Sennheiser G3

ambee
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--> Sennheiser G-3 Serie

schönen guten tach,

die band, die ich betreue hat im proberaum letztens iem ausprobiert und brennt jetzt darauf das so schnell wie möglich auch auf der bühne zu machen, sprich ein komplettes set muss her...
ohne dass ich bisher erfarhung damit gesammelt hätte, ist mein favorit das ew300-system von sennheiser. da ich aber gelesen habe, dass sennheiser seine neue wireless-serie dieses jahr vorstellt, steh ich vor der frage, lieber warten auf das neue, warten dass die preise für die g2-serie fallen, oder doch jetzt kaufen?!?
die technik scheint noch ausgereifter zu sein, es hat ein paar nette features wie eq, computer-zugriff und die akku-geschichte lesen sich auch sehr gut.

vielleicht kann ja jemand mit einiger erfahrung dazu was sagen, würde mich freuen, dankeschön.



edit: oder hat es überhaupt noch sinn sich sowas zuzulegen, wenn das zeug vielleicht eh bald edelschrott wird, wegen neuverteilung der frequenzen an mobilfunkanbieter etc?!?

edit2: wenn die teile dann nächstes jahr evtl nicht mehr funktionieren, inwiefern sind denn kabelgebundene systeme wie zB von fischeramps im semiprofessionellen einsatz tauglich?
 
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der onk
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In Sachen Musikerfunk ist alles in Bewegung und niemand kann Dir was verbindliches sagen, außer den Ultimo 2015. Spätestens dann betreibst Du eine solche UHF-Funke zumindest illegal - sollte sie noch funktionieren. Ebenso kann in Deiner Ecke schon früher ein Sender für Breitband-Internet in betrieb genommen werden und dann wäre eben schon vor dem Ultimo Schicht.

Grundsätzlich gilt: Geht's per Kabel - nimm Kabel. Sowohl von der Zuverlässigkeit, als auch der Audioqualität her ist eine Kabelverbindung der Funkübertragung immer vorzuziehen. Die Funkübertragung ist halt das Bonbon für "bewegte Musikanten", aber mit einem Fischeramps beltpack machst Du ggü. einem EW-System keinen Schritt zurück. Ganz im Gegentum; bloß hängt man halt dann wieder an der Strippe...


domg
 
alex0293
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also ich denke die g2 kann man jetzt bzw. in paar wochen ganz gut kaufen weil die preise seit die g3 serie draußen ist (die kaufe ich warscheinlich) gesunken sind.

versuchs doch mal mit gebrauchten^^
 
Peda
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war bei ner vorstellung der g3 dabei und hab mit dem netten mann von sennheiser über das thema frequenzen gequatscht. er meinte die g3 bietet softwareseitig ein firmwareupdate, mit dem man in andere frequenzbereiche schalten kann, die die dann zugewiesen werden.

ich bin ml sehr gespannt was passiert, wenn die ersten fernsehshows nur noch mit kabel spielen :) back to basic
 
lemursh
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Ich habe so meine leisen Zweifel ob der Sennheisermann Dir so einfach die nackte Wahrheit sagt.

Ich verweise auf mich selbst :D --> >Hier<
 
Peda
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ich dachte mir auch in dem moment bezüglich technischen aspekten ob das so einfach ist. angefangen bei antennen, die dann die falsche länge hätten und aufgehört bei den platinen... aber ich sehe da einige probleme kommen... firmen mit 50 funkstrecken oder mehr rüsten halt um und gut, aber musiker die ohnehin schon einen haufen geld in ein "kabel" (denn mehr ist es im endeffekt nicht) gesteckt haben werden enorm fluchen.
 
ambee
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also der herr shure hat in seinem youtube-video gemeint, dass die dinger nicht umgestellt werden können und bei einer frequenzbereich-neuverteilung, spätestens aber 2016, schrott sind. aber vielleicht kann man bei den sennheiser-dingern ja über ein update noch deaktivierte funktionen aktivieren, ich hab ja keine ahnung von der verbauten technik.
 
Scherthan
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war bei ner vorstellung der g3 dabei und hab mit dem netten mann von sennheiser über das thema frequenzen gequatscht. er meinte die g3 bietet softwareseitig ein firmwareupdate, mit dem man in andere frequenzbereiche schalten kann, die die dann zugewiesen werden.

ich bin ml sehr gespannt was passiert, wenn die ersten fernsehshows nur noch mit kabel spielen :) back to basic

Die verwendeten Platinen von evolution wireless G3 haben nur eine eingeschränkte Schaltbandbreite, in der sie verwendet werden können.
Sprünge in andere, weit entfernte Frequenzbereiche sind somit per Software-Update nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Scherthan
 
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bei der sennheiser g3 vorstellung in karlsruhe im rock shop hat der kollege etwas anderes verlauten lassen...
naja, schade dass die geräte, die jetzt neu entwickelt wurden bald schrott sind...
 
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Der Smü
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Die erste digitalen Wireless-Systeme sind doch schon draussen, es kann nicht mehr lange dauern, bis auch Shure und Sennheiser nachziehen.
 
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Der Smü;3872132 schrieb:
Die erste digitalen Wireless-Systeme sind doch schon draussen, es kann nicht mehr lange dauern, bis auch Shure und Sennheiser nachziehen.

