socccero´s Fender Telecaster Tuning Bericht / Umlackierung

  • Ersteller socccero
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Nundenn, ich sollte wohl mal wieder was in meinen Thread schreiben :D

Während Burkisan versucht zu retten was er kann, denke ich mal nach, welche Brdge ich draufpacke.

Die Joe BArden sieht auf jedenfall wertiger aus, als die normale Fender Vintage Birdge.
Oder kann mir hier sonst noch jemand was empfehlen?
 
Die Joe Barden habe ich auf meiner Twangmeister. Die Intonation ist perfekt und die Schrauben stehen nicht über die Saitenreiter (wobei ich nicht weiß, ob Nick die gekürzt hat).
Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Ausschnitt unten, da ich meinen kleinen Finger gerne an der Telebrücke "parke". Insgesamt fühlt sie sich viel hochwertiger wie die Fender bzw. die Fenderkopie von Gotoh an.


Edit: Ich meine die Kopie von Kluson, nicht Gotoh.
 
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Das denke ich mir so auch. Der Cut da unten stört mich nicht, da ich ja die Bridge ohne diese aufstehenden Seiten gewohnt bin. Ich sehe jetzt schon meine blutenden Finger^^ aber die Messingreiter machen denke ich mal viel vom Tele Sound aus, was bisher bei den 6einzelnen fehlte.

Und die 15 Euro machen ja den Kohl nicht fett.
 
Wenn es ums Geld geht, kann ich diese empfehlen:


Ist die Fenderbrücke, nur ohne Logo.
Die habe ich für meine Warmoth Tele gekauft.
 
Ist dann ja schon eine Frechheit, dass der Name Fender allein 25 Euro kostet oder??

Ich habe ja noch was Zeit, aber ich will es eigentlich direkt richtig machen und die bessere kaufen.
 
was bei den T-Tunes super ist, ist halt die Intonation bei der klassichen Optik..klingen tun sie auch
 
Naja ich schwanke jetzt zwischen der Joe BArden und der T-Tune.

erstmal danke für die Tipps :great:

Ich habe damit ja noch Zeit.
 
Musst halt schauen. Nicht jede Joe Barden hat die ausfräsung (meine nicht, obwohl sie auf dem Bild beim Th ja so abgebildet ist).

Ansonsten ist die super.
Alternativ gibts auch bei Rockinger eine für wenig Geld
 
Ich würde an deiner Stelle auf Rockiger setzen, socccero (ich muss mal langsam anfangen dich mit drei c hier zu schreiben -> wie kommt man bloß auf die Idee mit den 3 c's?!?!?! *gr*)!
1. Parts sind ziemlich gut
2. Du als armer Student bist doch auch ständig am Moppern -> das restliche Geld kannste besse in Saiten stecken ;-)
 
Ich finde einfach die Rockinger Bridge sieht, genau wie die Fender Vintage und die Kluson, einfach total billig aus. also nur dünnes Blech.
Jedoch kann auch daher mehr Twang kommen :gruebel:




Übrigens sind das 3 Cs, weil ich seit Jahren überall den gleichen nickname habe. Ich bin nämlich sehr vergesslich^^
Ich hatte mich 2006 mal irgendwo mit socceroo angemeldet, weil ich da gerade ein Trikot der australischen Mannschaft trug, danach wollte ich das wo anders ebenfalls, doch der Name wurde bereits verwendet, also wurden es 3 C :rolleyes:
Und so heiße ich jetzt auch überall.
 
Die klassische 50er Fenderbridge hat in den Ecke die hochgezogenen Falten. Das Blech wurde in Matrizzen gepreßt und das Material hat sich hier etwas hochgeworfen.
Ohne diese Ecken sehen alle Brücken nachgemacht aus. Was sie ja dann auch sind.
Ich habe meine vom Gregor Hilden und die war nicht teuer.
Und auch mit den geraden Messingböcken kriegt man mit einem Standardsaitensatz die Intonation besser als 1/2 Cent hin. Was will man mehr.

Wer einen tollen Telesound erreichen will, dem kann ich wirklich nur empfehlen, den Hals bis zu 6mm weiter nach hinten zu verlegen. Dadurch kommen die Böcke auch bis zu 6mm weiter nach hinten, intonationsbedingt dann bis 3mm unterschiedlich und das ergibt einen größeren Knickwinkel. Der Knickwinkel ist optimal mit etwa 45°. Ein spitzerer Winkel ergibt dann keine weitere Verbesserung.
Dazu noch die Höhenverstellschrauben auf der Unterseite wie einen Bleistift anspitzen, dann schwingen die Böcke nicht, sondern krallen sich auf dem Blech fest.
Der Klang wird dadurch so klar, daß man es fast nicht glauben kann.
Mehr Geheimtips aus meiner Praxis kann ich aber jetzt auch nicht mehr geben. Einfach mal machen.

Die Ecken:
IMG_3859.jpg

Die angespitzten Höhenschrauben:
IMG_3860.jpg
 
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Die Fender Ersatzbrücke hat diese Verwerfungen auch. Ebenso wie meine Custom Shop Teles.
Die Klusonkopie hat sie nicht, was ich als Vorteil empfinde, da die Verwerfungen nicht gerade dem Handballen schmeicheln.
 
