Also, ich habe ja lange überlegt, ob ich darauf reagiere, aber was soll's: Ich selber habe über ein Jahr einen Spider II 212 gespielt, zu Hause und im Probenraum. Und ja, ich habe mir Zeit gelassen, ihn einzustellen und verschiedene Sounds an ihm probiert. Und ja, ich habe ihn auch zwei- oder dreimal im Probenraum gehabt. Öfter allerdings nicht, weil es nichts gebracht hat. Sobald die zweite Gitarre (Marshall JCM 900) und das Drum einsetzten, ist der Spider sang- und klanglos unter gegangen.
An den Themenersteller: Egal, ob du dir für den Probenraum eine Röhrencombo oder ein gebrauchtes Topteil mit Box holst, wäre es in jedem Falle ratsam, dir einen Übungsamp zu holen. Das soll nicht heißen, dass du keine teureren Röhrenteile anspielen und dir eins kaufen sollst, wenn's dir gefällt. Es geht nur darum, dass dir später das Geschleppe der Combo zwischen zu Hause und Probenraum spätestens nach einem halben Jahr tierisch auf die Eier gehen wird. Hinzu kommt, dass man zwar mit einem lesitungsfähigen Röhrenamp zu Hause üben
kann, es aber doch nicht viel Spaß bringt, da sie leise nun mal nicht ganz so cool klingen wie unter Normallast. Und an die anderen: Jaaa, ich weeeiß, ein Röhrenamp hat ein Volumenpoti. Trotzdem macht es keinen Spaß. Und außerdem: Wenn du nach längerer Zeit merkst, dass du doch musikalisch in eine andere Richtung gehen willst (was aber
jedem passieren kann und nicht nur einem "Anfänger"), dann kannst du deinen Amp immer noch verkaufen. Gute Amps bringen dir beim Verkaufen immer etwas ein (anders als ein Spider zum Beispiel). Also, lass dich nicht fertig machen

, immer cool bleiben und viiiele Amps anspielen. Lass dich im Laden beraten (soll auch gehen, habe ich mir sagen lassen

) und wenn dir letztlich einer gefällt und du kannst ihn bezahlen - schlag zu! Ich denke mal, du hättest dieses Thema nicht erstellt und diesen finanziellen Ansatz angegeben, wenn du dir nicht sicher wärst, dass Muggen etwas für dich ist, oder?