Digital ist keine Lösung der Problematik. Auch ein digitales Funkmikrofon braucht eine Trägerfrequenz.

Grüße
Stephan Scherthan
 
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Broadwoaschd
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jo, dafür gibts sogar relativ erfolgreiche Systeme im GHz Bereich, der doch auch frei sein müsste, oder? Dort funktioniert Digitalfunk schon ziemlich gut, und wenn ich an WLAn Draft300n denke ist auch das Übertragungsverzögerungsproblem schon ziemlich gu beseitigt wurden...
 
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der onk
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Es gibt bislang einige einfache Systeme in nischenanwendungen für Stromgitarre (lol - ausgerechnet die Digital-ist-böse-Fraktion...) etc. Professionellere Gerätschaften, mit denen sich auch komplexere Setups ohne Antennenwald und Netzteil-Armada erstellen lassen, gibt's noch nicht.

In der Tat wird der Weg sicher in den GHz-Bereich gehen, weil der Rundfunk seine Pfründe im tieferfrequenten Bereich nicht abgeben wird. Aber schon bei den jetzt am Markt befindlichen Systemen wird eben das Manko der hohen Trägerfrequenz erkennbar - schlechte Durchdringung. Da kann der Redakteur von G&B nicht mehr mit der Funke ungestört in den Heizungskeller pilgern und dabei ein fröhlich Lied durch's ganze Haus anstimmen... :D

Dabei sind jetzt die paar vorhandenen Klampfen-Funken noch recht unkritisch, weil "offen" am Gurt oder der Ausgangsbuchse selbst zu tragen. Wenn ich da an Anwendungen denke, wo der beltpack in der Hosentasche oder unter der Kleidung getragen werden muß und Kulisse steht... meine Herren. Feld-Wald-und-Wiesen-Musikantenfunk, bei dem irgendwo in einem Rack der Empfänger mit direkt daran befindlichen Antennen sitzt und uns so herrlich unkomplizierte Anwendung bescherte, wird bald Vergangenheit sein. Die Funksysteme der Zukunft werden was für Fachleute und ohne saubere Einrichtung des Setups und Richtantennen wird nicht mehr viel gehen, fürchte ich.


domg
 
Scherthan
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jo, dafür gibts sogar relativ erfolgreiche Systeme im GHz Bereich, der doch auch frei sein müsste, oder? Dort funktioniert Digitalfunk schon ziemlich gut, und wenn ich an WLAn Draft300n denke ist auch das Übertragungsverzögerungsproblem schon ziemlich gu beseitigt wurden...

Nun, bereits existierende Anwendungen im 2.4GHz Bereich werden einem das Leben nicht gerade leicht machen.

In diesem Frequenzbereich sind:
1) Reichweiten bei gleicher Sendeleistung (wie im UHF Band) deutlich geringer
2) der Körperabsorptionseffekt größer (der menschliche Körper absorbiert umso mehr HF-Leistung je höher die Sendefrequenz ist )
3) Diversitytechniken mit 2 Antennen eventuell nicht mehr ausreichend

Digitale Systeme bedeuten das Leben mit Latenzzeiten, welche eventl. als störend empfunden werden.
Digitale Audiosendetechnik bedeutet in den meisten Fällen eine Datenreduktion. Diese kann u.U. hörbar sein.

Grüße
Stephan Scherthan
 
bemymonkey
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Nun, bereits existierende Anwendungen im 2.4GHz Bereich werden einem das Leben nicht gerade leicht machen.

Ich will gar nicht wissen, wie schlimm das ist, wenn 10 Bluetooth-Handys und 4 WLAN-Netze in der Gegend rumfunken, waehrend man versucht, seinen 2,4GHz IEM oder Sender zum Laufen zu bringen... In den meisten (staedtischen) Gegenden findet man ja schon nicht mehr nen freien WLAN Kanal.
 
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Der Smü
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Fein. Liest Du mal den Testbericht in G&B - Wände sind der Tod für das System...

HAbe ich gelesen. Auch den in der Guitar. Kam in beiden gut weg. Und ich hab keine Wände auf der Bühne, schon gar nicht aus Beton.

Egal, diente eigentlch nur dem Hinweis, dass sich bereits Alternativen zu den guten alten UHF Geräten auf dem Markt befinden. Ich geh ja schon wieder.
 
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Der Smü;3905397 schrieb:
Egal, diente eigentlch nur dem Hinweis, dass sich bereits Alternativen zu den guten alten UHF Geräten auf dem Markt befinden.

Als Alternative würde ich die paar auf dem Markt befindlichen Gitarrensysteme nicht gerade bezeichnen. Soll ja auch noch andere Anwendungen als Strom-Saitengezupfe geben und bei einem Funk, der einen Raum weiter schon schwächelt, braucht's oft nicht mal Kulisse auf der Bühne, um Probleme zu bekommen. Da reicht's vermutlich aus, wenn die Akteure auf der Bühne mal ungünstig stehen und sich gegenseitig abschatten...

Ich bin ja gespannt, was die führenden Anbieter da künftig präsentieren wollen, aber im Moment scheint es - absolut verständlich - noch si zu sein, daß keiner produktreif entwickeln will, bevor endgültig feststeht, wo künftig gefunkt werden darf. In die GHz-Ecke will offenbar niemand so gerne, was ebenfalls verständlich ist.


domg
 

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