Oder öffentlicher Verkehr - in Wien wurden die U-Bahngarnituren verkauft und zurückgeleast. Frag mich nur, wer davon wirklich profitiert.
Machen deutsche Städte/Kommunen auch gern - bei den Cross-Border-Leasings profitiert angeblich die Allgemeinheit vom "frischen Geld", tatsächlich aber ausschließlich die Investoren, meist in Form einer Steuerersparnis (~10% Volumen)...
Was Gibson angeht:
Wer als Premiumhersteller gehandelt werden will - was Gibson zweifelsohne einmal war! - darf sich die schon diskutierten Ausfälle nicht leisten, schon richtig - schließe mich da den Vorrednern durchaus an. Bin allerdings der Meinung, dass gerade bei Gibson die Schwelle für Kritik deutlich gesunken ist, was natürlich auch wiederum durchaus an der Attitüde der Firma liegen mag. Mir persönlich kommt´s jedenfalls so vor, dass die Toleranz bei anderen Marken teil deutlich höher liegt. Habe in den vergangenen 25 Jahren diverse Gibsons mein Eigen genannt (Standard- und Studio Paulas, SG und Nighthawk), und hatte an Verarbeitung, Haptik und Optik eigentlich nix dran zu meckern, der Grund für den Verkauf (bzw. Tausch) lag immer bei persönlichen, situativen Präferenzen; den ein oder anderen Verkauf bereue ich heute ehrlich gesagt sehr, v.a. da ich bei allen Superstrats, Warriors, Explorers etc. doch irgendwie immer wieder feststelle, dass der Fuhrpark ohne Paula unvollständig ist... Überlege derzeit an einer Goldtop P90 rum, bin mir nur noch nicht sicher, ob´s mir nicht auch die Epi 1956er (+ TonePros Tune-o-matic + Schaller Keystone Mechaniken) tut...
Sollte die Marke allerdings tatsächlich an ein (Fernost-)Investorenkonsortium verscherbelt werden, dürfte die Frage "Gibson am Ende" - wenn nicht ein mittleres Wunder geschieht - zweifelsfrei mit "R.I.P." beantwortet werden. Schon schade.