[Spieltechnik] Steve Vai - For the love of God

von SteveVai, 10.08.06.

  1. SteveVai

    SteveVai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #1
    Steve Vai – For the Love of God Workshop
    Einleitung

    Zwei Grammy’s, meistverkauftes Intrumentalalbum aller Zeit, zur Teenagerzeit schon bei Frank Zappa, und noch viel mehr hat die “little italian virtouse” Steve Vai schon erreicht.
    Die jetzt die Zeit dazu habe wollte ich mal einen Workshop posten indem ich euch veranschaulichen will wie man sein Gitarrenmeisterwerk „For the love of God“ (Album: Passion and Warefare) spielt.

    Sound
    Steve spielte damals bereits sein Ibanez JEM Signatured Modell mit DiMarzio Evolution Pickups. Welchen Verstärker er jedoch für die Recordings des Albums verwendete ist mir schleierhaft, da es den Carvin Vai Signatured Stack zu dieser Zeit noch nicht gab. Allerdings hat Steve bei Liveshows zu dieser Zeit irgendeinen Marshall verwendet (zu sehen beim„For the love of god“ Debüt in Japan).

    Um ein halbwegs gutes Ergebnis zu erzielen tuts eine Standardgitarre (mit nem guten Floyd Rose! Kommt of zum Einsatz) und ein halbwegs guter Amp auch.

    Steve verwendet in dem Song auch noch sein Signatured Wah von der Firma Morley und natürlich das gute alte Boss DS 1.



    Techniken

    1) Legatotechnik
    2) Alternate Picking
    3) Whammy Bar
    4) Steves Markenzeichen, die 64stel Rakes

    Files
    Backing Track findet man ganz easy auf www.guitarbt.com
    Guitar Pro 3: http://www.badongo.com/file/1207931
    Normale Word Datei: http://www.badongo.com/file/1207878


    Ich möchte vorwegnehmen dass ich diesen Workshop hauptsächlich für Guitar Pro auslege, da es so um einiges leichter ist.


    Also, jetzt gehts los:

    INTRO (Neck Humbucker)

    http://www.badongo.com/file/1207940
    Das Intro sollte für jeden machbar sein. Hierbei muss man nur auf die lang gehalten Noten achten und daruf das man nicht aus dem Rythmus kommt am besten mit Metronom üben.
    INTRO (Bridge Humbucker)

    Badongo One Click Web hosting
    Dieser Teil ist auch wieder vom rythmischen her schweriger als vom technischen. Da er noch langsam ist, ist er nicht schwer zu lernen. Habe vl 5 min dafür gebraucht.
    Slide Part (Neck Humbucker)

    Badongo One Click Web hosting
    Das ist einer meiner Lieblingsparts.
    Zum Sound: wie oben schon erwähnt Neck Humbucker und etwas den Tonepoti runterdrehen. Steve spielt diesen part live immer indem er z.B das D mit dem Tremolo dipped bevor er zum B slided. Er forderd auf dauer aber ne Menge sustain, da der Ton beim "Legatoslide" viel an "Kraft" verliert

    Ich schreibe nachher den Rest des Workshops da, ich jetzt aus zeitlichen gründen nicht mehr weitermachen kann.




     
  2. Bato

    Bato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #2
    In einem Interview wurde er mal gefragt, was denn das Geheimnis des Sounds bei diesem Lied sei. Er sagte: "Ob du es glaubst oder nicht, es ist mein JCM 900!"

    Welcher genau, dazu hat er sich nicht geäußert.
    Den Amp hat er immernoch.
     
  3. SteveVai

    SteveVai Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #3
    Also die Frage um den Verstärker ist nun auch gelöst. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Bato.

    Bei den Verstärkern handelt es sich um 2 Marshall JCM 900 High Gain Dual Reverb.

    Nun gehts weiter mit dem Workshop...


    FILL (Neck Humbucker)

    Badongo One Click Web hosting
    Die Schwierigkeit von dem Part liegt im 5ten und 6ten Takt. Für diesen ersten schwierigeren Part empfel ich euch:
    1.) das "Muster" zu verstehen. Nehmt euch für das so viel Zeit wie ihr braucht...
    2.) anspruchsvollere Parts anfangs immer langsamer spielen (ca halbe Geschwindigkeit)​
    3.) Wenn ihr diesen Sing wirklich spielen wollt, nicht nur halbherzig bei der Sache sein sondern wirklich intensiv üben


    Nun wirds schon schwieriger...

    Badongo One Click Web hosting
    Dieser Part ist eigentlich nichts anderes als ein "erweitertes" Intro. Da dies alles noch in einem normalen Tempo ist sollte auch dieser Part hier keine großen Schwierigkeiten darstellen. Hierbei muss ich bemerken das Steve das A am Anfang des 5. Taktes mit dem Floyd extrem dived.

    Steve spielt den Part der bei mir im 6 Takt spielt auch eine ganz eigene Weiße. Da man das aber nur schwer beschreiben kann würde ich euch empfehlen den Song anzuhören oder ein Video anzugucken:great:

    Im 7ten Takt spielt Steve einen seiner Standardlicks. Hier nur auf die Triole und auf die Notenwerte achten um nicht aus dem Rythmus zu kommen.

    8ter und 9ter Takt: Einer meiner persöhnlichen Lieblingslicks. Hierbei wieder auf die Triolen achten und unbedingt die Legatotechnik einsetzen.

