Seid ihr eigentlich coole "irgendwohin-Gucker" oder eher uncoole Griffbrettgucker?

Gerade nicht. Der Blick auf`s Griffbrett ist z.B. hilfreich zur Kontrolle bei großen Lagenwechseln, also wenn man z.B. schnell 12 Bünde runter wechseln muss. Man würde es eigentlich auch so treffen (meistens^^), aber es beruhigt. Bei Bendings stört der Blick eher, als dass er hilft.
Aber ich hatte ja gleich gepostet, dass das bei mir so ist und nicht bei allen so sein muss.
 
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Uh, finde ich noch schlimmer. Das erzeugt eine mächtige Barriere zwischen Band und Publikum, und ich sehe immer wieder, dass der Funke dabei nicht überspringt, die Band ihr Publikum also nicht wirklich erreicht. Ich würde es nicht empfehlen.
Ja nee, so schlimm isses nicht.
Bei der Bigband ist spielen vom Blatt angesagt. Das mache ich bei Liedern die ich Kacke finde auch so, die will ich mir nicht merken. Andere Stücke gehen irgendwann ins Wissen über, da kann ich dann hinschauen wo ich will. Dirigent, Schlagzeug, Bass, manchmal auch Publikum. Oder, wenn mal wieder kein Monitoring da ist, zur Sängerin zum erraten wo wir gerade sind. Mitzählen über das ganze Stück ist nicht so meins.
Aber da schaut auch keiner ins Publikum, das wird nicht erwartet.
Bei der Rockband versuche ich schon meine Sachen auch auswendig zu können. Als Sicherheit hab ich trotzdem das Tablet vor mir...
 
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Bei Bendings stört der Blick eher, als dass er hilft.
...ich bende viel und teils recht aufwendig, auch "pre-Bendings" (hab`s jetzt mal so genannt...ist das der Fachausdruck?)...da macht Hingucken für mich keinen Unterschied
 
Wie sieht's bei euch dahingehend aus?

Ich kann - wegen Gesang - gar nicht die ganze Zeit das Griffbrett im Blick haben. Alles was Rhythmus ist, spiele ich also ohne zu schauen, es sei denn, es geht an eine ganz andere Stelle auf dem Griffbrett. Dann ist ein kurzer "Seitenblick" beim Luft holen in Ordnung.

In definierten Solo Parts machen das auch eher die Finger - der Blick geht meist in die von dir nicht genannte Option #3 ... ins "NICHTS". Da gibt es auch keine Ablenkung, weil jemand winkt oder so.

Gruß
Martin
 
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Bei solchen Stücken (bin ich grad aktuell am üben, Gitarre 1) muss ich dann doch öfter mal aufs Griffbrett schauen - Gottseidank muss ich nicht auch noch dazu singen…:D( Tempo ist übrigens Viertel=120bpm)
IMG_0905.jpeg
 
Ghostbending - Saite hochziehen und dann anschlagen und den Ton abwärts führen.
Ghostbending kenne ich so: Man tut nur so als ob man bendet (Grimassen schneiden, den Körper verdrehen etc.) - und im Kopf der Zuhörer entsteht automatisch das Gefühl, als hätte ich gebendet ... großer Vorteil: es klingt nie schief ... :cool:
 
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Je nachdem was ich spiele, spicke ich auch schon mal auf das Griffbrett. Immer mal zwischendurch und auch unterschiedlich oft.

Was ich gut kann, das kann ich auch weitestgehend blind spielen. Improvisierte Leads sind da bei mir oft einfacher als vorgegebene Sachen. Was um mich herum passiert, das bekomme ich aber schon gut mit.

Ab und an spiele ich auch eine klassische Gitarre ohne Dots oder sonstige Markierungen. Immer ein bisschen ungewohnt, trainiert aber ganz gut. 🙃
 

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