 gewesen, mit noch klarerem Sound mit mehr Artikulation. Bei den APH-1 Alnico II Pro wurden einfach nur andere Magnete eingebaut, die zu einem wärmeren, weicheren Sound geführt haben und die APH-2 sind, wie schon geschrieben, noch einmal etwas heißer gewickelt. Aber da sollte man auch nicht zu spitzfindig sein. Es bewegt sich meiner Meinung nach alles in einer bestimmten "Leistungsklasse".

    Bei Bareknuckle fühlen sich die PUs meiner Erfahrung nach nicht so heiß an, wie sie sich auf dem Papier lesen. Ein Seymour Duncan mit ähnlichen Werten (DC) kommt mir da immer etwas kräftiger und komprimierter vor. Der Rebel Yell ist ja ganz grob gesagt eine JB-Interpretation sein, in diesem Fall extra für "dicke" Gitarren wie Les Pauls abgestimmt. Der Holy Diver ist dagegen die JB-Interpretation für Powerstrats mit Floyd Rose (den hab ich in meiner Les Paul ;)). Von daher empfinde ich den Tipp mit dem Rebel Yell auch als gute Alternative, wenn ein PAF-Derivat nicht mehr ausreichen sollte.

    Ansonsten kann man sich auch mal bei den Overwound-/Hot-PAFs umsehen. Das sind Exemplare die noch etwas mehr Power haben, ohne gleich im High Output-Segment mitzumischen. Z.B. Häussel Vin+ usw.
     
  9. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.19   #9
    Ja, ich stimme Stratz wieder mal zu. Die BKP Rebel Yell machen in meiner Knaggs Kenai T2 eine gute Figur, ich hatte aber auch schon mal die AHP2 in einer Gibson LP Traditional, fand ich auch richtig gut, etwas fetter als die Rebel Yell, vielleich nicht ganz so präzise. Ich habe in meiner PRS Chris Robertson einen Seymour Duncan SH10, den finde ich richtig gut, genug bums, dank A5 Magnet relativ warm, schöne Höhen.
     
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  10. Stratz

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    Erstellt: 24.03.19   #10
    Danke, aber Vorposter @Bowhunter hat eigentlich die Idee mit dem Rebel Yell geliefert.
     
  11. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.19   #11
    Ok. Der SH1 mit A8 Magnet ist ja schon genannt, sollte das nicht aussreichen, dann den SH5 mit A8 Magnet, der legt noch mal ne Schüppe drauf.
     
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