Sind Gitarren Verbrauchs-Artikel?

von Static, 14.02.06.

  1. Static

    Static Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #1
    Vor mehr als einem Jahr habe ich mit Gitarre angefangen.
    Inzwischen habe ich immer noch keine Gitarre.
    Obwohl ich inzwischen Gitarren im Wert von insgesamt mehr als 2000 Euro hatte, habe ich keine gefunden, die okay gewesen wäre. Surren, Klappern, Knistern, oder gar kein Ton waren die Ärgernisse, die mich immer wieder neue Gitarren haben ausprobieren lassen. Darunter eine Ovation für ca 800 und eine Fender Mex Strat ebenso wie eine gebrauchte eBay-Gitarre.
    Kommentar meines Gitarren-Lehrers: Alle E-Gitarren unter 1000 Euro würden irgendwelche Macken haben, damit müsse man leben.
    Kommentar eines befreundeten Gitarristen: Gitarren seien lediglich Verbrauchsgüter, die man eben öfter mal durch neue ersetzen müsse, wenn sie mal wieder das Klapper, etc anfangen...:screwy:
    Wird bei der Gitarrenherstellung wirklich so geschlampert, oder bin ich nur ein so reichlich gesegneter Mensch, dass ich immer an die schlechten Gitarren gerate?
    Was sind so eure Erfahrungen? Haben eure Gitarren auch Macken, oder habt ihr auf Anhieb eine ordentliche Gitarre gefunden, oder so?
     
  2. losferatos

    losferatos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #2
    Ne Gitarre für 400€ sollte auch gut verarbeitet sein, alles was weit darunter ist, würd ich auhc sagen das es normal ist...denn irgendwie muss der Preis ja zu stande kommen.

    Würd aber auch sagen dsa Gitarren unter 1000€ nicht macken haben, sondern eher nicht perfekt sein müssten. Verbrauchsgüter sind das sicherlich nicht, sonst wär kein Schwein hinter 63-er Strats her ;)
     
  3. armyclonk

    armyclonk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #3
    "perfektion liegt in der kultivierung der fehler" (schöner satz, oder? ist von mir *g*)

    ich habe zwar noch nicht so viele gitarren... nur ne strato kopie (150€) und ne inbanez as83 (500€)... die haben ihre macken... aber das macht sie so liebenswert... ich würde mich nicht von einer trennen. die parker von meinem gitarrenlehrer kann ich persönlich absolut nicht ab, ich finde, dass das spielgefühl irgendwie steril ist, mein gitarrenlehrer liebt sie... gitarren haben halt eine seele, man muss sich gitarren suchen, mit deren fehlern man leben kann... das kann von gitarrist zu gitarrist verschieden sein. vielleicht kannst du nicht mit den fehlern einer <1000€ gitte leben und ich könnte nicht mit den fehler einer >1000€ gitte leben... ist natürlich etwas ungerecht da du mehr geld für "deine perfekte" gitarre ausgeben musst... also... ich hab auf anhieb ordentliche gitarren mit macken gefunden *g*.
     
  4. Hebi

    Hebi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #4
    Zum Thema Verbrauchsgegenstand: Eine "gute" Gitarre (ich sag jetzt einfach mal 400-500€ aufwärts) kann dich bei entsprechender Pflege bestimmt überleben. Auch ohne, dass da was zu 'klappern' oder 'scheppern' anfängt.

    Kleiner Tipp für deinen Kumpel: Ab und zu Saiten wechseln hilft gegen Scheppern. Kommt auch billiger als ständig neue Klampfe zu kaufen...:D
     
  5. hum123

    hum123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #5
    meiner meinung nach bekommt mal unter 700 euro nix perfektes.
    das einzige was dem widersprochen hat, war mal eine ltd kh-602, die kam gebraucht 550.
    man muss ja auch bedenken, dass da material und arbeit drin steckt.
     
