[Speaker] Celestion G12H-75 Creamback

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Hallo Zusammen,

ich schreibe Euch hier ein Review über den Celestion G12H-75 Creamback (8 Ohm), den ich aus der Aktion "Celestion Speaker Exchange" hier im Board, gewonnen habe.
Noch einmal einen großen Dank an die Organisatoren für diesen Gewinn!

Wo fange ich an... also ein Unboxing Video, oder sonstiges über Verpackung etc. spare ich mir :D, das hat mir dem Sound des Speakers ja nicht viel zu tun.. hihihi

Noch einmal zu meiner Intention - ich habe ein Gitarrentopteil und eine 2x12er Box. Die Box hatte zwei Speaker von Eminence verbaut (1258er Legends) Wo mir Jahr und Tag
stets irgend etwas am Sound gefehlt hat. Nachdem ich dann mal eine 2x12er Box von einem Freund mit meinem Topteil gespielt hatte, die Box hat 2 Vintage 30 verbaut,
wusste ich, ich brauche Celestion.
Da das Geld oft knapp ist, kam als erstes ein gebrauchter Celestion V30 dazu, den ich gegen einen der Eminence getauscht hatte. Der Sound hat sich für mich
schonmal sehr verbessert. Als ich dann mal die beiden Speaker separat voneinander abgenommen und davon eine Aufnahme gemacht hatte, war mir klar, der zweite
Eminence muss auch gehen.
Die Speaker sind gut, keine Frage, aber für meinen Stil, der nur noch Rock/Hardrock lastig ist, passt der Eminence nicht so gut ins Raster.
Nun wollteich auf einen zweiten V30 sparen, hätte allerdings lieber etwas in Richtung Greenback gehabt -

und hier kam die Gewinnaktion ins Spiel.
Da ein Greenback nur 25Watt ab kann, ich aber mit 2x12 100 Watt abdecken muß/möchte, brauchte ich etwas mit mehr Power.
Da der G12H-75 etwas neuer im Programm war, dachte ich mir - teste den einfach mal.

erst einmal ein paar Visuelle Eindrücke vom G12H-75 Creamback - ich hab noch nie so einen großen Magneten an einem Gitarrenspeaker gesehen/ in den Händen gehalten!!
CelCream01.jpg CelCream02.jpg CelCream03.jpg CelCream4.jpg

dann noch zwei Fotos - meine Box, bzw. das Innenleben, vorher (mit Eminence Speaker) /nachher (mit dem Creamback) :D

BoxVorher.jpg BoxNachher.jpg - ein Vergleich der Magnete läßt schon erahnen, was der neue Speaker drauf hat...

Wie beschreibt man einen Speaker und wie vergleicht man ihn am besten gegen einen anderen..
Ich habe dazu drei Soundfile aufgenommen, wobei ich jeden der Speaker separat abgenommen habe.
Was immer gleich ist, ist das Setup und die Einstellungen, einzig, mein Gitarrenspiel vermag hier und da zu variieren.
Und was man noch bedenken sollte - der Creamback ist brandneu und die Aufnahme, quasi seine "Deflorierung" :D