    FILL 2 (Bridge Humbucker)

    http://www.badongo.com/file/1213001

    Hier wieder den Tonepoti etwas runterdrehen. Dieser Part ist wieder einer von den leichteren.
    Im 4ten Takt ist es wieder einmal wichtig den Rythmus genau einzuhalten, da es sonst einfach beschissen klingt. Das selbe gilt auch für 5ten und 6ten Takt.

    FILL 3 (Neck Humbucker)

    Badongo One Click Web hosting
    Hier wieder etwas Tone raus weil es sonst etwas zu grell klingen würde. Dieser Part ist ziemlich langsam desshaln auch nicht wirklich schwer. Man braucht nur das richtige Feeling:p
     
  4. Stevie

    Stevie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #4
    schade das die links nicht mehr funktionieren :(
     
  5. SteveVai

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    Erstellt: 30.10.06   #5
    hier nochmal die links:

    Intro: Badongo One Click Web hosting (Tempo 100, hab ich vergessen umzustellen)

    Slide Part: Badongo One Click Web hosting

    Fill (Neck PU): Badongo One Click Web hosting

    etwas schwieriger: Badongo One Click Web hosting

    noch schwieriger: Badongo One Click Web hosting

    Part mit Feeling: Badongo One Click Web hosting


    Tremolo Freak-Out


    Im Takt 1 nicht jede Note einzeln picken sonder einmal Anschlagen und dan dippen. Dann einfach umgreifen und sich mit Bindungen behelfen.​




    :D SCHNELLER PART :D


    Die bösesten 10 Takte des songs. Anfangs tremolo picking ála Van Halen und dann Saitenhexen ála Vai *gg* Diesen Part ruhig angehen, viel zeit lassen. Verständniss ist das wichtigste! Die Perfektion kommt mit der Zeit. Bitte lasst solche unnötigen sichen wie die death note am anfang des 4ten takts weg. unnötig! ​

    Steve spielt Takt 3 und 4 mit einer Zeigefinger-Ringfinger-Streckung. Meiner Meinung nach sehr unangenehm. Ich spiele sie als Zeigefinger-kleiner Finger-Streckung *gg*
    Takt 5 und 6 lassen sich herrlich spielen. Das C und B auf der G-Saite im 6ten Takt spiele ich mit dem Mittelfinger. Das C spiele ich als Upstroke und das darauf folgende E als Downstroke. Somit ergibt sich immer ein schönes Anschlagsmuster.​

    Böse wirds wieder im 8ten Takt. Ich kann zu 99.9% sagen das Steve diesen Lauf anders spielt, da sich seine Finger in den Live-DVDs irgendwo im bereich des 17ten 18ten und 19ten Bunds befinden. Wenn ich mal mehr Zeit habe versuch ich den richtigen Weg zu finden.
    Die letzten Takte sind schon wieder mehr experimentell. Mit den Barflutters und so, Über Tremoloarm streifen, so dass er vibriert. Cooler Effekt!​
     
  6. PlasticA

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    Erstellt: 10.04.07   #6
    Gute Idee, schöner Workshop

    Übrigens spielt Steve den Slide-Part nach dem Intro (bei 1:19min im Song) imho mit dem Sustainer in seiner Klampfe und macht dabei immer die Bar-Hops (Trem-Bar nach hinten und bei jedem Ton/nach jedem Slide mal draufgehauen)

    Zumindest siehste das auf der "Live @ London"-DVD recht gut - und wenn du das ohne Sustainer spielen würdest, würden die Töne ja ohne erneuten Anschlag nach jedem Bar-Hop krepieren ;)

    bekommst aber trotzdem ne +-Wertung von mir ;) *g*
     
  7. SteveVai

    SteveVai Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.07   #7
    danke erstmal für die bewertung :great:

    "For the love of God" wurde 1991 aufgenommen. Da hatte Steve noch keinen Sustainer. Auf der "Live in Astoria" DVD hat er die Sustainer-Gitarre (FLO) das erste mal für den Song benutzt. ansonst spielt er ftlog immer mit EVO. Das hab ich mal auf jemsite.com gelsen.

    ich mach das so:
    alles natürlich auf der b-saite
    D (15. Bund) anspielen->Bar Hop->slide auf b (12. Bund)->anspielen->slide auf A (10. Bund)->Bar Hop->slide auf G (8. Bund)-> leichter Tremolodive->slide auf B (12. Bund)-> dann das Tremolo erst wieder "entdiven" also nach oben lassen

    so kommt diese phrasierung meine meinung nach am besten...
     
  8. PlasticA

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    Erstellt: 10.04.07   #8
    joah is richtig

    ich hattes halt nur mit meinem Edge mal genauso probiert, wie er auf der DVD und da is denn durchs heftige Bar-Hopping der Ton gestorben bevor ich fertig war :D
     
  9. SteveVai

    SteveVai Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.07   #9
    :D

    ich fand ftlog auf der astoria eher ennttäuschend. der sound des sustainer-pu hat meiner meinung nach überhaupt nicht dazugepasst. zu ftlog gehört einfach der dimarzio evolution neck sound :great:
    anderes aber bei "whispering a prayer". hier passt der sustainer-sound um welten besser und viel angebrachter. einfach genial :great:
     
  10. Letes

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    Erstellt: 17.01.08   #10
    Könntest du die Links evtl. nochmal aktualisieren? Wäre super nett:)

    Grüße,
    Tim
     
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