Selbstbau Monitore

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Da es doch den ein oder anderen gibt der das Thema interessant findet eröffne ich hier einen neuen Tread da das Thema vielleicht umfangreicher wird und dann
in der Plauderecke an der verkehrten Stelle steht.
Kurze Zusammenfassung.
Die Aufgabe bestand darin eine vorhandene 15mm Birkenmultiplexplatte und vorhandene Komponenten die aus verschiedenen Projekten stammen
zu brauchbaren Monitoren zu verwursten.
Vorhanden waren ja noch so zwei 1,4" aus dem Doppel12" Projekt 2xBC DE254TE die auf Grund ihrer Baugrösse zusammen mit dem Faital Horn nicht mehr in das
Projekt passten.
Im Doppel 12" sind Sie dann durch B&C DE 610 ersetzt worden.
Aus einem früheren Sub Projekt ist auch ein 15 W700 übrig geblieben der sich als Sub nicht bewährt hat und nun zusammen mit dem 1,4" B&C DE254 TE und dem
Beyma TD 365 zu einem Monitor wurde.
Die 12" Varianten waren früher meine Tops in dehnen werkelte ein 12 MB600 und ein RCF N350 auf einem H100 Horn.
Auf Grund des Gewichtes ist der MB 600 einem Faital 12 PR300 gewichen der ursprünglich in das Doppel12" Projekt verbaut werden sollte.

Immer noch übrig sind 2x Eminence Beta 12 TC
1xRCF Horn 1,4" 90x60
1x Fane Horn 1,4" ?
2x18Sound Horn 1,4"
1x BC DE 254
1x 18 Sound 15 LW1400


Warum sehen die Monitore so aus wie Sie aussehen,als Muster diente mir




warum ?
Damit die Monitore auf der Bühne alle zumindestens identisch aussehen.

@the flix
Was hat dich zu der Anordnung der Treiber bewogen, wenn es reine Monitoren sein sollen? Horizontal ist damit das Abstrahlverhalten ja in jedem Fall kompromissbehaftet, auch mit gedrehtem Horn. War dir die geringe Tiefe besonders wichtig?




Kannst Du das mal näher erläutern ich weiss nicht was Du damit meinst.
Auch bei renomoierten Herstellern habe ich die Anordnung schon gesehen.
Beim 15" Monitor sind beide sogar auf der selben horizontalen Achse.
Ja auch Platz war ein Problem speziell für die BR Abstimmung(Rohrlänge)

Hier auch noch mal die Zusammenfassung der Bilder.

,
 
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sehr schön gemacht !
hast du den Frequenzgang gemessen? sind die 1,4" nicht zu stark?
ich muste meinen 1" schon gut bremsen
 
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Kannst Du das mal näher erläutern ich weiss nicht was Du damit meinst.
Klar, gerne.
Bei nicht-koaxialer Anordnung der Chassis hast du ja immer einen minimal möglichen Abstand der Chassis zueinander. Bewegen wir uns jetzt auf der Achse der Chassis (in deiner Anordnung horizontal), so ist unter Winkeln die Distanz zu den jeweiligen Chassis unterschiedlich. Die Laufzeitunterschiede sorgen dann frequenz- und winkelabhängig für Auslöschungen.
Wie stark das ausgeprägt ist, hängt natürlich immer noch von Faktoren wie der Trennung und der Schallwandgeometrie ab. Eine 412er-Gitarrenbox hat das Problem in extremer Form und beiden Achsen.
Aber das grundsätzliche Problem lässt sich in realen Konstruktionen (fast) nicht aus der Welt schaffen. Deswegen ordnet man bei Topteilen ja klassischerweise die Chassis übereinander an. Damit hat man das Problem in der vertikalen, in der das menschliche Gehör aber weniger empfindlich für Abweichungen ist.
Das ist auch der Grund, warum das Querlegen von Studio-Monitoren eine Unsitte ist, von der jeder mit technischem Verständnis abrät.

Als Beispiel habe ich schnell bei PP nach einer anschaulichen Messung gesucht. Bei der JBL SRX815 sehen wir das Verhalten im Vergleich der horizontalen und vertikalen Isobaren, wenngleich nicht extrem ausgeprägt. Man sieht auch, dass das Abstrahlverhalten asymmetrisch wird, weil sich die Chassis nicht symmetrisch auf der Schallwand befinden.
https://www.production-partner.de/test/jbl-srx-800-im-test/

Natürlich kann man diskutieren, ob es für einen Monitor wichtiger ist, dass er bei links-rechts-Bewegung ausgewogen ist oder eher bei vor-zurück-Bewegung. Eine Anordnung übereinander statt nebeneinander macht die Box auch automatisch tiefer und höher, was man bei Monitoren nicht unbedingt will. Du hast auch Recht, dass auch hochwertige Hersteller ihre Monitore zum Teil so bauen (Martin Audio LE 1200 fällt mir als prominentes Beispiel ein).
 
