sinn von grundtönen in der pentatonik

von -mac-, 26.10.06.

  1. -mac-

    -mac- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.06   #1
    hallo leute,

    ich bin gerade dabei, die verschiedenen pentatoniken auswendig zu lernen, zwecks improvisation beim solospiel!
    was sind der sinn und zweck der grundtöne in der pentatonik? (Die kreuze in der Übersicht hier)
    Code:
     
    e|----X-----|----------|----------|-----0----|
     |----0-----|----------|----------|-----0----|
     |----0-----|----------|----0-----|----------|
     |----0-----|----------|----X-----|----------|
     |----0-----|----------|----0-----|----------|
    E|----X-----|----------|----------|-----0----|
    In wiefern helfen die mir?
    was muss ich beachten?

    danke schonmal für eure hilfe!

    mac
     
  2. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.10.06   #2
    Neutrale Pentatonik paßt immer (Dur- und Moll-Penta je nach Geschlecht) - ist also neben den Tonleitern ein wesentliches Element, um die Töne zu finden, mit denen Du ein Solo aufbauen kannst.

    Der Grundton der Penta zeigt Dir, zu welchem Grundakkord die Penta auf jeden Fall paßt.
    Zweites kannst Du die Penta-Pattern auf den jeweiligen Grundton verschieben, das zu dem Dein aktuelles Stück, zu dem Du solieren willst, paßt.

    Du brauchst also das Pattern - das ja im Prinzip aus Intervallen zu dem jeweiligen Grundton besteht - nur einmal auswenig zu lernen - und dann halt immer gemäß des jeweiligen Grundtons zu verschieben.

    Funktioniert im Prinzip wie ein Barree-Griff: gleiche Fingerhaltung + andere Lage = neuer Akkord.

    Schau Dir ansonsten mal folgende Site an:
    A Pentatonic Neutral Guitar Scales

    Da kannst Du Dir alle chords (bis auf powerchords) auf dem Griffbrett anzeigen lassen und zudem etliche Skalen und Pentas.


    Ansonsten mal die SUFU (Suchmaschiene) anschmeißen - bzw. mal in den Gitarren-Anfänger-Bereich gehen: da gibt es auch einige Workshops zu.

    Viel Spaß und Erfolg!

    x-Riff
     
  3. -mac-

    -mac- Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.06   #3
    danke für die schnelle antwort!
    mal ne, warscheinlich dumme, frage: Wie erkenne ich, welcher der grundton eines Stückes ist?

    wenn ich zum beispiel A-C-E spiele, als normale akkorde, welcher ist dann der Grundton?
    Immer der erste eines songs, oder was?

    mac
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.10.06   #4
    Nein, nicht immer und auch nicht immer öfter, aber meistens.
    Sollte also der erste Versuch sein.

    Es gibt noch einen einfachen Trick:
    Laß die Akkordfolge laufen und spielt dazu immer genau einen Ton durch.
    Der Ton, der für alle funktioniert, den kannste als Grundton nehmen.

    Ansonsten läuft die Herleitung über die Harmonielehre - und da bin ich nicht so sattelfest.

    Aber auch dazu gibt es im Anfänger- und im Harmoniebereich workshops und Threads zu.

    x-Riff
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.06   #5
    Es gibt keinen Grundton von einem Stück, da kann ja sonst was drin sein. Man benutzt den Begriff nur um zu sagen in welcher Tonart das Stück gespielt wird.

    Also die Grundtöne der jewiligen Akkorde rausfinden -> die passende Leiter wo die alle wieder zu finden sind ist dan der "Grundton" bzw. die Tonart des Stückes.
     
  6. Howas Party

    Howas Party Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.06   #6
    Hallo mac,

    Dur-Tonleitern sind immer folgendermaßen aufgebaut:
    Imaj7 - IIm7 - IIIm7 - IVmaj7 - V7 - VIm7 - VIIm7b5

    Diese Akkorde entstehen durch Aufeinanderschichtung von Terzen der Töne der Durtonleiter (kann mich gerade nicht besser ausdrücken, aber ich erkläre es bei Zeiten gerne mal).
    In C-Dur wäre dann also der erste Akkord cegb (=Cmaj7) oder (deutsche Bezeichnung cegh), der nächste dfac (=Dm7).
    Was nützt dir das? Auffallend ist doch, dass es nur einen V7 Akkord pro Dur Tonleiter gibt (solange wir uns nicht im Blues befinden). Hast du also eine Akkordfolge in der irgendwo ein V7 Akkord vorkommt, kannst du meist (im Jazz gibt's Ausnahmen) gleich auf die Tonart schließen, indem du ne Quart hoch oder ne Quint herunterzählst.
    Bei deinem Bsp. der Akkorde A-C-E wäre also die Frage, kannst du hier vielleicht einen der Akkorde als Dom7 Akkord spielen, z.B. statt E E7? In diesem Fall wäre also E7 die fünfte Stufe und die Tonart A-Dur.

    Ist etwas mehr Licht da?
     
  7. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.06   #7
    Das bringt dir insofern was weil das der Ton ist auf dem du IMMER "stehen bleiben" kannst, anfängerfreundlich formuliert. :)
     
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