  6. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.02.06   #6
    Naja, also als "Anfänger" ist man sicherlich geneigt, die ein oder andere Gitarre wieder zu verscherbeln, um sich immer bessere Gitten zu kaufen.
    Früher oder später hat man dann aber "seine" Gitarre gefunden und die gibt man einfach nicht mehr her. Egal, wie abgeranzt und zerkratzt die mal irgendwann aussieht.
    Mittlerweile sehe ich auch Gitarren als Anschaffung für's Leben, keinesfalls als Verschleißteil. Für meine Hoyer Cat FG wurde mir schon so irre viel Geld geboten (Brian Setzer Autogramm:D ), aber ich weiß auch, daß ich so ein herrliches Ding nie wieder kriege. Die ist über Jahre mit mir durch dick und dünn gegangen und hat mich nie entäuscht.
    Warum sollte ich auch eine Gitarre verscherbeln, die astrein eingespielt ist, auf die ich vertrauen kann und mir der ich wunderbar zurechtkomme?

    mfg
     
  7. Bonzo3000

    Bonzo3000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #7
    Vor allem sollte man vielleicht berücksichtigen, dass entsprechende Nebengeräusche oft durch noch nicht ganz ausgereifte Spieltechnik ausgelöst werden. Mit der Zeit kann man eben auch das Surren, Klappern, Knistern durch entsprechendes Spiel vermeiden. Eine Gitarre ist ein Instrument und macht als solches natürlich Geräusche. Das ist doch ganz normal, dass da am Anfang was rumfrizzelt, surrt, schnarrt, scheppert. Spiel die Ovation nochmal in 5 Jahren.
     
  8. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 15.02.06   #8
    Sehr richtig! Für saubere Töne braucht's zuerst mal eine saubere Technik!

    Ehrlich gesagt finde ich manche Antworten hier etwas niveaulos, sorry. :(
    Über Preisgrenzen zu diskutieren hat überhaupt keinen Sinn. Beispiele für perfekte oder schlamipge Verarbeitung findet man in jeder Preisklasse. Bei teureren Gitarren steigt nur das Durchschnittsniveau. Ausreisser gibt's immer. Wenn sie Gitarren schlecht spielen, dann liegt das häufig an einer schlechten Einstellung. Das kann man aber beheben, es ist keine echte Macke.
    Neue Gitarren spielen sich besser, weil sie ein frisches Setup haben. Mit der Zeit nutzen sich die Bünde ab, der Hals verzieht sich leicht etc. Dann lässt man die Bünde abrichten, die Halskrümmung und die Saitenlage einstellen und oh Wunder: die Gitarre spielt sich wie
    neu. :)

    Dein Gitarrenlehrer und Dein Kumpel verzapfen ehrlich gesagt ziemlichen Müll.
     
  9. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #9
    muss meinem vorposter recht geben,man kann mangelnde sachkenntnis auch durch permanenten neukauf von instrumenten decken...

    meine erste klampfe war eine cort s400 oder sowas,das teil war echt billig und so klang das holz auch.irgendwann kam mir aus reiner logik,ich könnte doch das tremolo einfach blockieren...gut gut,so war die sache mit der verstimmerei schonmal auf absolut akzeptablem niveau und das ganze klang besser.irgendwann riss mir eine saite und ich beschloss einen ganz neuen satz aufziehen zu lassen und zwar etwas dickere stricke (natürlich wurde die cort dann gleich richtig eingestellt vom netten verkäufer bei uns-kostenlos...),hab da bei selbstverständlich zugeschaut.danach ging's direkt zu kollegen im keller rocken und OH WUNDER,es bespielte sich viel besser und klang auch besser!ich hatte den saitenwechsel für mich entdeckt und festgestellt,daß man bei saitenstärkenwechsel (oder auch nur markenwechsel.....und ab und an natürlich zur kontrolle) immer bridge-höhe,hals und intonation nachjustieren sollte bzw MUSS. (sehr wichtige erkenntnis die vielen hier mit sicherheit fehlt mit ihren 60er saiten um drop z zu spielen)
    diese gitarre hat jetzt mein bester freund und ich spiele sie oft mal wenn wir dort rumgammeln.was mir da immer bewusster wurde war,daß man mit spielerischen fähigkeiten am meisten rausreißen kann,das teil klang zwar RELATIV leblos und überhaupt aber ansonsten...für das was die kostete!!
    (zugegebenermaßen denke ich aber,daß ich jetzt relativ gitarrenverwöhnt bin....naja,hab freude an schönen gitarren,dafür fahr ihc nen yaris;) )
     
  10. Borg

    Borg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #10


    Absoluter Blödsinn! Es gibt genug Gitarren im günstigen Preissegment, die vernünftig verarbeitet sind und auch sehr gut klingen (siehe z. B. diverse Ibanez oder Yamaha)



    Meiner Meinung nach müsste es richtig heissen: Gitarren sind Gebrauchsgüter! Die Gitarre ist schluss und letztendlich ein Werkzeug. So wie ein Handwerker zur Verrichtung seiner Arbeit Hammer, Schraubendreher, Zange, etc. benötigt, benötigt der Musiker ein entsprechendes Instrument. Natürlich "verbrauchen" sich gewisse Peripherien einer Gitarre, aber die muss man dann halt mal austauschen. Ein Handwerker bohrt ja auch nicht sein Leben lang mit den gleichen Bohrern...die sind halt irgendwann kaputt und werden ausgetauscht. Aber im Regelfall kauft man sich dann keine neue Bohrmaschine ;)