Rockopa
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hast du den Frequenzgang gemessen?
Nein habe ich noch nicht geschafft,kommt aber noch.
Als erstes muss ich noch die BR Abstimmung messen danach den Frequenzgang und Trennung.
sind die 1,4" nicht zu stark?
Das regelt doch die Frequenzweiche die bremst den 1,4" ein.
Ich bin ein Freund von 1,4" da ich es immer mit sehr lauten Bands und tauben Musiker zu tun habe.;):eek:
Zum 15" gehört schon mindestens ein 1,4".
Ein 15" sollte bauartbedingt ja nicht bis 1,6-2 kHz spielen und ein billiger 1" kommt kaum bis 1,6kHz runter.
Also würde eine Lücke entshen oder die LS werden über ihre Grenze betrieben was auch nicht wünschenswert ist .
Stichwort heisst hier Partialschwingungen und Klirr.
Wie man es nicht machen sollte hat mir ein alter GAE Monitor gezeigt 15" mit einem 1" HT gepaart.
Den Monitor habe ich sogar mit Fabian zusammen im RAR gemessen der hatte einen Frequenzgang wie mit dem Lineal gezogen und trotzdem hat der extrem gekoppelt.

Bei nicht-koaxialer Anordnung der Chassis hast du ja immer einen minimal möglichen Abstand der Chassis zueinander.
Das Original vom T-Man ist ein Coax,auch mir ist bewusst das ,daß die bessere Wahl gewesen wäre aber es ging ja hierbei um Resteverwertung.
Bei der Anordnung der Chassis gibt es nicht viele Möglichkeiten und einen Tod muss man sterben.
Ja jetzt fällt es mir wieder ein,bei der Variante 12"/H100/RCF N350 musste das Horn aus der horizontalen Achse nach oben rutschen da Horn und Treiber zu lang war und so nicht gepasst hätte.
Der TT musste dafür nach unten rutschen da er auf der Schallwand geschraubt war und dan mit dem Gitter kollidiert wäre.
Da ich kein Volumen verschenken wollte und die Chassis ja nicht ausgesucht sondern vorhanden waren muss man Kompromisse eingehen.
Die Volumen der Box sind schon grenzwertig zu klein für die Chassis.
Der 12PR 300 hätte schon noch das ein oder andere an Volumen gerne gehabt.
Laut Win ISD sollten das schon über 50 Liter sein(bei idealer Abstimmung) es sind aber nur 47 Liter geworden.
Ebendso der 15W700 der fast 80 Liter haben wollte muss nun mit 55 Liter auskommen.
Etwas an Volumen kommt ja virtuell durch die Füllung mit Akustik Vlies dazu(ist aber eher homöopatisch).
 
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zu klein für die Chassis.

.... das müßte sich doch eigentlich im tiefgang bemerkbar machen , oder ? ...... und ist das nicht gerade sogar von vorteil , wenn monitore , die in der nähe von mic stativen stehen , nicht so tief runtergehen ??

hier kann man ja noch richtig was lernen :great::)
 
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Deine Entscheidung kann ich nachvollziehen, in die netten, kompakten Gehäuse passt das so natürlich am besten rein. Und Resteverwertung finde ich immer gut, ist doch schade, wenn die Chassis so rumliegen. Bin gespannt auf die komplette Umsetzung und hoffe, du kannst die Boxen auch in absehbarer Zeit wieder einsetzen.
 
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meine 1 " können ab 1k ! aber ja! gutes Argument

Tiefgang-probleme am Monitor?
hatt ich nie, (eher mit pfeifen) nur kleine Bühnen! da hat der Bühnensoundmatsch noch genug Bass und Dröhnen ! meine monitore waren nicht größer
hauptsache verzerrungsarm! bei genügend Pegel ab 80Hz
nur am Schlagzeug, fals gewünscht, für BD hörbar machen, da hatt ich`n 18"

auf ner großen Bühne? m? Bass tägt weit oder?
oder spielen alle über DI und monitor?
ok, da wirds eng:weird:
 
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das müßte sich doch eigentlich im tiefgang bemerkbar machen , oder ? .
Die grüne Kurve ist die die Win ISD vorschlägt und die rote Kurve ist die wenn man das Volumen der Box selbst eingibt.
Wie Du selber in Win ISD sehen kannst fehlt etwas Tiefgang und weicht dafür etwas vom Ideal ab indem es eine leichte Erhöung im Grundton hat der
aber vernachlässigbar ist.
Das bekommt man auch nicht mit einer anderen BR Abstimmung hin.
und ist das nicht gerade sogar von vorteil , wenn monitore , die in der nähe von mic stativen stehen , nicht so tief runtergehen ??
Das regelt man aber vornehmlich über der Mixer indem man z.B auf den Monitoren alles unter 100-120 Hz cuttet

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nur wenn der Bassist über DI und Monitor spielen will, so ganz ohne eigne Lautsprecher!
dann muss man improvisieren:mad:
 