Mein Setup war dafür recht einfach (ach ja, die Couch dient nur als Deko :p - und das Silberne Gerat lins auf dem Top ist ein Booster, den ich für meinen Sohn gebaut habe, der kommt hier aber nicht weiter zum Einsatz...):
AufnahmeSetUp.jpg und hier das Verstärkerpanel, wo die Einstellungen drauf zu erkennen sind Verstärker-Einstellungen.jpg
  • Gitarre - Gibson Les Paul Studio Deluxe 60s VintageSunBurst (für Details zur Gitarre bitte einfach im Netz, oder auf der Gibson Homepage schauen)
    Die Paula ist von Hause aus mit Burstbucker Pro am Hals und Brücke bestückt - beide jeweils über die Volume Potis (Push/Pull) splitbar
  • verwendete Saiten sind hier Ernie Ball 10-46er Slinky (diese grüne Verpackung)
  • das Kabel zum Verstärker ist ein Cordial (6m) mit Neutrik Klinkensteckern
  • Der Amp.. ok, das ist jetzt kein Standard - ich erkläre nochmal was da als Topteil steht:
    1974er Fender PA100 war das mal - wurde dann vor vielen Jahren mal umgebaut (überwiegend jedoch in der Vorstufe) - die Endstufe ist weitestgehend Original belassen
    Ich habe vor einiger Zeit das Innenleben der Vorstufe rausgerissen und komplett neu aufgebaut (Verdrahtung, Potis, Teile, Board)
    Die Vorstufe ist vom Schaltplan eines 2203/2204 Marshall aufgebaut, allerdings mit ein paar wenigen Abweichungen.
    Weiterer Unterschied zum original Marshall ist, die Endstufe natürlich, Trafos sind die gleichen, die auch im 74er Fender Twin verbaut wurden
    Hier arbeitet der Ausgangsübertrager NUR an 4 Ohm - eine andere Möglichkeit habe ich mit dem Teil nicht.
    Endstufe läuft auf 4 6L6 Röhren (Electro Harmonix)
    Zusätzlich zur Schaltung habe ich zwei Modifikationen integriert:
    1) die erste der drei Vorstufenröhren läßt sich über einen Schalter zwischen drei Stufen Gainseitig umschalten (Stufe 1 ist original 2203/2204 - Stufe 2 ist etwas heißer, das Ansprechverhalten ist kräftiger und mehr Gain ist möglich - Stufe 3 ist nochmal eine kleine Schippe drauf)
    2) an der zweiten Röhre habe ich einen Mod an der Verschaltung vorgenommen, der bei Zuschalten eines Kondensators eine Art Midboost ermöglicht, der ganze Klangcharakter wird bei mehr Gain dann auch etwas kantiger, rauher in der Zerre
    Die Regler sind wie folgt (v. links nach rechts) BASS - MID - TREBLE - GAIN - MASTER - PRESENCE
    die Löcher mittig sind noch von der alten Verschaltung, wo Send/Return von einem FX Loop und ein Umschalter für die Endstufenröhren unter gebracht waren..
  • Boxenkabel ist ein selbst gelötetes mit recht großem Querschnitt (weiß aber leider nicht aus dem Kopf welcher genau)
  • zur Box selbst - es handelte sich ursprünglich hier um eine Echolette ET-100 Box, die ich mal gebraucht gekauft habe und mit den Speakern selbst bestückt hab.
    die Speaker sind so verdrahtet, das sie parallel geschaltet sind (je 8 Ohm ergibt zusammen 4 Ohm) - falls das für jemanden wichtig ist..
  • Für mein Recording habe ich ein Boss BR-800 verwendet - die Internen Mikros als Input Device gewählt (ohne jeglichen Effekt unterstützt) Das Signal kommt komplett trocken rein und wird im Recorder auch nicht verändert
    Um die Speaker jeweils einzeln abzunehmen, habe ich nur eines der beiden Mikros so vor der Box platziert, das es direkt vor der Speaker Membran sitzt - ganz leicht aus dem Zentrum heraus gerückt...

Nun zum Sound, dafür sind wir ja hier ;) - Da mein Amp auf Marshall 2203 Specs aufgebaut ist, schreibe ich die Einstellungen mal in der Form auf
für die, die Marshall nicht kennen: 12 Uhr ist Reglerstellung 5, 9 Uhr ist 2, 3 Uhr ist 8 (zur groben Orientierung)
meine Einstellungen (auch oben auf dem Foto zu sehen):
BASS 6
MID 4.5
TREBLE 5.5
GAIN 3 bis 4
Master ist so eingestellt, das ich eine gute Zimmerlautstärke habe (ja auch bei kleinen Lautstärken klingen die Speaker schon :great:)
Presence 3
Midboost ist AUS
GAIN Stufenmod ist auf höchste Stufe eingestellt

Sound ist Geschmacksache, von daher hört Euch einfach selbst die MP3s an
Ich habe zunächst mit dem Halstonabnehmer etwas gespielt - die Gitarrenregler bleiben die ganze Zeit unverändert, alle auf 10, bis auf
das Tonepoti vom StegPU, das habe ich ganz leicht zurückgedreht auf 8-8,5.
Die Änderung zwischen Clean und Verzerrt kommen rein NUR über die Anschlagsdynamik/ Spielweise..

Nach dem Hals schalte ich um auf StegPU - auch hier gibt es Wechsel zwischen Härterem Anschlag und sachtem Spiel.

