Squier Classic Vibe 60s - Umbau Hardware zur Verbesserung Stimmstabilität?


malibuar
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Ich grüße Euch, meine Saitenfetischisten :D



Kurze Vorgeschichte:

Ich bin aktuell sehr auf John Frusciantes (Solo-)Werk und dem Stuff der Red Hot Chili Peppers hängen geblieben, weshalb ich mich entschloss, mir eine Strat anzuschaffen.

Aus finanziellen Gründen gab es für mich nur zwei Optionen:
Squier Classic Vibe 60s Strat (3-tone Sunburst) oder eine Fender Player Strat (ehemals Mexico) selbstverständlich auch in Sunburst

----

Über Tage, Wochen und Monate habe ich mir so gut wie jedes Video gesehen und kenne fast alle Reviews und Forenbeiträge auswendig :'D
Es gab Nächte, in denen ich einfach nicht zur Ruhe kam. Nacht für Nacht die stellte ich mir die selbe Frage - Squier oder doch Fender?

Am Samstag dem 9.01.2021 fiel meine Entscheidung. Beim großen Onlinekaufhaus für Musiker bestelle ich mir die Squier der Classic Vibe 60s Serie in der Farbe 3-tone Sunburst..


Warum?

Ich habe - wie oben erwähnt - das halbe Internet über beide Gitarren durchforstet. Auf beiden Seiten gab es Pro und Cons. Teilweise schwörten die Leute eher auf die "höherpreisige" Squier als auf die preisgünstige Fender. Im Endeffekt ist mir der Name auf der Kopfplatte egal.. Ich wollte eine Klampfe die funktioniert.
Bei der Squier hat man es, wie ich vermute, mit einer sehr niedrigpreisigen Strat zu tun, aus der man gut etwas rausholen kann.

Das gute Stück wurde gut geschützt verpackt und alles wurde gut gepolstert.. genauer muss ick darauf ja nich eingehen - wissta ja allet selber hehe


Zur Gitarre:

Ich war beim ersten in der Hand halten total von der Verarbeitung überrascht. Auf dem ersten Blick habe ich keine Mängel finden können. Auf dem zweiten Blick auch nicht. Erst einige Minuten mit den Augen begutachtet, dann mit dem Klinkenkabel eine Verbindung zwischen Amp und Klampfe hergestellt. Mein erster Eindruck? Ich sollte dat Ding mal stimmen :D
Stimmgerät angeschlossen und die magischen 6 Wörter aufgesagt - "Eine Alte Dame Ging Brötchen Essen". Kabel wieder raus aufm Stimmgerät und wieder rein in den Amp..
Den ersten Akkord in die Saiten gerammt und das erste Soli gespielt. Die Saitenlage war OK, aber auch nicht mehr und nicht weniger. Intonation wurde, wenn auch nur grob, eingestellt. Bei den Settings gibt es noch einiges mehr zu holen, wenn man sich mal nen Abend Zeit dafür nimmt.
Der Sound hat mir, wenn man den Preis bedenkt, sehr gefallen. Ich verurteile keine preiswerten Gitarren.. ich bin nur immer aufs Neue überrascht, was es für günstige Schätze da draußen gibt. :)

Aber auch die Squier hat ihre Macken. Beispielsweise die Stimmung (was der Grund ist, weshalb ich die Gitarre noch nicht auf meine Befürnisse eingestellt habe).. Die Gitarre verstimmt sich unglaublich schnell. Sie verstimmt sich quasi nur vom anschauen :(

Bitte nicht falsch verstehen, ich beschwere mich nicht über dieses wunderschöne Teil. Aber wenn sie eines nicht kann, dann die Stimmung halten - was nun der Übergang zum eigentlichen Thema dieses Beitrags sein wird.



"Umbau":

Um die Stimmstabilität zu verbessern, würde ich gerne einen kleinen Eingriff vornehmen. Sprich 2-3 Sachen tauschen.
Genauer gesagt drei der (meines Wissens nach) wichtigsten Punkte im Bezug auf die Stimmstabilität: Mechaniken, Sattel Bridge/Vibrato

Leider habe ich absolut keine Ahnung was "gut" und was "schlecht" ist. Und welche Größe ich beispielsweise benötige, weiß ich auch nicht.

