manicdepression
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Supermandre schrieb:Finde ich das irgendwo erklÀrt, weshalb man Toms mit Resofellen nicht auf einen bestimmten Ton stimmen kann, die ohne jedoch schon? Ich kann mir da grad keine ErklÀrung geben. WÀre klasse, wenn da jemand einen Link o.À. hÀtte, wo das vielleicht von der physikalischen / akustischen Seite her erlÀutert wird.Wie schon gesagt wurde lassen sich Trommeln (jedenfalls die mit zwei Fellen nicht auf Ton stimmen). Dies geht nur mit Pauken bzw. sog. Concert Toms.
Da muss ich dir Recht geben.Nils, das ist ohne Zweifel fĂŒr Physiker und Mathematiker nachvollziehbar, ich wage jedoch anzuzweifeln, daĂ auch nur 5% der boarduser diesen AusfĂŒhrungen folgen können. Ich bin selbst Ingenieur und habe eine Diplomarbeit zum Thema Saitenschwingung inkl. mathematischer Herleitung geschrieben - und hatte gröĂte Probleme, die Differentialgleichungen auch nur annĂ€hernd zu verstehen! Hier steige auch ich bereits aus!
Belassen wir es also fĂŒrs erste dabei, daĂ wir feststellen, eine herkömmliche Trommel mit Schlag- und Resobefellung lĂ€Ăt sich nicht auf einen Ton gemÀà der OrffÂŽschen Lehre stimmen.
Ob das dann auch umsetzbar ist (mit relativ vertretbaren Aufwand) ist halt oft ein anderes Paar Schuhe. 
Er ist noch nicht mal genau bestimmbar, da er von Fellspannung und Dehnbarkeit des verendeten Fells abhÀngt.


Da blick ich jetzt noch nicht ganz durch. find ich aber interessant. Hast du vielleicht ein bisschen Material zu?OK, aber egal ob man das versteht oder nicht, und auch egal, was Orff meint, die Stimmbarkeit einer Trommel auf einen bestimmten Ton hÀngt nicht von der Anzahl der Felle ab. Stimmt man beide/alle auf den selben Ton, hat man nur einen Grundton. Stimmt man sie nicht gleich, hat man zwei.
Ich glaube auch nicht, dass man die Mathematik der schwingenden Membran genau verstehen muss, um zu begreifen, warum die Obertonreihe nicht harmonisch ist. Der Unterschied zwischen einer in zwei Dimensionen (=> Richtungen) ausgedehnten Membran und einer eindimensionalen Saite ist offensichtlich. Die bunten Bilder zeigen, wie auf der Membran die einzelnen Obertöne lokalisiert sind.
Hier gibts ein kleines Java-Applet, das dies wunderschön zeigt. Spielt mal ein bischen damit rum, das macht einiges klarer: http://www.falstad.com/circosc/
Nils