EMINENCE LEGEND 1258
https://soundcloud.com/rocktone/eminence1258

CELESTION VINTAGE30
https://soundcloud.com/rocktone/celestionv30

CELESTION G12H-75 CREAMBACK
https://soundcloud.com/rocktone/celestiong12h75cream
hier kratzt es hier und da mal - das kommt vom dem wesentlich höheren Pegel (das Mikro übersteuert an den Stellen) - Master hatte ich nur etwas runter gedreht, da der eh schon so niedrig war,
da wollte ich nicht zuviel Dynamik nehmen - etwas Schub braucht so ein Speaker ja schon.

Fazit:
für mich hat sich der Wechsel auf jeden Fall gelohnt!!
Ich habe sogar schon überlegt, ob ich nicht den V30 auch noch gegen einen weiteren Creamback der gleichen Sorte tauschen sollte.

Mein Empfinden im Vergleich:

der Eminence ist wesentlich leiser (was zunächst kein Beinbruch darstellt, denn vom Verstärker her gibts noch genügend Reserven)
vom Soundgefüge selbst finde ich sowohl den V30 als auch den Creamback transparenter im Vergleich mit dem Eminence.
Der Eminence ist stark im Cleanbereich, für mich aber ab angezerrt bis Crunch nicht mehr mein Geschmack.

Vergleich V30 zu Creamback - der Creamback ist ein ganzes Stück wärmer im Klang, und ich habe den Eindruck er hat
etwas mehr Volumen - ich musste den Master Volume für die Aufnahme des Creamback etwas herunterregeln, da das Mikro sonst
angefangen hätte zu kratzen bei gleicher Pegeleinstellung (ich wollte da auch nichts verändern, um die Aufnahme nicht zu verfälschen)
Trotz des wärmeren Klanges hat der Creamback immer noch genügend Brillianz parat - ich hatte erst Bedenken, das das vielleicht
zu zugedeckt klingen könnte.

Spielen und Hören vom Sound des Creamback empfinde ich als echten Genuss!

ich hoffe ich habe nichts ausgelassen, wenn jemand Fragen oder Anregungen hat, bitte einfach ne PN schicken,
oder halt hier posten :)

viele Grüße

Oliver
 
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... to be Continued... ich muß schauen, wie ich die MP3s hier rein bekomme:(
Bei einem Hoster hochladen und per erweitertem Editor mit dem MP3-Tag einbinden:
MP3 einbetten.JPG
;)
 
Bei einem Hoster hochladen und per erweitertem Editor mit dem MP3-Tag einbinden:


;)

ähm.. wa?.. oky ich schau mal welchen Hoster ich da nehmen kann, kenne aktuell nur abload und co für Bilder..
Danke Dir für die Info!!

LG
OLLI
 
Versuch es mit Dropbox. Nutze ich schon seit Jahren ohne Probleme.

Gutes Review übrigens!
 
so ist nu alles drin.. jetzt hatte ich Soundcloud genommen :)

Danke, Eggi fürs Feedback!

Gruß
OLLI
 
Hm, also mir gefällt der Creamback gar nicht, der klingt wie der V30 in den Samples, nur insgesamt mumpfiger und noch grätziger in den Hochmitten.
Wie gesagt, das bezieht sich nur auf die Soundsamples. Da empfinde ich den V30 im Vergleich als transparenter und etwas weniger grell.
 
Hi,
ja, ich versuche nochmal den Creamback ggf. neu einzuspielen - ich hatte mich echt gewundert, als ich den Amp an die umgebaute Box angeschlossen hatte
- die Röhren aufgewärmt und die ersten Akkorde gespielt (die Einstellungen am Topteil waren unverändert, auch so die Einstellungen am Recorder)
es war viel viel lauter insgesamt, daher hat das Mikro etwas übersteuert.
Dazu könnte ich mir vorstellen, das der bissigere Sound auch dadurch kommt, weil der Speaker ja grad erst quasi aus dem Karton kam - also noch nicht eingespielt ist.

Live davor stehend nehme ich aber auch eine erhöhte Mitten, bzw. Hochmitten Wiedergabe war - insgesamt straffer. Was aber durch weiter zurückdrehen der Höhenanteile absolut sauber klingt.

wie gesagt ich nehme nochmal ein Sample auf, wo ich das sauber aussteuer :)

Gruß
OLLI

P.S.: wenn sonst jemanden etwas fehlt, oder Fragen auftauchen, die mit dem Review nicht direkt beantwortet werden, stellt das gern hier rein, oder per PN an mich direkt :)

soo hier ein frisch eingespielter Track - diesmal passt es mit der Aussteuerung
https://soundcloud.com/rocktone/75creamback-neu
 
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Das kann natürlich gut sein, dass es daran liegt, dass der Creamback ganz neu ist.
Das habe ich auch nicht bedacht, muss ich zugeben.
Aber dennoch sind meine Eindrücke ja anders als die, die du im Eröffnungsthread geschildert hast.
Möglicherweise kommt das live auch nochmal anders rüber als bei den Samples.
 