    Da es für mich eine Gitarre lange Zeit ein Werkzeug gewesen ist, habe ich mir mein Werkzeug nach meinen Vorgaben bauen lassen. Dann musste Dich mit so nem Mist net auch noch rumschlagen..Ich hasse es mit minderwertigem Werkzeug zu arbeiten! Da man sich heute für relativ kleines Geld schon ne Klampfe bauen lassen kann (siehe RAN), sehe ich da auch kein Problem mehr...Da muss dann jeder selber wissen, ob er von der Stange kauft und sich die Klampfe erstmal auf seine Belange einrichten muss (was sicherlich an der ein oder anderen Stelle nervenaufreibend sein kann) oder ob er lieber etwas mehr investiert und dann genau das hat was man will. Natürlich kann man auch mit ner Custom Ärger haben, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich erstmal für sehr gering.

    Just my 2 cents....:)

    greetz
    Borg
     
  11. Drachy

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    Erstellt: 15.02.06   #11
    Unter 400€ bekommt man auf jeden Fall was vernünftiges, wenn man nicht all zu hohe Ansprüche stellt.

    Meine LP Studio made by Epiphone liegt bei 350€ und ihr einziger Fehler liegt darin, dass sich die G-Saite öfter mal verknackst, ordentlich mal dran ziehen dann gehts auch wieder.

    Wenn sie mal scheppert, gebe ich auch eher mir die schuld. Denke die Anschlag und Grifftechnik spielt dabei eine wesentliche Rolle.
     
  12. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.02.06   #12

    Da würde ich doch einfach mal den Sattel nachfeilen oder mit 400 Schleifpapier nacharbeiten. Das ist bei Kunststoffsätteln leider gerne mal so, daß die unteren drei Kerben vom Maß her leider ziemlich gleich sind.;)


    mfg
     
  13. Static

    Static Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #13
    Ist ja was ganz Neues, dass der Halsstab aufgrund unsauberer Spieltechnik im Hals herumrattert, und dass Elektronik und Kabel nur deshalb mitsurren, weil man das als Anfänger durch großartiges Spiel noch nicht vermeiden kann und überhaupt liegt es natürlich auch nur am Spieler, wenn aus dem Verstärker nur Knistern und Rauschen kommt, weil der Pick-Up-Schalter unbrauchbar ist...:cool:
    Also tut mir leid, aber solche Kommentare braucht es wirklich nicht... :mad: Wenn ich schreibe, dass meine Gitarren Mängel hatten, dann braucht es nicht irgendwelche Leute, die mich darüber belehren, dass ich es halt einfach nicht besser kann...ist vielleicht auch ein wenig arrogant, oder?
    Gerade wenn man Anfänger ist sollte es ja wohl nicht darum gehen, zu lernen, wie man möglichst gut all die Mängel der Gitarre durch irgendwelche Tricks überspielt, sondern darum, sauberes und schönes Spielen zu lernen. Und das ist bei solchen Gitarren schwer, wenn das, durch Unsauberkeit verursachte Surren, noch durch Klappern, Knistern und Surren der schlampig gefertigten Gitarre unterstützt wird.
     
  14. armyclonk

    armyclonk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #14
    hast du einen gitarrenlehrer? wenn ja, lass ihn mal auf so einer "kaputten" klampfe spielen... wenns dann immer noch so scheiße is, dann liegts wirklich anner klampfe... ich finds allerdings deutlich arroganter zu sagen, dass es nur scheiß gitten unter 1000€ gibt, nur weils bei dir surrt und knister...
     
  15. Raffl

    Raffl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #15
    Bonzo3000 hat recht! :great:

    abba ich find auch dass man diese ganzen anfänger sets verbrennen und gleich mit nem hochwertigen instrument anfangen sollte wenn mans ernst meint...
     
  16. hum123

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    Erstellt: 15.02.06   #16
    bau dir einfach selber ne gitarre, dann liegen auftretende fehler in jedem fall an dir
     
  17. Paranoid

    Paranoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #17
    Wenn Gitarren anfangen zu klappern, stellt man sie halt neu ein. Der Korpus einer Gitarre geht eher selten Schrott, alles andere, Hals, Elektronik, Potis, Pickups, alles austauschbar.
     
