Spannung bei Verstärkern

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Gast112019

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Hallo Forum

Ich habe heute meinen neuen alten Gitarrenverstärker, einen Peavey Classic 50 (Baujahr 1991) bekommen. Da ich aber in der Schweiz wohne, bin ich mir nicht sicher wegen der Netzspannung, der Verstärker ist nähmlich mit einem Schukostecker ausgestattet und somit eigentlich für das deutsche Stromnetz ausgelegt.

Das schweizer Stromnetz liefert 230V / 50Hz. Das deutsche Stormnetz liefert meines Wissens ebenfalls 230V / 50Hz. :confused: Hinten an meinem Verstärker ist aber noch ein kleiner Schiebeschalter, den ich entweder auf 220V oder 240V stellen kann.

Nun bin ich heute Nachmittag in den örtlichen Elektronikladen gegangen und habe mir einen Adapter für Schukostecker gekauft, damit ich den Amp erst einmal überhaup an einer schweizer Steckdose anschliessen kann. :cool:

Aber was mache ich mit dem kleinen Kippschalter? Stelle ich ihn auf 220V oder auf 240V? Ich würde sagen 220V, bin mir aber überhaupt nicht sicher.

Gruss, Marc
 
Tobi Elektrik

Tobi Elektrik

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Habe meinen alten Verstärker auf 240V geschaltet. Also lieber zu viel, als zu wenig. Immerhin ist 230V ein Richtwert und es kommt mitunter vor, dass auch 240V aus der Steckdose kommen.
 
Adrenochrome

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Hallo.

Die theoretische Netzspannung liegt, klar, bei 230V. Jedoch ist dies nur der "ideale" Effektivwert,
denn in der Realität schwankt die Netzspannung je nach Tageszeit. Nach IEC Norm beträgt die
Toleranz +6%/-10%, sprich, sie darf zwischen 207V und 243,8V schwanken. Natürlich sind die
Spannungsschwankungen nicht so krass, jedoch ist es meist der Fall, dass die Spannung unter
230V liegt (zumindest direkt an Steckdosen - möchte hier die elektrotechnischen Zusammenhänge
von Hausinstallationen nicht breittreten). Zudem galt die +6%/-10% Regel schon im 220V Netz
sprich, die maximale Spannung lag bei 242V. So, nach der Umstellung auf 230V, verschob sich
die oberste grenze um gerade mal 1,8V - Somit ist auch der Betrieb des Amps in der 220V Stellung
unkritisch.
 
Thhherapy

Thhherapy

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Eigentlich unkritisch, aber die Unteranpassung (220V) schadet noch eher als die Überanpassung (240V)
Bei gleicher Eingangsspannung bekommst du im Amp Sekundär bei Stellung 220V eine höhere Spannung als bei 240V.
Die höhere Spannung könnte(!) der Elektonik schaden.

es gibt auch manche Gitarristen die absichtlich die kleinere Spannung wählen, weil sich der Sound verändert....?

wenn du auf nummer sicher gehen willst, nimm die 240V.
 

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