Gutes Review!

Finde zwar den Eminence hier am besten, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. ;)

Gruß!
 
Unter diesen Umständen, die meisten User haben zudem noch irgendwelche Logitech Desktop Speaker, ist ein Soundvergleich wirklich Unsinn. Ich finde, dass alle Soundfiles blechern klingen, was aber nichts mit den Speakern oder den Spielkünsten des Testers zu tun hat. Wie soll man denn wissen wie ein bestimmter Speaker (Gitarre, Amp, Saiten oder sonstiges Equipment) klingt, wenn man sich den durch einen völlig anderen und minderwertigeren Speaker anhört. Trotzdem vielen Dank für die Mühe die Du Dir gemacht hast. Aber ich denke deshalb sind auch die Eindrücke der Leute anders, als das was Du gehört hast. Mit Geschmack hat das nämlich nichts zu tun. :)
 
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Ich hab mir die Files selbstverständlich über einen guten guten Beyerdynamic Studio Kopfhörer angehört. : )
 
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Hi,
ich kann Armins Einwände gut verstehen, ich hatte vorher auch versucht, auf der Suche nach dem passenden Speaker, diverse Soundfiles auf Youtube etc. zu vergleichen,
man weiß nie genau, wie das Aufnahmeequipment das ändert, bzw. wie genau wurde abgenommen.

und in der Tat, der Raumklang als solches, den ich mit meinen Ohren von meiner Box her wahrnehme, ist viel angenehmer, als das, was ein Soundfile wiedergeben kann.

@Bolle: YES, der Eminence klingt ja auch nicht übel - der ist jetzt auch seit gut 11 Jahren in meinem Besitz und wurde aktiv über gut 5-6 Jahre Probe und Auftrittsmässig gespielt.. (*räusper* ich hätte den Eminence übrig - falls jemand interesse hat?)

für mich war der Eminence in den Bereichen verzerrter Leadsound und höher angezerrte (Crunch) Sounds zu verwaschen, da sind die Celestion Brüder schon klarer, definierter und auch straffer.
Der Eminence ist dafür recht gut und glockig im Clean bis leicht angezerrten Bereich. Clean kommt bei mir aber nur selten vor..

Gruß
Olli
 
Müssen wir an dieser Stelle tatsächlich aufrollen, dass Aufnahme-Equipment, digitale Kompression und Abspiel-Equipment eine Rolle spielen? Danke für die Erleuchtung... :rolleyes: - auf dieser Basis erübrigen sich natürlich auch alle weiteren Kommentare.
Ich habs übrigens übers Audio-Interface mit Beyer-Dynamic Studiokopfhörern und meine alte Dual CV1400 Stereo-Anlage gehört. Beides bestimmt nicht High-End, aber ausreichend um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Gruß
Rob
 
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Also bin auch enttäuscht vom creamback der klingt ja fast noch kratziger wie der von mir so gehasste v30 für mich grauenhaft.Auch wenn in der neu gespielten version nicht mehr ganz so schlimm klingt clean ist ja wirklich schön aber sobald auch nur der geringste ,,dreck´` bzw. verzerrung kommt klingt er grauenhaft .Der eimince ist für mich ganz persönlich klar der beste hier im test.

Schade bzw gut so mag die greenbacks eigentlich gerne und dachte der creamback wäre die leistungsstärkere version der greenbacks aber klingt ja für mich gar nicht nach greenback. Schade hatte eigentlich vor mir noch eine 1-12 palmer box mit dem speaker zuholen.Denke werde jetzt palmer leergehäuse mit der greenback version von Wgs holen oder was ganz anderes von emince vieleicht was in richtungs teaxs/usa sound
 
Hi,
ich kann Armins Einwände gut verstehen, ich hatte vorher auch versucht, auf der Suche nach dem passenden Speaker, diverse Soundfiles auf Youtube etc. zu vergleichen,
man weiß nie genau, wie das Aufnahmeequipment das ändert, bzw. wie genau wurde abgenommen.