Hat evtl. jemand die Classic Vibe selbst im Besitzt und diese auch modifiziert? Wenn ja, wie? Welche Mechaniken habt ihr benutzt? Welches Tremolosystem?
Fragen über Fragen :'D

https://www.thomann.de/de/gotoh_sd91_mg_t_n.htm Wie sieht es mit denen aus? Sehen zu mindest so aus wie die eingebauten Mechaniken an meiner Squier.

----

Ich wäre über jede erdenkliche Hilfe dankbar und wünsche euch für heute einen erholsamen Sonntag und für morgen eine angenehme vorletzte Januarwoche ^-^

Ps: Selbstverständlich habe ich die Suchfunktion benutzt. Aber entweder sind die Beiträge Asbach Uralt oder ich habe hinterher noch mehr offene Fragen xD
 
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Garfield1978
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Hi, hab eine 60s Classic vibe in Candy Apple Red.
Habe die passenden Tuner von Fender gekauft und dran gebaut.
Dann hab ich noch den tromoloblock gegen den hier getauscht: https://www.guitarfetish.com/Solid-Brass-Upgrade-Tremolo-Blocks-_c_220.html

man Ende hab ich das Tremolo aber mit ein wenig Kleingeld (Münzen zwischen Block und Body geklemmt) still gelegt.

ach ja, die Saitenreiter am Tremolo hab ich noch durch noname Block-saitenreitrr getauscht. In etwa sowas hier:
upload_2021-1-17_12-52-57.jpeg


Bei mir stellte sich damals die selbe Frage. Und nachdem ich beide angespielt hatte, fand ich den Sound bei der Fender-Strat zu fett (?!?), weiß nicht, klang fast schon wie ein humbucker für meine Ohren. Mein Gitarrenlehrer meinte damals auch, dass die classic vibe mehr wie eine strat klingen soll. Naja, in seinen Händen jedenfalls.

falls noch irgendwelche Fragen auftauchen, immer her damit.

Nachtrag: hatte übersehen dass du locking tuner benutzen willst. Meine sind jetzt die zum von oben ins Loch stecken und dann drum Wickeln.
Sind aber trotz damaligen tremolieren trotzdem stimmstabil gewesen. Hab aber jetzt auch keine Dive-bombs damit gemacht.
 
malibuar
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Hi, hab eine 60s Classic vibe in Candy Apple Red.
Habe die passenden Tuner von Fender gekauft und dran gebaut.
Dann hab ich noch den tromoloblock gegen den hier getauscht: https://www.guitarfetish.com/Solid-Brass-Upgrade-Tremolo-Blocks-_c_220.html

man Ende hab ich das Tremolo aber mit ein wenig Kleingeld (Münzen zwischen Block und Body geklemmt) still gelegt.

ach ja, die Saitenreiter am Tremolo hab ich noch durch noname Block-saitenreitrr getauscht. In etwa sowas hier:
Anhang anzeigen 779098

Bei mir stellte sich damals die selbe Frage. Und nachdem ich beide angespielt hatte, fand ich den Sound bei der Fender-Strat zu fett (?!?), weiß nicht, klang fast schon wie ein humbucker für meine Ohren. Mein Gitarrenlehrer meinte damals auch, dass die classic vibe mehr wie eine strat klingen soll. Naja, in seinen Händen jedenfalls.

falls noch irgendwelche Fragen auftauchen, immer her damit.

Nachtrag: hatte übersehen dass du locking tuner benutzen willst. Meine sind jetzt die zum von oben ins Loch stecken und dann drum Wickeln.
Sind aber trotz damaligen tremolieren trotzdem stimmstabil gewesen. Hab aber jetzt auch keine Dive-bombs damit gemacht.

Es müssen nicht zwangsweise Locking Tuner sein. Sind aber, soweit ich weiß, die stimmstabilsten auf dem Markt, oder irre ich mich?

Das Tremolo möchte ich ungern blockieren. Habe ich bei meiner anderen Gitarre schon mit nem Stück Holz gemacht (ganz nach Clapton hehe)
 
Bassturmator
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Ich würde empfehlen gar keine hardware zu tauschen, sondern ein ordentliches setup beim Gitarrenbauer machen zu lassen.

Damit hast Du dann alle Mängel behoben bei deutlich niedrigeren Kosten.

Es müssen nicht zwangsweise Locking Tuner sein. Sind aber, soweit ich weiß, die stimmstabilsten auf dem Markt, oder irre ich mich?

Warum hat eigentlich JF keine locking-tuner an seiner Strat? Du irrst Dich!
 