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nur wenn der Bassist über DI und Monitor spielen will, so ganz ohne eigne Lautsprecher!
dann muss man improvisieren
Da braucht man nicht improvisieren beim Bass kann man den Cut ja weglassen.
Der Monitor hat seinen -3 dB Punkt bei 72 Hz was noch überhaupt nicht von Bedeutung ist.
-6dB liegt bei 60 Hz was auch kein Problem darstellt welcher Basser klimpert schon Stundenlang zwischen 60 und 72 Hz rum.
Es ist kein Sub sonder nur ein Monitor der seine Aufgabe hervorragend meistern wird.
Ich habe den nur mal zum Spass halb aufgedreht der reisst Dir die Ohren ab.
Und das ohne das ich die BR Abstimmung gemacht habe und der Hochton Bereich der Weiche auch noch nicht ideal ist.
na denn ist es ja auch egal , wenn dort der monitor " schwächelt " ..... gut zu wissen , danke :great: .
Bei analogen Mixer gab es extra dafür in jedem Kanal eine Taster.
Trittschallfilter .Je nach Hersteller zwischen 80-160 Hz in etwa.

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.Je nach Hersteller zwischen 80-160 Hz in etwa.

.... gab es bei unseren pulten damals auch , 40 80 160 ;) .

wenn ich mich recht entsinne , aber auch noch das gleiche für high cut ...... aber die werte weiß ich nicht mehr .
 
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die armen Bassisten!
kauft sich extra n 5 saiten Bass -
aus der PA kommt schon der E und der F nicht mehr so richtig -
von D, C und H gaaanz zuschweigen...

un dann soon Monitor:evil:

bei großen PA machts die menge, die Fläche wieder gut.
und für Tiefgang müssen Basser eben schleppen (lassen)
ich find den Monitor SUPERGUMMIGUT
 
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Ich habe meinen Fünfsaiter schon über kleinere Monitore gespielt, und das lief super - Du brauchst auf der Bühne keine markerschütternden Bässe, um Dich laut und deutlich zu hören und Dein Spiel kontrollieren zu können. Auch meine Mitmusiker hatten mich bei diesem Gig auf demselben Monitortyp und damit deutlicher gehört als normalerweise.
 
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Zur Intonation (Fretless oder Kontrabass) braucht man auch eher die Obertöne als den tiefen Grundton - da ist unser Gehör im teiftonbereich ungenauer.
Mein Bassist möchte gerne sein Signal auf dem Monitor und ein Low Cut von 100 Hz ist da auch gut.

Ich weiß nicht mehr welcher Hersteller das ist, aber da gibt es einen, der einen winzigen Zusatzmonitor herstellt, der auf Stativ auf Ohrhöhe gebracht wird, um mit der Obertoninformateion die Intonation zu unterstützen.

Zu den Boxen: gelungenes Design, vor allem, wenn es zu den vorhanden passen soll.
 
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Da es doch den ein oder anderen gibt der das Thema interessant findet eröffne ich hier einen neuen Tread da das Thema vielleicht umfangreicher wird und dann in der Plauderecke an der verkehrten Stelle steht...
... vorhandene Komponenten die aus verschiedenen Projekten ...

Du baust passive Monitore, richtig?
Gibst Du denen XLR-Anschlüsse, oder ist das Speakon?
 
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Sieht für mich nach den guten Metall-Speakons von Neutrik aus.
Wenn Götz sich sein Frontgitter schon vom Rabe herstellen lässt, wird er bei den Steckverbindern nicht sparen... :rock:
 
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Sieht für mich nach den guten Metall-Speakons von Neutrik aus.
Wenn Götz sich sein Frontgitter schon vom Rabe herstellen lässt, wird er bei den Steckverbindern nicht sparen..
Genau so ist es.Der Vorteil dieser Speaconbuchsen ist der das die von hinten luftdicht sind und man sich damit keine zusätzliche undichte Stelle schafft.
Die anderen die ich in die Schalen einbaue dichte ich nachträglich mit Kleber ab.Wobei ich bei der letzten Lieferung festgestellt habe das es auch bei den
Metall Speacon Buchsen Unterschiede gibt.Die letzten die gekommen sind sahen nicht so wertig aus wie die,die ich noch auseiner früheren Lieferung hatte.
Für Rackblenden und Einbauschalen nehme ich diese LS Buchsen.



Für die Monitore und frühere Projekte habe ich dann diese LS Buchsen benutzt.

 
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Hatte hier noch nen 12MB600 zu liegen der eine absolute Mittenrakete ist und einen Sica den ich ca. 2006 oder so ähnlich mal von einem User gekauft habe der sich hier rumtrieb und LS Bausätze vertickte.
Der Bausatz war aber Schrott .
Nach Jahren habe ich nun auch die angeblichen TS Parameter für den LS gefunden es soll sich wohl nach meiner Recherche um einen 12E12,5 CS/Code Z007910
handeln.
Der kommt nun zusammen mit einem H100/RCF 350 in den 3 Monitor.
 

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