Hi Olli,

ich bin froh, dass Du meine Statement nicht als Kritik verstehst. :) Sicherlich sind alle Soundfiles hier im Board, LostLover und ich haben ja auch gerade ein Verzerrer Review über 6 Pedale mit reichlich Soundfiles eingestellt, von den Musikqualität nicht nur völlig unterschiedlich sondern auch schlecht. Bei Effektpedalen sind die Unterschiede sicherlich noch einmal um ein ganzes Stück hörbarer als bei Speakern von hoher Qualität. Trotzdem höre ich über meine ESI Studio Monitoren einen völlig anderen Sound als beim Testen über meine Amps. Ich wollte auch ganz sicher nicht Deine, oder die Arbeit der Anderen, die ihr euch mit den Reviews gemacht habt mindern. Das hast Du echt prima gemacht und ich freue mich über jedes Review, das User aus dem Board geschrieben haben und nicht irgendwelche bezahlten Bonedo und Amazon Schreiberlinge.

Aber wenn wir hier schon über die Qualität und Unterschiede einzelner Speaker diskutieren oder urteilen, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir alle etwas anderes hören. Wenn jetzt schon bei den Aufnahmen viel vom Klang verloren geht, gerade bei den Feinheiten und dann noch alle Diskussionsteilnehmer mit den unterschiedlichsten Abhören arbeiten, vom 50 € Desktop Speaker bis zum Beyer-Dynamic Studiokopfhörern, über was reden wir dann eigentlich? Ich habe hier sicherlich schon 40 oder 50 Reviews geschrieben und dabei meistens auf Soundfiles verzichtet, nicht weil ich nicht spielen kann, sondern weil es einfach nur wenig Sinn macht.

https://www.musiker-board.de/review...alinbread-wampler-mooer-okko.html#post6831058

@ Myxin & @ bolle128 Zumindest mit den guten Beyer Dynamic scheinen wir uns ja einig zu sein. Für Zuhause einen DT 990 Manufactur und im Studio der gute alte DT 770 PRO, 32 Ohm.

@ bolle128 Der CV 1400 ist doch eine coole Kiste, mit dem konnte man sogar schon MC Phono hören. Nur die Zungentaster fand ich ätzend. Ich habe selbst noch einen alten Luxman L-560 von 1985, der Dual ist aber noch etwas älter.
 
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Hi Armin,

ich finde Deine "Kritik" und auch die von Bolle etc. eher konstruktiv - so ein Soundvergleich hats ja echt in sich - das war mir vorher nicht so bewußt.
Am Ende des Tages zählt ja immer noch der Geschmack - und in der Tat ist der 75er Creamback im Vergleich viel krisper im Sound.
Greenback lange eingespielt klingt ähnlich wie der 65er Creamback - da rückt der 75er mehr in Richtung V30, wobei der V30 im Vergleich wirklich etwas harscher ist.

Gruß
Olli
 
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Hi Olli,

ich spiele seit einem halben Jahr mit einem 12" Celestion AlNiCo Golden Bulldog, der in meiner 1x12" Kammler Mono Kai Tunator, Box ist sicherlich die falsche Bezeichnung, verbaut ist und der Speaker wird von Monat zu Monat besser und musikalischer.

http://www.kammler-cabinets.de/mono-kai/

Ich weiß nicht genau was mich damals geritten hat eine 1x12" für 1000 € zu kaufen, aber ich habe es bisher nicht bereut. Nur, jeder Speaker hat auch seine Einspielzeit, der Eine mehr, der Andere weniger. Die Golden Bulldog haben erst nach etwa 40 - 50 Stunden so richtig gut getönt. Ein besonders übler Kandidat ist der V30, der meiner Meinung nach Anfangs echt fizzelt und bizzelt und einfach nur hart und unmusikalisch klingt, der aber wenn er richtig gut eingespielt ist, einen prima Ton hat. Zumindest für Rock Mucke. :)
 
Ich habe mir den Creamback auch gekauft und bin auch sehr überrascht übder den warmen, nicht zu höhenlastigen aber auch nicht nur britisch mumpfigen Klang.
Ich stehe eher auf US Amp Sounds mit einem perligen Cleansound und habe den Speaker in einer TTC Box zusammen mit einem Gouvenor von Eminence. Toller Rocksound (dafür wollte ich ihn auch haben) aber auch am Fender macht er eine sehr gute Figur.
Ich konnte mir die Soundfiles hier noch nicht anhören. Aber mein Fazit ist: ein sehr guter Speaker!
 

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