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frankpaush
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Die Gitarre verstimmt sich unglaublich schnell. Sie verstimmt sich quasi nur vom anschauen :(
.wie nicht anders zu erwarten, wirst du hier wohl schnell eine lange Liste von Ersatzteilen angeboten bekommen :D Aber: Strats haben einen recht überschaubaren Problemkatalog, was Verstimmungsprobleme angeht, der sich im Kern auf Arbeiten reduzieren lässt, die kurz als "setup" gelten :)
Also:
neben schlecht aufgezogenen Saiten sind
bei günstigen Gitarren (gerade aus Asien) die ersten Checkkandidaten die Halsstäbe, die gerne einfach nur "montiert" ausgeliefert werden.
Zweite Standardproblemstelle ist der Sattel bzw. die zu engen Sattelkerben.
Bei den meisten Strats ist im Lieferzustand auch keine freischwebende und auf korrekte Balance von Saitenzug/Federzug ausgerichtete Einstellung zu finden.

An den Punkten würde ich mich erst mal abarbeiten.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
meinte damals auch, dass die classic vibe mehr wie eine strat klingen soll.
... wobei "damals" sich vermutlich auf die Chinesischen CV bezieht (und da würde ich glatt zustimmen, was die Einschätzung angeht), die jetzigen nennen sich zwar genauso, dürften aber tatsächlich andere Instrumente sein ...
 
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Bholenath
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Ich würde empfehlen gar keine hardware zu tauschen, sondern ein ordentliches setup beim Gitarrenbauer machen zu lassen.

Das kann unter Umständen derzeit schwierig sein ist aber trotzdem selbstverständlich immer zu empfehlen.

Ich mache meine Setups auf allen Gitarren selbst und das seit 50 Jahren aber so perfekt wie ein Gitarrenbauer das kann, kann ich es noch immer nicht.

Wenn ich wo nicht weiterkomme ist der Gitarrenbauer meines Vertrauens dran.

Verstimmungen ohne darauf zu Spielen lässt auf mechanische Probleme schliessen. Das hatte ich schon länger nicht mehr.
Üblicherweise sind die Mechaniken daran Schuld aber es kann auch andere Quellen geben. Ein Gitarrenbauer weiss normalerweise wie man das schnell identifiziert.

Es ist einfach so das jede Gitarre von einem fachmännischen Setup profitiert.
 
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Stimmstabilität: Mechaniken
...diese Paarung ist ein unausrottbarer Mythos. Mechaniken können eventuell den Stimmkomfort (Leichtgängigkeit) beeinflussen, die Stimmstabilität aber nicht.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Verstimmungen ohne darauf zu Spielen lässt auf mechanische Probleme schliessen.
eigentlich nicht, denn mechanische Probleme sind ja welche mit geplant beweglichen Teilen, die sich eben im Ruhezustand nicht bewegen :) Abgesehen von Temperaturunterschieden, die auf die Saiten wirken, gibt es eben auch welche, die auf den Hals wirken. Ist der nicht ordentlich eingestellt (bzw. überlässt man dem Holz die Definition der Ruhelage und nicht dem Halsstab), führt das zu Verstimmungen nicht nur des Spielers :D Das in Kombination mit hakenden Sattelkerben ...
 
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Hat evtl. jemand die Classic Vibe selbst im Besitzt und diese auch modifiziert?
..ah, konkret: ich habe 3 Chinesische CV 60s Strats, das einzige, bei dem ich mal überlegt habe, es zu ändern, ist der Block, weil mich dessen 90°-Hebel-Bohrung nervt (Hebel im Koffer dranlassen ist da ungünstig ...), habe den Block hier aber schon ein Jahr liegen und benutze die Dinger eh mehr, als sie im Koffer zu haben :D
Bei meinen war kaum setup nötig, ordentlliche Sattel, Vibrato-Einheit leicht gekippt und loser gehte. Nie Probleme mit den tunern, selbst die etwas schwächlich wirkenden pots tun klaglos ihren Dienst und werden höchstens bei Ausfall getauscht (in 10 Jahren noch nicht nötig gewesen ...). Bei meiner Sunburst 60s habe ich das schreckliche Corned Beef-Schalgbrett gegen ein weißes getauscht, aber das ist ja lediglich Geschmacksverbesserung ;)

Squier Classic Vibe 60s 3TSB Strat 2010 3,2kg mod.jpg Squier Classic Vibe 60s Stratocaster 2012.jpg Squier Classic Vibe Stratocaster Burgundy Mist 2014.jpg
 
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@All: Den Gang zum Gitarrenbauer hatte ich schon mit einer anderen Gitarre hinter mir. Habe alles einstellen lassen.. meine Gitarre hatte sich trotzdem immer wieder verstimmt.