  18. RokhA

    RokhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.06   #18
    Hätteste das mit den Fehlern der Klampfen nicht vor dem Kauf festsellen müssen?
     
  19. 7RäNZI

    7RäNZI Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.06   #19
    Nabend!

    Also arrogant waren die Antworten nun auch nicht wirklich, nimm unsere Art nicht zu hart ;) Bei der Art und Weise, wie du dich ausgedrückt hast (und zwar ungenau), konnte man nun wirklich nicht daraus ziehen, dass es z.B. bei dem Schnarren und Klappern um den Trussrod ging. Das hat sich eher danach angehört, als wäre die Saitenlage falsch eingestellt (durch mit der Zeit verzogenen Hals o.ä.) ;)

    Dass die Potis und Schalter evtl. mal ausgewechselt werden müssen bzw. süchtig nach Kontaktspray werden, das kommt mit der Zeit durchaus mal vor. Trotzallem ist die Gitarre alles in allem kein Verschleiß-Instrument, sondern ein Freund fürs Leben ;) Mängel wie ein mitschwingender Trussrod oder lose Kabel sind entweder auf die Verarbeitung zurückzuführen oder auch auf unsachgemäße Behandlung (versehentliches Umfallen -das passiert jedem mal!-, Lagerung an der Heizung--> bzw. starke Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankeungen usw.)...

    Bei solchen Problemen heißt es dann (wenn rentabel, je nach Preis der Gitarre ist das ja so eine Sache): Reparatur. Potis/ Schalter nachzurüsten oder ein Kabel nachzulöten od. auszuwechseln, sollte nicht das Problem sein (ich finde ein Lötkolben und einige Schraubenzieher gehören in jeden Gitarristenhaushalt :great: ).

    Nochmal "kurz und bündig":

    Meiner Meinung nach gibt es Mängel, die von Werk ab bedingt auftreten und im nachhinein mit ein wenig Aufwand zu beheben sind (z.B. scheppernde Saiten/ zu hohe Saitenlage, evtl. auch noch Verarbeitungsmängel wie scharfe Bundkanten) und definitive Deffekte/ massive Mängel von Werk ab (wie z.B. fehlerhafter Hals, Deadspots am Hals, lockere Wicklungen der Tonabnehmer (-->Feedbacks u.ä.), fehlerhafte Verkabelung/ Lötnäte...).

    Uuund dann gibt es noch "Mängel", die mit der Zeit durch Verschleiß auftreten (Kratzen der Potis/Schalter oder nicht Funktionieren, Lösen von Kabeln (wobei das eigentlich nicht von selbst passieren sollte), leichte Veränderung der Saitenlage) oder solche Mängel, wie sie durch Unfälle/ unsachgemäße Behandlungen auftreten (Halsbruch/ verzogener Hals, kaputter Trussrod, Stimmmechaniken deffekt, lose Kabel (s.o. ;) )...)

    Ich persönlich hatte noch keine wirklichen Probleme mit meinen Gitarren. Meine Ibanez z.B. (damals 340 Euro...) ist super bespielbar und verarbeitet, lediglich macht sie Probleme bei höheren Lautstarken (Rückkopplungen trotz gehaltener Saiten - sobald ich das Poti aufdrehe) und ein Wackelkontakt der Steckerbuchse kann mich öfters auch gut nerven.

    Also; es gibt die unterschiedlichsten Mängel, aber mit den meisten kann man leben oder sie selbst beseitigen. Man muss nur für sich selbst wissen, in wie weit solche Mängel klar gehen. Und: immer schön Gitarren antesten, bevor du sie kaufst (also wegen der Vermeidung von Problemen durch Werks-Mängel) :great:
     
  20. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.06   #20
    vielleicht solltest du mal die zerre ausmachen wenns dir zu arg knistert :D. nein mal im ernst. wenn deine gitarre ne macke hat, dann guck wie du sie reparieren kannst und verkauf sie nicht einfach. es ist auch sicher nicht gang und gebe dass gitarren unter 1000 euro fehler haben. is 1000 euro ne magische grenze? darf ab 1000 euro nix mehr kaputt sein? so ein schwachsinn. das gitarren verbrauchsgüter sind, ist auch schreiender blödsinn. gitarren sind instrumente. die müssen nicht alle paar monate ersetzt werden:screwy: . dem freund würd ich mal für seine weisen ratschläge kräftig in den arsch treten. kauf dir jetzt ne gitarre die du gut findest und wenn sie mängel hat, dann behebe sie.
     
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