Statt der Kluson würde ich die Brücke von Roger nehmen, die hat schräg stehende Saitenreiter:
http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG081&product=99025&sid3=62ef6004628896a741929b8d75f2f2f0
Die Saitenreiter von T-Tune habe ich auch, allerdings noch nicht verbaut. Optisch machen sie aber einen guten Eindruck.


Die habe ich auch. Sie ist nicht schlecht, aber soooo super schräg stehen die Raiter auch nicht. Also eine 100% Reinheit bekomme ich damit auch nicht hin.
Ich werde wohl auch mal diese T-Tune Raiter testen.
 
Ich habe einmal im TDPRI (Telecaster Forum) die Frage nach Upgrades der Hardware gestellt.
Bezüglich Brücke kamen dabei folgende Infos:

Wichtig ist die Richtung, in die Du möchtest:
IMHO besserer (Vintage) Klang -> 3-Saddle Bridge with Brass Saddles, aber Intonation nicht ganz perfekt.
Besser zu intonieren -> 6-Saddle Bridge with Steel Saddles

Vintage Tele Sound, mehr Twang -> eher dünneres Blech (Fender Vintage Bridge, Kluson Bridge)
Klang mit ein wenig mehr "Balls" -> eher dickeres Blech (Stock mancher Teles z.B. Highway 1, Callahams sollen sehr gut sein).

Zwar kein Geheimtip, aber ein Tip mit wirklich nettem Preis-Leistungsverhältnis sind noch die Wilkinson Bridges (insbesondere die Billigere), gehören auch zu den dünneren, zu erwähnen.
Da gibts zwei Varianten, einmal die
- Wilkinson Adjustable Compensated Tele Bridge (mit Einstellschrauben)
http://www.stewmac.com/shop/Bridges...Compensated_Bridge_for_Tele.html?tab=Pictures
und dann die
- Wilkinson WTB Compensated Tele Bridge (mit abgeschrägten Reitern, die in Lizenz von Sung-Il hergestellt wird, und ca. EUR 25 mit Shipping kostet).
http://www.sung-il.com/bbs/board.php?bo_table=b031_10

Abgesehen von der erweiterten Intonations-Einstellmöglichkeit dürfte hier kein Unterschied im Klang sein.
Beide Brücken werden auch im TGP von Husky (=John Suhr) und Terry McInturff (McInturff Guitars) wärmstens empfohlen. Die Herren bestätigen, daß es da klanglich keine Unterschiede gibt, und daß sie unabhängig vom Preis/Leistungsverhältnis diese Brücken sehr gerne verbauen.
http://www.thegearpage.net/board/showthread.php?t=808835

Also meine Conclusio in Hinblick auf den angestrebten Vintage Klang war damals bei Brücke: Wilkinson WTB (die günstigere, die ich mittlerweile schon zwei mal verbaut habe) > Kluson > Fender Vintage (beide mit 3-Saddles).
Wenns dann noch Pickups sein dürfen (der Tip kam auch aus dem Tele Forum, die neben den üblichen Lollards, etc. auch Tonerider und Keystones Fans sind) kann ich Dir nicht nur Preis/Leistungsmässig die Keystones ans Herz legen.
http://wildepickups.com/
Leider ist Bill Lawrence vor kurzem verstorben, aber so wie ich das sehe werden seine Frau und seine Söhne das Geschäft weiter führen.
http://www.billlawrence.com/
Wens interessiert, ein sehr netter, äusserst bescheidener Mann, dem etliche Entwicklungen am Pickup Markt zu verdanken sind. Gebürtiger Deutscher, nach Amerika ausgewandert, und dem neben seinen Entwicklungen für Fender (z.B. die SCN Pickups) immer wichtig war, daß qualitativ sehr gute und handgefertigte Produkte, trotzdem zu einem erschwinglichen Preis für Musiker verfügbar sein sollten.

Wie einer der Typen damals geschrieben hat: mit der Wilkinson WTB und einem Keystones Set bleibst Du immer noch unter USD 100 und hast aber wirklich was fein abgestimmtes.
 
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Ich würde zur klassischen Fender Bridge greifen. Auch wenn mir hier so mancher jetzt den virtuellen Vogel zeigt, aber - Fender zu Fender. :cool:

So ein Teil sollte sich sicher auf dem second Hand Markt für kleines Geld auftreiben lassen - du hat ja noch Zeit.
Und sollten dich die vorraussehbaren Probleme bei der Intonation zu sehr stören, liesse sich ein Tausch auf die
T-Tune Reiter leicht bewerkstelligen.
 
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Die habe ich auch. Sie ist nicht schlecht, aber soooo super schräg stehen die Raiter auch nicht. Also eine 100% Reinheit bekomme ich damit auch nicht hin.
Ich werde wohl auch mal diese T-Tune Raiter testen.

Nein, natürlich passt die Oktavreinheit nicht 100%ig. Ich habe aber noch schräge Saitenreiter von Göldo/Rockinger und Fender, außerdem die kompensierten Reiter von Wilkinson. Perfekt sind die alle nicht.
 
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ICh werde mal den online beobachten. Eine Fender Vintage Bridge dürfte ich am ehesten finden.
:gutenmorgen: alles ganz in ruhe.
 
Oktavreinheit ist - soweit mir bekannt - mathematisch berechnet doch nie 100%ig umsetzbar!
Gibt es hier nicht den Versuch mit den "nicht-geraden-Bünden"? Ich komm gerade nicht auf Hersteller / Bezeichnung...argh
 

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