So gut wie alle Besitzer einer Classic Vibe empfehlen mindestens den Austausch des Viibato(blocks). Die beste Einstellung bringt (meiner persönlichen) Meinung nichts, wenn die Zutaten nicht stimmen. Ich möchte nichts schlechtes über mein Schätzchen sagen - im Gegenteil.. Ich bin, abgesehen das Sache im Bezug auf die Stimmung, mehr als zu Frieden mit der Squier.. Ich befürchte aber das ein Gang zur Werkstatt mein Problem nicht beheben wird, da trotz allem an der Hardware gespart wurde (was bei dieser Serie ein bekanntes Problem ist)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
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Was hast du dir für nen Sattel zugelegt?
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Ich komme heute irgendwie nicht mit dem formatieren und zitieren klar :facepalm1:
 
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Den Gang zum Gitarrenbauer hatte ich schon mit einer anderen Gitarre hinter mir. Habe alles einstellen lassen.. meine Gitarre hatte sich trotzdem immer wieder verstimmt.
.. nicht alle Klempner sind gut, nicht alle Ärzte ... :)
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So gut wie alle Besitzer einer Classic Vibe empfehlen mindestens den Austausch des Viibato(blocks).
..na, so würde ich das jetzt nicht im Raum stehen lassen. Die Blöcke, die verbaut sind, sind eben dünne Gussblöcke, einen klanglich einen Blindtest überlebenden Unterschied bringt ein "upgrade" jedenfalls eher nicht. Das ist eher so eine Gefühlssache und der Versuch, das Instrument wertiger zu machen im Sinne einer Anpassung an die Hardware teurerer Instrumente. Der praktische Nutzen hält sich aber in Grenzen. Eventuell lässt sich mit einem fetten Block die Hebelposition leichter stabilisieren (Feder ...)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Was hast du dir für nen Sattel zugelegt?
gar keinen anderen als den verbauten. Warum auch? Wenn ein Sattel nicht korrekt gekerbt aus der Fabrik kommt, weitet man eventuell die Kerben, die klemmen, aber ansonsten ist ein Tausch überhaupt nur notwendig, wenn Kerben zu tief sein sollten, was ich in den letzten Jahren bei Squier nie erlebt habe.
da trotz allem an der Hardware gespart wurde (was bei dieser Serie ein bekanntes Problem ist)
... wir sprechen von indonesischen CV ? Ich würde sagen, das Stratkonzept ist eh schon ein Sparbuch der Hersteller, und solange etwas nicht kaputt ist, stellen sich eventuell Langlebigkeitsprognosen in den Weg, die aber bei der geringen Laufzeit dieser Serie wohl kaum Wirkung zeigen dürften bisher ...
Alles, was du bisher hier als Problem beschrieben hast, dürfte ein FÄHIGER Gitarrenbauer in maximal einer halben Stunde in den Griff bekommen, ohne jeglichen Teiletausch.
 
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...diese Paarung ist ein unausrottbarer Mythos. Mechaniken können eventuell den Stimmkomfort (Leichtgängigkeit) beeinflussen, die Stimmstabilität aber nicht....

mir war nur eine Mechanik kaputt gegangen. Deswegen bei mir damals der Tausch. Und ja, leichtgängiger sind sie tatsächlich gewesen.
Der Block war für den Klang, vielleicht auch nur Einbildung, und die saitenreiter wegen der Optik. super bespielbar war sie bei mir vorher auch schon. :D
 
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So gut wie alle Besitzer einer Classic Vibe empfehlen mindestens den Austausch des Viibato(blocks).

Und wie hilft das gegen die Probleme mit der Stimmstabilität?
Wie hier schon mehrfach gesagt, sollte der Gitarrenbauer die erste Anlaufstelle sein. Ich vermute, dass die Sattelkerben ein wenig nachgefeilt werden müssen, das wird der Gitarrenbauer aber schnell erkennen
 
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Ich verstehe manche Leute nicht. Da kauft man sich eine Gitarre für lau, weil man das Geld für eine teurere Version derselben nicht ausgeben kann oder will. Gleichzeitig findet man heraus, das die laue Gitarre nicht das darstellt, was man erwartet hat und steckt nun das Geld, das man eigentlich nicht hat, in die Gitarre, von der man nicht weiss, ob die nach der Modifikation etwas taugt.
 
