SP-B1 - Extra Preamp notwendig?

von nick27, 25.10.07.

  1. nick27

    nick27 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.07   #1
    Guten Morgen,
    ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir zum Recorden ein (günstiges)Großmembran zuzulegen (v.a. für Gesang und akustische Git.), nach fleißigem Sufu-Nutzen und Musik-Service/Thoman-Stöbern wirds wohl das Studio-Projects B1 werden.

    Ich nehme mit dem neuen Helixboard 24 MKII in Cubase auf, nun meine Frage: ist es nötig, sich für einen guten Sound noch einen (Röhren-)Preamp á la Ultragain oder Studio-Projects VTB1 dazu zu nehmen oder tuns die Preamps des Phonic (die ja grundsätzlich nicht schlecht sind) alleine auch?

    Das Ziel das ich vor Augen (bzw. Ohren) hab ist, für Songwritig-Geschichten die Stimme sehr "nah" und dadurch eindringlich hinzubekommen (Vorbilder wären hier zb. Johnny Cashs Stimme auf der letzten American Recordings - z.b. bei "Hurt" oder "the man comes around" - die ja wirklich so weit vorne sitzt, als würde er einem von 5 cm ins Ohr singen): schaffe ich das also nur mit einem zusätzlichen Preamp oder ist das eher eine Frage des richtigen Komprimierens/Mischens im Nachhinein?
    Mit Vorverstärker würde es ja doch budgetmäßig aufs Doppelte kommen...
    Danke und Gruß
    Nick
     
  2. bollich

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    Erstellt: 25.10.07   #2
    Ich hab den VTB-1 dran, denn der macht zum günstigen Kurs nicht nur das Microsignal schön. Gerade bei günstigen Mixern holt man sich über den internen Preamp eher Rauschen, als ein besseres Signal ins Haus. Da macht der VTB-1 eine schönere Arbeit. Die Tendez des B-1 etwas scharf und spitz zu klingen kann man mit dem VTB reduzieren. Auf jeden Fall ein Empfehlung!
    Wer Gitarre und Bass ab und zu trocken ins Mischpult spielt, kann hier ebenfalls zuschlagen.
     
  3. nick27

    nick27 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.07   #3
    danke dir, das klingt recht vernünftig!
    werd da wohl zuschlagen;)
    gruß nick
     
  4. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 25.10.07   #4
    jaja, da haben wir wieder die leute, die sich für 100€ nen mikro kaufen wollen, aber software für das vielfache davon besitzen.....


    würde einfach mal mit dem helixboard probieren, ob dir das resultat ausreicht. evt mal nen grossmembraner irgendwo leihen und testen. wenns reicht, kannst du das eingesparte geld lieber in ein besseres mikro investieren
     
  5. nick27

    nick27 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.07   #5
    naja, die software und der pc wurde auf bandkosten angeschafft, das mikro wäre eine privatinvestition, weil ich v.a. meine eigenen akustischen sachen aufnehmen möchte. da das ganze keine pro-audio lösung sein, sondern eher als gute pre-production funktionieren soll, und ich mich in der mischerei usw. (noch) nicht wirklich auskenne, brauch ich kein mikro für 1000€, sondern einfach ein günstiges großmembran mit dem ich mal schöne westerngitarren und klare vocals aufnehmen kann...
    aber die idee mit dem ausborgen hat auf jeden fall auch was für sich:great:
    gruß nick
     
  6. 8ight

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    Erstellt: 25.10.07   #6
    für die westerngitarre würde ich eher mit 2 kleinmembranern werkeln
     
  7. bollich

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    Erstellt: 25.10.07   #7
    Normalerweise würde ich da einstimmen, beim SP B-1 (nicht zu verwechseln mit dem Behringer Mikro) sieht's aber doch so aus, daß sogar Leute die wirklich schon was für Mikros ausgegeben haben damit arbeiten, alternativ zu teureren Sachen. Es gibt Meinungen über das Ding, daß man den ein oder anderen Konkurrenten zum 3-5fachen Preis damit schlagen kann.
    Ich habe vom AKG C1000S (Kleinmembran) auf das B-1 gewechselt und mich schon 3min nach dessen ersten Anschließen abgrundtief geärgert vorher den Schotter für das AKG aufgebracht zu haben.
     
  8. 8ight

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    Erstellt: 25.10.07   #8
    km mit gm zu vergleicjen ist aber wie äpfel mit birnen. das kann man so nicht sagen, da sie verschiedene einsatzbereiche haben und verschiedene frequenzverläufe....
     
  9. bollich

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    Erstellt: 25.10.07   #9
    Das kann ich nicht abstreiten. Das C1000S wurde aber als Gesangsgeeignet gepriesen und nicht nur als Instrumentenmikro. Aber Gesang klang einfach nur schlimm - da hätte ich bei dem uralten dynamischen Sony Mic bleiben können, mit dem ich vorher meine Vocalergüsse aufgenommen habe.. (naja... fast. ;) )

    Ich sag's mal so: Mit der Kombination SP B-1 und SP VTB-1 hat man laange Freude und Gelegenheit Mikroaufnahmen zu üben, bevor man aus klangtechnischer SIicht das Bedürfnis entwickelt etwas Besseres haben zu wollen.
     
  10. nick27

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    Erstellt: 25.10.07   #10
    ja, eh klar! aber: ich brauche die eierlegende wollmilchsau:D

    sprich: ich möcht v.a. gesang aufnehmen, dann ak. gitarre, und später vielleicht auch mal instrumente der band, evtl e-git. probieren und overheads (dazu viell. ein 2tes gm kaufen).
    in dieser prioritätenreihenfolge.

    ich weiß schon dass man ak.git. besser mit km abnimmt, hab aber durch ein gm, vielleicht zusätzlich ein sm57 oder58 an den hals und meine gitarre (yamaha ljx6c mit piezo und eingebautem schwanenhalsmikro) glaub ich genug möglichkeiten mit dem sound zu experimentieren.
    ebenso overheads, wo ja auch km meistens erste wahl sind, aber ein gm evtl. als zusätzlichen raum kann ja nicht schaden.
    ich denke einfach dass ein günstiges gm für meine zwecke die beste lösung ist.
    wenn ihr lust habt schaut mal auf meine myspace-seite (unten), den song "when darkness fears the light" hab ich damals über ein gm (fragt mich aber bitte nicht welches) eingespielt (ist wenig aussagekräftig im nachhinein, ich weiß, aber es hat damals in der rohfassung schon sehr beeindruckend geklungen:cool:)
    gruß nick
     
  11. bollich

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    Erstellt: 25.10.07   #11
    Im "Raum" bräuchtest du zwei GM, da ansonsten der Raum flöten geht, da sich "Raum" nur über mindestens Stereoformat wiedergeben läßt. Würdest du zu einem Overheadpärchen ein GM zumischen, dann zieht's die Gesamtaufnahme gleich nach Mono in die Mitte.
     
  12. 8ight

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    Erstellt: 25.10.07   #12
    nimm doch ein B1 oder MXL 2006und 2stck Opus53

    bleib beim helix und sei dadurch flexibler.
    Ich glaube kaum, dass du dadurch sehr viel schlechtere ergebnisse erziehlst, als mit dem preamp, zumal du mit der firewireverbindung schonmal eine "rauschquelle" (die analoge verbindung zum PC) verschwinden lässt. Ausserdem rauscht das helix nicht so sonderlich
     
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