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Ich verstehe manche Leute nicht.
... ich verstehe den Zusammenhang mit dem thread start nicht ganz, es geht doch gar nicht um Dinge, die einer schlechten Qualität geschuldet sind, sondern offenbar um ein schlicht fehlendes setup. Und: die Preisdifferent zwischen "hochpreisigen" Squier und Niedrigpreis-Fender dürften nicht wirklich über die verwendete Hardware zustande kommen, eher über Markenaufschlag und Lohnkosten ... Und eine Classic Vibe ist ja nun auch keine 69Euro Klampfe ...
 
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Und wie hilft das gegen die Probleme mit der Stimmstabilität?
Wie hier schon mehrfach gesagt, sollte der Gitarrenbauer die erste Anlaufstelle sein. Ich vermute, dass die Sattelkerben ein wenig nachgefeilt werden müssen, das wird der Gitarrenbauer aber schnell erkennen
Richtig. Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Obwohl ich das setup selber gemacht habe, nach Anleitung für strats auf der fender Homepage. Meine Hatdwarewechsel waren nur aufgrund von Defekt, Optik und der Block weil ich mir eingeredet hab das muss so.
Aber stimmstabil war sie schon mit originalhardware nach dem setup.
 
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Naja... gewisse Unterschiede gibt es bezüglich der Hardware schon.... kleines Beispiel ist das Spacing der Trem-Schrauben.... die breite des Halsfußes, der bei den Squiers schmäler ist. Der Hals war bei meiner CV50 Strat allgemein sehr schmal. Das bedeutete auch, dass der Hals weniger stabil und dadurch weniger stimmstabil bei Berührungen beim spielen war.
 
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Und: die Preisdifferent zwischen "hochpreisigen" Squier und Niedrigpreis-Fender dürften nicht wirklich über die verwendete Hardware zustande kommen, eher über Markenaufschlag und Lohnkosten ..

Ich selbst besitze ja nur eine CV-Tele und eine Strat aus Mexico. Beides Limited Edition, wobei die Strat genau den vierfachen Neupreis hatte.

Die Mechaniken sind bei beiden identisch. Die Halsplatte ist bei der Squier deutlich besser und die allgemeine Verarbeitung ebenso.

Eine Proportionalität zwischen Preis und Qualität gibt es bei Fender meiner Ansicht nach nicht.
 
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Das bedeutete auch, dass der Hals weniger stabil und dadurch weniger stimmstabil bei Berührungen beim spielen war.
.... ein richtig gesetupter Hals biegt sich doch nicht, weil er 3mm breiter oder schmaler ist mehr oder weniger, das halte ich für ein schräges Gerücht. Und wenn doch, warum verstimmen sich meine CVs nicht?? und manche 50s-profile Gibson durchaus? ...
 
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Ich hab an meiner CV Tele diese Tuner nachgerüstet:

https://www.stewmac.com/parts-and-h...MImqSb4rej7gIVYQMGAB089QTaEAQYDCABEgJ8svD_BwE

Aber nur, weil ich aus Bequemlichkeit Locking Tuner haben wollte. Die Hipshot Tuner haben den passenden Durchmesser und es müssen aufgrund der Mounting Plate keine Löcher gebohrt werden. Die originalen Vintage Tuner waren nur etwas schwergängig aber ansonsten Ok. Vintage Tuner würde ich nicht gegen Vintage Tuner tauschen. Ich glaube nicht, dass das ein großer Unterschied machen würde. Vintage Tuner sind meiner Meinung nach eh schon aufgrund der Bauweise sehr stimmstabil.


Edit:
Hab jetzt erst gesehen, dass die verlinkten Tuner aus dem Startpost auch locking Tuner sind. Zu denen kann ich aber leider nichts sagen.
 
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Das sag mal denen, die nur durch Bewegungen am Gitarrenhals beim spielen ein Vibrato machen können. Bei einem stabilen Hals geht so etwas nicht oder fast nicht. Das hat mit Setup nichts zu tun, sondern nur mit der mechanischen Stabilität des Halses.

Das ist jetzt nur meine persönliche Meinung, die ich mir durch das Einstellen meiner Gitarren und der quasi "Doktorarbeit" an einer nicht stimmstabil Ibanez RG mit Floy Rose gebildet habe. Da war auch der Hals nicht stabil. Nicht der Sattel, nicht die Mechaniken, nicht das Trem und auch nicht das Setup.
 

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